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#1 | |
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Admin-Team
Registriert seit: 17.08.2004
Beiträge: 15.984
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Howto: Was tun bei DSL-Verbindungsproblemen
Vorwort:
Bitte postet erst, nachdem ihr den kompletten Beitrag gelesen habt, incl. des dunkelrot geschriebenen Endes und setzt das dort Gelesene auch um! Immer wieder taucht hier das Problem auf, daß die Fritzbox die DSL-Verbindung nicht vernünftig syncronisieren kann. Das hat natürlich zur Folge, daß die Verbindung und damit verbunden ebenso ein evt. VoIP-Telefonat abreisst. Der Grund ist häufig in der schlechten Leitungsqualität zum DSL-Modem der Fritzbox zu suchen. Aber hier gibt es ein paar Tricks, um mal mit weniger, mal mehr Aufwand das Problem in den Griff zu bekommen. Ob man zu dieser "Problemgruppe" gehört, erkennt man schnell, wenn man sich die Leitungswerte der Fritzbox anschaut. Diese sind zu finden unter: Fritzbox/Internet/DSL-Information/ADSL Dort sieht man z.B. folgende Werte:
Wenn jetzt noch ein Gespräch über das Festnetz) geführt wird, habe ich in diesem Moment zusätzlich ein (aus Sicht der DSL-Frequenzen) erhöhtes Rauschen auf der Leitung. Dies hat dann oft zur Folge, das die Syncronisierung verloren geht. Eine hohe Dämpfung (60dB und größer) deutet auf eine sehr lange (oder eine sehr schwache) Leitung zur Vermittlungsstelle hin. Auch hier haben wir aufgrund der hohen Dämpfung ein sehr schwaches DSL-Signal an unserer geliebten Fritzbox anliegen. Es gibt bei der Telekom und bei Arcor Dämpfungsgrenzen für die einzelnen DSL-Geschwindigkeiten. Diese sind wie folgt: Zitat:
Noch einmal zur Verdeutlichung, für einen stabilen DSL-Betrieb gilt:
Das von AVM mitgelieferte DSL-Kabel (dünn, grau, lang) durch ein vernünftiges CAT5-Kabel auszutauschen. (Es ist das Kabel welches in den DSL-Eingang der Fritzbox hineingeht) Ein kurzes Kabel (0,5m) reicht in der Regel. Dieses nun anschliessen und die Leitungswerte der Box kontrollieren. Vielleicht ist jetzt ja alles in Butter und Ihr könnt an dieser Stelle aufhören hier weiterzulesen
Auch hier natürlich mit dem CAT5-Kabel zwischen Splitter und Fritzbox. Wenn die Werte sich hier verbessert haben, hat man 3 Möglichkeiten: a) Die Box im Keller installieren und Telefon/Netzwerk per Kabel in die Wohnung verlängern, bzw Internet nur über WLAN nutzen. b) Ein neues (und damit wahrscheinlich besseres )Telefonkabel in die Wohnung ziehen. Dieses sollte auf keinen Fall unterbrochen und mehrfach durchverbunden werden c) Sämtliche Kabelwege vom Hausanschlusskasten zur TAE-Dose kontrollieren. Es darf keine Dose vor bzw hinter der TAE-Dose mit dem Splitter an diesem Adern-Paar angeschlossen sein. Vorhandene weitere Dosen müssen d) beim 3. Schritt weitermachen ![]()
Das externe DSL-Modem wird an LAN-A angeschlossen und die DSL-Leitung kommt statt in die Fritzbox natürlich an das externe DSL-Modem. Die Provider-Zugangsdaten bleiben eingetragen, wie gehabt.
Es geht natürlich auch mit PCs und DSL-Modem (mithilfe eines Switches) am LAN-Ausgang, wenn in den Config-Dateien der Boxen Änderungen vorgenommen werden. Ein weiterer Lösungsweg kann sein, den Splitter zu tauschen. Mal ist er schlicht und einfach defekt, mal hat er auch nur Probleme mit schnellem DSL. Ich lese vermehrt hier im Forum, daß gerade bei der Umstellung von DSL 1000/DSL2000 auf DSL6000 die Signal/Rauschtoleranz gegen "0" geht. Ein Splitterwechsel hat öfters mal Abhilfe geschaffen. Dazu kontaktiert Euren DSL-Provider, um einen neuen zu bekommen. Auch bei eBa*** kann man Ersatz-Splitter erstehen. Ich persönlich würde allerdings den Provider vorziehen, da hier keine Kosten anfallen. Und die Splitter sind sind garantiert flatschneu... Laut diesem Thread kann die Ursache auch an der TAE-Dose liegen, an der der Splitter angeschlossen ist. Eventuell sind die Kontakte (stark) oxydiert... Auch eine Original-Telekom-Dose kann eine Störquelle sein, da dort oft "Messwiderstände" eingebaut sind, die die Leitung zusätzlich belasten. Ein Ausbau dieser Widerstände oder ein Wechsel zu einer Baumarkt-Kaufdose ist hier anzuraten. Ein Austausch mit einer neuen TAE-Dose kann Wunder bewirken. Wenn man sowieso die Dose wechselt, sollte man das Kabel auch gleich um 1 cm kürzen und die neu abisolierten (blanken!) Enden an die Dose anschliessen. Wenn man beim Telefonieren über das Festnetz ein zeitweises oder andauerndes Knistern im Hörer hat (leider nur bei Analog-Leitung zu hören), liegt der Verdacht nahe, daß irgendwo eine Anschlussstelle locker bzw defekt ist oder die Doppelader des Telefonanbieters einen Kabelbruch hat. Weiterhin solltest Du alle Verbindungsstellen der Kabel soweit es geht beseitigen und nur 1 durchgehendes Kabel verwenden. Geht das nicht, dann ist es empfehlenswert, diese vorhandenen Kabelverbindung zu verlöten, damit hier die Übergangswiderstände und Kontaktprobleme soweit wie möglich reduziert werden. Auch hier immer auf paarweise Adernutzung achten! Ist man also die ganze Verkabelung durchgegangen und hat keinen Fehler / kein defektes Kabel gefunden, dann kann man zur Sicherheit mal ein analoges Fon direkt am Hausanschlusskasten anschliessen (oder wenn das nicht geht zumindest an der 1. Telefondose in der Wohnung -diese ist ja auch noch von der T.Com), also noch VOR dem Splitter und prüfen, ob die Gespräche hier fehlerfrei sind. Zur Vorsicht sollte man das mit einem 2. Telefon noch einmal verifizieren. Nicht, daß man den Defekt im Telefon hat .Sind sie es nicht, ist das dann ein Fall für die Störungsstelle. Ein weitere Indiz für eine defekte Leitung/einen defekten Port (in der Vermittlungsstelle) sind sehr hohe "Forward Error Correction"-Werte bzw erhöhte "Cyclic Redundancy Check"-Werte. Wenn diese den 1-2-stelligen Bereich schnell überschreiten sollte man bei Zeiten eingreifen und die Kabel wechseln und/oder die Störungsstelle anrufen. Störende Geräte in der Nähe der DSL-Leitung oder der Fritzbox sind ein weiterer Grund für eine mangelhafte DSL-Qualität bis hin zu ständigen DSL-Abbrüchen wegen mangelnder Signal-Rauschtoleranz. Besonders hervorzuheben sind kräftige Schaltnetzteile (u.a. für Halogenbeleuchtung), alte Motoren mit starker Funkenbildung am Kollektor (bitte dringend die Kohlen tauschen lassen!), Handys und weitere Geräte, die ein elektromagnetisches Störfeld aufbauen können. Evt. können auch sogenannte dLAN-Geräte (sogenannte Powerline-Technik, bei der die Netzwerkdaten über herkömmliche Stromkabel/Steckdose weitergeleitet werden) die Störung erzeugen. Um zu erkennen, ob diese Störungsursache vorliegt, auch hier mal den Splitter und die Fritz!Box direkt am Hausanschlusskasten anschliessen (siehe Punkt 2). Wenn es dort alles in Ordnung ist, die Kabelwege kontrollieren, ob irgendwo auf dem Weg vom Hausanschlusskasten zur TAE Störungen in das Kabel eingestreut werden können. Ebenfalls den Standort der Fritzbox kontrollieren und ggfls. ändern. Fragt doch einfach mal bei Eurem DSL-Anbieter, ob überhaupt das DSL-Signal anliegt und auch, ob UR-2 als Protokoll verwendet wird. Das ist nämlich das einzige, was das Fritzmodem versteht. Ein altes Telekom-DSL-Modem kann hier als "Indikator" dienen. Kann dieses sich schnell syncronisieren, die Fritz aber garnicht, dann scheint hier noch das alte DSL-Protokoll geschaltet zu sein. Dies kommt aber nur bei alten DSL-Leitungen vor, die schon seit Anfang an in Gebrauch gewesen sind. Heute wird bei neuen DSL-Leitungen immer auf UR-2 geschaltet. Diese können u.a. dann auftreten, wenn ein gestörtes oder auch defektes Gerät an der Fritzbox angeschlossen ist. Hier ist ein Fall geschildert, in dem das defekte (aber voll funktionsfähige und damit augenscheinlich unverdächtige) Netzteil eines PCs die DSL-Syncronisierung zusammenbrechen liess. Die Störung war in dem Moment weg, wo der PC abgeklemmt war. Weitere Störquellen können dementsprechend alle Geräte sein, die direkt mit der Fritzbox verbunden sind. Dazu zählen auch Telefone /Telefonanlagen mit eigenem Netzteil! Also alles erst einmal abziehen, was nicht unbedingt zum Betrieb der Box notwendig ist, um solche Fremdeinwirkung auszuschliessen. Jetzt mit einem anderen PC / Laptop oder wenn möglich WLAN an die Box gehen und dort mal beobachten, ob das DSL nun stabil bleibt. Ist die Verbindung zum Internet dann stabil, die einzelnen Geräte Stück für Stück wieder anschliessen und bei jedem Gerät beobachten, ob keine Sync-Verluste mehr auftreten. Damit sollte man den Übeltäter schnell gefunden haben. Hier beschreibt astrolux, dass seine Fritz!Box Fon WLAN (Classic) sporadische Neustarts hinlegt hatte, ohne dass sich äußere Einflüsse gravierend änderten. Der Grund war bei ihm das eng bemessene Netzteil der Box, welche für Volllastbetrieb nicht genug Strom zur Verfügung stellen konnte und demzufolge mit Spannungseinbrüchen reagierte. Diese waren zum Teil stark genug, um die DSL-Syncronisierung zu stören. Ein Abbruch der Internetverbindung und auch der laufenden Gespräche waren die Folge. Um dies auszuschliessen, probiert ruhig mal ein anderes Netzteil aus. Achtet dabei unbedingt auf die richtige Polarität an dem Stecker, um die Fritzbox nicht zu einem Briefbeschwerer zu machen! Auch nehmt bitte kein Billig-Steckernetzteil mit einem alten Trafo drin, sondern lieber ein Schaltnetzteil. Der Grund ist die Restwelligkeit und die oft unzureichende Spannungsstabilisierung der "alten" Netzteiltechnik bei Billignetzteilen. Dies könnte sonst weitere unerklärbare Phänomene nach sich ziehen. Das Netzteil sollte stabilisierte 12 V= bei 1,2 A liefern können. Der Stromverbrauch kann auch erst einmal (temporär) gesenkt werden, wenn z.B. keine Geräte am USB-Anschluss angeschlossen werden, WLAN abgeschaltet wird und auch keine Telefone an Fon 1..Fon x betrieben werden. Auch sollten die Fon-Nebenstellen dann deaktiviert werden, um erst gar kein Klingel-Signal dort zu aktivieren. Im Idealfall zum Testen gar keine Telefone anklemmen bzw. nur ein ISDN-Fon mit eigener Spanungsversorgung (sofern eure Box das überhaupt zulässt). Ebenso sollten alle zusätzlichen Programme / Modifikationen deaktiviert werden (Telefonsparbuch, ds-Mod ect), um die CPU nicht unnötig zu belasten. Hier als erst einmal den Amtsanschluss an die Telefondose der T-Com/Arcor bzw. den Hausanschlusskasten anschliessen. Der Ausgang "DSL" geht nun entweder an den DSL-Eingang der Fritzbox (Siehe Punkt 1) bzw. über ein externes DSL-Modem an den LAN-A-Eingang der Fritzbox (siehe Punkt 3). Bei Bedarf werde ich diesen Beitrag entsprechend erweitern. Eine Bitte noch: Anregungen und Ergänzungen Eurerseits bitte als Antwort zu diesem Beitrag. Habt Ihr Fragen bezüglich dieses Themas zu Euren Verbindungsproblemen dann nutzt bitte den Button ![]() Liste der Edits:
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#2 |
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Admin-Team
Registriert seit: 17.08.2004
Beiträge: 15.984
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An alle Fritz!Box (WLAN) Classic-User:
Achtung: Wenn Ihr entgegen den Empfehlungen oben (Punkt 3b) per LAN an der Box hängt und diese dann auf "Internetzugang über LAN" umgestellt habt, kommt ihr nur noch per USB / WLAN auf die Box, um diese Umstellung rückgängig zu machen Edit: Ab der Firmware 04.01 könnt Ihr einen Rest auf Werkseinstellungen machen, wenn Ihr per Telefon die Tasten-Kombination #991*15901590* wählt. Damit kommt Ihr zumindest wieder per LAN auf die Box... (Entnommen von hier: Telefoncodes der Fritzbox)
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#3 | |
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IPPF-Tausend-VIP
Registriert seit: 30.08.2005
Ort: CUXland, seeehr ländlich
Beiträge: 1.075
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Re: Howto: Was tun bei DSL-Verbindungsproblemen
Zitat:
Splitter gibt es auch billig bei eBay.
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Gruß aus dem CUXland Wulf VoIPen heißt: Sparen - koste es, was es wolle. Aber die technische Herausforderung . . . Anschluß: T-ISDN | ENUM: 2 RN registriert; Abfrage bei jedem Anruf (snom 360/370 leider nicht) DSL: 1&1 2048/384 flat, SNR 27/17 dB, Leitungsdämpfung 36/26 dB VoIP: 1&1 flat, gmx, sipdiscount, sipgate, sipport, bellshare, web.de DSL Modem/Router: Intertex SurfinBird IX68 ADSL GW2 mit FW 4.02 beta pre15, ITA: AVM 5012 mit FW 25.04.15 ISDN-Telefone direkt am NTBA: Swissvoice Eurit 4000, Gigaset SX670 ISDN-Telefone am internen S0-Bus der FBF: zweites Eurit 4000 (mit ISDN- und VoIP-Nummern) sowie Siemens Gigaset SX440isdn mit E45, 3x S44, S1, SL1 VoIP-Telefone: snom 370 FW: 7.1.24, snom 360, FW: 7.1.6, snom 300, FW: 6.0.1, Gigaset S675IP ISDN Monitor, Tester + Manager: Paland ISbox USV: APC Smart-UPS 700i Analoge Telefone - - - benutzt denn jemand so unkomfortable Technik aus dem 19. Jahrhundert etwa jetzt noch, im 3. Jahrtausend?
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#4 |
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IPPF-Einsteiger
Registriert seit: 30.12.2004
Beiträge: 25
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ich habe versucht Schritt 3a durchzuführen:
* "Internetzugang über LAN A" * "Internetverbindung selbst aufbauen (NAT-Router mit PPPoE oder IP)" * "Zugangsdaten werden benötigt (PPPoE)" Hat aber nicht funktioniert, jetzt kann ich nicht mehr auf die fritz!box fon wlan mit http://fritz.box/ zugreifen. Welche Möglichkeit gibt es, dies wieder rückgängig zu machen?
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VoIP-Hardware: FRITZ!Box Fon WLAN 7050 (Firmware-Version 14.04.15) VoIP-Dienste: Sipgate | Dusnet | SparVoip | Anbindung: Alice light 4000/192 Flat, Telefonanschluß: Alice, ISDN Telefon: Sinus 702 S |
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#5 |
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Admin-Team
Registriert seit: 17.08.2004
Beiträge: 15.984
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hallo nherrlich,
Sorry für die späte Antwort, aber Arbeit geht vor ![]() Wenn Du eine 5050/7050 hast, gehe über LAN B an die Box, dann kommst Du drauf, ansonsten per USB / WLAN geht es auch weiterhin.
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#6 |
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IPPF-Einsteiger
Registriert seit: 11.11.2005
Beiträge: 1
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externes Modem bringt's
Habe mit der Fritzbox 7050 absolut instabilen Zugang gehabt (vorher Siemens SX 541 hat's aber noch weniger gebracht!) Die Tips zur Leitung alle durchprobiert, kein Erfolg! Hab mir jetzt über ebay gebrauchtes TELEDAT 430 Lan gekauft (gibts da reichlich für ca 20 Euro) und als externes Modem angeschlossen! Jetzt läufts, aber ich bin meinen zweiten Lan Anschluss los! Ist doch wohl traurig, dass bei der Fritzbox mit 250 Euro Verkaufspreis offensichtlich an der Modemkomponente geknausert wurde, und so ein Einfachteil von der Telekom bringt`s!!!
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#7 |
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Admin-Team
Registriert seit: 17.08.2004
Beiträge: 15.984
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Dafür kann das Einfachteil der T.Com auch nicht übers I-Net telefonieren, auch nicht über das Festnetz, kann nicht routen, ...hat kein USB dran, kein WLAN, usw...
Und: als das Teledatteil neu war, konnest Du das Teil für 200¤ kaufen, da hat auch keiner über den Preis gejammert, obwohl das Teil ausser DSL einfach nichts kann! Und da beschwerst Du Dich, daß der 2. LAN-Anschluss, der eh keinen vollwertigen Switchersatz bilden kann, wegfällt?
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#8 |
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IPPF-Einsteiger
Registriert seit: 21.11.2005
Beiträge: 10
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Hallo Novize,
welches wären denn optimale Werte für : Signal/Rauschtoleranz : Leitungsdämpfung dB : Ansonsten vielen Dank für die Anleitung. Gruss Tanto |
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#9 |
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Admin-Team
Registriert seit: 17.08.2004
Beiträge: 15.984
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Optimale Werte kann man nicht so generell bestimmen.
Grundsätzlich gilt, daß mit zunehmender DSL-Geschwindigkeit die Signal-/Rauschtoleranz sinkt. Ein SR-Wert von >10 dB sind meiner Erfahrung nach ausreichend für ein stabiles DSL. Eine Dämpfung von >=60dB ist auch schon ziemlich tödlich. Generell gilt: Wenn man Leitungsprobleme hat (aber nur dann), dann sollte man versuchen, die Werte zu verbessern, und zwar so lange, bis die Leitung stabil ist. Wenn ich z.B. eine Dämpfung von 11 dB habe, bringt mich eine Verbesserung in keinster Weise weiter! Ebenso eine Verbesserung des SR-Wertes bringt bei einem Wert von 35-40dB rein garnichts! Oder bringt ein Tuning eines Ferraris von 400 PS auf 500 PS etwas, wenn Du max 100km/h fährst? ![]()
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#10 |
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IPPF-Fan
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hatte bei meinem 2048/300 adsl im upstream 7-9db und dämpfung 60 db. des öfteren abbrüche. habe jetzt in der zuleitung zwischen keller und fritz box 7050 ein ca. 20 m langes stück flexibles kupferkabel (litze, 0,75mm2) gegen ein cat5 kabel getauscht. danach warens nur noch zwischen -1 und 5 db, dämpfung 64 db.
werde es wohl wieder zurückbauen. |
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#11 | |
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Admin-Team
Registriert seit: 17.08.2004
Beiträge: 15.984
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Zitat:
Andere Frage: Hast du den Splitter im Keller sitzen und die Fritz per 20m Kabel daran angeschlossen? Das ist nicht gut! Dieses kurze Stück zwischen Splitter und DSL-Modem ist das empfindlichste der ganzen Strecke! Versuche das kurz zu halten. Ansonsten die Standardantwort: Nimm ein ext. DSL-Modem am LAN-A Deiner 7050 und bei mehreren PCs halt einen Switch an LAN-B.
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#12 |
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IPPF-Fan
Registriert seit: 10.10.2005
Beiträge: 146
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Signaltoleranz nach Kabelwechsel
Habe den Thread durchgelesen und frage mich trotzdem, was mir eine geänderte Signaltoleranz bringt (besser/schlechter). Dazu habe ich, wie beschrieben, das originale Fritz-Kabel (29 dB Signaltoleranz) gegen ein CAT5+ Kabel getauscht (6 dB Signaltoleranz). Alle anderen Werte bleiben gleich. Was ist denn nun besser (bin leider Toleranzamateur)
Ich gehe mal davon aus, daß weniger Signal-Toleranz besser ist?
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Gruß, buercop Router: FRITZ!Box Fon WLAN 7170 mit 29.04.80 Anbindung: Unitymedia 2play 10.000 Webspace/Domains: HostEurope und 1&1 Telefon: 3 x T-Com Sinus 600 Hauptrechner: Eigenbau Athlon XP3000+ (Barton) auf MSI Board, 2 x Samsung mit Win XP/Ubuntu, Silentmaxx St-11 Pro Tower Netbook: Asus Eee PC 1201N, Intel Atom N330 Laute Rechner sind OUT! |
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#13 | |
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Admin-Team
Registriert seit: 17.08.2004
Beiträge: 15.984
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Signal/Rauschtoleranz sollte möglichst hoch sein, die Dämpfung möglichst niedrig.
Hättest Du den Beitrag oben gründlich gelesen, dann hättest Du das auch selbst gefunden: Zitat:
Und es gibt immer 2 Werte, den Down und den Up-Wert. Beide müssen stimmen Weiterhin, wenn Du eine gute DSL-Verbindung ohne Verbindungsabbrüche hast, dann ist dieser Artikel für Dich sowieso nicht wichtig.
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MfG Novize DSL: 3DSL 16MBit; S/R: 8/9dB; D: 11/7dB; Router: Fritz! 7390-A151 (84.04.85-18065); IP-Client: Fritz! 5012 (25.04.27) 7390: LAN 1: 3 PCs; CP343-1 Lean; Thomson IP 1101; LAN 2: Fritz 5012; LAN 3 / 4: 2x S675 IP; WLAN: 2 Notebooks; PBX: Euracom 182 FW 5D00 / 2x S0 extern, 1x S0 intern; 7 Analog-Teilnehmer (Fons & AB & Fax) S0 extern 1 =>Fritz7390=> NTBA: T-ISDN & VoIP / 3 MSNs; S0 extern 2 =>Fritz5012=> NTBA: T-ISDN & VoIP / 2 MSNs; S0 intern: 1x Euracom P4; 1x Europa 30; Net-CAPI: CAPI-Server 5012 -> Fritz!Fax & PC-Anywhere 12.5 Bitte keine Anfrage per PN - Support gehört ins Forum! |
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#14 |
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IPPF-Aufsteiger
Registriert seit: 19.06.2005
Ort: München
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Übrigens..auch umgekehrt gehts, wie bei mir: die DSL-Werte nahmen ab, so daß ich mit der fritzbox keine DSL-Verbindung mehr hinbekam, wohl aber mit dem vom Provider geliefertren Modem. Dafür ging aber Telefon analog gar nicht mehr..des Rätsels Lösung: im Hausverteiler war mein Anschluß nur noch einpolig - lt. Aussage Telekommensch - so daß die höherfrequenten DSL-Daten zwar noch durchkamen, aber Analog halt nicht mehr...
Gruß Flo
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#15 | |
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Moderator
Registriert seit: 26.04.2005
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Beiträge: 6.751
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Bitte Novizes Bitte beachten:
Zitat:
Allenfalls Anregungen und Ergänzungen zum Howto! Für Fragen ein eigenes Thema aufmachen und eventuell auf dieses Thema verweisen.
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Hardware: FRITZ!Box Fon WLAN 7390, FW 84.04.83 , DECT-Mobilteile: Fritz!Fon MT-F, Sinus 501 Anbindung zu Hause: Versatel DSL6000 + ISDN VoIP: voipstunt | webcalldirect | sipgate | GMX Bitte keine Support-Anfragen per PN - im Forum fragen, dann haben alle was davon. Avatar-Foto: DBB/Camera 4 |
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#16 | ||
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IPPF-Fünfhundert-Club
Registriert seit: 22.12.2005
Beiträge: 833
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Hallo Novize !
Danke für das Tutorial ! Eine gute Idee ! Ich hätte da ein paar Verbesserungsvorschläge: Zitat:
Zitat:
Ein Punkt fehlt aus eigener leidvoller Erfahrung: Ich habe zeitweise "leise Knisterstörungen" in meiner Leitung (bei Analog-Gesprächen). VoIP ist dann praktisch unmöglich (Datendurchsatz unter 500kbit/s) obwohl Leitungsdämpfung <15dB und Signal-Rauschtoleranz >12dB (ohne Knisterstörungen >31dB) Die einzigen Werte, die dann auffällig sind: "Forward Error Correction", welcher teils 5-Stellige Werte annimmt (bei "guter Leitung" < 2-stellig). und erhöhte cyclic redundancy error. Diese Werte sollten bei VoIP Problemen auch beachtet werden. Den Punkt "2-c" würde ich an erste Stelle (Schritt 1.) stellen: "Überprüfung aller Kontaktstellen und Verkabelung" bevor man "Geld und Zeit" in neue CAT5-Kabel investiert (Kabel 50Cent, aber Benzin, Porto,Zeitaufwand...) Optionale Punkte: Erwartungswert Leitungsdämpfung: Kann man über die DSL-Verfügbarkeitsprüfung nicht herausfinden, welcher Dämpfungswert in etwa zu erwarten ist ? Wenn bei der Verfügbarkeitsprüfung DSL6000 noch geht, ist eine Leitungsdämpfung von >30dB doch verdächtig. Andererseits, wenn bei der Verfügbarkeitprüfung "nur" DSL1000 herauskommt, muss man schon fast mit Leitungsdämpfungen >40dB rechnen... (dB-Werte in diesem Beispiel nur geschätzt, habe irgendwo mal Tabellen für Telekom und Arcor Grenzwerte gesehen) Knuffi
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DSL2000 - Analog-AB - AMS1/2 (FeTap611 + Fritzbox7170 mit Gigaset 3015 und Gigaset A580, S685IP) Geändert von Knuffi (07.01.2006 um 20:15 Uhr). |
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#17 |
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Admin-Team
Registriert seit: 17.08.2004
Beiträge: 15.984
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(Teils) Gute Ideen, Werd's die Tage mit reinnehmen
Punkt 2c nach ganz oben finde ich nicht so toll, da ich aus meiner eigenen Erfahrung die Gewichtung verteilt habe und die Splitterproblematik relativ selten ist...
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MfG Novize DSL: 3DSL 16MBit; S/R: 8/9dB; D: 11/7dB; Router: Fritz! 7390-A151 (84.04.85-18065); IP-Client: Fritz! 5012 (25.04.27) 7390: LAN 1: 3 PCs; CP343-1 Lean; Thomson IP 1101; LAN 2: Fritz 5012; LAN 3 / 4: 2x S675 IP; WLAN: 2 Notebooks; PBX: Euracom 182 FW 5D00 / 2x S0 extern, 1x S0 intern; 7 Analog-Teilnehmer (Fons & AB & Fax) S0 extern 1 =>Fritz7390=> NTBA: T-ISDN & VoIP / 3 MSNs; S0 extern 2 =>Fritz5012=> NTBA: T-ISDN & VoIP / 2 MSNs; S0 intern: 1x Euracom P4; 1x Europa 30; Net-CAPI: CAPI-Server 5012 -> Fritz!Fax & PC-Anywhere 12.5 Bitte keine Anfrage per PN - Support gehört ins Forum! |
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#18 |
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Admin-Team
Registriert seit: 17.08.2004
Beiträge: 15.984
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So, Knuffis Ergänzungen mit hineingenommen
(Punkt 6) Weiterhin gilt: Eigene Probleme = eigenes Thema, nicht in diesem Thread!
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#19 |
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IPPF-Tausend-VIP
Registriert seit: 27.12.2004
Ort: Schotten
Beiträge: 1.016
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Was ebenfalls zu einer Verbessserung der Werte führt:
Sofern irgendwo auf der Strecke ein Leitungsstoß ist (Verteilerdose), wurde er früher oft durch einfaches Verdrillen der abisolierten Leitungsenden durchgeführt. Das ist natürlich suboptimal. Bei meiner Hausinstallation habe ich deshalb nachträglich die Stoßstellen verlötet - die Telefoniequalität ist dadurch erheblich gestiegen. Das war aber noch zu einer Zeit, als hier nur ein analoges Telefon stand (das knisterte vor der Lötaktion), daher kann ich keine konkreten Angaben zur Verbesserung in dB machen. Ebenfalls gute Erfahrungen habe ich damit gemacht, auf Dosen zu verzichten und die Kabelenden in die häufig vorhandenen Klemmbuchsen zu stecken. Da Splitter und NTBA inzwischen ja Massenware sind, die sich in der Grabbelkiste häufen, habe ich auch schon überlegt, die Buchsen auszulöten und die Kabel direkt einzulöten, was nochmal Kontaktverluste veringern dürfte.
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Es ist ausdrücklich erlaubt, meine Beiträge im wiki einzustellen und dafür auch zu verändern. Ich habe leider zu wenig Zeit dafür.
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#20 |
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Admin-Team
Registriert seit: 17.08.2004
Beiträge: 15.984
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Danke Andre, habe es in den Punkt 6 mit hineingenommen.
Aber die Kabel in den Geräten direkt zu verlöten halte ich schon für ziemlichen Overkill. Vor allem, da ja -wie Du selbst gesagt hast- Splitter und NTBA Massenware aus der Grabbelkiste geworden sind. Da ist doch das Gerät schneller mal ausgetauscht, als umgelötet und vor allem ist die Löterei in den Geräten schon erheblich anspruchsvoller, als 'nen Kabel zusammen zu "kleben". Ich selbst habe mehrfach schon SMD-Chips gelötet, aber das will ich hier keinem zumuten ![]()
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