Im Paket fbcauth (d. h. im Build-System) befindet sich ein iptables-Skript (.../make/fbcauth/files/var.tar/var/tmp/ipt.rul), das vor dem Compilieren des FREETZ-Images, an deine Bedürfnisse/Box angepasst werden soll. Die default policy der FORWARD chain ist auf DROP eingestellt. D. h. Du musst manuell deine Regeln für die INPUT chain und deine Regeln für die FORWARD chain (Server oder Technische Endgeräte) eintragen (Reihenfolge beachten), speichern und das Skript ausführbar machen. Die default policy für die INPUT chain bleibt auf ACCEPT (d. h. Du kannst dich nicht aussperren von der Box). Vom Internet bist Du durch die auf DROP gestellte default policy der FORWARD chain, erstmal ausgesperrt:
Code:
#!/bin/sh
iptables -F
iptables -t nat -F
iptables -t mangle -F
iptables -X
iptables -t nat -X
iptables -t mangle -X
iptables -P FORWARD DROP
# ab hier Regeln fuer INPUT chain eintragen
# ab hier Regeln fuer FORWARD chain eintragen
# ab hier Regeln für OUTPUT chain eintragen
Durch FBCauth wird dein Weg (d. h. der Weg der user) durch die FORWARD chain frei geschaltet. FBCauth macht aber nur dann Sinn, wenn mehrere user die Box benutzen. Wenn Du die Box allein benutzt brauchst Du ja keine Authentifizierung bzw. kein Logging. Es sei denn Du willst erst mal testen wie das mit FBCauth so funktioniert. Wenn Du zusätzliche Ports (zu 80 und 443) freigeben willst, dann musst sie in die iptables-Regeln im Quellcode (Datei fbcauth.c) vor dem Compilieren des FREETZ-Images, eintragen und speichern:
Code:
system(" /usr/sbin/iptables -D FORWARD -p tcp -s \"$(cat /tmp/fbcauth.aut 2>/dev/null)\" \
-d 0/0 -m multiport --dports 80,443 -j ACCEPT ");
system(" /usr/sbin/iptables -A FORWARD -p tcp -s \"$(cat /tmp/fbcauth.aut 2>/dev/null)\" \
-d 0/0 -m multiport --dports 80,443 -j ACCEPT ");
Code:
system(" /usr/sbin/iptables -D FORWARD -p tcp -s \"$(cat /tmp/fbcauth.aut 2>/dev/null)\" \
-d 0/0 -m multiport --dports 80,443 -j ACCEPT ");