2x W701V // WLAN Kopplung mit Kabel

Spiralnebel

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Hallo zusammen,

ich habe da mal eine Frage zu einer angedachten Lösung zur Vergrößerung
meines WLAN Netzwerkes...

Ich habe 2 W701V. Einer steht im Untergeschoss und versorgt einen Client
im Obergeschoss per Kabel mit "Internet". Da das aus dem Untergeschoss
ausgestrahlte WLAN Signal aber nicht gut genug oben ankommt um alle Räume
ausreichend mit WLAN zu versorgen habe ich mir nun folgendes gedacht...

2ten W701V statt dem Client ans Kabel klemmen und somit das WLAN vergrößern.
Das sollte doch ohne großen Heckmeck gehen, oder!?

So wie ich HIER gelesen habe,
müsste ich doch wie folgt vorgehen...

Code:
Router Untergeschoss:

IP 192.168.2.1
DHCP an & Bereich z.B. 192.168.2.100-110
WLAN SSID: Testnetz1
SSID sichtbar
Schlüssel: DasIstEinTest
Verschlüsselung: WPA
Kanal: 6
Code:
Router Obergeschoss

IP 192.168.2.200
DHCP aus
WLAN SSID: Testnetz1
SSID sichtbar
Schlüssel: DasIstEinTest
Verschlüsselung: WPA
Kanal: 11

Im Untergeschoss trage ich dann die ISP Login Daten ein,
alle Clients, egal ob LAN oder WLAN haben DHCP in der NIC aktiviert
und ich kann sowohl oben als auch unten Client per Kabel dranklemmen, ja?

Bei dieser Konfiguration brauche ich auch nicht den Repeater Mode aktivieren
und halt die MAC Adressen gegenseitig eintragen, oder?
Ausser halt der MAC Filter ist aktiv.

HIER habe ich dann noch den Hinweis entdeckt...
Ferner musst Du noch beim Speedport W 701V die Firewall abschalten, NAT abschalten [...].
wobei dieser W701V in meinem Fall dem Router im Obergeschoss entspricht.
Muss warum sein? Diese Regeln greifen meines Wissen doch nur bei Verbindungen von außen nach innen und nicht im eigenen Netz!?

Würden die WLAN Clients bei dieser Konfiguration die Verbindung verlieren
bzw neu einbuchen wenn man vom Ober- ins Untergeschoss geht?

Ausserdem hätte man so doch den Vorteil gegenüber WDS das sich die
Bandbreite im WLAN nicht halbieren würde, oder?


Lieben Dank für eure Hilfe

Spiralnebel
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Frage ist ob theoretisch so alles richtig ist und funktionieren sollte!?

Die Sache ist, dass ich diese Konfiguration bei jemand anders installieren möchte
und ich ihm den zweiten/meinen W701V erst geben müsste.

Ausserdem habe ich ja ein paar konkrete Fragen gestellt und hätte dadrauf halt gerne eine Antwort.
 
und ich ihm den zweiten/meinen W701V erst geben müsste.

Ich habe 2 W701V.

Es kommen doch noch neue Informationen ans Licht ...
Das sollte doch ohne großen Heckmeck gehen, oder!?
Vermutlich.
So wie ich HIER gelesen habe,
müsste ich doch wie folgt vorgehen...
Du hast also schon eine Beschreibung, und willst jetzt von uns bestätigt haben, daß es so funktioniert? Wenn jemand es schon beschrieben hat, wird es prinzipiell auch funktionieren. Im Einzelnen kann es trotzdem unerwartete Probleme geben, die Dir aber auch hier niemand im Voraus nennen kann.
HIER habe ich dann noch den Hinweis entdeckt...
Ferner musst Du noch beim Speedport W 701V die Firewall abschalten, NAT abschalten [...].
Muss warum sein?
Keine Ahnung. Steht in der Quelle keine Begründung dabei?
Ansonsten ausprobieren. Funktioniert es auf Anhieb, dann ist alles gut und Du weißt, daß es nicht nötig ist. Sonst änderst Du diese Einstellungen und schaust, ob es hilft.
Würden die WLAN Clients bei dieser Konfiguration die Verbindung verlieren
bzw neu einbuchen wenn man vom Ober- ins Untergeschoss geht?
Hängt es hiervon ab, ob Du das Ganze überhaupt umsetzen willst? Sonst probiere einfach aus, was passiert.
Ausserdem hätte man so doch den Vorteil gegenüber WDS das sich die
Bandbreite im WLAN nicht halbieren würde
Ja.
 
a) Wenn man mit 2 baugleichern Routern ein per Kabel gekoppeltes WLAN Netz
einrichten möchte, muss man sie über einen der zur Verfügung stehenden
LAN Ports per Ethernet Kabel miteinander verbinden - Richtig?

b) Zur Bereitstellung einer Internetverbindung über beide Router ist es
nur notwendig in einem der beiden Router die Anmeldedaten vom ISP
einzutragen - Richtig?

c) Man darf ledigleich in einem der beiden Router DHCP aktivieren und sowohl
die per Kabel als auch die per WLAN angebundenen Clients bekommen automatisch
eine IP Adresse aus dem Adressbereich zugewiesen den man im ersten Router,
der auch die Internetverbindung bereitstellt, eingetragen hat - Richtig?

d) Bei einem per Kabel gekoppelten WLAN Netz kann man an beiden Routern die
verbleibenden LAN Ports dazu nutzen weitere Clients anzubinden, sofern halt
der DHCP Pool noch genügend IP Adressen zur Verfügung hat - Richtig?

e) Bei einem per Kabel gekoppelten WLAN Netz ist es in beiden Routern nicht
notwendig den Repeater Mode zu aktivieren - Richtig?

f) Die MAC Adressen der Router muss man nur im jeweils anderen eintragen falls
der MAC Filter aktiv ist - Richtig?

g) Ist es richtig, dass man an dem Router der sich nicht beim ISP einwählt
die Firwall Funktion sowie NAT deaktivieren muss?
Gelten diese Regeln nicht nur für Verbindungen von außerhalb des LANs hinein ins LAN?

h) Ist eine unterbrechungsfreie WLAN Verbindung beim Wechsel zwischen "den beiden"
Netzen gewährleistet? Brechen z.B. Downloads ab, wenn man vom Ober- ins
Untergeschoss läuft?

i) Gegenüber WDS hat diese Konfiguration den Vorteil, dass die gesamt zur
Verfügung stehende WLAN Bandbreite erhalten bleibt - Richtig?
 
Du hast also schon eine Beschreibung, und willst jetzt von uns bestätigt haben, daß es so funktioniert? Wenn jemand es schon beschrieben hat, wird es prinzipiell auch funktionieren. Im Einzelnen kann es trotzdem unerwartete Probleme geben, die Dir aber auch hier niemand im Voraus nennen kann.

Es ging mir darum von Leuten die so eine Konfiguration schon mal zum
installiert haben oder fachlich so gut im Thema sind bestätigt zu bekommen,
dass meine Denke so richtig ist, um möglichst wenig Stress bei der Installation
zu haben, da derjenig dem ich meinen Router gebe technisch nicht so versiert ist,
ich alles telefonisch durchgehen muss und ich mögliche Frustattacken vermeiden möchte.

Darum habe ich diesen Beitrag in einem Forum veröffentlich, dass sich
unter anderem mit solchen Fragestellungen auseinandersetzt und mir Hilfe
erfhofft.
 
a)
Je nach Sichtweise hast Du ein oder zwei WLAN Netze.
Wenn Du die Router per Kabel verbinden willst, brauchst Du zwangsläufig ein Kabel dazu. Dieses Kabel muß tatsächlich ein Ethernet Kabel sein, und es paßt auch nur in die LAN-Ports der Router.
Das hast Du auch vorher schon gewußt, also was soll die Frage?

b)
Ja. Das stand doch hoffentlich auch in Deiner Beschreibung.

c)
In einem Broadcast-Bereich sollte man grundsätzlich nur einen DHCP-Server aktivieren (oder man weiß ganz genau, was man tut), sonst gibt es überraschende Ergebnisse.

d)
Die Frage hat nichts mit WLAN zu tun. An einen Switch kann man weitere Geräte anschließen.

e)
Da Du die Geräte nicht als Repeater verwendest ...

f)
Gibt es überhaupt einen MAC-Filter für die Kabel-Ports?

g)
Ich wüßte keinen Grund dafür, zumal das obere Gerät sowieso nicht als Router arbeitet.

h)
Kommt auf einen Versuch an.

i)
Ja

Jetzt verrate uns mal, warum Du die oberen Fragen gestellt hast, obwohl Du deren Antwort schon aus der von Dir gefundenen Beschreibung kanntest.
 
Weil ich mir eine zweite Meinung aus einem Forum einholen wollte
in dem ich schon lange registriert bin und mir relativ sicher sein kann,
dass hier schon mal der eine oder andere solch eine Konfiguration
betrieben hat.

Schau, lieber Ralf - Ich möchte meinen W701V einer Lady schenken
die Zuhause WLAN Probleme hat und ansich keine Lust hat sich mit
so einer Technik auseinanderzusetzen. Wenn ich ihr nun meinen Router
schenke möchte ich einfach nur sicher gehen, dass wir das am Telefon
schnell und ohne Frust ihrerseits eingestellt bekommen, weil mein Router
sond in der Ecke landet und niemandem geholfen ist.
Ich weiß, dass es nicht die besten Vorraussetzungen sind um solche
Sachen anzugehen, aber ist einfach so. Mich nervt sowas auch, daher
möchte ich dem vorbeugen in dem ich hier frage. Nicht mehr und nicht weniger.

Danke für deine Bemühungen
 
Okay - Das wollte ich hören ;)

Das es immer mal wieder zu Problemen kommen kann ist mir ja klar,
nur wollte ich halt ausschließen das ich irgendwas verstanden habe,
einen Denkfehler mache und wir dann da ewig herumkaspern.
Es macht ohnehin schon keinen Spaß solche Sachen mit Leuten anzugehen
die nicht wirklich nerv haben sich mit so etwas auseinanderzusetzen,
von daher ging es mir einfach nur darum mich so gut wie möglich im Vorfeld
abzusichern um meine und ihre Nerven zu schonen ;)

LG Spiralnebel
 
Letzten Endes wirst Du um einen Test nicht herumkommen. Nur dann werden sich Deine bisher gefundenen Antworten bewahrheiten oder auch nicht. Auch wenn jemand hier postet, dass es funktioniert, bedeutet das nicht zwangsläufig, dass Du es auf Anhieb ohne Probleme einrichten und nutzen kannst.
 
Okay - Folgendes...

Habe nun mal meinen Speedport vorkonfiguriert.

Wenn ich NAT abschalte wird automatisch PPoE Pass-Through aktiviert
und somit scheint der Router nur noch als Modem zu arbeiten.

Ist der Router in diesem Modus denn überhaupt in der Lage so ein
Netz aufzubauen wie ich es mir vorstelle?

Ausserdem ist mir aufgefallen, dass ich unter STAUTS - Details - Sicherheit
oben unter dem Punkt Schutz gegen Angriffe die Funktion Firewall Ein stehen hab.
Was für eine Funktion erfüllt diese denn überhaupt?
Weil finde auch keien Möglichkeit diese zu deaktivieren!?
 
Wenn Du den W701V weggeben willst, dann hast Du mit Sicherheit noch ein anderes Gerät, das DU weiterhin verwendest. Damit kannst Du also alles bei Dir in Ruhe testen.

Mir fällt kein guter Grund ein, warum man NAT auf dem zweiten Gerät ausschalten sollte, da es sowieso nicht als Router arbeitet, sondern nur als Switch und WLAN-Bridge. Ein Gerät, das nur diese Funktionen hat, würde es übrigens auch tun, wenn Du nicht schon den W701V übrig hättest.

Also laß NAT mal an, laß das Gerät auf Zugang über DSL, es sollte nicht weiter wichtig sein. Alternativ kannst Du eine angepaßte Fritz Firmware drauf machen, wenn Du Dir das zutraust. Da gibt es Einstellungen für IP-Client. Es sollte aber auch ohne gehen.
 
Hm, okay - Ansich hast Du Recht

Habe hier ja nun einen W920V im Einsatz...

Und wie könnte ich nun hier testen ob der zweite Router richtig konfiguriert ist?
Da in meinem Fall beide Router nebeneinander stehen würden...

Von einem WLAN Client versuchen aufs WebInterface vom zweiten Router zu kommen, oder?

Ich habe halt irgendwo gelesen, dass man NAT ausschalten muss, damit der
zweite Router überhaupt in den Bridge Mode springt.

Ich teste mal...
 
Wenn Du einen Telekom-Router hast, dann hat der als Voreinstellung die 192.168.2.1. Also konfigurierst Du den W701V zum Beispiel wie oben geschrieben auf 192.168.2.200 und schaltest DHCP aus. Über die IP-Adresse und LAN-Kabel kommst Du weiterhin auf die Web-Oberfläche. Dann kannst Du ausprobieren, ob Du per LAN eine DHCP-Adresse und Zugang zum Internet bekommst. Das sollte funktionieren. Dann kannst Du noch WLAN testen. Entweder es geht direkt, oder Du schaltest das NAT aus. So weißt Du zumindest mal, daß es bei Dir funktioniert.
 
Gut - Scheint zu funktionieren

Komme vom iPhone auf den zweiten Router und auch ins Internet
und mit einem WLAN Sniffer wird mir mein Netzwerk mit dem Kanal
des zweiten Routers angezeigt ;)

Soltte also passen

Danke!
 
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