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Thema: Mögliche Verkabelung

  1. #1
    IPPF-Einsteiger
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    Frage Mögliche Verkabelung

    Hallo,

    Freund von mir wollte jetzt Entertain bestellen. Allerdings hat er nur DSL 16000+ laut Internet verfügbar. Ich wollte mal stellvertretend für ihn zwecks der Hausverkabelung fragen. Er hat im Haus (3 Stockwerke) ein paar Netzwerkanschlüsse verteilt liegen und die kommen alle in einem Raum im Keller zusammen. Der Hausanschluss ist im Raum nebenan. So nun will er sich ja Internet mit Entertain von der Telekom holen.

    Wie sollte er am besten verkabeln ? Er willl halt das WLAN und das DECT des Speedport W723V für seine Laptops und Telefone nutzen. Somit wäre es doof, wenn das im Keller nur als Modem und Router vor sich hinarbeitet.
    Er wollte das Speedport möglichst im EG haben. Somit hatte er sich folgende Verkabelung überlegt.


    ---> Hausanschluss ---> Modem / Router (nicht Speedport) ---> Switch (alle Dosen im Haus angeschlossen) ---> am Switch noch das Speedport für WLAN und DECT

    Ist das so möglich? Gibt es da Probleme wegen Entertain und der VLAN ID's?

    Gruß Bart

  2. #2
    IPPF-Urgestein
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    Nicht nur das, den Speedport W723V kannst du gar nicht an einen Switch anschließen.
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    Router: KD-Homebox FRITZ!Box 7270 V2 Firmware 54.06.05 Aktuelle Datenrate 21997/1277 kBit/s
    Router: Speedport W500V FW: BitSwitcher 0.3.9 als WLAN-Bridge an Speed!Box W701V FW: 29.04.80
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  3. #3
    IPPF-Einsteiger
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    Hi,

    wieso sollte das net gehen?

  4. #4
    IPPF-Urgestein
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    Weil das interne Modem nicht abschaltbar ist. Internetzugang über WAN/LAN1 ist somit nicht möglich.
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  5. #5
    IPPF-Zweitausend-VIP Avatar von Andre
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    Umgekehrt: Wie kommst Du darauf, das es gehen sollte?

    Die Speedport W723V ist entweder von Huawei (Typ A) oder Arcadyan (Typ B). Nach Handbuch ist es ein reiner DSL/VDSL-Router. Den Internetzugang über LAN herzustellen, ist nicht vorgesehen.
    Auch bei anderen Speedports ist das i.d.R. nicht vorgesehen, wenn es sich aber um AVM-Geräte handelt, kann man durch eine spezielle Alternativfirmware die Funktion Internetzugang über LAN nachrüsten.
    Auch bei Hitachi ((W)500V) gibt es alternative Firmwares.

    Für Huawei (Typ A) oder Arcadyan (Typ B) existiert keine Alternativfirmware - kannst Dich ja ransetzen und eine programmieren.

    Als Client an einem LAN-Switch lässt sich das Gerät also nicht betreiben - es sei denn, du packst zwischen Switsch und W723 noch einen VDSLAM. So ab 3000€ gebraucht zu haben...

    Was man ausprobieren kann, ist, ob sich der W723V auf eine IP im eigenen Netz einstellen lässt und DHCP abschalten. Dann könnte es sein, dass man ihn als weiteren Switch einsetzen kann. Mit DECT und WLAN wird da wohl nix, mangels entsprechender Routingmöglichkeiten.

    Wenn der W723V DECT und WLAn machen soll, gibt es nur die Möglichkeit, ihn als Modem/Router zu betreiben. Soll das im EG geschehen, muss man halt die Telefonleitung vom Keller zum W723V führen. An einen der LAN-Anschlüsse kommt dann ein Netzwerkkabel zurück zum Keller, wo das Lan in die anderen Räume verteilt wird.

    Das kann auch beides über ein Netzwerkkabel geschehen. Bei 100Mbps werden nur 4 der 8 Adern des Netzwerkkabels benötigt. Hat man also im Keller und am geplanten Standort der W723V ein voll beschaltetes LAN-Kabel, kann man darüber VDSL zum SP und LAN zurück in den Keller führen. Besser sind natürlich (wegen der Abschirmung) zwei getrennte Kabel.

    Der Grund, warum es keine alternativen Firmwares für das W723V gibt, ist, dass die Quellcodes nicht verfügbar sind - und das, obwohl wie die meisten Router auch dieser auf Linux basiert, also unter der GPL steht. Die Deutsche Telekom verstöst durch die fehlende Offenlage der Quellcodes für die unter der GPL stehenden Firmwareteile gegen die GPL, vertreibt mit dem W723V also, um es ganz krass auszudrücken, eine Raubkopie!
    Noch krasser ausgedrückt: Gewerblicher Vertrieb des Gerätes ist eine Straftat nach §106 UrhG. Müsste allerdings der Urheber anzeigen oder ein Konkurrent im Rahmen des Wettberwerbsrechts (unlauterer Wettbewerb) geltend machen (wenn man selber Programmierer ist, könnte man als Geschädigter - die GPL gibt einem ja das Recht, Veränderungen vorzunehmen - auch Anzeige erstatten).

    Also, gegenüber der Telekom den Austausch des Gerätes gegen ein legales fordern... Am besten eines von AVM, dort gibts die Quellcodes und auch die alternativen Firmwares (auf Basis der Original-AVM-Geräte) und damit auch Internetzugang via LAN.
    Geändert von Andre (14.04.2012 um 13:16 Uhr)
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  6. #6
    IPPF-Einsteiger
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    Hi,

    heißt das ich kann unten im Keller das ankommende Telefonkabel einfach über Splitter anschließen und vom Splitter dann per Netzwerkkabel 2 Adern nach oben gehen an das Speedport und von dem dann wieder mit dem selben Kabel mit 4 anderen Adern an das Switch?

    Gruß Bart

  7. #7
    IPPF-Zweitausend-VIP Avatar von Andre
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    Ähm, nicht unbedingt.
    Die Speedport soll ja auch Telefonie können, der Splitter (wenn es überhaupt einen gibt) gehört also ins EG.
    Fall a) All-IP-Anschluss
    hier gibt es keinen Splitter, erst die SP erzeugt die Telefonie. Zusätzlich zum Netzwerk muss man dann das erzeugte ISDN- oder Analogsignal in den keller führen.
    Für ISDN bräuchte man auch 4 Adern, also insgesamt 10 Adern (2 für VDSL nach oben, 4 für LAN nach unten, 4 für ISDN nach unten). Hat man neben der LAN-Dose noch eine normale Telefondose, könnte man VDSL über die Telefondose nach oben bringen und LAN und ISDN über die Netzwerkdose nach unten.
    Fall b) ISDN-Festnetz+VDSL über Splitter, zwei Telefonate über ISDN an der Speedport sollen möglich sein
    Splitter ins EG, Aufbau sonst wie Fall a)
    Fall c) ISDN-Festnetz+VDSL über Splitter, ein Telefonat über ISDN an der Speedport zur Zeit reicht
    Splitter im Keller, ISDN an dortige Telefonanlage, eine Nebenstellenleitung hoch zum SP.
    Also VDSL (2 Adern), analoges Telefonsignal (2 Adern) hoch, LAN (4 Adern) runter.
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  8. #8
    IPPF-Einsteiger
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    Hi,

    danke schon mal für deine Mühen. Es soll ein VOIP Anschluss werden. VDSL ist nicht vorgesehen. Weitere Telefone sollen soweit keine mehr im Haus verteilt werden. Eigentlich sollen nur noch Handgeräte im Haus verteilt sein, die dann über DECT mit dem Speedport arbeiten sollen. Ein Fax im zweiten Stock soweit ich weiß ist noch vorgesehen. Also ein analoges Telfonsignal bräuchte man noch im zweiten Stock. Somit dürften die 8 Adern im Kabel ja reichen.

    - 2 für das DSL Signal zum Speedport
    - 4 für das "Netzwerk Signal" in den Keller
    - 2 für das Analoge Signal für das Fax

    Irre ich mich da irgendwo?

    Gruß Bart

  9. #9
    IPPF-Zweitausend-VIP Avatar von Andre
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    Nein, Du irrst Dich nicht, so ists richtig.
    Wie gesagt, wenn die Kabel noch nicht liegen, würde ich zwei Leitungen verwenden - kommt drauf an, wie gut das DSL-Signal ist, das ankommt.
    Ich hatte auch schon den Fall, dass am ursprünglichen Anschlusspunkt 17.400 ankamen und nach der Verlängerung dann 12.000, wenn das Modem überhaupt synchronisierte.
    Da lag unbemerkt ein Stromkabel abschnittsweise parallel zum Netzwerkkabel, war also kein Wunder.
    Über eine andere Trasse gelegt (genau so weit verlängert, aber anderer Weg) gabs keinerlei meßbare Verschlechterung. Da hilft nur probieren.
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  10. #10
    IPPF-Einsteiger
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    Hi,

    macht es denn Sinn das alles selber zu crimpen usw? Wie sieht es dann mit der Abschirmung aus? Kann man das selber überhaupt einhalten dann? Werkzeug ist soweit ich weiß auch net vorhanden.

  11. #11
    IPPF-Zweitausend-VIP Avatar von Andre
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    Naja,
    die Abschirmung muss bloß auf einer Seite der Verbindung Kontakt haben, sonderlich kritsch ist das nicht.
    DSL ist eigentlich sogar ungeschirmt.
    Was halt bloß ein Problem sein könnte, ist, wenn das 100Mhz-Lan im gleichen Kabel auf das DSL rückkoppelt. Wie gesagt, ob das Auswirkungen hat, kommt drauf an, wie gut das Signal ist.
    Selber Crimpen ist an sich kein Problem.
    Eine Crimpzange für 6-er und 8-er Stecker kostet 5,95 bei pollin.de
    Stecker kosten 7-15 Cent, je nach Ausführung.
    Wenn Netzwerkdosen installiert sind und nur passende Patchkabel benötigt werden, kann ich auch aushelfen und die fertig stellen.
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  12. #12
    IPPF-Einsteiger
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    Hi,


    glaub ich stelle das Speeport doch in den Keller. Da habe ich den wenigsten Stress. Dann müsste ich mir noch Telefon holen mit Basistation das dann das DECT übernimmt. Wie bekomme ich dann aber am besten WLAN ins EG und den 1 Stock? Am liebsten würde ich Access Points per Kabel anschließen. Wird aber mit dem "doofen" Speedport warscheinlich net gehen oder? Muss ich dann Repeater nehmen?

    Kann ich nicht einfach den Speeport in den Keller stellen, den nur quasi als Modem und Router laufen lassen und einen Zweitrouter in das EG stellen auf dem ich dann Modem ausstelle und Telefon und WLAn einrichten?


    Gruß Bart
    Geändert von Bart_15 (15.04.2012 um 19:22 Uhr) Grund: vertippt

  13. #13
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    Zitat Zitat von Bart_15 Beitrag anzeigen
    glaub ich stelle das Speeport doch in den Keller. Da habe ich den wenigsten Stress.
    Aber es ist doch nicht dein Stress. Du wolltest doch nur mal stellvertretend für deinen Freund fragen?
    Dein Freund kann natürlich auch Access Points per Kabel an den Speedport anschließen. Wieso sollte das nicht gehen?
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  14. #14
    IPPF-Einsteiger
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    Joa muss dem Freund aber sehr warscheinlich dabei helfen^^ Welche Access Point kann man denn da benutzen? Oder eben einach einen Router?

    Gruß Bart

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