Eigene Firewall am Internetanschluss betreiben - Probleme mit Provider

Hi,

nochmal was positives...ich habe einen 16MBit Anschluss bestellt habe aber 18 für den gleiche Preis bekommen und die Datenraten sind hier Fix eingestellt :).
 
genau diese Frage habe ich per Mail an die Technik geschickt aber bisher noch keine Antwort erhalten.
Das mit der privaten IP bei Thüga ist bekannt, könntest Du auch schon seit dem 30.10. wissen ...

Wenn Du es mal genauso probierst wie andere Thüga-Kunden vor Dir und die Kunden-Hotline zu einem passenden Zeitpunkt anrufst, kriegst Du mit ziemlicher Sicherheit auch eine öffentliche IPv4-Adresse (dynamisch) aus dem IPv4-Bereich, der der Thüga für ihr Netz zugeteilt wurde.
 
Hi,

heute kam eine Antwort auf meine Mail hab jetzt eine dynamische öffentliche Adresse an der Fritzbox anliegen. Das ist ja mal ein Service :=).
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo zusammen,

wir möchten gerne als komDSL Support zu einigen Aussagen Stellung beziehen. Die FritzBox wird nicht "abgesperrt", sie wird lediglich durch uns mit einem Providerfile versehen, so dass zum einen die Box weiss wo sie sich melden muss, um ihre Daten übertragen zu bekommen und zum Anderen der Zugriff zur Fernkonfiguration möglich ist. Ein permanentes Monitoring über diese Schnittstelle der User erfolgt nicht, sie dient rein dem Supportzweck. Wir möchten auf diesen Wege Kunden mit Problemen schnell und einfach helfen und komplexe Konfigurationen vereinfachen.

Eine eigene Firewall kann ebenso betrieben werden. Es wird im Privatkundenbereich empfohlen diese dann als "exposed-host" auf der FritzBox einzurichten. Eine sehr ausführliche Anleitung befindet sich auf der Seite von AVM.

Sobald ein Kunde ans Netz geht, bekommt dieser eine private IPv4 Adresse. Die öffentlichen IPv4-Adressen sind aktuell sehr rar und nur wenige Kunden benötigen die Funktionen einer öffentlichen Adresse. Viele Kunden sind froh, dass sie auf diesem Weg noch durch eine zusätzliche Firewall vor Angriffen aus dem Web geschützt sind. Auf Wunsch, kann die private IPv4 allerdings in eine öffentl. dynamische IPv4 Adresse geändert werden. Die öff. dyn. IPv4 ist im Vergleich zur öff. statischen IPv4 kostenlos.

Für Fragen und Anregungen stehen wir euch sehr gern zur Verfügung.

MfG

Ihr komDSL Support
 
Die FritzBox wird nicht "abgesperrt", sie wird lediglich durch uns mit einem Providerfile versehen, so dass zum einen die Box weiss wo sie sich melden muss, um ihre Daten übertragen zu bekommen und zum Anderen der Zugriff zur Fernkonfiguration möglich ist.
Kann man das auch etwas konkreter fassen?

Über das Provider-File wird also ein ACS für TR-069 konfiguriert?

Ein permanentes Monitoring über diese Schnittstelle der User erfolgt nicht, sie dient rein dem Supportzweck.
Welche Schnittstelle muß denn ein komDSL-User mitbringen, damit er "supported" werden kann? :mrgreen:

Wieder im Ernst:
Funktioniert der Anschluß/Router auch weiterhin, wenn der Kunde nach der ersten Provisionierung (also dem ersten Kontakt zum ACS, bei dem die kundenspezifischen Einstellungen gesetzt wurden) die Fernkonfiguration über TR-069 wieder abschaltet? Wenn ja, wird der Kunde irgendwo auf diese Möglichkeit hingewiesen?

Die Möglichkeit des "Monitoring" über TR-069-INFORM-Requests ist ja nicht von der Hand zu weisen (welche Variablen im Rahmen eines INFORM-Requests vom CPE übermittelt werden, legt der ACS fest), wird dem Kunden in den AGB/BGB entsprechend "reiner Wein" eingeschenkt und wird er darauf hingewiesen, daß sich die FRITZ!Box in regelmäßigen Intervallen beim Provider "meldet" (ob der diese Requests dann auswertet, steht auf einem anderen Blatt)?

Auch die Möglichkeit, über den extern freigegebenen TR-069-Port (i.d.R. 8089 bei AVM) eine FRITZ!Box zur (außerplanmäßigen) Kontaktaufnahme mit dem ACS aufzufordern und sie dann über geeignete Aufrufe zu diversen Aktionen zu veranlassen, sollte bei der "zwangsweisen Freischaltung" von TR-069 durch den Provider nicht unerwähnt bleiben. Die Möglichkeiten für den Provider über die TR-069-Schnittstelle gehen ja leider sehr weit und sind vom Kunden nicht mit entsprechender Granularität auf die notwendigen Aktionen zu begrenzen.

So ist es z.B. problemlos möglich, über diese Schnittstelle eine andere Firmware zu installieren (event. Probleme mit der Signatur der Firmware sind mit entsprechender Energie auch zu umschiffen) oder über passende "diff"-Files für die ar7.cfg den Fernzugriff auf die Box freizuschalten und/oder dafür einen passenden Account mit den notwendigen Rechten in der FRITZ!Box anzulegen.

Wir möchten auf diesen Wege Kunden mit Problemen schnell und einfach helfen und komplexe Konfigurationen vereinfachen.
Den guten Vorsatz wird niemand bestreiten, auch die eigentlich "guten Absichten" beim Entwurf von TR-069 nicht. Das ist auch nicht das Problem, sondern eher die Möglichkeit, daß jemand diese Schnittstelle entsprechend mißbraucht.

Daher braucht es für einen "mündigen Kunden" eben auch die korrekte Information des Nutzers über die Möglichkeiten und den tatsächlich genutzten Funktionsumfang (inkl. des Schadenspotentials) dieser Schnittstelle. Entscheidet sich der Kunde dann trotzdem dafür, daß er "seinem" Provider ausreichend vertraut, um ihm den Zugriff auf seine ganz privaten Daten zu erlauben (der Router ist nun einmal die zentrale Schnittstelle in jedem Haushalt und wer dort das Kommando hat, der kann jedes (mindestens viele) Gerät(e) im gesamten Haushalt kontrollieren), dann muß man als Provider auch verantwortlich damit umgehen und bei der Umsetzung solcher Standards wie TR-069 zumindest im eigenen Netz die größtmögliche Sorgfalt walten lassen.

Dazu gehört es dann z.B. mindestens die Möglichkeit zu nutzen, die TR-069-Übertragungen mit TLS abzusichern. Leider patzen eigentlich alle Kabel-Provider in D bereits hier, da sie mit der Argumentation "das läuft alles in einem eigenen Netz" auf den Einsatz von TLS generell verzichten. Wie sieht es denn bei komDSL damit aus?

Es ist zwar auch keine unüberwindliche Hürde, ein "offizielles Zertifikat" für eine fremde Domain zu erhalten (bei live.fi hatten wir das gerade in den News), aber es ist trotzdem ein Sicherheitsgewinn. Auch die einfache Manipulation des zu verwendenden ACS durch DNS-Spoofing wird damit etwas erschwert, die Manipulation über DHCP-OFFER-Pakete mit der URL eines ohne TLS erreichbaren ACS leider nicht. Das sind zwar an vielen Stellen Manipulationen, die relativ einfach im Netz des Providers ausgeführt werden können (viele Angriffe auf Infrastrukturen erfolgen nun einmal immer noch von innen) und im LAN des Kunden erheblich höheren Aufwand erfordern, aber ein "richtig abgeschaltetes TR-069" eröffnet diese Möglichkeiten eben erst gar nicht.

Und mein persönliches Ziel ist es, den Kunden/Nutzer so weit über die Möglichkeiten zu informieren (jenseits von Panikmache und "TR-069 ist das Böse an sich"), daß er eine informierte Entscheidung pro/contra Zugriff durch den Provider treffen kann.

Insofern begrüße ich es ausdrücklich, wenn der Support eines Providers hier Stellung beziehen will ... die Anzahl der Fragen in Bezug auf die TR-069-Verwendung durch komDSL (auch wenn ich selbst kein Kunde bin) ist aber auch nach diesem Klärungsversuch noch genauso groß.
 
Funktioniert der Anschluß/Router auch weiterhin, wenn der Kunde nach der ersten Provisionierung (also dem ersten Kontakt zum ACS, bei dem die kundenspezifischen Einstellungen gesetzt wurden) die Fernkonfiguration über TR-069 wieder abschaltet? Wenn ja, wird der Kunde irgendwo auf diese Möglichkeit hingewiesen?

Hi,

ich habe alle TR-069 erstellen Zugriffsprofile von meiner Fritzbox gelöscht. Die Funktion "Automatische Einrichtung durch den Dienstanbieter zulassen " habe ich auf der Fritzbox deaktiviert. Das läuft nun eine ganze Weile und ich hatte bisher keine Probleme. Vor kurzem habe ich zwei weitere VOIP-Rufnummern zugeteilt bekommen dann musste ich die obige Funktion wieder aktivieren. Nachdem die neuen VOIP-Nummern registriert waren etc. habe ich die TR-069 Profile wieder gelöscht und die Funktion wieder deaktiviert. Mir wäre es lieber gewesen der Provider hätte mir einfach die Zugangsdaten für die VOIP-Accounts zukommen lassen...

Hingewiesen wurde ich darauf leider nicht. Es lag ein Informationsblatt von meinem Provider in der Fritzbox-Verpackung das ich diese Funktionen nicht deaktivieren darf. Naja das ist Käse und daher habe ich es dennoch gemacht. Die Fritzbox habe ich schließlich selbst bezahlt und daher ist es mein Eigentum.

Auch ein eigenes DSL-Modem funktioniert wunderbar an dem Anschluss obwohl mir der Provider mitgeteilt hatte das dies nicht möglich sei. Sprich ich habe an meinem Anschluss ein eigenes DSL Modem und dahinter eine eigene Firewall. Daran hängt dann die Fritzbox in einem eigenen DMZ Netz und macht die Verbindung über meine Firewall zum Provider. Das ist meiner Meinung nach der richtige Weg und nicht der über einen "Exposed Host". Ehrlich gesagt hätte ich mir als Kunde an dieser Stelle etwas mehr vom Provider erwartet. Ich war vohrer bei der Telekom und da war dies alles kein Problem. Leider kann ich derzeit nicht zur Telekom wechseln da an meinem Standort nur eine begrenzte Geschwindigkeit zur Verfügung steht.
 
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