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Asterisk an Anlagenanschluss

Dieses Thema im Forum "Asterisk Allgemein" wurde erstellt von Dakapo, 16 Juni 2005.

  1. Dakapo

    Dakapo Mitglied

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    Ahoi,

    ich möchte im Rahmen meiner Diplomarbeit eine Schulverwaltung an die 3 Schulhäuser angeschlossen ist mit VoIP versorgen. Die Schule hat die idealen Voraussetzungen, da alle Standorte mit Glasfaser-Netzwerk verbunden sind. Zusammenlaufen tut alles im Gebäude der Schulverwaltung.

    Schulverwaltung
    |_________Glasfaser____________ Schulhaus 1
    |_________Glasfaser____________ Schulhaus 2
    |_________Glasfaser____________ Schulhaus 3

    Nun sollen nur die internen Gespräche zukünftig über VoIP abgewickelt werden. Das heisst in den Schulhäusern werden VoIP-Telefone aufgestellt und im Serverraum der Schulverwaltung steht ein Asterisk, welcher die VoIP-Verbindungen untereinander herstellt sowie den Kontakt zum ISDN-Netz herstellt.

    Beim ISDN-Netz habe ich jetzt noch Verständnisprobleme. Es handelt sich um einen Anlagenanschluss mit 100 Nummern. Vor allem in der Mittagspause gibt es Peaks die abgefangen werden müssen. Wieviele Gespräche hier durchschnittlich gleichzeitig ins ISDN-Netz stattfinden muss noch aus den Logs ermittelt werden.

    Jetzt gibt es ja z.B. über Beronet BRI und PRI Karten. Verstanden habe ich schon, dass die PRI-Karten für die Anlagenanschlüsse sind. Also müsste für meinen Fall die Wildcard TE405P ( http://shop.beronet.com/product_inf...id/32?osCsid=686196240dce5bcf6c18164ba8754330 ) erforderlich sein. Laut Beronet stellt diese Karte nun 30 Kanäle zur Verfügung?

    Was bräuchte ich dann aber noch? Habe bisher nur mein Zuhause mit HFC aufgebaut und da gibt's halt nur einen Bus und an den schliesse ich alles an. Die Wildcard hat aber ja nun 4 Ports. Wie bringe ich die an den ISDN-Port des Anlagenanschlusses? Wird ein zusätzliche Gerät für die Kopplung benötigt? Wenn ich z.B. 60 Kanäle benötigen würde (wovon ich zwar kaum ausgehe) wie könnte ich dann die 8 Ports von 2 Karten verbinden?

    Ausserdem hätte ich noch eine Frage zum Server. Könnt Ihr mir sagen, wo es günstige Server-Hardware gibt und welche Dimensionen diese für einen wirklich stabilen Einsatz haben müsste? Natürlich so günstig wie möglich.

    Wie sieht es überhaupt mit den Wildcards aus? Bieten diese eine wirklich "perfekte" Qualität? Ich möchte nicht, dass am Ende minderwertige Gespräche zustande kommen...

    Vielen Dank und schöne Grüße
    Dakapo
     
  2. Dakapo

    Dakapo Mitglied

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    Mittlerweile habe ich von einem Beronet-Mitarbeiter erfahren, dass ich TE110P-Karte benötige für einen Primärmultiplexanschluss und dass die Karte so viele Kanäle handeln kann, wie der Anschluss zur Verfügung stellt. Also war das scheinbar ein Denkfehler von mir. Ich dachte pro 30 Gespräche benötigt man einen Port auf der ISDN-Karte.

    Weiterhin hat man mir gesagt, dass ich mindestens eine P4 3,4 GHz und 1 GB Ram benötige für den Betrieb von dem Primäranschluss. Ist das soweit korrekt? Hat jemand Erfahrungen mit der Karte und Asterisk bzw. kennt vielleicht bessere Alternativen?
     
  3. jui

    jui Mitglied

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    Bevor Du hier noch mehr ins Ungewisse läufst ein paar Hinweise:

    1) Anlagenanschluss hat nichts mit PRI zu tun
    2) 100 Nummern sind nicht 100 gleichzeitige Gesüräche sondern einfach nur die Durchwahlen 0 - 99 hinter einem anlagenanschluss
    3) Kläre zunächst die Anbindung an die Telekom. Ich vermute, die haben mehrere gekoppelte NTBA an einem Anlagenanschluss (=PtP) und somit eine gewisse Anzahl an S0-Kanälen, es kann aber durchaus auch ein S2M (Primärmltiplexanschluss = PRI) sein, was auf jeden Fall erstmal zu klären ist.

    Erst dann macht es Sinn über die benötigten KArten nachzudenken. Soll die vorhandene Telefonanlage komplett ersetzt werden durch VoIP? Für die Faxgeräte muss auch an eine Lösung gedacht werden (vor allem Fax senden)!

    Das Forum wird dir sicher dann weiterhelfen können wenn die technischen Rahmenbedingungen genau bekannt sind.

    Gruß,

    Jui
     
  4. Dakapo

    Dakapo Mitglied

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    1) Das war mein Problem, ich habe einfach Anlagenanschluss=PRI definiert. Es ist auf jedenfall ein PRI-Anschluss
    2) Das habe ich ja auch nicht behauptet. Ich habe gesagt es geht um einen Anschluss mit 100 Nummern. Die Anzahl gleichzeitiger Gespräche während den Peaks müsste ich noch klären ;-)
    3) Es kommt ein einziges Kabel für den Primäranschluss an.
     
  5. speedy1980

    speedy1980 Mitglied

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    Ich hab im Rahmen meiner Diplomarbeit auch einen Server mit einer Pri-Karte aufgebaut, siehe Signatur. Wie sieht die Last im Netzwerk aus? Gibt es QoS Priorisierung? Nicht, dass da ab und zu große Dateien übertragen werden und dann das zukünftige VoIP gestört wird.
     
  6. Maik

    Maik Gesperrt

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    Hast du denen etwa erzaehlt, dass der Rechner zusaetzlich noch den ganzen Tag SETI-Pakete bearbeiten soll? :)

    Nun mal im ernst: ein P3 duerfte auch schon reichen, wenn du keine komprimierten Codecs nimmst und auch kein SoftwareFax auf der Kiste laufen laesst. Ansonsten koennte es evtl. eng werden.
     
  7. Rocky512

    Rocky512 IPPF-Promi

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    OT

    @ dakapo

    Bitte mal auf die PN vom 10.06. reagieren.

    /OT
     
  8. Dakapo

    Dakapo Mitglied

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    @speedy: Das mit QoS habe ich noch nicht abgeklärt. Der Netzwerkverkehr läuft aber auch bereits über einen Linux-Router, wenn ich das richtig gesehen habe, von daher sollte man dort QoS nachrüsten können. Ich komme dann aber bei Gelegenheit nochmals auf Dich zurück wenn ich darf ;)

    @Maik: Also von SETI hab ich gar nichts gesagt, praktisch wäre es aber natürlich, so könnte man vielleicht gleich telefonischen Kontakt zu den Aliens aufnehmen, wenn man welche entdeckt hat :)

    Und bei mir im Ernst: Ich hatte sowieso das Gefühl, dass der MA von Beronet gestern entweder einen schlechten Tag hatte oder ich zu dämlich für ihn war oder er einfach nicht mit Kunden umzugehen wusste. Auf jeden Fall schien er mir persönlich sehr unfreundlich und etwas hochnäsig. Er hat nicht versucht mich in meinen falschen Annahmen zu berichtigen. Find ich sehr traurig, denn immerhin wollen die teure Hardware verkaufen und nicht ich... Aber ums kurz zu machen: Er hat die Angaben so ganz schnell erzählt und ich habe irgendwie eh nicht alles ganz Ernst genommen. Vielleicht lag es an seinem Tonfall.

    Ich denke auf jeden Fall, wenn sicherlich ein P3 notwendig ist, dann kann man auch gleich 200 EUR (schätze ich jetzt mal den preislichen Unterschied) mehr investieren und ist für zukünftige Sachen gerüstet. Verhältnismässig steht der Prozessor bei dem Projekt eher gering von den Kosten da glaube ich.

    @Rocky: Hab Dir geantwortet ;)