7390 und die Mediaserver/NAS Funktion > hoch UNZUFRIEDEN!

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Maximilianus

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Ja schon, auf jeden Fall ist irgend etwas ineffizient programmiert, entweder das OS oder die MediaServer-Komponente oder gar beides. Ist mir im Grunde auch egal.

Ich werde die 7270 auf die letzte 4er Release downgraden. Die arbeitet im Moment eh nur als DSL-Router und darf dann noch den MediaServer ordentlich bedienen. IP-Telefonie, WLAN und DECT decken die 7240 und 7390 ab.
 

Wotan-Box

IPPF-Promi
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Und für meinen Hausgebrauch mit der Hardware die ich verwende läuft es:cool:
Ich brauche keine 2TB Platte, 16GB Stick reicht mir an der Box.
Wer mehr braucht Posting #38 beachten;).
 

Novize

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[OT]
Als Alternative sollte man für all diese Fälle einen All-In-One-SoHo-"Server" ins Auge fassen:
Nehmt einen kleinen Net-Top mit Intel Atom oder gar einen Mini-PC mit AMD-Geode o.ä.
Diese PCs schlucken 5..15W und können daher für solche Anwendungen ausreichend Leistung bringen.
Sie können aber nicht Telefonieren und DSL-Verbindungen intern und selbstständig aufbauen, haben i.d.R. keine WLAN-AP-Funktionalität usw. Aber dafür läuft ein ausgewachsener Mediaserver drauf, Druckeranbindung ist kein Thema, NAS-Funktionalität ebenso wenig. Braucht ihr einen richtigen FTP-Server mit echter Verzeichnis. und Benutzerverwaltung? Das ist dann auch kein Thema. Sogar USB 2.0 mit ausreichend Dampf ist machbar....
Also sortiert eure Ansprüche und investiert zielgerichtet.
[/OT]

@Maximilianus:
Das OS ist tuto kompletto neu!
Das läuft in vielen Teilen schon ganz ordentlich. Leider aber noch nicht alles. Daher bin ich immer noch auf der xx.04er Firmware hängen geblieben. Aber das neue OS birgt imo noch enorme Möglichkeiten der Optimierung usw. Genau diese müssen aber erst umgesetzt werden, was leider viel Handarbeit und auch Testzeit in Anspruch nimmt!
Also wenn "ideal" nur "kann man machen" bedeutet, dann habe ich wohl irgendwie im Deutschunterricht nicht aufgepasst.
Und Werbung nicht nur lesen sondern auch interpretieren solltest Du auch bei diesen Werbesprüchen schon...
 

Joe_57

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[OFF TOPIC]
Wenn der Mediaserver nur 20.000 meiner Lieblingslieder verwalten kann, dann ist es wirklich lästig, dass ich nach nur 14 Wochen Dauerabspielen schon wieder den gleichen Song anhören muss!
[/OFF TOPIC]

Joe
 
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Wotan-Box

IPPF-Promi
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Mir reicht zur Zeit Udo Lindenberg (MTV Unplugged);), einfach nur G***
 

Maximilianus

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Das OS ist tuto kompletto neu!
Das ist ein neuer Kernel, aber doch immer noch Linux, oder?
Und Werbung nicht nur lesen sondern auch interpretieren solltest Du auch bei diesen Werbesprüchen schon...
Sicherlich. Trotzdem ignoriert AVM, dass es massive Fehler in der neuen Implementierung gibt.

Und einen Beweis, dass der alte MediaServer nicht portierbar war und von Grund auf neu programmiert werden musste, steht auch noch aus.

Somit sehe ich keinen Grund, weshalb ich akzeptieren sollte, dass eine aktuelle Release-Firmware so hundsmiserabel läuft, während die 4er-Version sauber lief.

Es geht ja nicht nur um die Anzahl der Files, auch die Sortierung und die Abspielreihenfolge bei Hörbüchern und Alben lässt zu wünschen übrig. Und das hat mit mangelnder Performance der FritzBox-CPU aber auch rein garnichts zu tun.

Ich wunder mich, wie manche das hier beurteilen...

"Wie eine träge Herde Kühe schauen wir kurz auf und grasen dann gemütlich weiter"
(Herbert Grönemeyer aus "Jetzt oder Nie" und in "Das Boot")
 
3

3949354

Guest
Hallo,
...Trotzdem ignoriert AVM,
Woher weißt Du das? Warst Du dort um zu sehen, woran gearbeitet wird?
Und einen Beweis, ...steht auch noch aus.
Warum? Müssen sie einen erbringen?
...weshalb ich akzeptieren sollte,
Dann programmiere einen neuen, oder portieren den aus der 04er in die 05er.

Wartet einfach ab. Sie werden selber nicht zufrieden sein und daran arbeiten. :meinemei:
 

st.esser

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Habt ihr vergessen, dass die neue xx.05-er Firmware auf einer völlig anderen Plattform erstellt wurde?
Das ist mit der ersten (Labor-) Firmware aus dem Bereich ausreichend ausführlich diskutiert worden. Da kann man nicht mal eben irgendwelche Source-Codes einer komplett anderen Build-Plattform einfügen und alles löppt wie vorher.
Bei einer Software-Entwicklung mit zumindest minimalem Qualitäts-Management werden regelmäßig Regressions-Tests gefahren und ein fehlerhafter Code wird nicht ausgeliefert. AVM hat trotz vieler Meldungen im Forum die Kunden zu Beta-Testern eines bekanntermaßen nicht funktionierenden Media-Servers gemacht. Ich habe (nach dem Umstieg von der .88) viele Stunden mit Fehleranalyse und Kommunikation mit dem Support verbracht. Trotzdem war auch der nächste Release immer noch nicht brauchbar und die aktuellen Labor-Versionen erstellen jetzt zwar einen Index (wenn auch in unsinniger Sortierung) und bedienen auch schon wieder einige Clients, sind aber in diesem Punkt immer noch weit von der früheren Release-Qualität entfernt (Korrektheit, Features, Performance).

Habt ihr eigentlich mal selbst programmiert und die Compilerumgebung gewechselt?
Wie bereits früher geschrieben programmiere ich seit über 35 Jahren (zuerst Assembler auf TMS1000/1100, dann 8080, 8086, 68k, PDP/11, später PASCAL, FORTRAN C usw. auf CP/M, DOS, Unix, VMS) und habe insbesondere auch Mainframe-Applikationen auf Unix portiert (wobei die IBM-Datenformate für Austausch auf 3590-Tapes u.a. mit 370-Style BCD-Zahlen und EBCDIC natürlich weiter funktionieren mussten), wobei nicht nur ein Compiler-Wechsel auftrat. Daneben habe ich aber auch schon mehr als 30 Jahre Erfahrung mit der Programmierung Device-Treibern in Multi-Tasking Systemen und bin seit über 20 Jahren im Unix Open-Source-Bereich aktiv. Also bitte nicht diese billigen Unterstellungen, dass hier ohne Kenntnis der Materie gearbeitet wird.

Den Artikel zur Umstellung der Plattform habe ich nicht gesehen, aber aus Erfahrung mit Unix-Dialekten (BSD 4.3, SunOS 3.6 und 4.x, Solaris, HP-UX, Ultrix auf VAX und MIPS, AIX ab V1.2, Linux, ...) und Maschinen, bei denen nicht nur die Kernel-Basis und Compiler, sondern auch Maschinen-Parameter wie Wortlänge, Byte-Order und Alignment-Restriktionen unterschiedlich waren und für die ich portabel programmiert habe, kann ich nur sagen, dass es bei sauberer Vorgehensweise ohne weiteres möglich ist. Was Media-Server angeht braucht man sich nur den Twonky Server anzusehen. Die Linux-Version habe ich damals schon vor mindestens 7 Jahren (weiß nicht mehr wann genau) auf einem Rechner mit weit weniger Leistung und RAM als eine 7390 getestet, die lief wunderbar. Und Twonky ist auf zig Geräten mit unterschiedlichen OS-Basen (nicht nur Linux) und CPU-Architekturen verfügbar.

BTW: Es wird so getan, als ob ein Media-Server eine Kernel-Komponente wäre, was aber natürlich nicht stimmt. Es ist eine relativ wenig komplexe Software, die in einem etwas komplizierten Verfahren die Zugriffs URLs auf die gespeicherten Inhalte bereit stellt und für das reine Streaming kaum noch CPU-Leistung braucht. Auch die Abhängigkeit vom OS ist gering, da im wesentlichen File- und Socket-IO betrieben wird. Etwas diffizil (stark OS-abhängig) ist das Auslösen des automatischen Updates des Index, wenn neue Inhalte eingestellt worden sind. Ach ja, ich habe vielleicht vergessen zu sagen, dass ich auch schon mal einen DLNA-Media-Server von Linux auf ein anderes Unix portiert habe, wobei sicher mehr Unterschiede zwischen den Systemen bestanden haben als zwischen der älteren und neueren Linux-Plattform der Fritz!box.

Dann wisst ihr, was für Haken und Ösen überall lauern und dass alte Quelltexte so gut wie nie reibungslos zu portieren sind. Deshalb ist ja die xx.05er Firmware in einigen Bereichen noch nicht so weit, wie die letzte Release der 04er Firmware.

Im Kernel-Bereich stimmt das sicher, gerade bei Linux mit seiner Politik instabiler ABIs und APIs, aber gerade der Media-Server sollte davon wenig betroffen sein (da Userspace-Code).

Auch ist die Werbeaussage der eingebauten Media-Server-Funktionalität nicht falsch: Sie ist da! In welchem Umfang, darüber wird eh nichts gesagt. Lernt doch mal, Werbebotschaften zu lesen und zu interpretieren.
Sorry, aber es gibt da Standards und AVM behauptet, damit kompatibel zu sein. Ich lasse mich nicht durch den Spruch "lernt doch mal, Werbebotschaften zu lesen und zu interpretieren" verhöhnen.
Soll der mir sagen: "Wenn Du so blöd warst, ein AVM-Produkt zu kaufen, dann beschwer dich nachher nicht, denn mit etwas nachdenken hättest du wissen können, dass die Werbung nur darauf angelegt war dich reinzulegen?".

Nur noch mal zur Erinnerung, die Werbung lautet: "So wird die FRITZ!Box Fon WLAN 7390 zur idealen Plattform für vernetzte Anwendungen wie IP-TV, Video-on-Demand oder Mediastreaming."

Und ganz nebenbei:
Wer seine <50.000 MP3-Dateien via Fritzbox neben allem anderen handhaben will, hantiert schlicht am oder über dem Limit.
Ich wäre froh, wenn bei meiner Sammlung von unter 1500 Titeln die Fritz!box in der Lage wäre, diese in richtiger Reihenfolge zu spielen, weil sonst Hörbücher etc. einfach keinen Spaß machen!

Die Kiste (auch wenn es unter einer älteren Firmware so gerade lief) wird niemals ein echter Media-Server mit der Leistung, die manch einer hier erwartet. Dafür gibt es echte NAS-Platten mit Mediaserverfunktionalität, denn dort ist alles genau darauf getrimmt!
Ich erwarte nicht Performance sondern einen minimalen Level an korrekter Funktion. Ist das (bei bekanntem Werbespruch) etwa schon zuviel verlangt?

Und zum Thema Performance: Bereits ein 100MHz Pentium von vor 15 Jahren ist in der Lage ein 100baseTX-LAN zu sättigen. Der Prozessor der 7390 ist (geschätzt) mindestens 5 mal so schnell.

Nur weil ich an einen Trabbi eine Anhängerkupplung schraube, kann ich doch nicht erwarten, den echten Biertransporter damit ausmustern zu können. Die Leistung wird die Kiste niemals erbringen können.
Was habt ihr denn für Vorstellungen von dem DSL-Router mit Internet-Telefonfunktionalität?
Ja, ich habe ziemlich gute Vorstellungen davon (habe schließlich auch schon in den 80er und 90er-Jahren Hardware entwickelt, beginnend zu einer Zeit wo 4Kbit RAM richtig teuer waren, habe aber bis heute einen guten Überblick über CPU-Architekturen insbesondere im Embedded-Bereich).

Der Media-Server ist nicht extrem Ressourcen-hungrig, sonst wäre Twonky nicht für viel schwächere Hardware angeboten worden. Ich habe (vor Umstieg von DSL-16 auf VDSL und eine gefritzte W920V) mit einem alten Pentium-PC (urspr. P75, von mir auf 200MHz IDT C4-CPU aufgerüstet) mit 128MB RAM sowohl die Netzanbindung (PPPoE) als auch NFS-, SMB- und UPnP-Server für Audio- und Video-Streaming und DVB-Recording, ISDN-Voicebox mit Mail-Versand der Anrufe, Firewall, Caching Web-Proxy, Mail-Gateway, SPAM-Filter, Web-Server für lokale Tests gleichzeitig bedient, ohne dass es je zu Störungen durch Überlast kam. Dieser Rechner hatte eine vergleichbare Funktion wie die Fritz!box, weil sie als DSL- und Internet-Gateway für meine Workstation diente, aber auch die anderen Funktionen bis hin zur Sprachkompression (für die Voicebox) und NAS/Media-Player mit seinen Echtzeit-Anforderungen erfüllte. (Diese Hardware ist (ausgeschaltet) bei mir noch vorhanden, ich fahre sie gerne für einen Beweis meiner Behauptungen noch einmal hoch.)

Also noch einmal: Die Behauptung, dass eine 7390 zu schwach sei, um einen funktional akzeptablen Media-Player zu unterstützen, kann ich absolut nicht nachvollziehen. Und dass sie zu schwach für Video-Streaming sein soll, ist zumindest im Fall der 7390 Unsinn. Es geht nicht um Video-Transcoding sondern nur um Video-Streaming!

Aber das interessiert mich nicht, dafür habe ich einen >10TB File-Server mit i2600-CPU (der natürlich nicht nur Media-Files speichert). Mir geht es nur darum, dass elementare Funktionalität für 1500 Audio-Files wieder hergestellt wird, denn die möchte ich 24h am Tag verfügbar halten und habe mir die FB genau aus dem Grunde angeschafft, dass sie mir dies neben den DSL-Features anbietet.

Mehr habe ich zu diesem Thema nicht mehr zu sagen. Es ist schon viel zu viel, aber über die Unfähigkeit von AVM einen erreichten Leistungsstand zu bewahren und die Ignoranz, die zahlenden Kunden gegenüber gezeigt wird, habe ich mich einfach schon zu lange geärgert, als dass ich diese wiederholten Behauptungen im Forum, Forderungen nach einem minimal funktionierenden Media-Server seien überzogen und würden nur aus mangelnder Sachkompetenz gestellt, auf sich beruhen lassen wollte.
 

Maximilianus

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Danke, st.esser!
Deutlicher und besser hätte es niemand ausdrücken können!
 

EliteCharly

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Punkt!

:groesste: :rock: :closed:

Danke st.esser !!!
 

rst-cologne

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Also bevor ich anfange aufzuzählen wieviele Jahre Programmiererfahrung ich habe, möchte ich doch bitten in betracht zu ziehen das es vielleicht noch andere Gründe gab den Mediaserver aus der 04 Version "sterben" zu lassen.
evtl. gab es mit dem Code rechtliche Probleme?
Oder der oder die Programmierer haben den Job gewechselt oder sind gestorben und für einen Fremden ist es unmöglich den hinterlassenen Sourcecode zu warten.
Oder die Mediaserver Entwicklung wurde nach Indien oder China ausgelagert.
...usw...
 
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3949354

Guest
Hallo,

... oder einfach nur eine Entscheidung von AVM, die wir (alle!!!) im Moment so akzeptieren müssen?
 

Maximilianus

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Oder der oder die Programmierer haben den Job gewechselt oder sind gestorben und für einen Fremden ist es unmöglich den hinterlassenen Sourcecode zu warten.
Dann hätte AVM in der QS einen Fehler gemacht!
 

st.esser

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Also bevor ich anfange aufzuzählen wieviele Jahre Programmiererfahrung ich habe, möchte ich doch bitten in betracht zu ziehen das es vielleicht noch andere Gründe gab den Mediaserver aus der 04 Version "sterben" zu lassen.
evtl. gab es mit dem Code rechtliche Probleme?
Oder der oder die Programmierer haben den Job gewechselt oder sind gestorben und für einen Fremden ist es unmöglich den hinterlassenen Sourcecode zu warten.
Oder die Mediaserver Entwicklung wurde nach Indien oder China ausgelagert.
...usw...

Dass es lizenzrechtliche Gründe gegeben haben könnte, hatte ich schon geschrieben, das kann ich mir gut vorstellen (war der frühere Media-Server zugekauft und musste dafür von AVM eine Lizenzgebühr gezahlt werden???).

Alle anderen Gründe (schlecht wartbarer Code, China) würden ein so schlechtes Licht auf die Software-Entwicklung und deren Management bei AVM werfen, dass ich es nicht gewagt hätte, über ein solches Versagen von AVM öffentlich zu spekulieren.

Nochmal: In diesem Thread wird immer wieder behauptet, dass es technisch nicht möglich wäre, einen funktionierenden UPnP/DLNA-Server auf die 7390 zu bringen, obwohl es ein Gegenbeispiel in Form der selbst auf einer 7270 super laufenden Lösung in der xx.04.88 gab.

AVM mag Gründe haben, den Kunden in den neueren Firmware-Versionen den funktionierenden Media-Server vorzuenthalten, aber das gezeigte Verhalten ist wenig kompatibel mit den weiterhin gemachten Werbeaussagen und als Kunde eines heute gekauften Gerätes mit Firmware xx.05.05 sind mir die Gründe für das nicht eingehaltene Versprechen ehrlich gesagt ziemlich egal.
 

Wishbringer

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Die 7390 IST ein voll funktionsfähiger UPnP/DLNA-Server, wenn man nur 20.000 Dateien auf den USB-Datenträger hat.

Es beklagt sich auch kein Mensch, wenn er einen Quadcore mit 8GB Ram als Virtualisierungsserver laufen hat und ab 15 VMs das System anfängt zu haken. Dann wird einfach gesagt: Das System ist zu klein/schwach.
Es ist aber trotzdem ein echter voll funktionsfähiger V-Server und niemand würde sich darüber beschweren, dass der Hersteller den Server so gebaut hat.
Man würde sich eher an den Käufer in den eigenene Reihen richten und vorhalten, dass er die Spezifikationen des Gebrauchs nicht vorab korrekt ermittelt und einen größeren/leistungsfähigeren Server gekauft hat!

Bei der 7390 ist der Medienserver eine Option, weit hinten:
Hinter DSL-Router,
hinter Telefon-Anlage,
hinter WLAN-Accesspoint...
etwa bei Anrufbeantworter, Faxserver, Printserver etc. anzuordnen.
Es werden immer mehr Funktionen auf der 7390 softwareseitig aufgebaut, die Hardware bleibt aber limitiert.

AVM aktualisiert die Software. Das ist gut so!
Andere Firmen bringen ein Produkt raus und das wars, evtl. noch ein Update und dann EOL.
Bei der 7390 ist seit Release eine Menge hinzugekommen, das alles verbraucht zusätzliche Ressourcen und irgendwo werden sie dann knapp.
Das das OS Mist ist, ist eine schlichte Dummaussage, das ist eine Linux-mips-version und Massen an Menschen arbeiten an der Entwicklung von Linux.
Und Linux ändert öfter mal die Kernel-Spezifikationen.
AVM könnte jetzt bei einer Uraltversion des Kernels bleiben, dann kämen aber irgendwann keinen neuen Funktionen hinzu, weil ausser AVM keiner mehr für diesen Kernel kompatible Programme schreiben würde.
Weiterhin aktualisiert AVM regelmäßig die Treiberkomponenten für DSL und DECT (Hauptkomponenten).
Wer sagt denn, dass nicht diese nun "besseren" Komponenten nun mehr Ressourcen (Rechenleistung und Speicher) brauchen und deshalb die Mediacenterfunktion eingeschränkt wird.
Ich habe jedenfalls mit der letzten 07.beta eine deutlich bessere VDSL-Verbindung als mit der 04.88. Und dafür nehme ich gerne die Einschränkung auf 20.000 Dateien im Mediacenter hin. Jeder hat seine Prioritäten!

Übrigens 20.000 Dateien:
Das sind ca 1.000 CDs.
Ich kenne nicht viele Menschen, die so viele CDs jemals gekauft haben!
Sich dann aber beklagen, dass 50.000 Dateien nicht richtig klappen.... das sind ca 2.500 CDs... oder ca. 4 1/2 Monate ununterbrochenes Gedudel.
Sammelwut ist ja schön und gut, aber jeden Schrott zu verwahren, weil man das Lied irgendwann mal hören möchte ist Blödsinn.

PS: Sortierung der Titel. Kann es sein, dass nicht nach Dateinamen (inkl. Trunking der anfänglichen Nummern) sortiert wird, sondern nach ID3-Tags "Songname", wo dann nur der Titel ohne vorangehende Nummer steht.
Kann man ausprobieren, wenn man die Tags einfach per Hand ändert und dann schaut, ob die Reihenfolge passt.
 
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alex1971

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Hallo,
Da Du keine 50.000 Stücke hören kannst, kannst Du da ja einmal reduzieren ;)

Sehr suboptimal.

Ich habe eine umfangreiche Foto und Mp3 Sammlung auf der 1TB Platte.
Eine exakte Kopie dieser Platte liegt zur Sicherheit im Schrank.

Nun soll ich jede Menge Dateien auf der 1TB LÖSCHEN ? Nur damit der neue SPAR-Mediaserver wieder läuft ? Never.....

Ich schaue mir das einfach noch einige Wochen/Monate an.....

Wenn AVM das nicht hinbekommt ist meine Firmentreue nach sehr vielen Jahren Geschichte....

Da kauft man sich die beste und teuerste Fritzbox und ärgert sich nur rum.... grrrrr...
 
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Wotan-Box

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Dann bleibt doch auf die FW-Version die läuft.
Du wirst zur Zeit nur keine Alternative zur FRITZ!Box finden.
 

EliteCharly

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Ich habe jedenfalls mit der letzten 07.beta eine deutlich bessere VDSL-Verbindung als mit der 04.88. Und dafür nehme ich gerne die Einschränkung auf 20.000 Dateien im Mediacenter hin. Jeder hat seine Prioritäten!

Nö, keine Kompromisse! - Wenn der MediaServer nicht mal Hörbücher (und andere Dateien) in der richtigen Reihenfolge abspielen kann (und das schon in den Releases, bzw. seit der Einführung des neuen MediaServers) - und dann auf diesbezügliche Bug-Meldungen von Usern 5-6 Monate nicht mal reagiert wird, dann ist das ganz schön armselig! ... Dann könnte man den MediaServer und das Gigabit-LAN auch gleich lieber komplett ausbauen und die 7390 (als "7390 Light" :p) für einen Endkundenpreis von höchstens 100 Euro verkaufen. - Mensch das Ding hat einen UVP von 250,- ¤ - und geht bei vielen Anbietern für knapp unter 200,- ¤ weg! - Da darf man für sein Geld auch was erwarten!

Übrigens 20.000 Dateien: Das sind ca 1.000 CDs.

Ich weiß ja nicht, wie Du rechnest, aber bei mir sind 20.000 x 5 MB (durchschnittlich MP3-Dateigröße) = 100.000 MB (ca. 98-100 GB) - und eine CD hat 700 MB. - Also auf 100 GB speichere ich nur 142 CDs und ein paar Gequetschte. ...

Aber es gibt ja nicht nur MP3s, sondern auch eBooks, oder (Private-) Fotos, oder HTML-Seiten (durchschnittlich 1 MB oder weniger je Datei !) ... - und damit werden 20.000 Dateien schon ganz schnell mal voll (ca. 25-28 CDs, um es in "CD-Einheiten" auszudrücken) ... Ganz besonders, wenn man mal sein Fotoarchiv (z.B. von den Kleinen) auf dem Datenträger speichern will, damit man die dann mal der Oma via MediaServer auf dem Fernseher zeigen kann ... - Tja und da schauen nun die meisten Durchschnittsanwender in die Röhre, wenn sie jetzt kein "echtes NAS" haben, mit dem sie sich wahrscheinlich nicht mal auskennen, im Gegensatz zum leicht bedienbaren MS der Fritte ...

Und wo steht das denn überhaupt, daß die Fritten jetzt auf 20.000 Dateien limitiert sind? - In der Bedienungsanleitung? - Auf der Verpackung? - Auf der WEB-Seite von AVM? ... NEIN! ... Das erfährt man dann einfach mal ganz nebenbei vom Support (... nachdem man sich eine, für die heutigen Preise, super-teure 2TB-Platte, extra für die Fritte, gekauft hat)! - Also wenn man da nicht SAUER sein darf, dann weiß ich auch nicht mehr ...

Ich habe jedenfalls mit der letzten 07.beta eine deutlich bessere VDSL-Verbindung als mit der 04.88. Und dafür nehme ich gerne die Einschränkung auf 20.000 Dateien im Mediacenter hin.

Also vom gegenwärtigen VDSL brauchen wir hier garnicht erst reden. - Die meisten Leute haben seit den letzten Labor-Versionen WIEDER (wie schon 2010 ... und genau DAS ist das Schlimme daran!) 'zig Resyncs (aber auch selbständige Reboots der 7390, obwohl in fast jeder Labor-Versionsbeschreibung drin steht "Stabilität verbessert" ... da muß ich dann immer schon grinsen ...), mit den unterschiedlichsten DSL- und VDSL- / DSLAM-Varianten! ... Doch dazu habe ich mich schon in den Labor-Threads ausgiebig ausgelassen.
 
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Wotan-Box

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Will ja eigentlich nichts mehr schreiben, aber ich wünsche mir was:eek:
AVM soll lieber den MediaServer rausschmeißen, und dafür weiter an einer Telefonanlagen Funktion ihre Ressourcen verschwenden.:habenwol:
 
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