Was muss man bei Wlan beachten?

Holzmichel

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Hallo,
ich möchte meinem Kumpel helfen den 1 und 1 Zugang über W Lan zu konfigurieren. Er sagte es soll über einen Laptop mit eingebautem Modem funzen.Da wäre wohl der W lan stick irgendwie schon im Laptop eingebaut. Gibt es sowas, oder muss er sich noch einen W lan stick kaufen. Ist die Einrichtung komplizierter wie über USB ?
Gruß
 
in den neueren Notebooks, wenn es sich z.B. um ein Centrino Notebook handelt, ist Wlan eingebaut.
Bei der Einrichtung wird dir sicher das Handbuch des Routers helfen oder die Suchfunktion des Forums..

Ob nun USB oder internes Wlan ist egal...ist alles gleich leicht..
 
Da es hier um WLAN-Einrichtung geht, verschiebe ich mal ins Technik-Forum.
 
sd8rdb schrieb:
in den neueren Notebooks, wenn es sich z.B. um ein Centrino Notebook handelt, ist Wlan eingebaut.

Es kann auch dieser W-Lan karte "extra" sein.
Es haben genug auch kein W-Lan drinnen !
 
Andrej schrieb:
Es kann auch dieser W-Lan karte "extra" sein.
Es haben genug auch kein W-Lan drinnen !

:gruebel: Was bitte ist eine W-Lan karte "extra"?

Richtig ist jedenalls, daß es für Notebooks im wesentlich 3 Möglichkeiten gibt eine WLAN Verbindung herzustellen:
1.) eine eingebaute mini PCI WLAN Karte und eine integrierte Antenne. Das ist nicht nur bei Centrino der Fall, aber bei der Centrino Plattform gehört eine Intel WLAN Karte zwingend dazu. Aber auch die meisten Notebooks, die nicht auf der Centrino Plattform aufsetzen verfügen mitlerweile über integrierte WLAN Lösungen.
2.) PCMCIA WLAN-Karten, diese werden in den entsprechenden Slot des Notebooks gestckt.
3.) Wie erwähnt USB Lösungen, mit einem Stick oder einem WLAN Adapter.

Sofern eine mini PCI Karte nicht vorhanden ist, kan man eine solche unter Umständen recht einfach nachrüsten, wenn wenigstens die Antenne vorbereitet ist. Das sollte bei den meisten neueren Modellen (sofern diese eben nicht bereits über WLAN verfügen) der Fall sein, bei älteren Geräten ist das eher die Ausnahme. Diese mini PCI Karten sind sehr günstig zu bekommen, zumindest, wenn 11 Mbit ausreichend sind.

Das ganze klingt nicht so als hättest Du viel Erfahrung in dem Bereich, da sollte man vorallem einen Blick auf das Thema Sicherheit werfen, Stichwort WPA(2) Verschlüsselung.
 
Ich meine das es eine Onboard lösung für Spezielle Intel Prozessoren gibt oder Richtige W-Lan karten die im Laptop in den (Internen) steckplatz eingebaut sind.
Die bezeichnung weis ich jetzt nicht.

WPA2 ist theoretisch überall möglich aber wie viele leute verschlüsseln ihre W-Lans ?
Mein Vater hat ein "sperr angel weit offenes" obwohl er es verschlüsseln könnte.
Des hinnauf habe ich mir ne Firewall zugelegt.
 
Prinzipiell ist das ganze kein großes Problem.

Es gibt mehrere Lösungsansätze:
  • eingebaute WLAN-Karte verwenden (falls vorhanden)
  • interne WLAN-Karte im miniPCI-Format nachrüsten (Infos zur Nachrüstmöglichkeit gibts beim Hersteller)
  • externe WLAN-Stick verwenden (z.B. AVM FRITZ!WLAN USB Stick)

Auf jeden Fall sollte aus Sicherheitsgründen (der Nachbar soll ja seinen eigenen DSL-Anschluss nutzen...) die in der FBF schon voreingestellte WPA-Verschlüsselung nicht abgeschaltet werden.

Auf jeden Fall sollte bei Windows XP das folgende Patch eingespielt werden, um das Betriebssystem WPA-fähig zu machen:
KB893357 - Wi-Fi Hotfix (WPA2) für drahtlose Netzwerke

Am einfachsten ist die von AVM beworbene Stick&Surf-Technik. Hier wird zu Beginn einfach der AVM WLAN-Stick an den USB-Port der FBF ansgeschlossen und somit die Verschlüsselungsinformationen auf den Stick übertragen. Gleichzeitig wird der Stick in der FBF freigegeben.

siehe hierzu auch:
[THREAD=78978]FRITZ!WLAN USB Stick ab sofort im Handel[/THREAD]
AVM
 
Andrej schrieb:
Ich meine das es eine Onboard lösung für Spezielle Intel Prozessoren gibt
Auch bei einem Gerät auf Centrino Plattform ist eine zusätzliche mini PCI Karte eingebaut.
Ich wüßte nicht, daß es Mainboards mit regelrechten onboard-WLAN-Chipsätzen für Notebooks gibt. Es gibt aber Notebooks, bei denen die mini PCI Slots so verbaut sind, daß man nicht mehr herankommt.

Wer heute ein unverschlüsseltes (oder auch nur mit WEP verschlüsseltes) WLAN betreibt ist selber schuld. s.h. heise.de http://www.heise.de/newsticker/meldung/77921
 
Wenn man sicher sein will sollte man:
WPA2 Verschlüsselung
Hidden SSID (Fachbegriff ?)
MAC Filter
Radius Server
Kein DHCP Server ( und ein nicht normaler IP Adress bereicht wie zb: 50.20.90.XX)
Also dann ist es (fast) ausgeschlossen das wer reinkommt !
 
Andrej schrieb:
Kein DHCP Server ( und ein nicht normaler IP Adress bereicht wie zb: 50.20.90.XX)
Naja dem keinen DHCP schließe ich mich an dem Teil in klammern nicht! Für Private Netze sind nur:
10.x.x.x KlasseA
172.16.x.x - 172.31.x.x Klasse B
192.168.x.x Klasse C

zugelassen, mit allem anderen sperrt man andere IP Adressen aus. Du kannst dann nicht mehr auf alle Server mit 50.x.x.x zugreifen das wäre doch nicht gewollt...
 
@Andrej
also außer der WPA2 Verschlüsselung hat das alles nichts mit Sicherheit zu tun. Weder eine versteckte SSID, noch ein MAC Filter, noch statische Adressen aus einem nicht zugelassenem Bereich bringen irgendetwas an Sicherheit. Und ein Radius Server hat für ein privates Netzwerk IMHO keinen Nutzen.
Alles außer WPA2 läßt sich sehr leicht umgehen und bringt daher gar nichts.
Was allerdings zum Thema SSID zu raten ist: Man sollte auf keinen Fall eine SSID mit Bestandteilen des Namens oder der Adresse verwenden, jede persönlich Zuordnungsmöglichkeit sollte vermieden werden. Auch der Geräte Typ/Hersteller sollten anhand der ssid nicht erkennbar sein, da man sonst bei Bekannt werden von Sicherheitslücken direkten Attacken ausgesetzt sein könnte.
 
also ich hatte noch nie Probleme !
Dann hald 10.XX.XX.XX.
Aber mit dem 192.168.XX.XX werde ich lanksam **** !!!!!
-------------------------------------------------------
Ich habe den Proxiserver vergessen nocht !!!!

Also wie lange braucht man deiner meinung für alles dafür zum umgehen ohne verschlüselung des Netzes?
1. Weil wennst du keine SSID sendest sehen dich 80% der user nicht weil sie Microsoft verwenden.
2. Woher nehmen sie die richige SSID ?
3. Mac Spoofing können wie viele leute ?
4. Woher wissen sie welches IP adresse ich verwende ?
5. Ohne anmeldung am Radius Server leuft mal NIX !
6. Ohne Daten von Proxy kommen sie ned weiter als auf den Router !

Also wie lange brauchst du das du da ins Lan kommst ????
Wennst du es ausprovieren willst sage ich dir die Adresse von meiner Wohung dort steht ein AP ohne WPA2 Verschlüsselung ...
 
florianr schrieb:
Auch der Geräte Typ/Hersteller sollten anhand der ssid nicht erkennbar sein, da man sonst bei Bekannt werden von Sicherheitslücken direkten Attacken ausgesetzt sein könnte.
Naja, wer in der Lage ist enie MAC Adresse zu klonen (wie oben von dir erwänt das MAC Adressen Begrenzung nicht sicher ist) wird auch in der Lage sein aus der MAC Adresse den Hersteller und den Typ zu ermitteln ;)

Außerdem zeigt das selbst der Networkstumbler schon in vielen Fällen an und das ist nun wirklich kein Hacker tool ;)
 
beckmann schrieb:
[...] wird auch in der Lage sein aus der MAC Adresse den Hersteller und den Typ zu ermitteln[...]

Ich gebe Dir recht, daß auch das nicht wirklich ein Zugewinn an Sicherheit ist. Da ich aber immer die default ssid verändere, schon um Verwechslungen zu vermeiden ist es meines Erachtens nach Sinnvoll eine SSID zu wählen, die nicht zugeordnet werden kann.
Scenarien in denen das ein Sicherheitszugewinn ist sind mehr als unwahrscheinlich.

Die einzige wirkliche Sicherheit ist IMHO eine vernünftige Verschlüsselung mittels WPA2.
 
florianr schrieb:
Die einzige wirkliche Sicherheit ist IMHO eine vernünftige Verschlüsselung mittels WPA2.

Die einzige wirkliche Sicherheit ist, kein WLAN zu benutzen. ;)

Der Aufwand sollte in einem vernünftigen Verhältnis zum Risiko stehen. Man muss sich überlegen, wie wahrscheinlich der Angriff aufs eigene WLAN ist, ob Firma oder Privat.

Und wenn man Geräte am Netz hat, die nur WEP können, dann tut's eben auch WEP.

Möchte nicht wissen, wieviele Leute, die hier über WLAN-Sicherheit diskutieren, ihre Fritzboxen mit irgendwelchen (sich im Beta-Stadium befindlichen) Mods internetseitig aufgemacht haben. Da kann dann die ganze Welt drauf zugreifen und nicht nur die Nachbarn im Umkreis von 100 Metern. :blonk:
 
detg schrieb:
Die einzige wirkliche Sicherheit ist, kein WLAN zu benutzen.

Und am besten nicht mehr aus dem Haus gehen ... :)


Der Aufwand sollte in einem vernünftigen Verhältnis zum Risiko stehen. Man muss sich überlegen, wie wahrscheinlich der Angriff aufs eigene WLAN ist, ob Firma oder Privat.

Das jemand versucht über das WLAN den eigenen Rechner zu knacken halte ich auch für eher unwahrscheinlich, aber das ein Nachbar Kind oder Jugendlicher, den Internetzugang für P2P nutzt halte ich für sehr wahrscheinlich, zumindest wenn es nicht verschlüsselt ist.

Und wenn man Geräte am Netz hat, die nur WEP können, dann tut's eben auch WEP.

Das Problem ist, daß WEP sehr einfach zu knacken ist, vorallem in Verbindung mit einer nicht besonders sicheren Passphrase (z.B. einer reinen Zahlenkombination wie sie die FBF Standardmäßig vorsieht).
Ob das noch in das oben aufgezeigte Szenario reinpasst, also das Nachbar Kids das WEP geschützte WLAN knacken, muß dann jeder für sich selber entscheiden. Also soweit WPA2 verfügbar ist, (und bei der Neuanschaffung von WLAN Geräten würde ich darauf achten) würde ich das eben auf jedenfall einsetzen. Inwieweit sich bei vorhandenem Equipment ein Austausch lohnt ...?

Möchte nicht wissen, wieviele Leute, die hier über WLAN-Sicherheit diskutieren, ihre Fritzboxen mit irgendwelchen (sich im Beta-Stadium befindlichen) Mods internetseitig aufgemacht haben. Da kann dann die ganze Welt drauf zugreifen und nicht nur die Nachbarn im Umkreis von 100 Metern.

Nun ja das muß jeder selber wissen, sicher nützt es nichts, wenn man an der Haustür ein sicheres Schloß hat und dan die Terassentür offenläßt ... Aber da kann ich nur sagen selber schuld.
Mir ging es ja eigentlich entsprechend des Thread Titels und der Fragestellung des OP darum aufzuzeigen, worauf man bei der Einrichtung eines WLAN für jemanden anders achten sollte. Da es sich um ein Notebook mit integriertem WLAN handelt ist die Wahrscheinlichkeit IMHO sehr hoch, daß alle beteiligten Komponenten WPA2 fähig sind, von daher sollte es eben auch eingesetzt werden.

Ich halte auch den Aufwand für Einrichtung eines WPA2 verschlüsselten Netzwerkes nicht für übertrieben Aufwendig.
 
florianr schrieb:
Ich halte auch den Aufwand für Einrichtung eines WPA2 verschlüsselten Netzwerkes nicht für übertrieben Aufwendig.

Ne, sicher ist das kein Aufwand - wenn es alle vorhanden Geräte unterstützen.
Ich habe z.B. eine Streaming Client im Netz und nutze ein etwas älteres WLAN Smartphone. Da wird's dann schon schwierig, wenn die Geräte nur WEP können.
 
Kleine Zusammenfassung

detg schrieb:
Ne, sicher ist das kein Aufwand - wenn es alle vorhanden Geräte unterstützen.
Ich habe z.B. eine Streaming Client im Netz und nutze ein etwas älteres WLAN Smartphone. Da wird's dann schon schwierig, wenn die Geräte nur WEP können.
@detg
Das ist richtig. Aber solange man normale WLAN-Geräte, wie Notebooks oder PC's einsetzt ist das kein Problem.

Das verstecken der SSID nutzt nicht wirklich viel. Diejenigen die es explizit auf das Hacking von WLAN's abgesehen haben nutzen nicht nur das Windows-interne Tool zum Anzeigen von verfügbaren WLAN's, sondern eher Tools wie Netstumbler. Diese überwachen den Funkverkehr und listen auch jede noch so versteckte SSID auf. Und die anderen werden ja durch die WPA/WPA2-Verschlüsselung blockiert.
Noch dazu ist es komfortabler, wenn man seine eigene SSID sieht. Dann lassen sich Geräte einfacher einrichten.

Für wichtig halte ich nur, was florianr zur Namensgebung der SSID geschrieben hat.
florianr schrieb:
Was allerdings zum Thema SSID zu raten ist: Man sollte auf keinen Fall eine SSID mit Bestandteilen des Namens oder der Adresse verwenden, jede persönlich Zuordnungsmöglichkeit sollte vermieden werden. Auch der Geräte Typ/Hersteller sollten anhand der ssid nicht erkennbar sein, da man sonst bei Bekannt werden von Sicherheitslücken direkten Attacken ausgesetzt sein könnte.

Und hier noch eine wirklich gute Anleitung (auch für Laien) zur Einrichtung eines verschlüsselten WLAN's
[THREAD=93953]WPA/WPA2 - das WLAN der FRITZ!Box richtig absichern - eine Anleitung[/THREAD]
 
Richtig absichern kann man sich aber auch ganz einfach, indem man den AP oder die Fritzbox komplett unverschlüsselt lässt, und nur netzwerk-zugriff per VPN bekommt. Das ist auch nicht unsicherer als WEP oder WPA,nur dass man eventuell sogenannte oder möchtegern-Hacker anlockt, in der Hoffnung sie könnten ins netzwerk einbrechen.

Alles ne sache des Aufwandes, den man betreiben möchte.

Gruß Neo.
 
@Neo
aber ist es bei der Fritz Box so ohne weiteres Möglich, für die WLAN Clients den zugriff auf das WAN Interfaces zu blocken? Dazu wären wohl modifikationen Notwendig. Die FBF stellt doch allen Clients direkten Netzwerkzugriff zur Verfügung.
Und soweit der Trafic über das WAN nicht auch verschlüsselt ist (vpn, oder https) wäre es für einen Angriff mit Zugriff auf die FBF wohl auch möglich, den Traffic mitzubekommen. Also nur dann sinnvoll, wenn innerhalb des VPN ein anderer WAN Router zur Verfügung steht und die FBF nur als AP benutzt wird.
 
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