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Thema: Fritzbox 6490 Cable Firmware Update?

  1. #1481
    IPPF-Einsteiger
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    Zitat Zitat von PeterPawn Beitrag anzeigen
    Gar nicht ... wer hat behauptet, daß so etwas ginge?
    keiner.
    Ich hab mir nur das so vorgestellt gehabt, aber durch deiner erklärung weiß ich das es nicht geht.

    Auf welchen weg kann man dann einer dump wiederherstellen?

  2. #1482
    IPPF Siebentausend-VIP Avatar von PeterPawn
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    Indem man einfach den Inhalt wieder in die richtigen Partionen hineinkopiert, so wie man ihn herauskopiert hat. Es braucht also den bereits bestehenden Shell-Zugang.

  3. #1483
    IPPF-Einsteiger
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    Zitat Zitat von PeterPawn Beitrag anzeigen
    Indem man einfach den Inhalt wieder in die richtigen Partionen hineinkopiert, so wie man ihn herauskopiert hat. Es braucht also den bereits bestehenden Shell-Zugang.
    Ich nehme an dafür gibt es auch ein Script von dir? Oder lese stoff für mich, könntest du mich mal in die Richtige richtung schupsen? Danke.

  4. #1484
    IPPF Siebentausend-VIP Avatar von PeterPawn
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    Dazu gibt es nichts ... ich sähe jetzt keinen Grund, das zu automatisieren. Den Ablauf (inkl. aufwändiger Tests, ob die Dateien korrekt geschrieben wurden, was vielleicht nicht immer geprüft werden muß) findet man auch in der /var/install von AVM in jedem anderen Image.

  5. #1485
    IPPF-Fan Avatar von Der Ultimative
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    Hallo

    ich lese den Beitrag jetzt seit mehr als 3 Tagen und war schon bis Post 1000 oder so.

    Ich brauche jetzt einfach mal hilfe. Ich habe mir eine 6490 aus Kleinbucht geholt. Nicht weil die Provider oder Handel ist sondern weil sie weiss und Cool aus sieht . Sie ist als von UM. Sie hatte die 6.24 drauf was ich durch Entwicklertool auf 6.61 bis 3 Updaten konnte. Jetzt aber zu meinem Hauptproblem.

    Wenn ich auf quote SETENV linux_fs_start 0 bin und die Box flashe (egal ob Online oder per Entwicklertool). Ich bekomme immer eine Fehlermeldung (106) aber nach ca. 10 min ist sie geflasht. Achtung! Aber nicht auf quote SETENV linux_fs_start 0 sondern auf quote SETENV linux_fs_start 1 !)

    und wenn ich auf quote SETENV linux_fs_start 1 bin wird quote SETENV linux_fs_start 0 geflasht.

    Kann mir das jemand erklären?

    Ich bekomme leider auch immer nur old/old

    MfG

    Der Ultimative

    PS: Lese jetzt weiter .....
    Geändert von Der Ultimative (17.02.2017 um 07:09 Uhr)

  6. #1486
    IPPF Viertausend-Club
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    Der Wechsel soll so sein, damit kann immer wieder zur vorherige Version im Fehlerfall gewechselt werden.

    Hast du die Box denn schon mal an ein Kabelnetz angeschlossen?

  7. #1487
    IPPF-Fan Avatar von Der Ultimative
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    Das
    macht doch kein Sinn. Wenn ich von 6.61 per Online update auf 6.63 update und die Box neu start ist immer wieder die 6.61 dauf weil diese immer auf der andere Installiert wird.

    Zu Deutsch 0 ist Standard und 1 Backup

    Ist Starte die 0 update und auf Backup wird das Update gespielt

    Nach dem neustart kann ich das immer wieder machen bis ich per FTP auf 1 wechsel.

    Oder Sie sollte nach dem Update auftomatisch umstellen auf 1 und die 0 wird dann Backup.
    Geändert von Der Ultimative (17.02.2017 um 09:42 Uhr)

  8. #1488
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    Es gibt keine feste Zuordnung Backup und aktuell, das ändert sich jedes Mal.

  9. #1489
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    Zitat Zitat von Der Ultimative Beitrag anzeigen
    Das macht doch kein Sinn.
    Natürlich macht das Sinn, ist schließlich auch bei allen anderen DualBoot-FritzBoxen, wie z.B. der 7490, so. Wird der Firmwareupdate-Vorgang erfolgreich beendet ändert die Updateroutine die Variable linux_fs_start entsprechend ab sodass beim nächsten Start die (neue) Firmware im anderen Partitionsset verwendet wird.

    Ist das Firmwareupdate dagegen nicht erfolgreich (so wie bei dir, offensichtlich aufgrund der veralteten Zertifikate) wird die Variable linux_fs_start von der Updateroutine (verständlicherweise) nicht geändert und die FritzBox startet weiterhin mit der bisherigen (alten) Firmware. Das ist ja gerade das geniale an der Sache, ein z.B. fehlerhafter Schreibvorgang beim flashen "zerstört" die Box nicht zwangsweise da weiterhin die alte Firmware komplett vorhanden ist und beim einschalten der Box verwendet wird, es kann z.B. ein weiterer (normaler) Update-/Schreibvorgang versucht werden (wenn z.B. der vorherige Updateversuch durch einen Stromausfall unterbrochen wurde).
    Bei einer FritzBox ohne DualBoot-Funktion (wie z.B. einer 7390) würde ein Stromausfall beim Updatevorgang evtl. dazu führen, dass diese nur noch mit dem AVM Wiederherstellungstool wiederzubeleben ist, bei den DualBoot-Modellen sollte so etwas dagegen nicht passieren.

    Also alles ganz normal und bekannt, das Ganze ist auch durchaus wichtig (insb. bei Kabelprovidern die bei ihren eigenen Geräten ausschließlich ferngesteuerte Firmwareupdates durchführen, hat ja, abgesehen von der 3370, m.W.n. mit der 6360 angefangen, die ist zwar noch NOR-Flash basiert hat aber bereits DualBoot), man kann so (relativ bedenkenlos) automatische Firmwareupdates durchführen ohne größere Befürchtungen haben zu müssen, dass beim Kunden dabei etwas schief geht, z.B. durch einen Stromausfall (weil z.B. gerade der Stromstecker beim sauber machen gezogen wird).


    BTW:
    Es hat imo auch einen Grund bzw. ist sicherlich kein Zufall, das z.B. bei der AVM eigenen automatischen Update-Funktion bei der 7390 (kein DualBoot) nicht alle Funktionen zur Verfügung stehen:
    93f8f843n54d-fb-autoaupdate-06.80_7390.png

    Bei einer 7490 (DualBoot) gibt es dagegen eine Variante mehr:
    93f8f843n54d-fb-autoaupdate-06.80_7490.png

    Bei einer "SingleBoot" FritzBox möchte AVM wohl nach Möglichkeit "unpassende" Firmwareupdates vermeiden.


    Zitat Zitat von Der Ultimative Beitrag anzeigen
    Oder Sie sollte nach dem Update auftomatisch umstellen auf 1 und die 0 wird dann Backup.
    So ist es. Beim nächsten (erfolgreichen) Firmwareupdate ist es dann wieder umgekehrt usw. usf...

  10. #1490
    IPPF Achttausend-VIP Avatar von koyaanisqatsi
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    Idee linux_fs_start

    Anwendungsbeispiel

    linux_fs_start=0
    Fritz!OS: 6.52 mit LUA-, SIAB-Webinterface und telnetd (Symlink)

    linux_fs_start=1
    Immer das "Neueste" und "Aktuellste" Fritz!OS

    Warum? Wieso?
    Wird vor einem Update mit FTP auf 0 geswitched landet das Update immer in 1.
    Von 0 auf 1 switchen geht, dank Konsole ohne FTP, viel einfacher.
    So bleibt die 6.52 auf der 0 erhalten, wenn TR-069 und "Autoupdate" keinen Strich durch die Rechnung machen.
    Geändert von koyaanisqatsi (18.02.2017 um 14:37 Uhr)
    Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt (Albert E.) mfg koy
    Anschluss: 1&1 Komplett VDSL 50/10 DS
    Fritz!Box: 7560 FRITZ!OS 6.83 & 6.52 & 1x 7112 (WDS Basis), 3x 7113 (Repeater)
    Telefonie: Rotes Posttelefon, 2x snom320-SIP 8.7.5.44, 2x (billig) DECT, 1x Fax (MuFuG)

    SmartHome: SensorAndSwitch auf Rasperry Pi mit OSMC/KODI (Jessie/Sarge)

  11. #1491
    IPPF-Erfahrener
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    Gibt es eigentlich schon eine "Gegenüberstellung" vom urlader env mtd zum Linux mtd bzw. mmcblk0 ?

    Code:
    mtd0        0x0,0x4000000             64MB
    mtd1        0x4000000,0x4800000       8MB
    mtd2        0xa0000,0xc0000           128KB
    mtd3        0xc0000,0x100000          256KB
    mtd4        0x100000,0x140000         256KB
    mtd5        0x140000,0x1e0000         640KB
    mtd6        0x4800000,0x8800000       64MB
    mtd7        0x8800000,0x9000000       8MB
    mtd8        0x0,0x80000               512KB
    mtd9        0x80000,0x90000           64KB
    mtd10       0x90000,0xa0000           64KB
    mtd11       0x9000000,0xd000000       64MB
    mtd12       0xd000000,0xd800000       8MB
    mtd13       0xd800000,0x11800000      64MB
    mtd14       0x11800000,0x12000000     8MB
    Code:
    Number  Start (sector)    End (sector)  Size       Code  Name
       1            2048          133119   64.0 MiB    FFFF  filesystem_arm_0
       2          133120          149503   8.0 MiB     FFFF  kernel_arm_0
       3          149504          280575   64.0 MiB    FFFF  filesystem_atom_0
       4          280576          296959   8.0 MiB     FFFF  kernel_atom_0
       5          296960          428031   64.0 MiB    FFFF  filesystem_arm_1
       6          428032          444415   8.0 MiB     FFFF  kernel_arm_1
       7          444416          575487   64.0 MiB    FFFF  filesystem_atom_1
       8          575488          591871   8.0 MiB     FFFF  kernel_atom_1
       9          591872         3751902   1.5 GiB     0700  userdata
    Code:
    # block device  # name   # bytes from wc -c
    ######################################################
    /dev/mtdblock0  # urlader  131072
    /dev/mtdblock1  # tffs (1)  262144
    /dev/mtdblock2  # tffs (2)  262144
    /dev/mtdblock3  # config-space 655360
    /dev/mtdblock4  # cefdk   524288
    /dev/mtdblock5  # cefdk_config 65536
    /dev/mtdblock6  # gpt_backup 65536
    Geändert von back2live (20.02.2017 um 19:54 Uhr)

  12. #1492
    IPPF-Einsteiger
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    [Fullquote des Beitrags direkt darüber gelöscht - siehe Forumsregeln, Novize]


    mtd0 0x0,0x4000000 Filesystem ARM
    mtd1 0x4000000,0x4800000 Kernel ARM
    mtd2 0xa0000,0xc0000 Urlader
    mtd3 0xc0000,0x100000 Environment
    mtd4 0x100000,0x140000 Environment
    mtd5 0x140000,0x1e0000 DOCSIS
    mtd6 0x4800000,0x8800000 Filesystem ATOM
    mtd7 0x8800000,0x9000000 Kernel ATOM
    mtd8 0x0,0x80000 cefdk
    mtd9 0x80000,0x90000 cefdk_config
    mtd10 0x90000,0xa0000 GPT_Backup
    mtd11 0x9000000,0xd000000 Filesystem ARM (reserved)
    mtd12 0xd000000,0xd800000 Kernel ARM (reserverd)
    mtd13 0xd800000,0x11800000 Filesystem ATOM (reserved)
    mtd14 0x11800000,0x12000000 Kernel ATOM (reserved)

    mtd2,3,4,5,8,9,10 liegen in einem SPI Flash, der Rest im EMMC.

    Mit diesem Layout konnte ich meine 6490 auch direkt über ADAM2 per FTP Flashen, nachdem ich meine "Telnet" Partition versehentlich überschrieben hatte.
    Geändert von mik710 (21.02.2017 um 11:12 Uhr)

  13. #1493
    IPPF-Einsteiger
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    Hallo, hat eigentlich schon einer bei der 6490 den "Client IP Modus" aktiviert bekommen?

    Alle Tipps sind willkommen! Den "normalen" Bridge Menüpunkt für Lan Port 2,3 und 4 habe ich schon und auch habe ich in der export Datei schon die (vermeintlichen) Punkte umgestellt, aber geholfen hat das alles nix.
    mode = dsldmode_bridge;

  14. #1494
    IPPF Fünfhunderter
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    Zitat Zitat von mik710 Beitrag anzeigen
    mtd2,3,4,5,8,9,10 liegen in einem SPI Flash, der Rest im EMMC.

    Mit diesem Layout konnte ich meine 6490 auch direkt über ADAM2 per FTP Flashen
    Könntest Du hierzu ein Beispiel posten, so dass dies reproduzierbar wird;
    Geändert von Pokemon20021 (21.02.2017 um 19:06 Uhr)
    Es gibt kaum etwas auf dieser Welt, das nicht irgend jemand ein wenig schlechter machen kann und etwas billiger verkaufen könnte, und die Menschen, die sich nur am Preis orientieren, werden die gerechte Beute solcher Menschen.
    -------------------

  15. #1495
    IPPF-Fan
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    @pokemon20021:

    wenn du sicher gehen willst, schreibst du via adam2 die passenden teile der entpackten firmware auf die reservierten partitionen, schaltest dein linux_fs_start auf die inaktive variable und rebootest. dann startet sie von dem, was du geflasht hast. ein schreiben auf die aktiven partitionen geht aber auch. die syntax zum flashen via ftp sollte von anderen boxen bekannt sein.

    @mik719: danke, danach habe ich lane gesucht.
    Geändert von noob_noob (22.02.2017 um 16:37 Uhr)
    7490, ftth 300mbit syncron auf lan1, 6.80. <-> 5ghz only, 7490, repeater, 2.4 & 5 ghz wlan, 6.80. dualband frequenzband wechsel: disable.
    6490 bastelkiste mit 6.24 <-> 6.63 mit https://bitbucket.org/fesc2000/ffritz
    https://nordheide.freifunk.net/wiki/Hauptseite seit 2006

  16. #1496
    IPPF-Erfahrener
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    Super, hat auch geklappt.

    Code:
    Urloader ENV                      linux device                             Größe
    mtd0 0x0,0x4000000                /dev/mmcblk0p5: filesystem_ARM           64MB
    mtd1 0x4000000,0x4800000          /dev/mmcblk0p6: kernel_ARM               8MB
    mtd2 0xa0000,0xc0000              /dev/mtdblock0: urlader                  128KB
    mtd3 0xc0000,0x100000             /dev/mtdblock1: tffs (1)                 256KB
    mtd4 0x100000,0x140000            /dev/mtdblock2: tffs (2)                 256KB
    mtd5 0x140000,0x1e0000            /dev/mtdblock3: config-space             640KB
    mtd6 0x4800000,0x8800000          /dev/mmcblk0p7: filesystem_ATOM          64MB
    mtd7 0x8800000,0x9000000          /dev/mmcblk0p8: kernel_ATOM              8MB
    mtd8 0x0,0x80000                  /dev/mtdblock4: cefdk                    512KB
    mtd9 0x80000,0x90000              /dev/mtdblock5: cefdk_config             64KB
    mtd10 0x90000,0xa0000             /dev/mtdblock6: gpt_backup               64KB
    mtd11 0x9000000,0xd000000         /dev/mmcblk0p1: filesystem_reserved_ARM  64MB
    mtd12 0xd000000,0xd800000         /dev/mmcblk0p2: kernel_reserved_ARM      8MB
    mtd13 0xd800000,0x11800000        /dev/mmcblk0p3: filesystem_reserved_ATOM 64MB
    mtd14 0x11800000,0x12000000       /dev/mmcblk0p4: kernel_reserved_ATOM     8MB

  17. #1497
    IPPF Siebentausend-VIP Avatar von PeterPawn
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    Nun ist die Katze bzgl. der Erreichbarkeit der eMMC-Partitionen von EVA aus ja auch aus dem Sack ... gibt es vielleicht sonst noch irgendwelche - berichtenswerten - Besonderheiten des Bootloaders in der 6490?

    Die "Bezeichnungen" im laufenden System sind natürlich nicht fix - das geht aus der Tabelle in #1496 nicht so richtig klar hervor. Dort wird die Namensvergabe (hinter unter "linux device") gezeigt, die für ein System gilt, das mit "linux_fs_start 1" gebootet wurde.

    Die jeweils aktuellen Bezeichnungen stehen in der Pseudo-Datei "/proc/avm_partitions" - wenn also jemand auf der Basis von "Filesystem-Namen" arbeiten will in irgendeinem Skript, sollte er das besser dort immer "live" auslesen. Insofern ist auch die Tabelle in #1496 als Zusammenfassung nicht ganz korrekt (wenn meine eigenen Ergebnisse stimmen, die sind schon etwas älter und basieren auf der Urlader-Version 3099, wenn die Aufzeichnungen stimmen).

    Der Bootloader nimmt die Zuordnungen seiner "MTD-Partitionen" 0, 1, 6, 7, 11, 12, 13 und 14 anhand des Wertes von "linux_fs_start" vor (insofern gilt die Aufstellung in #1496 wieder nur für "linux_fs_start=1"). Wenn meine Aufzeichnungen auch dazu stimmen (das müßte ich vielleicht doch noch einmal nachtesten), geschieht das einmalig beim Start anhand der Einstellung, die zu diesem Zeitpunkt vorlag und eine Änderung über "SETENV" ändert nichts mehr an dieser Zuordnung, solange nicht neu gestartet wurde - das sollte man (vermutlich) mit einer aktuellen Version (meiner ist derzeit 4125) noch einmal überprüfen, ob das Setzen von "linux_fs_start" das "live" ändert oder nicht.

    Für "Forensiker" ist das aber auch noch kein empfehlenswerter Weg ... denn das Auslesen funktioniert m.W. auch für eMMC-Partitionen nicht, selbst wenn diese "eine Nummer" haben - das Ergebnis sollte immer "502 Command not implemented" sein. Damit zerstört man also das "Untersuchungsobjekt" schon, wenn man auf diesem Weg eine eigene Firmware schreiben läßt.



    Und die These: "Ich muß nur irgendwie zum Zeitpunkt des Starts eine Ethernet-Verbindung per Kabel zu einer FRITZ!Box bekommen, um mit der praktisch alles machen zu können." wird davon wieder einmal eindrucksvoll unterstrichen - vielleicht denkt AVM ja doch noch einmal darüber nach, den Bootloader per se etwas besser abzusichern.

    Der Vorschlag, daß für die Aktivierung des Loaders (auch bei anderen Modellen und auch für Recovery) das Drücken eines Buttons innerhalb der ersten 5 Sekunden nach dem "Strom rein" erforderlich sein sollte, sichert zwar die Box hier nicht gegen den Zugriff des berechtigten Benutzers ab, aber zumindest gegen ein infiziertes Gerät im LAN, das zum richtigen Zeitpunkt eine solche Möglichkeit des Zugriffs hätte.

    Wobei die physikalische Zugangsmöglichkeit zum Gerät hier mit der Berechtigung zum Zugriff gleichgesetzt wird, was auch nicht zwingend ist -> die minderjährigen Kinder im Haushalt werden sicherlich auch (bis auf wenige Ausnahmesituationen) physikalischen Zugang zur Box erlangen können; aber man muß es sicherlich auch nicht übertreiben im Privathaushalt, solange die Eltern über die möglichen Probleme Bescheid wissen. Aber so ganz ohne jede denkbare Lösung wäre so ein "Zugangsproblem" auch nicht - solange anstelle von "adam2" als Kennwort auch mal ein eigenes vergeben werden kann (bei entsprechendem Sicherheitsbedürfnis), ist auch dieser FTP-Server durchaus abzusichern.

    Zumindest sollte eben die Unkenntnis eines solchen eingestellten Kennworts (meinetwegen nach dem Erwerb aus zweiter Hand) mit dem Totalverlust der vorhandenen Einstellungen geahndet werden ... es ist ja ziemlich widersinnig, wenn der Nachwuchs einfach mal in der alternativen Partition sein eigenes System unterbringen kann, dieses dann startet und darüber die vorhandenen Einstellungen auslesen darf, woraufhin er im Anschluß nur wieder auf das zuvor installierte System zurückschalten muß und dann bleibt als einzige "Auffälligkeit" noch der Bedarf nach einer Erklärung, warum die FRITZ!Box (möglichst noch per TR-069 unter der Kontrolle des Providers stehend) einen unmotivierten Neustart hingelegt hat.

    Den (nicht darauf "gebrieften") FRITZ!Box-Admin möchte ich sehen, der aus so einem Neustart den Verdacht ableitet, es könnte jemand unberechtigt die Daten aus seiner FRITZ!Box ausgelesen haben, wenn er des Abends sich mit dem Protokoll seiner FRITZ!Box befaßt (so er das überhaupt macht). Ohne diese Notwendigkeit des "Anwesenheitsnachweises" über den Button kann das eben sogar irgendein ein infiziertes Gerät im LAN sein - ich habe so etwas (rein für Demonstrationen und für eigene Tests) auf einem RasPi 3B zusammengestellt, den man nur in die LAN-Buchse einer FRITZ!Box stecken muß, wenn man sie startet.

  18. #1498
    IPPF-Erfahrener
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    92
    zu den Partitionsnamen, die gehen aus einem Fullbackup/Image sehr gut hervor.

    Output von gdisk fullimage.bin

    Listing der Partitionen: (diskident geändert)
    Code:
    Disk mmcblk0: 3751936 sectors, 1.8 GiB
    Logical sector size: 512 bytes
    Disk identifier (GUID): FFFFFFFFF-FFFF-FFFF-FFFF-FFFFFFFFFFFFF
    Partition table holds up to 128 entries
    First usable sector is 34, last usable sector is 3751902
    Partitions will be aligned on 2048-sector boundaries
    Total free space is 2014 sectors (1007.0 KiB)
    Number  Start (sector)    End (sector)  Size       Code  Name
       1            2048          133119   64.0 MiB    FFFF  filesystem_arm_0
       2          133120          149503   8.0 MiB     FFFF  kernel_arm_0
       3          149504          280575   64.0 MiB    FFFF  filesystem_atom_0
       4          280576          296959   8.0 MiB     FFFF  kernel_atom_0
       5          296960          428031   64.0 MiB    FFFF  filesystem_arm_1
       6          428032          444415   8.0 MiB     FFFF  kernel_arm_1
       7          444416          575487   64.0 MiB    FFFF  filesystem_atom_1
       8          575488          591871   8.0 MiB     FFFF  kernel_atom_1
       9          591872         3751902   1.5 GiB     0700  userdata
    Geändert von back2live (22.02.2017 um 15:39 Uhr)

  19. #1499
    IPPF Siebentausend-VIP Avatar von PeterPawn
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    Ja, diese Namen dann schon ... ich bezog mich mehr auf das "reserved or not" im Namen, das bei anderen Modellen auch vorhanden ist und damit kann man an diesem "reserved" eben in eigenen Skript-Dateien entsprechende Schlußfolgerungen "festmachen", ob das nun das aktive oder das inaktive System in dieser Partition ist.

    Die GPT für den eMMC-Speicher hat ja (derzeit) auch nur die 6490, soweit ich weiß. Was mich an der Stelle immer interessiert hatte (auch wenn ich nie zum Test gekommen bin), ist die Frage, ob der Bootloader tatsächlich auf die Namen in der GPT zurückgreift (diese Namen stehen noch einmal als Strings im Loader herum) und das Vertauschen in der GPT auch dazu führen würde, daß der Bootloader die "falsche Sicht" auf die Partitionen übernimmt - daß die "/dev/mmcblk0p1" aus dem laufenden Linux-Kernel dann auf die fünfte Partition in der GPT verweist, kann man vermutlich eher ausschließen (es wäre zumindest etwas unlogisch - die mmcblk0-Subdevices bilden ja die Struktur aus der GPT ab).

  20. #1500
    IPPF Dreitausend-Club
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    3.702
    Zitat Zitat von PeterPawn Beitrag anzeigen
    Der Vorschlag, daß für die Aktivierung des Loaders (auch bei anderen Modellen und auch für Recovery) das Drücken eines Buttons innerhalb der ersten 5 Sekunden nach dem "Strom rein" erforderlich sein sollte, sichert zwar die Box hier nicht gegen den Zugriff des berechtigten Benutzers ab, aber zumindest gegen ein infiziertes Gerät im LAN, das zum richtigen Zeitpunkt eine solche Möglichkeit des Zugriffs hätte.
    Alternativ:
    Neuere Modelle besitzen ein Standardpasswort für das WebIf, das könnte man doch auch für den Bootloader verwenden (anstatt "adam2" als Standard-Passwort).

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