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Überlauf bei Anlagenverentzung

Dieses Thema im Forum "Asterisk Allgemein" wurde erstellt von Bernd-H, 5 Jan. 2005.

  1. Bernd-H

    Bernd-H Neuer User

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    Wir wollen eine Hipath 3350 und einer Asterisk über 3 S0 vernetzen. Die Hipath hat wiederum 3 S0 in die Aussenwelt. Die Asterisk soll mittelfristig auch noch zwei eigene S0 in die Aussenwelt bekommen. Nun sollen alle Telefone, die an der Asterisk hängen, zuerst mal die eigenen S0 Anschlüsse verwenden, erst wenn die 4 Letiungen besetzt sind, sollen als Überlauf die S0 Ports Hipath verwendet werden.

    Ist das möglich? Sind die S0 aus Sicht der Asterisk überhaupt unterschiedlich. Interne Gespräche müssen natürlich über die Anlagenvernetzung gehen, aber externe können doch eigentlich laufen, wie sie wollen.

    MfG,

    Bernd
     
  2. sirrix

    sirrix Neuer User

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    Kommt drauf an welche S0-Karte du benutzt und wie die Verbindung zwischen Asterisk und öffentlichem Telefonnetz hergestellt wird. Hast du einen Anlagenanschluss mit zwei S0 speziell für Asterisk (also eigene Rumpfnummer) oder sind das zwei Mehrgeräteanschlüsse? Falls du einen Anlagenanschluss mit der HiPath "teilen" willst, *kann* es passieren, dass du auch eingehende Calls bekommst, die eigentlich in der HiPath terminieren sollen (und umgekehrt).

    Bei abgehenden Gesprächen sollte es eigentlich kein Problem sein. Wichtig ist letztenendes aber, dass das "Dial" im Wählplan im ersten Versuch (Rauswählen über direkte Verbindung) einen vernünftige Returncode gibt und den ISDN CAUSE in ner Dialplan-Variable mitgibt. Dann kannst du prüfen, ob einfach kein Kanal frei war (no circuit or channel available) oder der Teilnehmer tatsächlich besetzt (busy) und dann entsprechend über ein anderes Interface über die HiPath rauswählen.

    Du solltest aber beachten, die Querverbindung HiPath<->Asterisk in der HiPath "vernünftig" zu konfigurieren. Ich würde das auf alle Fälle als "Richtung" in der HiPath machen, evtl. Asterisk als NT und die HiPath als TE für diese Ports. Umgekehrt geht es bei einer Richtung zwar auch, es kann jedoch passieren, dass die Rufnummernübermittlung zwischen HiPath und Asterisk dann nicht korrekt funktioniert, da die HiPath bei "internen Ports" (also NT) nicht beliebige "eingehende" (also Asterisk->HiPath) Rufnummern erlaubt.

    Mit den Sirrix.PCI4S0-Karten ist dein Vorhaben zu realisieren. Außerdem hast du dort echtes HW-Switching zwischen ISDN-Kanälen (keine Verzögerung wie bei SW-Switching).

    Das ist überhaupt kein Problem, da du ja im Asterisk-Dialplan anhand der Nummer unterscheiden kannst wohin es gehen soll.

    Viele Grüße,
    Oskar.
     
  3. Bernd-H

    Bernd-H Neuer User

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    Danke für die Antwort.

    Die 3 jetzigen Amts-S0 sind ein Anlagenanschluss, die beiden neuen würden vorerst als normale Mehrgeräteanschlüsse zugeschaltet, da sie nur für ausgehende Rufe genutzt werden sollen (Wir haben ein kleines internes Call Center)

    Bzgl. der Richtung bin ich mir noch nicht 100%ig klar, ob die Hipath den Anlagenanschluss bedienen soll und die Asterisk als Unteranlage definiert ist, oder umgekehrt. In der ersten Variante reichen uns erstmal 3 S0, in der zweiten bräuchten wir 6 S0.

    Auf Eure Srrix-Karte bin ich auch schon gestossen. Was unterscheidet Sie im Vergleich zur beispielsweise AVM C4 oder DIVA Server 4S0. Beide Karten, insbesodnere die DIVA sind ja deutlich teurer.

    Gibt es von der Sirrix eine Testversion?

    MfG,

    Bernd
     
  4. sirrix

    sirrix Neuer User

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    Hi!

    Wenn du den Anlagenanschluss über Asterisk fährst (also HiPath als Unteranlage) bist du halt sehr viel flexibler was das Routing betrifft. Außerdem kann man LCR über VoIP einrichten, was dann auch für die HiPath User "gilt".

    Das sind beide aktive Karten, die eigentlich nur Sinn machen, wenn man den enthaltenen DSP nutzen möchte (z. B. Spracherkennung oder DTMF erkennung), wobei man das mit den mittlerweile sehr schnellen Rechnnern auch vom Prozessor machen lassen kann. Der Vorteil unserer Karte liegt darin, dass man ISDN<->ISDN-Gespräche direkt auf der Karte bridgen kann, es entsteht also keine Prozessorlast und keine zeitliche Verzögerung der Daten. Bei VoIP-Verbindungen muss natürlich der Datenstrom weiterhin vom Prozessor verarbeitet werden.

    Ein weiterer Vorteil unserer Karte liegt darin, dass man optional eine transparente Verschlüsselung der ISDN-Verbindungen aktivieren kann (z. B. für Gespräche über öffentliches Festnetz). Die Verschlüsselung geschieht ebenfalls auf der Hardware, verursacht also keine Zeitverzögerungen.

    Die Karte kann direkt bei Sirrix bestellt werden und ist als Serienprodukt sofort lieferbar.

    Viele Grüße,
    Oskar.