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Ich suche nach einer Lösung eine FB über ein paar Stunden via USV mit Strom zu versorgen.
Frage, ob jemand Erfahrung mit dem APC Back-UPS Connect 12V DC 36W hat.
Bezüglich Laufzeit, Kompatibilität der Stecker ACP --> FB. etc etc
Leider meist keine sinnvolle Lösung, da hier nur ein einziges Gerät wie der Router abgesichert werden kann. Kann aber in Einzelfällen durchaus Sinn machen, wenn beispielsweise ein LTE Router als Backup auf dem Dachboden platziert worden ist und dieser beim Stromausfall mit abgesichert werden soll.
Wenn eine Absicherung mittels USV, dann vorher genau festlegen, welche Geräte und Komponenten mittels USV insgesamt abgesichert werden sollen. Neben dem Router auch an Switche, Telefone, IP-Telefone, Repeater, APs, IP-Cams, PoE devices etc. denken. Sinnvoller ist hier meist eine "normale" USV.
Da dort aber häufig nur Kaltgerätesteckdosen vorhanden sind, zum Anschluss einfach geeignete Adapter nutzen.
Bei der Beschaffung einer APC USV darauf achten, dass die USV auch mit Softwarelösungen wie "PowerChute Serial Shutdown" kompatibel ist. Die ganz einfachen "Back-UPS" bieten keine Möglichkeit von USV Überwachung, Konfiguration oder Energiemanagement.
Wenn keine "richtige" USV vorhanden/gewünscht ist ist es besser wie nix. Ich habe einige von den Dingern am Start. Wir hatten hier zuletzt mal 2h Strompause und da hatte ich dann noch WLAN und DECT. Ansonsten wird das Thema immer wichtiger. Die Netze werden gerade nicht stabiler. Als alter Fernmelder gingen wir früher ja auch immer von einem großen Akku im Keller aus. Da war sogar die Beleuchtung und der Lötkolben versorgt...
Hier die Antwort eines ebenfalls sehr alten (ehemaligen) Fernmelders.
Ich möchte meinen privaten Zoo aus 2 NAS, Homeassistant, WireGuard-VPN... und einer FB auch nicht mehr ohne USV betreiben.
Wobei die FB das hinsichtlich Verfügbarkeit der Stromversorgung "unwichtigste" Gerät ist. Deren DSL-Verbindung ist eh mit dem Stromausfall weg.
Ich benutzt eine APC 750, welche von meinem HA überwacht wird. Und jetzt habe ich dort das entsprechende HA-Addon installiert und sorgfältig konfiguriert. Bei einem Stromausfall wird jetzt mit genau festgelegter Reihenfolge (abhängig von der Restlaufzeit der USV) ein Gerät nach dem anderen, beginnend mit den NAS, sauber heruntergefahren. Am Ende läuft nur noch der HA. Maximal noch ca. 1 Std.
Die in D "üblichen" Stromausfälle liegen weit unterhalb dieser Zeit. Zwei Stunden zu überbrücken ist schon sehr sportlich - und bedarf einer guten Begründung, welche hier nicht genannt wurde.
In der bis 1990 von mir geleiteten Fernmeldeanlage sprang dann ein 750KW starker Diesel an. Bei begründeten Bedarf würde ich mir ein kleines Benzinaggregat hinstellen.
Als FTTH-Nutzer (GPON) kann ich berichten, dass das bei den Glasfaseranschlüssen in meiner Region bisher nicht der Fall war. Stromausfälle kamen hier bisher zwar selten vor aber wenn es der Fall war, funktionierten die Internet-Anschlüsse weiterhin (wenn ONT und Router über eine USV oder ähnliches weiterhin mit Strom versorgt wurden).
Ist ja auch gut nachvollziehbar, bei xDSL über FTTC-Technik steht einerseits der dazugehörige Outdoor-DSLAM i.d.R. deutlich näher beim Endkunden (also die Wahrscheinlichkeit, dass er von einem kleineren lokalen Stromausfall betroffen ist wo sowohl der eigene Haushalt als auch der DSLAM liegt ist allein daher schon größer) und andererseits sind natürlich solche Outdoor-Standorte i.d.R. nicht mit einer USV oder ähnlichem abgesichert.
Interessant war auch als wir vor ein paar Jahren mal einen größeren Stromausfall hatten, der etwas länger dauerte (da war m.W.n. auch der OLT Standort mit betroffen). Das Mobilfunknetz lief eine Weile weiter aber auch nur 1 oder 2h, mehr haben wahrscheinlich die Akkus in den Mobilfunkstation nicht geschafft. Aber die Glasfaseranschlüsse liefen tatsächlich ununterbrochen durch (natürlich nur die wo die Router und ONT mit einer USV versorgt waren), Internet und Telefonie funktionierte weiterhin. Offenbar war die USV im HVt. (wo der OLT steht) damit nicht überfordert.
Anzumerken wäre hierbei jedoch noch, dass der Netzbetreiber der FTTH-Anschlüsse hier die Telekom ist (und der OLT auch im bekannten HVt. steht). Das könnte natürlich bei anderen FTTH-Netzbetreibern ggf. anders aussehen, je nachdem wo dieser seine PoPs installiert und (wenn überhaupt) mit einer USV ausstattet. Andererseits ist so etwas natürlich bei FTTH deutlich einfacher realisierbar als eben bei FTTC-Technik.
BTW:
Aus welcher Glaskugel konnte gelesen werden, dass es hier um einen Glasfaserzugang geht?
Ich kann ja nur über meine eigene Technik sprechen. Und ich lebe wohl bis meine eigene Restlaufzeit abgelaufen ist, zufrieden mit DSL. Und meine eigene Erfahrung der letzten 26 Jahre (sage nur: FLUT!) ist, dass wenn das Licht ausging, meine Geräte zwar noch eine Weile liefen, aber "das Internet" schon lange "weg" war. Gleiches traf auch für den Mobilfunk zu.
Aber wir sind ja in diesem Thread eh beim Rätselraten :-(
Um welche Zugangsart es sich im Falle des TO handelt ist mir eigentlich egal. Wollte damit schließlich nur generell darauf hinweisen, dass es bei der Zugangsarten dbzgl. eben Unterschiede geben kann. Also ein allgemeiner Hinweis der sich nicht speziell an den TO und auch nicht speziell an dich richtet. (Von daher ist es dbzgl. eigentlich auch nebensächlich, ob du in deinem Leben noch einen FTTH-Anschluss nutzen/erhalten wirst oder nicht.)