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Thema: Welche Fritzbox für Asterisk

  1. #1
    IPPF-Einsteiger
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    Welche Fritzbox für Asterisk

    Hallo,

    Zur zeit läuft Asterisk 1.8 auf einem Debian Server, nun möchte meine Asterisk - Anlage gerne auf eine Fritzbox auslagern.

    Welche Fritzbox würdet ihr mir empfehlen (ich tendiere zur 7330, muss noch gekauft werden)

    Die Firmware würde ich mit freetz... erstellen

    Wie schautes mit der Stabilität aus, da Asterisk als meine alleinige Telefonanlage im Haus herhalten muss (6 IP-Telefone + 2 Smartphone, welche sich einwählen wenn sie im Haus sind, 3 VOIP Nummern und 1 FN-Telekom Leitung)

    Für Antworten wäre ich dankbar.

    MfG

    Addreon
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  2. #2
    IPPF-Zweitausend-VIP Avatar von Tippfehler
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    Warum eine Fritzbox und kein NAS?
    Der Preis dürfte ähnlich sein, aber das NAS hat mehr Speicher und die Installation geht über ipkg fast von alleine.
    Bei mir läuft Asterisk auf dem NAS wsentlich stabiler, als auf der Fritzbox.
    VOIP-Hardware: FBF-7270V2 (54.05.22), Buffalo Linkstation mit Asterisk 1.8.13.0, Portech MV-370, Snom 360, HTC Sensation mit Zoiper (IAX2)
    sonstige Hardware: VoIP-Türsprechanlage und Zugangskontrolle
    Internet: 1&1 Surf-FLAT 6000 Regio (DSL-2000 Bitstream)
    VoIP-Anbieter: PBX-network, dus.net, 1&1, Sipgate, voxeo

  3. #3
    IPPF-Einsteiger
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    Ich wollte von der Fritzbox die SIP-Anmeldung beim Provider und analoge Leitung benutzen und dann per SIP mit Asterisk verbinden. Mein derzeitiges Problem ist, dass Asterisk immer die Registrierung bei SIP Provider vergisst (ich kann heraustelefonieren aber wenn ich angerufen werden ist nur schweigen im Wald, behebar nur mit SIP-Reload). Fehlersuche seit ca. 1 Jahr erfolglos. Bekannte telefonieren über die Fritzbox (GMX) und haben nie Probleme damit, deshalb möchte ich die FB bevorzugen und 2 Geräte FB und NAS möchte ich mir nicht anschaffen.
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  4. #4
    IPPF-Zweitausend-VIP Avatar von Andre
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    Ich selbst setze die 7390 dafür ein und das ganze läuft auch stabil.
    Ich starte die Box aber eh gelegentlich neu, so alle 1-2 Wochen.
    Man muss berücksichtigen, dass die 7330 nur halb so viel RAM hat. Das könnte sich negativ auswirken.
    Der Vorteil von Asterisk auf der Box ist, dass direkt über die externe IP drauf zugegriffen wird, es also nicht über ein NAT geht. Insofern sind mir einseitige Gespräche (technisch, nicht inhaltlich) unbekannt.
    Ich habe sogar Nebenstellen und auch Anbieter über VPN angebunden (eine 7170 mit GSM-Gateway am Zweitwohnsitz, da mein Erstwohnsitz keinen Mobilempfang hat)

    Die andere Frage ist, was der Asterisk machen soll. Natürlich ist die Rechenleistung begrenzt, Konferenzen habe ich noch nicht probiert.
    Ich überlege selbst, den Asterisk auf ein eigenes System auszulagern, da es sehr unbequem ist, bei jedem Firmewareupdate das System neu zu kompillieren.

    Wenn allerdings alle Internetanbieter eh auf der FBF registriert werden, dann reicht auch eine 7170 in Verbindung mit dem bisherigem Asteriskserver.

    Achso: Asterisk 1.8 habe ich noch nicht hinbekommen auf der FBF, bin noch bei 1.6
    Es ist ausdrücklich erlaubt, meine Beiträge im wiki einzustellen und dafür auch zu verändern. Ich habe leider zu wenig Zeit dafür.

    • FRITZ!Box Fon 7390 84.05.07-20784 1&1 Doppel-FLAT 16.000 Regio, VoIP: 1&1, sipgate, powervoip, Tel: Siemens Gigaset SX353 , Siemens & Halske W48, FRITZ!Box Fon 7390 84.05.05freetz-devel-7608M mit Asterisk und Sipgate Trunking, Sagem RL300 GSMGateway
    • EasyBox802+K3520 (Sprache), 1&1 Surf-Flat 6.000, FRITZ!Box Fon 7390 84.05.05 als Router über LAN 1 an FRITZ!Box Fon 7113 (als exposed host) , VoIP: per iLBC über VPN als Nebenstelle an s.o. Tel: Siemens Gigaset SX353, Sinus 301;FBF 7170 29.04.76 mit ISTEC Türmanager + Siedle TLM511 + 2*Siemens & Halske W49 als Sprechstelle, FRITZ!Fon 7150 als IP-Telefon an der 7390 + 3 Arcor VoIP-Accounts.

  5. #5
    IPPF-Einsteiger
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    Hallo,

    das wäre auch eine Möglichkeit, Fritzbox mit den SIP-Providern und Analoge Leitung und Weiterleitung zum Asterisk Server. Da hätte ich auch nicht das Problem mit dem Updates und Neukompilierung.
    Muss ich mir mal durch den Kopf gehen lassen.
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  6. #6
    IPPF-Zweitausend-VIP Avatar von Andre
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    Vor allem geringere Investitionskosten, eine 7170 gibts gebraucht ja um die 35€...
    Asterisk auf der 7390 habe ich eigentlich aus folgenden Gründen:
    - Ich habe 3 7390er, von denen ich eine immer in Reserve habe - da bot es sich an, mit Asterisk zu experimentieren...
    - Ich wollte unbedingt Sipgate Trunkting probieren und brauchte dann schnell Asterisk, ohne extra einen PC zusammen zu stellen
    - VPN zwischen den Boxen läuft super, irgendwie gibts aber manchmal Probleme dahinter...

    Eine 7170 ist sicherlich sinnvoll, da sie läuft und läuft und läuft - vorausgesetzt Dein DSL läuft damit (sprich: Du hast kein VDSL).
    Sie ist auch prima als Zweitbox - zusätzliche Telefone (3 analog, 1 ISDN). Dabei ist es für Liebhaber der guten alten Wählscheibentelefone wichtig zu beachten, dass die 73xx keine Impulswahl mehr unterstützen!
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  7. #7
    IPPF-Einsteiger
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    Denke werde es so machen eine Fritzbox mit den Providern und analoger Leitung. Ueber VDSL brauch ich mir keine sorgen zu machen. Wohne auf dem Land da sind 3000r bzw 2000 gesichert möglich. Ausbau laut Telekom unbekannt.
    Normale Telefone werde nicht angeschlossen, da ich nur IP-Telefone habe.

    Danke für die Hilfe

    Addreon
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  8. #8
    IPPF-Zweitausend-VIP Avatar von Andre
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    Zitat Zitat von Addreon Beitrag anzeigen
    Normale Telefone werde nicht angeschlossen, da ich nur IP-Telefone habe.
    Grundsätzlich zwar nicht verkehrt, aber z.B. für Türsprechstellen sehr teuer (Helios). Persönlich nehme ich zum Telefonieren auch meist DECT oder Smartphone mit CSipSimple. TFE ist aber über ISDN (z.Zt. noch, wird auf DECT wegen besserer Tonqualität umgestellt) angebunden, und weil zu einer Türsprechanlage auch feste Telefone im Flur gehören, hängen da zwei Bakelit-Wählscheibentelefone von Siemens & Halske, deren Erdungstaste zum Türöffnerkontakt umgerüstet wurde.
    Für sowas sind die Anschlüsse einer 7170 sehr praktisch...
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  9. #9
    Moderator Avatar von rentier-s
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    Mit der 7170 darf man nebenbei aber dann nichts anderes mehr machen (eigene Erfahrung). Bei der 7270 reicht der RAM schon bedeutend besser.
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  10. #10
    IPPF-Fünfhundert-Club Avatar von Joe82
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    Mal angenommen der RAM in der 7170 ist das Problem, könnte man dann nicht durch Freetz, was man eh für Asterisk braucht, und einen Swap diesen Engpass zumindest etwas lockern? Mir ist klar, dass der USB nicht gerade der schnellste Port ist.
    Ich frage, weil ich auch darüber nachdenke einen Asterisk aufzusetzen auf einer 7170, da ich die drei analogen und den ISDN Port brauche.

    LG Joe

    Telefon: Telekom Analog. Als Telefone: 2x MT-D ( FW 2.80 ) 1x MT-F ( 2.80 )
    DSL: Easybell (durchschnittlich 11.000 zu maximal 3000 bei der Telekom) Bye Bye Analog Devices DSLAM. Router: Fritz!Box 7390 ( FW 84.05.27-23208 )
    WLAN und DECT Repeater: Fritz!Box 7390 (FW 84.05.22 Freetz 9262 ) + Fritz!Load v0.42/Rev.:2344
    Pakete: µMurmur+vsFTP+Samba+Syslog+AVM Firewall+INetD+Transmission+Inadyn+Mediatomb
    Remove: cronyd + AVM FTP + NAS + AVM Mediaserver
    Bei Hall und Echo am analogen Anschluss

  11. #11
    Moderator Avatar von rentier-s
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    Also bei mir lief ein Freetz mit nur Asterisk (auf USB), keine weiteren Pakete, und halt das was eine FB normal so macht (DSL, ISDN int und ext, AB, Fax, Fileserver). Mindestens einmal in der Woche war entweder Asterisk down oder die Box hat sich neu gestartet. Ohne Asterisk war die Box stabil. Mit der 7270 gibts überhaupt keine Probleme.

    Meine Erfahrung mit Freetz SWAP ist, dass der Kernel nicht sehr auslagerungsfreudig ist. Weiß nicht, ob's das bringt. Jedenfalls, wenn ich mir eine neue FB wegen Asterisk kaufen würde, lieber keine 7170.
    Alles schöne im Leben ist entweder verboten, zu teuer oder macht dick!

  12. #12
    IPPF-Zweitausend-VIP Avatar von Andre
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    Auf der 7170 würde ich es gar nicht erst mit Asterisk drauf probieren. Sie ist aber sehr gut als MediaGateway geeignet, insbesondere bei Anbietern mit LoadBalacing (1&1, GMX, Telekom...).
    Am besten ist Asterisk auf einem eigenen Gerät. Geradezu ideal sind Netbooks mit defektem Display, für wenig Geld zu bekommen und haben einen sehr niedriegen Energieverbrauch.
    Deutlich leistungsfähiger als eine FBF - und deutlich einfacher in der Einrichtung, denn bei der FBF gibts doch einige Fallstricke.

    Als Mediagateway ist nicht allein die Zahl der Anschlüsse wichtig. Die FBF beherrschen nur eine begrenzte Zahl gleichzeitiger Telefonate.
    Wenn man mehr Anschlüsse braucht: Eine FBF Classic kostet so um die 5€. Hat man einen Analogeingang und einen ISDN-Eingang, den man mit freetz und dtmfbox dem Asterisk zur Verfügung stellen kann, sowie zwei Anschlüsse für analoge Telefone.
    Mit Wählscheibenunterstützung...
    Eine Classic WLAN kann auch dezentral per WLAN anbinden (WPS).
    Eine 7170 ist das Minimum, um externe VoIP-Anbieter mit Loadbalancing einfach dem Ansterisk zur Verfügung zu stellen.

    Die Asteriskhardware sollte man danach aussuchen, was man konkret machen will - und wieviel Aufwand man betreiben kann. Ich bin nicht umsonst noch bei Fritz!OS 5.20, weil ich weder bei .21, noch .22 bisher den Nerv hatte, neu zu patchen und kompillieren.

    Wer
    - Konferenzräume
    - Codecwandlungen
    - Mitschnitte
    - Webinterface
    - AGI
    ...
    nutzt, sollte eine gesonderte Hardware nehmen.
    Ebenso, wer mit einem BT-Stick und älterem handy ein Gateway bauen möchte (wegen der passenden IMEI, durch die der Provider nix merkt).
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  13. #13
    IPPF-Fünfhundert-Club Avatar von Joe82
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    Ich weiß nicht ob wir uns jetzt zu weit vom Thema entfernen, aber:

    Mein Nachbar hat eine kleine freie KFZ Werkstatt und dort im Moment eine Telekom Telefonanlage in Betrieb. Als Anschluss hat er einen normalen ISDN-Anschluss der Telekom.
    Nun dachte ich an eine FritzBox mit Asterisk, um das Fax und den Kartenleser an die beiden Analogen Anschlüsse zu hängen und die im Betrieb vorhandenen ISDN Telefone (3) an den Internen S0. Soweit würde das ja auch alles mit normaler Hardware gehen, aber er möchte gerne zeitgesteuerte Anrufbeantworter a la... Sie rufen außerhalb unserer Geschäftszeiten an. Und eine Wartemelodie für Anrufer während noch telefoniert wird, a la... Der nächste freie Mitarbeiter ist für Sie reserviert. Ich mache meine ersten Gehversuche mit asterisk und versuche erstmal auf einer 7170. Sobald ich es hinbekommen habe, setze ich das nochmal vernümpftig auf. Wahrscheinlich dann auf einer 7270v3 wegen dem besseren Modem gegenüber der 7390. Internet müsste die Box natürlich auch noch machen für die Verteilung gibt es dann einen nachgeschalteten Gigabit Switch.

    Ist sowas auf einer FritzBox machbar? Die zwei möglichen Gespräche nach extern reichen ihm völlig. Intern werden nur die externen Gespräche weiter vermittelt. Also es werden an sich nie mehr als 2 Gespräche gleichzeitig geführt.

    LG

    Telefon: Telekom Analog. Als Telefone: 2x MT-D ( FW 2.80 ) 1x MT-F ( 2.80 )
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  14. #14
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    Zumindest zeitgesteuerter Anrufbeantworter geht auch mit crontab bei gefreetzter Firmware.

    Warteschlange macht bei ISDN-Anschluss wenig Sinn - es gehen nur zwei eingehende Anrufe gleichzeitig, der dritte bekommt eh immer besetzt...
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  15. #15
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    Da sag ich doch mal:
    You make my day! Das mit den Crontabs war der entscheidende Hinweis. Dankeschön. Und mit der warteschlange hast du natürlich auch recht. Supergut! Vielen vielen Dank.

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