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Salve, liebe Leser!
Seit einiger Zeit habe ich eine 5012 im Einsatz. Anfangs war ich von dieser Kiste gar nicht so begeistert, weil sie doch des Öfteren mal abschmierte. Nach etlichen Firmware-Updates ist jetzt alles weitgehend ok. Einen Neustart will wie aber ab und wann doch mal haben, doch damit kann ich leben.
Viel lästiger sind die Aussetzer beim Telefoquatschen über VoIP, wenn Traffic auf der Leitung ist. Die Box sitzt bei mir hinter einem Fli4l Router. Der Box habe ich die Routeraufgabe bislang nicht anvertraut, weil sie einiger der Dienste von Fli4l doch nicht kann.
Aussetzer bei vollem Up- oder Downstream kann ich ja noch verstehen. Das würde auf Probleme mit dem QoS im Router hindeuten. Doch auch, wenn die Leitung nur teilweise genutzt wird, habe ich schon Aussetzer. Ich habe 512KBit/s (rechnerisch also 64KB/s) Upstream bestellt, effektiv gemessen habe ich etwas weniger, nämlich ca. 55KB/s. Mit Hilfe eines ftp-Clients bei dem ich die verwendete Bandbreite einstellen kann, habe ich dann mal etwas experimentiert, während ich mit einem Freund telefoniert habe (VoIP nur von meiner Seite, bei ihm habe ich das Festnetz angerufen, damit es nur eine mögliche Fehlerquelle gibt). Auch bei 32KB/s sind Aussetzer noch häufig genug, um als nervig durchzugehen, weil Nachfragen ab und an mal nötig sind. Erst wenn ich meinen Upstream, auf 16KB/s oder weniger drossel gibt es keine Aussetzer mehr. Logischerweise füllt der VoIP Stream die Leitung nicht vollständig aus, wenn ich "nur" auf 32KB/s gedrosselt habe.
Weniger Drosselung des Upstreams macht das ganze natürlich noch schlimmer, bis der VoIP Anschluß praktisch nutzlos ist.
Man könnte jetzt natürlich über Paketpriorisierung sprechen, doch die sollte eigentlich gar nicht nötig sein, weil noch mehr als genug Bandbreite vorhanden ist, um alle Pakete gleichzeit durch die Leitung zu schicken. Ein Entfernen der Beschränkung bei läßt den Upstream sofort auf das Maximum der Leitungskapazität springen. Einen Engpaß beim ISP kann ich zwar nicht vollständig ausschließen, aber als unwahrscheinlich betrachten, zumal das Problem sowohl beim Telekom Backbone auftritt als auch bei dem von Lambdanet (3U).
Hat jemand eine Ahnung, woran das liegen könnte und wie ich VoIP Gespräche führen kann, wenn die Leitung nicht komplett leer ist?
Gruß
Christian
Seit einiger Zeit habe ich eine 5012 im Einsatz. Anfangs war ich von dieser Kiste gar nicht so begeistert, weil sie doch des Öfteren mal abschmierte. Nach etlichen Firmware-Updates ist jetzt alles weitgehend ok. Einen Neustart will wie aber ab und wann doch mal haben, doch damit kann ich leben.
Viel lästiger sind die Aussetzer beim Telefoquatschen über VoIP, wenn Traffic auf der Leitung ist. Die Box sitzt bei mir hinter einem Fli4l Router. Der Box habe ich die Routeraufgabe bislang nicht anvertraut, weil sie einiger der Dienste von Fli4l doch nicht kann.
Aussetzer bei vollem Up- oder Downstream kann ich ja noch verstehen. Das würde auf Probleme mit dem QoS im Router hindeuten. Doch auch, wenn die Leitung nur teilweise genutzt wird, habe ich schon Aussetzer. Ich habe 512KBit/s (rechnerisch also 64KB/s) Upstream bestellt, effektiv gemessen habe ich etwas weniger, nämlich ca. 55KB/s. Mit Hilfe eines ftp-Clients bei dem ich die verwendete Bandbreite einstellen kann, habe ich dann mal etwas experimentiert, während ich mit einem Freund telefoniert habe (VoIP nur von meiner Seite, bei ihm habe ich das Festnetz angerufen, damit es nur eine mögliche Fehlerquelle gibt). Auch bei 32KB/s sind Aussetzer noch häufig genug, um als nervig durchzugehen, weil Nachfragen ab und an mal nötig sind. Erst wenn ich meinen Upstream, auf 16KB/s oder weniger drossel gibt es keine Aussetzer mehr. Logischerweise füllt der VoIP Stream die Leitung nicht vollständig aus, wenn ich "nur" auf 32KB/s gedrosselt habe.
Weniger Drosselung des Upstreams macht das ganze natürlich noch schlimmer, bis der VoIP Anschluß praktisch nutzlos ist.
Man könnte jetzt natürlich über Paketpriorisierung sprechen, doch die sollte eigentlich gar nicht nötig sein, weil noch mehr als genug Bandbreite vorhanden ist, um alle Pakete gleichzeit durch die Leitung zu schicken. Ein Entfernen der Beschränkung bei läßt den Upstream sofort auf das Maximum der Leitungskapazität springen. Einen Engpaß beim ISP kann ich zwar nicht vollständig ausschließen, aber als unwahrscheinlich betrachten, zumal das Problem sowohl beim Telekom Backbone auftritt als auch bei dem von Lambdanet (3U).
Hat jemand eine Ahnung, woran das liegen könnte und wie ich VoIP Gespräche führen kann, wenn die Leitung nicht komplett leer ist?
Gruß
Christian