anlagenanschluss mit bristuff 0.3.0 und quadbri

amdunlock

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Hi,

ich wollte fragen, wie es damit möglich ist einen anlagenanschluss mit 4 b kanaelen zu betreiben. zurzeit sind 2 mehrgeraeteanschlüsse in betrieb und diese werden ersetzt. was brauche ich nun an zusaetzlichen kabeln und wie sieht das mit den ports aus?
und was hat das mit dem nach einer ziffer durchleiten seitens der telekom auf sich?

Gruß, Oliver
 
amdunlock schrieb:
ich wollte fragen, wie es damit möglich ist einen anlagenanschluss mit 4 b kanaelen zu betreiben. zurzeit sind 2 mehrgeraeteanschlüsse in betrieb und diese werden ersetzt. was brauche ich nun an zusaetzlichen kabeln und wie sieht das mit den ports aus?
Beim Anlagenanschluß können mehrere S0-Anschlüsse gebündelt werden: für 4 B-Kanäle werden 2 S0-Anschlüsse gelegt. Die Anschlüsse sind gleichberechtigt, kommende Anrufe werden auf einer der Leitungen signalisiert, die einen freien B-Kanal hat, gehende Verbindungen können ebenfalls auf beiden Leitungen aufgebaut werden.

Zusätzliche Kabel brauchst du nicht (2 S0 liegen ja schon), in der Asteriskkonfiguration sollten eingehende Verbindungen auf beiden Leitungen im gleichen Kontext landen. Damit beide Leitungen benutzt werden sollten ausserdem beide Leitungen in der gleichen Gruppe sein (zapata.conf 'group'). Beim Wählen wird dann durch 'Zap/g1/<telnummer>' oder 'Zap/r1/<telnummer>' ein freier B-Kanal gesucht.
 
amdunlock schrieb:
und was hat das mit dem nach einer ziffer durchleiten seitens der telekom auf sich?
Das ISDN-Protokoll funktioniert am Anlagenanschluß etwas anders als am Mehrgeräteanschluß, im wesentlichen sind die Unterschiede:

- es kann nur ein Endgerät angeschlossen werden.

- statt MSNs gibt es Durchwahlnummern

- mehrere Anschlüsse können gebündelt werden

In Deutschland unterstützt der Anlagenanschluß Nachwahl, d.h. die Verbindung zum Anschluß wird aufgebaut, sobald die VSt weiß, daß dieser Anschluß gemeint ist. Im Setup sind dann alle bisher gewählten Ziffern enthalten. Die TK-Anlage teilt dann der VSt mit, ob der Anruf damit durchgestellt werden kann, oder noch weitere Ziffern erwartet werden. Im ersten Fall lässt die Anlage die Nebenstelle klingeln, im anderen wartet die Anlage einige Zeit, ob vom Anrufer weitere Ziffern gewählt werden. Das wiederholt sich solange, bis die Anlage den Ruf zuordnen kann.
 
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