Asterisk tarball + cdr_pgsql

tabellar

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Hi zusammen,

ich hab einen neuen Asterisk Server auf Ubuntu 5.10 aufgesetzt. Da es bei Ubuntu
kein Asterisk Package gibt, habe ich zum ersten mal ein Asterisk tarball (1.2.7.1) geholt
und kompiliert. Und siehe da, es hat funktioniert :wink: . Auch ISDN (AVM!Fritz PCI - intSo)
und mpg123 funktionieren.

Jetzt zu meiner Frage bzgl. CDR und PostgreSQL:
Auf einem anderen Rechner habe ich Asterisk auf einem Gentoo System installiert. Dort
installierte ich Asterisk als package via emerge und wählte die Option PosgreSQL aus.
Asterisk wurde installiert und das cdr_pgsql.so wurde erstellt. Nach den entsprechenden
Konfigurationen schriebe Asterisk seine Einträge in die Postgres DB.

Diese Funktionalität würde ich natürlich jetzt gerne auf meinem Ubuntu System haben. Ich
hab schon einiges probiert, aber das Problem ist, wie Asterisk die benötigte Datei libpq-fe.h
findet, erkennt und dann das cdr_pgsql.so erstellt. Was benötigt Asterisk:
Installiertes Postgres? Die Postgres sources? Das Postgres-dev package?

Würde mich über Antworten freuen...
Tabellar
 
betateilchen schrieb:
Das dürfte höchstwahrscheinlich reichen.

Hm, dachte ich auch... Gerade das Postgres-dev Package habe ich gestern abend noch
per aptitude installiert und anschliessend Asterisk komplett neu kompiliert. Leider ohne
Erfolg. Kein cdr_pgsql.so in Sicht...

Tabellar
 
hast Du eigentlich auch die asterisk-addons installiert und kompiliert?
 
betateilchen schrieb:
hast Du eigentlich auch die asterisk-addons installiert und kompiliert?

Brauch ich die addons? Ich hab mal reingeschaut und hatte das Gefühl, die bräuchte ich
nur für MySQL. In den Asterisk tarball sources gibt es ja ein Verzeichnis cdr, in dem die
cdr_pgsql.c liegt. Ich seh da noch nicht den Zusammenhang...

Grüsse
Tabellar
 
ich schau mir das heute abend mal in Ruhe an. Mit pgsql hatte ich bis jetzt noch nix zu tun.
 
betateilchen schrieb:
ich schau mir das heute abend mal in Ruhe an. Mit pgsql hatte ich bis jetzt noch nix zu tun.

Ok, danke. Ich werd heut abend auch das ganze auch noch mal testen...

Tabellar
 
Ich habe auf meinem DEBIAN Server folgendes Paket installiert:

Code:
# apt-get install libpqxx-dev

danach wurde das Modul cdr_pgsql.so fehlerfei mit compiliert.

Die asterisk-addons brauchst Du dazu in der Tat nicht.
 
Nach langem Probieren hab ich nun auch das cdr_pgsql.so compilieren können.
Allerdings kann ich den Königsweg im Moment noch nicht posten, denn das
ganze war ne wilde "aptiude install" und "aptitude update" Schlacht.

Folgende Pakete denke ich waren ausschlaggebend:
1. aptitude install libpq-dev
2. aptitude install postgresql-dev

Vielleicht auch noch:
3. aptitude install libpqxx-dev

Auch habe ich manuell das Makefile im cdr Verzeichnis vom Asterisk tarball mit
"cdr_pgsql.so" ergänzt:
MODS=cdr_csv.so cdr_manager.so cdr_custom.so cdr_pgsql.so

Dies denke ich ist allerdings nach einer erfolgreichen Paketinstallation nicht nötig.

Nach der Konfiguration der cdr_pgsql.conf und einem Neustart von Asterisk
wurden die calls sofort in die vorhandene PostgreSQL CDR DB auf dem anderen Server geschrieben :) .

Danke nochmals und vielleicht finde ich noch den Königsweg. Aber auf meinem
Pentium Pro166/128 Testrechner ist das ständige Kompilieren ganz schön zäh :wink: .

Tabellar
 
Die von Dir unter 1+2 genannten Module werden automatisch mitinstalliert, wenn Du nur 3. angibst.

Die Änderung im Makefile hatte ich zuerst auch drin, ich habe das dann aber nach einem "make clean" auch mal ohne die Änderung probiert, und das hat auch problemlos funktioniert.
 
betateilchen schrieb:
Die von Dir unter 1+2 genannten Module werden automatisch mitinstalliert, wenn Du nur 3. angibst.

Die Änderung im Makefile hatte ich zuerst auch drin, ich habe das dann aber nach einem "make clean" auch mal ohne die Änderung probiert, und das hat auch problemlos funktioniert.

Hm, als erstes habe ich die libpqxx-dev installiert! Aber da funktionierte das
mit dem cdr_pgsql.so noch nicht. Vielleicht hätte ich auch das make clean
schon früher machen müssen, oder ist irgendwas bei Ubuntu anders...
Wie gesagt, das mit dem manuellen kompilieren und Ubuntu/Debian ist noch
neu für mich. Aber das mit den tarballs und den unterschiedlichen make Optionen
gefällt mir.

Tabellar
 
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