Asterisk & Heartbeat

baschdieh

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Hi,

habe hier 2x Asterisk mit identischer Hardware. Ein Asterisk ist auf Master einer auf Slave via Heartbeat und Drdb gekoppelt. Failover funktioniert einwandfrei. Zusaetzlich habe ich nun in beiden Servern jeweils eine Digium TP410 Karte installiert mit EINEM S2M.
Nun sollen natuerlich beide Karten an den EINEN S2M gekoppelt werden. D.h. wenn der Master ausfaellt, soll natuerlich die andere TP410 die Aufgabe über den den S2M zu bedienen, uebernehmen.
Da S2M ein PTP ist - wird es da sicherlich Schwierigkeiten geben. Muss ich ein Failover Switch dazwischen schalten, oder wuerde es reichen mittels einem Connector beide Karten auf die S2M Schnittstelle los zu lassen? GGf. "deaktivere" ich die Digium Karte auf dem Slave indem ich die Module nicht lade. Wenn es zu einem Failover kommt, werden die Module auf dem Slave geladen und ggf. mit einem ztcfg aktualisiert.

Wuerde das passen?

Danke sehr!
basty
 
Solange auf dem slave-Server der Treiber nicht geladen ist, ist es kein Problem, wenn beide Karten an der gleichen S2M hängen.
 
Sehr gut - genau diesen Ansatz verfolge ich in einem anderen Threat - wie bringe ich Zaptel dazu, dass er die Module nicht beim booten der Kiste einlaed - ich moechte es durch heatbeat steuern...
Ich finde zaptel noch nicht einmal in einem rc script - modules.conf/modprobe.d etc - alles leer - aber woher nimmt er sich nur die infos?

http://www.ip-phone-forum.de/showthread.php?p=677136#post677136
 
Super - das Problem habe ich nun gelöst - und nun gleich zum nächsten.

Wie bekomme ich es hin, dass Heatbeat die Reihenfolge umdreht?

Bei einer Übernahme muss natuerlich zunächst zaptel und dann asterisk gestartet werden.

Bei einem Failover - wenn der "defekte" die Dienste abgeben soll muss zunaechst asterisk und dann zaptel gekillt werden.

Das Problem ist die haresources - dort kann ich die Reihenfolge angeben d.h. er wird leider versuchen zuerst zaptel und dann asterisk zu killen - das geht natuerlich nicht. Waerend bei dem Master alle Dienste oben sind - hab ich natuerlich nun auf dem S2M einen Yellow Alarm, da beide Karten nach wie vor aktiv sind. D.h. ich muesste nach einem Failover selbst handanlagen und die Module vom "Toten" Server runterfahren.. :-/

Hat jemand so was schon gemacht? Also Heatbeat mit Asterisk&Zaptel?
 
Normalerweise schaltet man bei einem Failover den defekten Server komplett aus (STONITH). Du kannst nicht davon ausgehen, dass das herunterfahren von Services funktionieren wird. Es könnte z.B. sein, dass sich Asterisk nicht komplett killen lässt und daher auch die Zaptel-Treiber nicht entladen werden können. Schalt der Kiste also am Besten den Strom ab. Dann ist auf jeden Fall Ruhe.
 
Eigentlich dürfte es kein Problem sein, einen Server aktiv am S2M und einen anderen passiv (ohne Traffic zu generieren) angeschlossen zu haben. Die Services für Asterisk werden dann bei Bedarf auf dem passenden System hochgefahren.

Diese Anschlussvariante wählt man auch z.B. beim Tapping von S2M-Ports, d.h. beim Mithören durch einen passiven Monitor.

Bedenke in dieser Konfiguration jedoch auch, daß der Heartbeat ausfallen kann und damit zwei Master aktiviert werden. Normalerweise werden wirkliche Redundanzkonfigurationen über redundante S2M über verschiedene Leitungswege realisiert, so daß das Failover des S2M über ein SLA mit dem Carrier vereinbart wird und das Failover der Server beim PBX passiert.

--gandalf.
 
Hi,

vielen Dank für eure Antworten. Ausgehend von einem Kernel-Panic (das ggf. die aktive S2M Karte nach wie vor im toten Server aktiviert ist). Habe ich an ein Failover-Switch von Junghans gedacht. Kostet ca. 528Euro.

Wobei es da ggf. noch eine Lösung mittels Watchdog gibt - im Falle, dass der Server hängt wird durch den Kernel mittels Watchdog (heatbeat unabhängig) ein reset ausgelöst. Solch eine Karte gibt es ab ca. 90 Euro...

Was wäre eher empfehlenswert?

danke
 
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Ich würde eher ein IPMI-Modul verwenden. Damit kannste dann vom Slave aus den Master direkt killen. Alternativ tut es natürlich auch ein Power-Switch.
 
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