[Frage] Türspechanlage in Fritz!Box einrichten unter Vorbedingung einer TCS-Hausanlage

chupsy

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Hallo allerseits,

ich weiß, es handelt sich hierbei um ein sehr beliebtes Thema, was alle Jahre wieder durch das Forum geistert. Bitte nicht hauen für die Anfrage ^^.

Ich bin Mieter in einem Zehn-Parteien-Haus. Im Haus ist eine TCS-Hausanlage zum Klingeln und Freisprechen installiert. Bei mir in der Wohnung hängt konkret ein ISH3030 Türtelefon an der Wand. Ich möchte nach Möglichkeit die Türsprechanlage parallel zum Anschluß an das 3030 an meine FritzBox 7580 hängen. Ist das irgendwie möglich - mit welchen Hilfsmitteln? Ich habe durch andere Beiträge schon registriert, dass so ein ISH-System schwierig zu beherrschen ist in solchen Dingen. Ich stelle erneut diese Frage, da sich ja mit dem Stand der Technik über die Zeit immer etwas ändern kann.

Das Problem besteht auch darin, dass das Fachchinesisch in dem relevanten Bereich mich vor böhmische Dörfer stellt. Ich kann z.B. mit den Beschreibungen der bekannten Auerswald-Geräte folglich nicht viel anfangen.

Also: Ich bitte um Antworten, ob es klappen würde und mit welchen Hilfsmitteln und evtl. Zusatzbedingungen. Im Falle eines 'nein's bitte ich um eine Idioten-gerechte Erklärung ;-).

Vielen Dank im Voraus an alle.

Cheers


Basti
 
Moin.

Danke für die Antwort, Andreas.

Sehe ich das richtig in Bezug auf das Bauliche: Das Interface für TK-Anlagen wird neben den Kasten der Hausanlage (vermutlich im Keller) geschraubt. Die Anlage und das Interface werden verbunden. Vom Interface bräuchte es dann noch eine Verbindung zu meiner Fritz in den 2. Stock? Um das weiterzuspinnen: Ich müßte das Ganze mit der Hausverwaltung abkaspern, würde 300 Teuronen für das Interface und weitere 300 für den Elektrikereinsatz zahlen. So in etwa?

Wenn ich den Aufwand richtig skizziert hätte, würde a) meine HV nicht zustimmen und b) mir der ganze Aufwand (finanziell und logistisch) dann doch zu groß erscheinen. Vielleicht wäre das ein Thema für die Eigentümerversammlung. Allerdings sind da kaum Aussichten, daß die anderen 7-8 Eigentümer der restlichen Parteien sagen: "Jawohl, einen Anschluß der TCS-Hausanlage mittels Interface zur Telefonanlage unserer Mieter ... das brauchen wir ganz dringend."

Ich bitte nochmal, um eine kurze Rückantwort.

Cheers


Bastian

- - - Aktualisiert - - -

Unter ElektrikForen.de ist auch noch der folgende Hinweis gekommen:
Wenn Du die Erlaubnis von der HVW hast u. dann das Interface um rd. 300 Teuros an der TCS-Zentrale u. von dort noch genügend freie Drähte bis zu Deiner Wohnung vorhanden sind, ist das durchaus realisierbar.

Das würde folglich heißen, daß mit freien Drähten in den Wänden, die zu mir ins 2. OG hochgehen, das Problem umso übersichtlicher wäre. Ich kann natürlich nicht sagen, ob die Ressourcen gegeben sind.
 
Hallo,

ja das ist eine gute Schätzung. Zu diener Wohnung (Telefondose/Standort Fritzbox) sollten vom Keller/Hausverteilung/TCS-Netzgerät mindestens 2 DA (Doppeladern) liegen. 1 DA ist schon mit dem DSL Signal beschaltet. Über die 2. freie DA könnte die Verbidnung zwischen TCS und Fritzbox geschaltet werden. Das TSC-Modul muss umfänglich mit einem kleinenen Programmieradapter parametriert werden. Das muss nicht jeder Elektriker können - also vorher genau anfragen. Wenn sich alle zuammen tun würden wäre natürlich ein Gesamtlösung eher zu vermitteln als die Inselvariante für eine Wohnung. Wenn wir das mal aufrunden auf 1k€ wären das 100 für jeden. Das sollte gehen?

Sonnige Grüße

Andreas
 
Hallo,

im Grundsatz kapiere ich Deine Ausführungen. Vielen Dank dafür. Was ich noch nicht verstehe, ist die Verlinkung Telefondose/DSL-Signal zu den besagten Arbeiten an der Türsprechanlage. Rein räumlich gesehen ist die TAE-Dose in meiner Wohnung einen Meter von dem ISH3030 entfernt, die entsprechenden Kästen im Keller liegen nach meiner Erinnerung sogar um einiges weiter auseinander. Ok, meinetwegen nehmen die beiden Verkabelungen denselben Weg in den Keller zum häuslichen Hauptverteiler Telefon bzw. zur Türsprechanlagen-Zentrale. Wenn ich Dich richtig verstehe, werden gleiche Kabel verwendet/verlegt, um das Telefon/DSL-Signal und andererseits die Signale für Türöffner/Freisprecheinrichtung im Haus zu transportieren? Das aus dem Interface kommende a/b-Signal könnte nun ebenfalls durch ein solches Kabel, was eventuell sogar frei ist, zur FB geleitet werden?

Die Lösung, daß die Eigentümergemeinschaft als Ganzes den besagten Technikereinsatz für alle Wohnheiten beschließt, wäre wünschenswert, ist allerdings unrealistisch, da die Eigentümer bei uns noch nicht einmal einen Hausanschluß für Kabelfernsehen in der Lage sind gemeinsam abzusegnen. Sprich: Jeder kocht sein eigenes Süppchen und auf eigene Rechnung. Daß letztenendes die Mieterschaft darunter leidet, ist Wurst, so lange mehr Miete der braven Mieter beim Eigentümer in der Kasse landet als Ausgaben anfallen.

Herzlicher Gruß von der Kieler Förde


Bastian
 
Hallo Bastian,

ja die Qualen des Mieters sind mir bekannt. Auch deshalb wurde dann ein Haus gebaut. Insgesamt halbe Betriebskosten wie in der Wohnung und keine unnützen Diskussionen mit anderen.

Anhang anzeigen GP_Türtelefonie.pdf

Habe das mal skiziert. Keine große Sache wenn ma an die Verteiler ran kommt.

Alternativ das Relais von TCS
Anhang anzeigen PI_TRE1-EB.pdf
an die Sprechstelle in der Wohnung und https://www.uk-intech.de/index.php/produkte/telefontechnik/klingelpaul das Teil dahinter. Da musst Du dich mit niemandem rumärgern. Beides zusammen ca. 100€

Viel Erfolg

Andreas

P.S.: da ich nicht weiss ob die PDF angezeigt werden - ggf. melden
 
Hallo Andreas,

die Diskussionen mit anderen wären ja nur halb so unnütz, wenn überall ein Wille gegeben wäre, soziales Miteinander zu forcieren und nicht zu blockieren :motz::saufen2::heul::blonk::argh::toilet::mad:.


Danke für Deine Schilderung der zweiten Möglichkeit. Mmh, es scheint mir so, als würde sich der KP nur zum Signalisieren des Türklingelns eignen. D.h., die Kommunikation mit dem Klingelnden vor dem Haus wäre nicht inbegriffen, richtig? Gibt es noch ein anderes Gerät, daß zu beidem (Signalisieren und Freisprechen) fähig ist, oder eignet sich die Methode mit dem Relais ausschließlich zum Signalisieren?

Herzlichst


Bastian
 
Hallo Bastian,

der Paule ist ein schwacher Ersatz für die richtige Anbindung. Also wirklich nur Signalisierung :-( Das mit dem Miteinder wird auch nicht besser. Da sind meine Hoffnungen gering. Je nach dem was da baulich/rechtlich möglich ist bleibt eine eigene Türsprechanlage mit Anbindung an die Firtzbox. Die benötigt bis zur Haustür ja auch nur 2 Drähte bis zum Keller... Da sollte dann aber jemand ran der tiefer im Thema ist (als Du) Ich verbaue gerne die AGFEO https://www.elektroradar.de/tuersprechstelle-premium-tfe-1-si.html?gclid=COXxm5vT0dICFdTnGwodS-4KNA Da sind deine Möglichkeiten als Mieter aber sicher endlich.

Tut mir Leid

Beste Grüße an die Küste (alte Heimat)

Andreas
 
Hallo!

Bin neu hier, aber lese schon eine Zeitlang mit.

1. Bei den meisten Solisten-Anfragen scheitert es oft an der Hausverwaltung, weil diese für einen Einzelnen in einem Mehrparteienhaus keine "Extrawürste" machen wollen.
2. Ausser dieser zahlt für den ganzen dafür nötigen Aufwand alles selber, meistens dann aber auch nur wenn die Partei nicht nur Mieter, sondern Eigentümer der Wohneinheit ist.
3. Benötigt man dann unbedingt Jemand, welcher sich an der vorhanden TFE in dem Fall eine TCS, wirklich gut auskennt.

4. Wenn wirklich nur mehr eine eigene TFE an der Aussenstelle möglich ist, verwenden wir normal ene a/b Universal v. Auerswald, die passt normal zu jeder vorh. TK-Anlage, egal wie klein o. gross diese ist.

LG.
 
Hallo Andreas,

Dein Paule ist ja eigentlich ein patentes Gerät, aber leider ist er nicht das ganze Paket. Hatte schon gejubelt, bevor ich das mit "nur Signalisierung" gelesen hatte. Eine "richtige Anbindung" via Möglichkeit 1 möchte ich mal wg. der Ordnungspolitik der HV und wegen der Finanzen ausschließen (€ 600,- für den Luxus einer Türsprechanlage via Telefon ist zu viel; da investiere ich mein Geld lieber in zwei Saugroboter oder sechs High-Tec-Rauchmelder und ein Eis oder so ;)). Die dritte Möglichkeit mit einer eigenen Klingelanlage ist ebenfalls nicht durchzusetzen ... und auch in diesem Fall würde ich wohl 600 Teuronen lassen.

Möglichkeit 2 klingt doch anfürsich ganz vernünftig ... bis auf die Unzulänglichkeiten des Paule. Darf ich vielleicht noch einmal fragen: Bekommt man aus einem Relais-bestückten ISH3030 nicht mehr raus als die Sinalisierung der Klingel oder liegt das nur an der Unvollkommenheit des Paule? Würde uns ein etwas "muskulöser Paule" nicht weiterhelfen. Es gibt doch allen möglichen Kram von Auerswald und Konsorten. Das kann doch einfach nicht sein, daß ich hinter einer tsc-Türsprechanlage geliefert bin, wenn ich nicht Mr. Mächtig im Haus spielen kann und nicht mehr als € 300,- bereit bin zu investieren. Verflucht, es ist 2017.

Braucht Dir übrigens nicht leid tun. Du hilfst mir ja nach bestem Wissen und Gewissen. Wie gefragt: Gibt es keinen "besseren Paul"?

Herzlichst aus der Förde-Stadt


Bastian

- - - Aktualisiert - - -

Danke, Kostenlos, für den Exkurs über die harte Realität. Wie gesagt: Ich kann es einfach nicht fassen, daß im Rahmen meiner Wohnung mit den vorhandenen Signaldrähten absolut nichts möglich sein soll. Woran liegt das denn eigentlich - außer daran, daß TCS eben lieber die Paradies-Vogel-Variante gewählt hat als ganz normale a/b-Verdrahtungen? Kommen die Hersteller denn nicht mal auf die Idee, Kompatibilitäten zu schaffen? Kann nicht auch ein Mieter ein vermeintlicher Käufer sein? Ist für mich kaum vorstellbar. Aber klar ... ich gehöre nicht der Türsprechanlagen-Wirtschaft an ^^.
 
Hallo Bastian,

das Relais macht aus dem Tonruf der Türstation einen potentialfreien Kontakt. Der Paule wählt eine Rufnummer. Mehr "vollbringen" die beiden zusammen nicht. Die große Lösung habe ich ja oben dargestellt. Vielleicht hat ja im Forum noch jemand eine Idee? Geniel wäre etwas zum dirketen Anschluß an die Wohnraumeinheit...

Beste Grüße

Andreas
 
Hallo TE!

Es ist doch machbar, nur mit einem dementsprechenden Adapter, aber da die Nachfrage nicht so gross ist, dann der moderate Preis dafür.
Egal welcher Hersteller es dann ist, die Bus-Technik ist "nur" von der Verkabelung her einfacher geworden, das hat aber nichts mit 2017 zu tun.

Und dadurch dass die Fritte tw. der Provider kostenlos zur Verfügung stellt, liest es sich ziemlich "hart", wenn so ein passender Adapter für eine Rufumleitung auf das Hdy, für manche einfaches Zubehör, dann doch nicht budgetiert wurde.

Geld, ist "geprägte Freiheit".

LG.
 
Wie Andreas aka angos schon sagte: Ideen für Direktanschluß innerhalb der Wohnraumeinheit gesucht!!! Einfach oder nicht - hauptsache eine Lösung unterhab von € 300,--. Mehr möchte ich mir meine Bequemlichkeit nicht kosten lassen ;).
 
Wenn man die Auerswald a/b an der vorhandenen Aussenstelle einbauen, sowie die nötigen 2 Drähte dafür selber bis zur Fritte durchschalten kann, kommt man mit 300,-- Teuros, ganz leicht aus.

LG.
 
Hallo,

danke schon mal für Deinen Tipp, Kostenlos. Ich bitte um eine idiotensichere Erläuterung, wenn's nichts ausmacht. Danke.

Gruß


Bastian
 
Hallo!
Pläne sind bei dem gekauften Artikel normal automatisch dabei, bzw. gibt es diese vorab zum Schmökern auf der hp von Auerswald.

LG.
 
Moin,

ich habe gerade mit einem Mitarbeiter der Fa. Hamares und auch mit der Fa. Auerswald telefoniert. Dementsprechend ist keine der vertriebenen Techniken in der Lage die Einrichtung der Türsprechstelle an der Fritzbox zu bewerkstelligen. Die TSA-a/b berherrscht nur 4-Draht- oder FTZ-Türstellen.

Wir wären damit also wieder bei der Möglichkeit des Kaufs und der Installation des Interfaces (FBO1100). Dieses könne notfalls aber auch in meiner Wohnung installiert werden, auf die Hauszentrale müßte da aktiv kein Einfluß genommen werden. Dennoch wäre es im Bereich des Denkbarem, daß die Hausanlage in irgendeiner Art und Weise "beeinflußt" werde. Die Genehmigung der HV müßte ich voraussetzen können. Für €300,- Produkt und €300,- Installation durch Fachmann ist mir allerdings der Spaß zu kostspielig.

Gruß


Bastian
 
Und bei Auerswald ist keiner auf die Idee gekommen Dir von einer a/b Universal TFE zu erzählen? Von einer TSA a/b habe ich nie was erwähnt.

Wennst Dir mal in Ruhe die Seite 8 vom (FBO1100) angucken würdest, erkennt man den Unterschied, ob man normal mit 2 Drähten auskommt o. doch mehrere benötigt, wenn der Adapter im 2.OG ist.

Das was Du willst, hat aber auch nichts mehr mit "Spaß" zu tun, sondern ist Türsprechstellen-Funktionalität an/zu einer TK-Anlage u. bei Bedarf, sogar bis zum Handy.

LG.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ob der Spass-Wunschtraum bereits in Erfüllung gegangen ist, oder ob den der Osterhase erst noch nachliefern muss?
 
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