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Thema: Nachteile wenn Fritzbox hinter Router

  1. #1
    IPPF-Fan Avatar von mode
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    Nachteile wenn Fritzbox hinter Router

    Hallo,
    ich betreibe die Fritzbox an einem externen Modem. Leider kann ich so das Webinterface des Modems nicht erreichen. Nun überlege ich die Router Funktion des externen Modems zu nutzen und die Fritzbox darauf zugreifen zu lassen.
    Dazu wuerde ich die Zugangs und Dyndns Daten in das Modem/Router eingeben und dort die FBF als Exposed Host einstellen.
    Welche Nachteile haette dies?
    Wuerde die Fritzbox ein DSL reconnect genauso schnell bemerken wie mit dem internen Modem?
    Gibt es sonst etwas zu beachten??

    Viele Gruesse
    ISP: Unitymedia 50 Mbit/s mit IPv4
    Modem: Cisco EPC3208
    Router: Fritz!Box Fon WLAN 7390 mit Freetz

  2. #2
    Moderator Avatar von frank_m24
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    Hallo,

    Zitat Zitat von mode Beitrag anzeigen
    Welche Nachteile haette dies?
    Es ist eine Doppel-NAT Konfiguration, die immer sehr kritisch ist. Viele Anwendungen haben damit ein Problem.

    Zitat Zitat von mode Beitrag anzeigen
    Wuerde die Fritzbox ein DSL reconnect genauso schnell bemerken wie mit dem internen Modem?
    Sie bemerkt ihn gar nicht. Deshalb wird VoIP mit der Fritzbox extrem kritisch in der Konstellation. Ohne Modifikationen geht es gar nicht.

    Wenn du mich fragst: Das Abrufen der Weboberfläche eines DSL Modems rechtfertigt in keinster Weise die Probleme, die man sich mit einer Doppel-NAT Konfiguration einfangen kann, vom IP-Wechsel ganz zu schweigen.
    Viele Grüße, Frank

    Router: FB 7390 84.05.20-freetz-devel-8772 (dnsmasq, dropbear, inadyn, openvpn)
    Netz: 1und1 Doppel-Flat 16000
    VoIP: 1und1, GMX, dus.net und sipgate über FBF
    Telefon: Siemens Telefon + T-Sinus 500i DECT Mobilteil an der 7390

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  3. #3
    IPPF-Viertausend-VIP Avatar von Marsupilami
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    Was ist denn an der Konfigurationsoberfläche eines externen Modems so wichtig, dass du dafür andere Defizite in Kauf nehmen willst?
    Router: Speedport W920V mit Speedport2Fritz Firmware (Basis 7570 75.04.91, zweites Image 7270 54.04.88)
    Anbindung: Telekom Call & Surf Comfort IP (Speed) mit VDSL 50 Annex B VoIP: Telekom
    Telefone: Ascom Eurit 40 (schnurgebunden, integrierter Anrufbeantworter), 2x Speedphone 300

  4. #4
    IPPF-Fan Avatar von mode
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    Also mit Doppelt NAT - sogar dreifach NAT hatte ich noch nie Probleme. Nutze ich oft auch mit ICQ Filetransfer und Filesharing programmen. Das klappt Problemlos wenn an jedem NAT Router die Forwardings richtig eingestellt sind.

    Aber die Probleme mit der VoIP Telefonie habe ich befuerchtet und daher werde ich die Idee verwerfen.

    Das Webinterface des Modems interessiert mich, da ich eine nicht so tolle Leitung habe und das letzte herausholen will.

    Welche Sicherheitsrisiken kommen denn auf mich zu wenn ich die Fritzbox mit einem externen Modem betreibe aber Port1 nicht aus dem Fritzboxswitch raustagge. Also ext DSL Modem, Fritzbox und Clienten am FBF Switch.
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  5. #5
    Moderator Avatar von frank_m24
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    Hallo,

    Zitat Zitat von mode Beitrag anzeigen
    Welche Sicherheitsrisiken kommen denn auf mich zu wenn ich die Fritzbox mit einem externen Modem betreibe aber Port1 nicht aus dem Fritzboxswitch raustagge.
    Sehr gefährlich. Je nachdem, wie der Provider seine DSLAMs konfiguriert hat ist die DSL Verbindung nichts anderes, als eine Schicht 2 Verbindung. Es gab Fälle (bei Alice war es wohl), wo PCs plötzlich IP-Adressen von Fritzboxen anderer Tielnehmer bekamen und Leute in der Netzwerkumgebung des Nachbarn rumbrowsen konnten. Das sollte zwar nicht vorkommen, aber wer weiß ...
    Viele Grüße, Frank

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  6. #6
    IPPF-Fan Avatar von mode
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    Gut, das kann ich mir dann so vorstellen, wie das mein Nachbar sein Patchkabel in meinen Switch steckt?
    Damit koennte ich leben, da hinter der Fritzbox (an deren Switch ja jetzt potentiell das BÖSE lauert) noch ein Linux Router mit Firewall haengt der ein NAT in mein privates LAN macht. Dieser Linux Router ist eh als Exposed Host in der FBF eingetragen und bekommt eh alles aus dem Internet ab. Da machen die paar Nachbarn auch den Bock nicht fett, oder?
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  7. #7
    Moderator Avatar von frank_m24
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    Hallo,

    naja, aber nehmen wir mal an, deine Fritzbox verteilt brav per DHCP IP-Adressen an andere Nutzer. Sie können zwar nicht an deine Heimnetz, aber sie surfen in dem Augenblick über deinen Anschluss. Das kostet zum einen deine Performance (und zwar so richtig, weil sich Upload und Download durch deinen Anschluss quetscht), und zum anderen wirst du plötzlich Teilschuldiger an allem, was die anderen Alice Nutzer so ausfressen - P2P, Kinderpornograpie ...
    Viele Grüße, Frank

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  8. #8
    IPPF-Fan
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    Zitat Zitat von mode Beitrag anzeigen
    ...da hinter der Fritzbox (an deren Switch ja jetzt potentiell das BÖSE lauert) noch ein Linux Router mit Firewall haengt der ein NAT in mein privates LAN macht.
    Das sind dann schon 3 Router hintereinander?
    Router: FRITZ!Box 7330 SL – FW: 05.29-24554 BETA
    Stille Reserve: FRITZ!Box 7270 v3
    Telefon: FRITZ!Fon MT-D – FW: 2.90 RC4
    Internet: 1&1 Doppel-FLAT 6000
    Telefonie: 1&1, PBX-network

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