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Arcor DSL6000 und die FritzBox

Dieses Thema im Forum "FRITZ!Box Fon mit internem ISDN-S0-Bus" wurde erstellt von nemesis001, 17 Aug. 2005.

?

Bekommst du den Sync von 6912 kbps brutto?

  1. Ja, der Sync ist 6912.

    99.7%
  2. Nein, der Sync liegt unter 6912.

    0.3%
  1. nemesis001

    nemesis001 Mitglied

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    Hallo. Ich wollte mal eine kleine Umfrage starten um zu sehen wer von euch mit der FritzBox den vollen Sync von 6912 kbps Brutto am Arcoranschluss schafft.

    Ich selbst nutze die FritzBox an meinem Arcoranschluss und bekomme mit ihr "nur" 6784 kbps Brutto (12,09 dB Dämpfung laut Arcor / 15 dB laut FritzBox / SNR 11 dB ).

    Zum Spaß habe ich dann mal das x.56 Recoverimage auf die Box gespielt und schon ist der Sync auf unter 5400 kbps gesunken???

    Nachdem ich wieder auf die x.71 geupdatet habe, war der Sync wieder bei 6784 kbps.

    Natürlich, und nicht anders zu erwarten, liegt der Sync mit meinem Speedmodem 50 bei den vollen 6912 kbps.

    Es scheint also eher an der Firmware zu liegen das einige User keinen vollen, und an T-DSL Anschlüssen gar keinen, sync bekommen.

    Da Arcor, im gegensatz zur T-Com, bekanntlich Rate Adaptive DSL nutzt bekommt die FritzBox immer einen sync auch wenn dieser um einiges zu niedrig ist als er sein müßte!

    Bevor ich es vergesse: Ich habe mich mit dem Problem auch an AVM gewendet! Der Techniker war der Meinung das es nicht an der FritzBox liegt und die ATM Datenrate immer schwanken würde??? Ich konnte ihn leider nicht vom Gegenteil überzeugen.
     
  2. init_{}

    init_{} Neuer User

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    hallo,

    was die schwankende Datenrate betrifft, hast Du recht, allerdings hat das nicht immer mit der Firmware zu tun:

    Wenn Du Deine Fritzbox resettest wirst Du manchmal eine veränderte Datenrate feststellen. Bei mir liegt sie netto meistens bei 6231kBit/s, brutto bei 6880kBit/s. Die Leitungskapazität liegt immer unverändert bei 6912kBit/s, was auch logisch ist.

    Die tatsächliche Qualität der Verbindung hängt von der Temperatur, Störfrequenzen von aussen und vom Übersprechen der anderen DSL Anschlüsse ab, daraus resultieren die Schwankungen der Netto- und der Brutto-Datenrate. Die Leitungskapazität wird durch die Hardware der Gegenstelle definiert und ist daher (per Definition und technisch bedingt) unveränderlich.

    Die "Verbindung um jeden Preis" bringt den Nachteil mit sich, dass eben jede angebotene oder erkannte Geschwindigkeit akzeptiert wird, ähnlich ist das beim sogenannten "fast path", wo die Daten mangels Zwischenspeicherung und Überprüfung der Gegenstelle zwar schneller ankommen, jedoch die Qualität der Übertragung auf der Strecke bleibt, da Übertragungsfehler erst vom verbundenen Rechner (Bsp. Webserver) erkannt werden.

    Um so höher die Datenrate des Anschlusses liegt, desto anfälliger ist die Verbindung gegen Störungen. Daher kommt bei "schlechten" Leitungen ohne ar-adsl keine Verbindung zustande, wogegen ar-adsl eben eine Verbindung mit einer geringeren Geschwindigkeit akzeptiert.
    Ohne ar-adsl Anschluss wird solange versucht die Verbindung aufzubauen, bis es klappt; sind die Dämpfung oder die Störungen zu hoch, so kommt es bei höheren Geschwindigkeiten nicht zum "sync". Hier schaffen Abhilfe nur eine empfindlichere Hardware, eine neue Leitung oder sonstige Maßnahmen, welche die Verbindungsqualität verbessern, ansonsten muss die Leitungskapazität herabgesetzt werden.

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