Meinungsecke - MoIP (Modem over IP)

HobbyStern

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Hallo Gemeinde,

vorweg Grundsätzlich - Modem over IP sollte vermieden werden, da es IMHO nicht stabil laufen kann, so ist mein Wissensstand.

Zum Thema, ich verwende seit 4 Jahren Asterisk und für viele kleine Nebenstellen eine schlichte FBF mit AVM VPN, sehr stabil und zufriedenstellend. Am Asterisk Standort setze ich hier dank Foschi auf Patton und somit eine stabile ISDN Umgebung.

In den "vielen kleinen" Nebenstellen kommt nunmehr eine Datensteuerung hinzu welche nicht lebensnotwenig ist (Datensendung von Ofenprogrammen für kleinere Backöfen) - die Übermittlung ist vorgesehen über ein analoges Modem gesendet zu werden - über Fortschritt und Vergangenheit dieser "Neuerung" brauchen wir hier nicht zu reden. In jeder "kleinen Nebenstelle" gibt es natürlich auch eine analoge Telefonleitung, welche aber für Kunden genutzt wird, der Klient in der Nebenstelle soll angerufen werden und dann seine Daten abgeben - hier ist eine Unterscheidung des Anrufers noch recht schwierig.

Ist es grundsätzlich möglich eine MoIP Verbindung stabil mit dieser Konstellation zu stellen?

Eine FoIP (Fax) ist ja dank t.38 wenigstens in der Theorie machbar.

Ich würde gerne Eure Meinung hören.

Liebe Grüsse, Stefan
 
Muss diese Datenübertragung unbedingt in Echtzeit erfolgen ?

Kannst du evtl. versuchen ein "simuliertes" Modem zu nehmen und die Daten aufzunehmen (notfalls AD Wandler) und per FTP / P2P zu übertragen ?

Nur ein paar Ideen...
 
Hallo,

ich denke auch nur die von Erwin angedachte Variante wird langfristig Erfolg versprechen.

Ich kenne einen großen TK-Anlagenhersteller der für den Kunden extra auf seine Kosten ein ISDN-Anschluß hat schalten lassen, da die Modemdaten nicht fehlerfrei über VoIP zu übertragen waren.

Gruß

Uwe
 
ja mit dem virtuellen iaxmodem

Habe hier Hylafax mit iaxmodem und dann an der Fritzbox über isdn raus,
das klappt.da du ja auch ein isdn Anschluss hast und alles über vpn läuft wäre das ein
Ansatz.
 
Hi Zusammen,

[btw - was war ich erstaunt wie schnell man als nachtarbeiter um 3 uhr antworten bekommt :) ]

@ichego1

Ja, das Problem besteht ja darin das der Server (Asterisk Umgebung mit ISDN etc.) den Klienten mit der popeligen FBF anrufen können muss, die einzige analoge Leitung wird (natürlich) auch für Kundenanrufe etc. genutzt, so dass ich dort nach meinem Stand nicht separieren kann, sonst hätte man :

Modem -> Asterisk -> ISDN -> DTAG -> FBF (analog) -> Modem -> Endgerät

spielen können.

@Ugras & Erwin

Ich denke auch das dies der richtige Weg ist, allerdings muss ich ehrlich gestehen das ich als Kunde des Endgeräteherstellers den "Schritt zurück" nicht tragen würde. Ich habe hier 12 "Klienten", also IMHO 270¤x12 Klienten + Nebenkosten und Personaufwand zur Installation....in anbetracht der zukunfsfähigkeit dieser Lösung halte ich das für etwas "fragwürdig".

Aber der Grundgedanke ist gut und sicher, Erwin - vorallem das Bild hat selbst so einem einfachen Menschen wie mir erklärt wie ich mir das ganze denken soll, also defakto ist der COM-Server nur dafür da "einen COM Kabel zu einem anderen über ein x-beliebiges TCP/IP Netz zu routen" , also zBsp auch VPN oder ggf. sogar das weite Internet?!

Am einfachsten wäre die Konfiguration über eine Rufumleitung und die separate Behandlung der Anrufernummer.

Also zBsp. 1234 ruft mit der eindeutigen 1234 Nummer an und wird dann zu FON2 durchgestellt, welcher ja auch nur auf Modemanrufe wartet. Fertig.

Meint ihr das es auf dieser Strecke noch Probleme geben kann? (Modem -> Asterisk -> DTAG ?)

LG Stefan
 
Hier ist die Antwort von AVM ... :

Ich bedaure, aber das ist mir Ihrer FRITZ!Box nicht möglich. In der
FRITZ!Box können Sie keine Rufumleitung
einrichten, da die FRITZ!Box diese Funktion nicht unterstützt.

Die entsprechende Beschreibung in der Online-Hilfe der FRITZ!Box ist leider
falsch.

Viele Festnetz- und Internettelefonie-Anbieter bieten Ihnen jedoch die
Möglichkeit, für Ihre Rufnummern
bei Bedarf eine Rufumleitung einzurichten. Weitere Informationen erhalten Sie von Ihrem Telefonie-Anbieter.
:keks:

Schade, obwohl ich mir sehr sicher das die FBF in den verschd. Versionen eine Rufumleitung unterstützt...wenn auch nicht intern..

LG Stefan
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich würde gerne Eure Meinung hören.

Kreditkartenterminal (Modem) via voip habe ich im Einsatz. Geräte Linksys pap2. Trefferquote bei ca 80%. Mit einer Fritzbox gab es bisher Probleme. Datenraten grösser 9k6 sind auch problematisch.
Für deine Steuerung geht evtl 1k2 und codec ohne Kompression.
 
Kreditkartenterminal (Modem)

Das Thema Kreditkartenterminal mit Modem interessiert mich auch. Frage an "kombjuder": Ist VoIP nur intern mit externer Anschaltung über ISDN oder wird auch ein echter externer VoIP-Anschluss genutzt? Was muss ich unter Trefferquote 80% verstehen? Gehen nur einzelne Transaktionen oder funktioniert auch ein längerer Kassenschnitt bei EC-Kartenzahlungen?
 
Frage an "kombjuder": Ist VoIP nur intern mit externer Anschaltung über ISDN oder wird auch ein echter externer VoIP-Anschluss genutzt?

Momentan läuft ein Versuchsaufbau:

Es hängen ein oder zwei Terminals an den ATA in Lateinamerika. Die ATA hängen an einem Asterisk in Deutschland, der die Rufnummer anpasst. Von dort geht es via iax2 zum Provider in die USA und weiter via Telefonlinie zum Server des Kartenunternehmens.

Was muss ich unter Trefferquote 80% verstehen?

8 von 10 Buchungen klappen beim ersten Versuch. Daie Funktion muß aber für jeden Standort ausprobiert werden. Ursachen sind bestimmte Terminals, die prinzipiell oder mit bestimmter Firmware nicht funktionieren, sowie schlechte DSL-Leitungen

Gehen nur einzelne Transaktionen oder funktioniert auch ein längerer Kassenschnitt bei EC-Kartenzahlungen?

Keine Ahnung. Da hilft nur probieren.
 
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