.titleBar { margin-bottom: 5px!important; }

2ter Router hinter HandyTone-486 problemslos möglich?

Dieses Thema im Forum "Grandstream" wurde erstellt von peyote, 29 Juli 2004.

  1. peyote

    peyote Neuer User

    Registriert seit:
    28 Juli 2004
    Beiträge:
    19
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    0
    Ich möchte mir demnächst den "HandyTone-486" kaufen um QoS nutzen zu können.
    Das Problem ist nur, dass ich meinen bisherigen Router (Netgear WGT624) weiterverwenden muss, da ich ein Wireless LAN habe und dieses im 108 mbit/s + wpa modus läuft.
    Den vorhandenen Router nur als Switch zu nutzen scheint nicht möglich zu sein.

    Sollte ich nun die pppoe Einwahl über den ATA 486 im router modus laufen lasse und als DMZ meinen Netgear router eintragen?
    Würde das problemlos laufen in Bezug auf meine Port Forwarding Regeln im Netgear Router, d.h. z.b. FTP server, emule, apache?
     
  2. betateilchen

    betateilchen Grandstream-Guru

    Registriert seit:
    30 Juni 2004
    Beiträge:
    12,882
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    0
    Ort:
    am Letzenberg
    Wenn Dein Netgear-Router die Möglichkeit hat, sich statisch oder per DHCP (Option Cable) eine IP zu beziehen, sollte das ohne Probleme funktionieren. Einzige Ausnahme sind die HTTP-Ports 80 und 443 die vom ATA486 in keinem Fall auf dahinterliegende Router weitergeleitet werden. Das heißt, einen Webserver kannst Du in dieser Konfiguration nicht betreiben.
     
  3. Hupe

    Hupe Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8 Apr. 2004
    Beiträge:
    2,586
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    0
    Sollte es aber. Prinzipiell sollte es gehen, wenn zwei an den Router angeschlossene Clients (wired oder wireless) direkt kommunizieren können (bei manchen Wireless-Routern gibt es eine Option wie Client-Security, die muss auf off stehen.) Dann am Router den DHCP-Server deaktivieren, ihm Lanseitig ne IP geben, die den LAN-IP-Bereich entspricht, und WAN-Seitig ne statische ip, die nicht dem LAN-IP-Bereich entspricht. Dann sollte sich der Router eigentlich wie ein Accesspoint verhalten. Du darfst natürlich nichts an den WAN-Port anschließen.
     
  4. peyote

    peyote Neuer User

    Registriert seit:
    28 Juli 2004
    Beiträge:
    19
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    0
    Danke. Das klingt doch schonmal ganz gut, denn ich war etwas unsicher wegen dem 2fach NAT und dem DNS Lookup über 2 Router.

    Sollte ich dem Netgear Router eine IP Adresse aus einem anderem Subnet geben? Also z.b. ATA 486 = 192.168.0.1 und Netgear= 192.168.1.1?

    Ich kann dem Router statisch eine IP Adresse incl. Subnetmask zuweisen.
    Port 80 wird wohl wegen der Konfiguration über den Browser benötigt, also müsste ich meinen webserver auf einen anderen Port verschieben.
     
  5. betateilchen

    betateilchen Grandstream-Guru

    Registriert seit:
    30 Juni 2004
    Beiträge:
    12,882
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    0
    Ort:
    am Letzenberg
    Der ATA würde in der Standardkonfiguration Deinem Netgear-Router die IP 192.168.2.2 zuweisen. Welchen IP-Bereich Du für das an den Netgear angeschlossene Netzwerk verwendest, bleibt Dir selbst überlassen - nur 192.168.2.0 solltest Du nicht verwenden.

    Du kannst zwar den Port Deines Web-Servers verschieben, aber er wird von Internet-Seite her trotzdem nicht erreichbar sein, weil der ATA kein Portforwarding des Ports 80 zuläßt. (Zumindest bis zur aktuellen Firmware-Version noch nicht)
     
  6. peyote

    peyote Neuer User

    Registriert seit:
    28 Juli 2004
    Beiträge:
    19
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    0
    Das wäre mal ne etwas andere Variante....

    @betateilchen:
    Würde meinen apache dann auf port 8080 oder so verschieben.
    Wie stark ist denn die ATA 486 CPU? Verpackt das Gerät auch NAT und Port Forwarding bei ressourcenintensiven Anwendungen? z.B. eMule etc. mit mehr als 1000 connections ;)

    Edit 20:20 Uhr:

    Welche der beiden Varianten ist denn jetzt geschickter? Spontan tendiere ich ja eher zu der Lösung mit 2 Routern weil ich da meine Regeln nicht neu eintippen muss und es mir irgendwie "sauberer" erscheint.
    Gibt es aus Eurer Sicht irgendwelche anderen Gründe für die eine oder die andere Variante?
    Wenn ich Dich richtig verstanden habe spielt bei Deinem Vorschlag das WAN Interface des Netgear keine Rolle und die WAN IP könnte theoretisch auch leer bleiben??
    Port forwarding müsste dann über den ATA 486 laufen nehme ich an?
     
  7. betateilchen

    betateilchen Grandstream-Guru

    Registriert seit:
    30 Juni 2004
    Beiträge:
    12,882
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    0
    Ort:
    am Letzenberg
    Du kannst Deinen Apache hinlegen wohin Du willst, es wird nicht funktionieren, solange der ATA die Hauptregie betreibt.

    Mit 1000 Connections hat ATA kein Problem. Du wirst staunen :wink:
     
  8. Hupe

    Hupe Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8 Apr. 2004
    Beiträge:
    2,586
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    0
    Also, ich sehe erstmal keine Vorteile darin, einen Rechner hinter 2 NAT-Routern zu packen, es sei denn, du brauchst noch ein Paar IPs mehr, oder du hast sicherheitsbedenken mit den Rechnern hinter dem ersten NAT-Router.
    Der Wan-Port Deines Router spielt dann tatsächlich keine Rolle. Dein Router verkommt damit zu einem Accesspoint mit eingebautem Switch. Wan kann dann leer sein.
    So bräuchtest Du dann auch nur den ATA konfigurieren.
     
  9. Blackvel

    Blackvel Mitglied

    Registriert seit:
    4 Mai 2004
    Beiträge:
    624
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    0
    Beruf:
    selbständig als IT-Consultant (VoIP, Asterisk, J2E
    Ort:
    Nürnberg, Einsatzorte Schwerpunkt D6-D9 (MCH, STG,
    Also wenn Du QOS + eMule + VOIP machen willst, dann scheinst Du weder bei Fritzbox noch bei 486 richtig zu sein.

    Die scheinen alle nicht auf P2P ausgelegt zu sein.

    Das ist das, was man mir erzählt, bzw. was ich lese.
     
  10. betateilchen

    betateilchen Grandstream-Guru

    Registriert seit:
    30 Juni 2004
    Beiträge:
    12,882
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    0
    Ort:
    am Letzenberg
    es sind ja auch VoIP-Adapter und nicht eMule-Adapter :wink:
    Aber P2P funktioniert definitiv - ich habe das ausführlich getestet.
     
  11. peyote

    peyote Neuer User

    Registriert seit:
    28 Juli 2004
    Beiträge:
    19
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    0
    Was denn nun ?!
    Auf jeden Fall bin ich jetzt verwirrt.... auch weil im "Sipura" Bereich der ATA 486 eher negativ beurteilt wird.

    Ich spiele grad mit dem Gedanken mir das Teil einfach mal zu ordern und dann einem Alltags(stress)test zu unterziehen, d.h. ftp download mit voller Bandbreite + eMule mit 2000 Connections + Sipgate Telefonat oder sowas.

    Dank Fernabsatzgesetz könnte ich das Teil ja bei negativem Ausgang zurücksenden :)