[Frage] Öffentliches IPv4-Subnetz

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tim_ow

Guest
Hallo,

ich beziehe mich unter anderem auf "https://at.avm.de/service/fritzbox/...tliches-IPv4-Subnetz-in-FRITZ-Box-einrichten/", "https://support.zen.co.uk/kb/Knowledgebase/FritzBox-3490-Routed-IP-via-NAT" und den AVM-Support, welcher mir mitgeteilt hat, dass die Konfiguration eines öffentlichen IPv4-Subnetzes zur Nutzung mit der FRITZ!Box nur mit der internationalen Version möglich ist oder vom Provider per TR-069 vorgenommen werden muss (das möchte man aber eigentlich nicht und mein Provider bietet das - zum Glück - auch nicht an).

Daher meine Frage: kann mit jemand die dafür relevanten Teile aus der entsprechenden Konfiguration der FRITZ!Box mitteilen, so dass ich das in meine Konfiguration eintragen kann?


Danke und Grüße,
Tim



P.S.: Es handelt sich um einen privaten Anschluss; ich möchte - aufgrund eher negativer Erfahrungen - auf den Wechsel des Zugangsrouters verzichten (ggf. Austausch gegen die internationale Version).
 
..., dass die Konfiguration eines öffentlichen IPv4-Subnetzes zur Nutzung mit der FRITZ!Box nur mit der internationalen Version möglich ist ...
D. h., Du willst wissen ob es auch ohne "internationale Version" möglich ist?
 
Genau; da der AVM-Support sagt, der Provider könne das per TR-069 vorgeben, müsste es - nach meinem Verständnis - über eine geänderte Konfiguration möglich sein ...
 
Ändere entsprechend das Branding und dann Recovery mit internationaler Firmware, dann sollte es doch passen.
 
... der AVM-Support sagt, der Provider könne das per TR-069 vorgeben, ...
Ja, aber nur bei FritzBoxen (als providereigenes Gerät; auch als Zwangsrouter bekannt) mit (leicht) _modifizierter_ Firmware. Denn mit kundeneigener FritzBox gibt es z. B. bei den Kabelprovidern kein statisches Subnetz (RIP-Modus).
 
Betreibe die Fritzbox doch nur als Modem. Dann eine Firewall dahinter packen, die sich über PPPOE bei dem Provider anmelden kann. Und schon kann der Provider nichts mehr mit der Fritzbox machen .....
 
Betreibe die Fritzbox doch nur als Modem. ...
Warum? ... denn wenn es seine eigene FritzBox ist, kann er das TR-069 ja deaktivieren oder mit einer modifizierten Firmware sogar raus patchen.

Ich denke das Problem/Anliegen des TE ist es, dass er den RIP-Modus (oder gleichwertig) evtl. nur mit der internationalen Firmware konfigurieren kann und das will er anscheinend nicht.
 
Hi,

danke für eure Rückmeldungen und Einschätzungen.

Ich habe mich vorab und gestern Abend in die Materie eingelesen und auch die eine oder andere Anleitung gefunden, um per FTP die OEM-Variable zu ändern und anschließend mit einem Recover die internationale Firmware aufzuspielen ... leider wurde in einem anderen Thema besprochen, dass diese Möglichkeit wohl auch von AVM "deaktiviert" wurde ... andere Themen mit Modifizierung von Dateien oder alternativen Images habe ich auch gefunden, aber - da bin ich auch ehrlich zu mir - traue ich mir nicht zu; dazu fehlt mir einfach zu viel Hintergrundwissen.

Es ist übrigens meine eigene FRITZ!Box; keine vom Provider. Degradieren zum Modem möchte ich sie nicht, denn dafür war sie dann doch zu teuer (wenn würde ich den Draytek Vigor 130 einsetzen); außerdem möchte ich mich nicht in Software wie pfSense oder OPNsense einarbeiten (ich halte das für ein "Heimnetzwerk" mit kleinem Server auch für "too much").

Bleibt mir jetzt eigentlich nur die Möglichkeit, die offizielle internationale Version zu kaufen oder gibt es doch einen einfachen Weg?
 
Das ist doch alles genauso einfach, wie einen Telnet-Zugang dort einzubauen und sogar das Vorgehen ist - bis auf die konkrete Änderung, die dann eben im Ändern der Zeile "export OEM" in "export OEM=avme" besteht - dasselbe, wie es in (inzwischen leider auch schon wieder mehreren) anderen Threads geschildert ist.

Wer nun nicht wirklich absolut keine Ahnung hat (so jemandem würde ich auch das "hands off" empfehlen, ohne wenn und aber), der braucht dafür vielleicht 30 Minuten (und macht damit immer noch nichts "kaputt", wenn er wirklich nicht klarkommt mit der Änderung, solange er Fehlermeldungen beachtet und nicht einfach "auf Verdacht" weitermacht) ... das dann gegen den anderen Aufwand (Bestellen einer neuen, Verkauf (oder Rückgabe) der alten, Konfiguration bei beiden (1x löschen, 1x passend einstellen) gerechnet und es lohnt sich i.d.R. zumindest mal der Versuch (und sei es nur zur Bestätigung, daß die dann vorhandene Konfigurationsmöglichkeit die erwartete ist - dann kann man sich immer noch die "richtige" Box kaufen).

So ein Firmware-Update ist bei einer FRITZ!Box ja keine Einbahnstraße ... oder steht da jetzt auch "Apple" auf dem Karton?

Die Frage:
Bleibt mir jetzt eigentlich nur die Möglichkeit, die offizielle internationale Version zu kaufen oder gibt es doch einen einfachen Weg?
kann man also ganz klar mit

"nein"

oder auch mit

"ja"

beantworten - je nachdem, ob man die Beschreibung, wie man einen Telnet-Zugang in die 7590 einbaut, auch schon für "kompliziert" hält ... und das ist sie wohl eher nicht. Gut, die Beschreibung mag noch kompliziert sein ... die notwendigen Arbeitsschritte sind es aber definitiv nicht und solange man tatsächlich nur diese eine Änderung des OEM vornehmen will (dann muß man natürlich auch aufpassen bei Updates und im Hinterkopf behalten, daß man diese nie wieder automatisch machen kann, weil die neue Firmware diese Änderung dann nicht enthalten würde - das muß man also auch noch berücksichtigen bei solchen Überlegungen), ist das eher keine "rocket science", wie es so schön heißt.
 
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