Bitte um Hilfe zur Konfiguration einer Port-Weiterleitung

cumbia

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Hallo,

ich benötige für die Nutzung der Anwendung Nicotine eine sog. Port-Weiterleitung.
Es geht um die Ports 2234-2239.

Aus den englischsprachigen Seiten zu diesem Thema wurde ich nicht schlau. Das liegt auch an meinen nicht vorhandenen Kenntnissen zu Netzwerkthemen.

Ich würde mich sehr freuen, wenn mir jemand bei der korrekten Einrichtung der Fritzbox (Version siehe Sig) helfen könnte.

Danke.
 
wolf-essen schrieb:
imho wäre dieser Link von AVM hilfreich:
http://www.avm.de/de/News/artikel/portal-artikel/tipp_der_woche/43_portfreigaben_konfigurieren.html
Es ist, glaube ich, viel einfacher, als Du meinen könntest.
Hhmm.
Dort kommt eine Passage vor
Code:
Tragen Sie unter "an IP-Adresse" die IP-Adresse des Computers ein auf dem die betreffende Anwendung Verbindungen aus dem Internet entgegennehmen soll.
Wie findet man bitte die korrekte Adresse?

Mein Provider vergibt keine statische IP-Adresse, falls das eine Rolle spielt.
Auf der Startseite von "fritz.box" wird eine IP-Adresse angezeigt.
Die habe ich mal testweise eingetragen, aber das brachte keinen Erfolg.

In den Einstellungen von Nicotine finden sich eine Angabe für einen Server (2240) und eine Angabe für einen Portbereich.
http://nicotine-plus.sourceforge.net/NicotinePlusGuide/Settings/Basics.htm

Spielt die Angabe des Servers auch eine Rolle für die Konfiguration des AVM Routers?

PS: Auf meiner Fritzbox steht keine Bezeichnung wie "5050" oder "7050". Hat sie dann keine solche Modellbezeichnung und kann allein über die Firmware eindeutig charakterisiert werden?
 
Du sollst die IP Adresse Deines Computers (nicht der die öffentliche IP der FritzBox, die vom Provider kommt!) eintragen. Das ist die lokale IP der Form 192.168.178.X (wenn Du die Standardeinstellungen hast) und die der Computer entweder automatisch bekommt oder fest vergeben wurde.

Diese sollte entweder in der FritzBox unter Netzwerkgeräte aufgelistet sein oder unter Windows unter Netzwereinstellungen->(LAN oder Wireless oder was auch immer Du nutzt)->Eigenschaften zu finden sein.
 
OK. Die lokale IP stand unter "Netzwerkgeräte". Ich habe sie eingetragen.

Hier meine vollständige Konfiguration, die dem Muster auf der AVM Seite folgt:

[x] Portfreigabe aktiv für [Andere Anwendungen]
Bezeichnung: [Nicotine]
Protokoll [TCP]
Port [2234] bis [2239]
An IP Adresse [192.168.178.21]
An Port [2234] bis Port 2239

Mit dieser Einstellung funktioniert es nicht.
 
ich benötige für die Nutzung der Anwendung Nicotine eine sog. Port-Weiterleitung.
Es geht um die Ports 2234-2239.
Hast du das korrekte Protokoll (UDP oder TCP) eingetragen?
Oder werden evtl. beide Protokolle gebraucht?
 
Und bist Du sicher, dass in der Firewall auf dem Rechner die Ports offen sind?
 
[Edit Novize: Fullquote des Beitrags darüber gelöscht. Bitte keine unnötigen Fullquotes mehr. Danke]
Ich habe auf Kubuntu 6.10 nie eine Firewall eingerichtet.

Zu TCP oder UDP:
Ich habe jetzt beides ausprobiert. Das führt zu keiner Änderung.

Es muss irgendwelche Konfigurationsbesonderheiten geben.

Nochmal nachgehakt: die Angabe des Servers (...2240) aus
http://nicotine-plus.sourceforge.net/NicotinePlusGuide/Settings/Basics.htm
ist wirklich an keiner Stelle in der Fritzboxkonfiguration nötig?

Vielleicht noch einige Problemdetails, die vielleicht zu einer Lösung beitragen können:
Mit der obigen Einstellung kann sich zwar Nicotine verbinden, aber ich selber kann nur einen Bruchteil der geteilten Dateien "sehen" und umgekehrt nur extrem wenige Nutzer die von mir geteilten Dateien.
Dieses Phänomen ist bekannt.

Die Lösung soll eben das Port forwarding sein.
Leider verstehe ich bei der Anleitung nur Bahnhof.

http://thegraveyard.org/daelstorm/soulseekports.php

http://thegraveyard.org/daelstorm/scripts/slsktest.php
Ergebnis:
Your IP was detected as: 85.********
Is your client port 2234 accessible? NO
http://www.portforward.com/english/routers/port_forwarding/FRITZ/5050/Soulseek.htm
Die Anleitung gilt für den Windows-Client, nicht für Nicotine.
Aber vielleicht enthält sie ja Hinweise, was man tun muss, damit Port-Forwarding funktioniert.
 
Hab zwar von Linux wenig Ahnung, aber Linux ohne Firewall halte ich für ungewöhnlich.

laut hier
steht:
Guarddog Firewall
A firewall protects a computer system from unauthorized access. It is not normally necessary to install a firewall on a Kubuntu system, because by default, access to the system is closed. However, if you run any services which you allow other computers to access (for example, the Apache web server), it is advisable to install a firewall. Guarddog is a program which allows you to control Linux's firewall through a graphical interface.

Meine Englischkenntnisse deuten das so:
Standardmäßig ist der Zugriff von außen unterbunden. Um Diensten den Zugriff zu erlauben, ist es ratsam, eine Firewall zu installieren. (z.B. Guarddog)
 
KuniGunther schrieb:
Nein, da es sich um eine ausgehende Verbindung handelt.

Wenn Du die richtige lokale IP-Adresse in der Port-Weiterleitung angegeben hast, sehe ich eigentlich keinen Grund, warum es nicht geht, sorry.
Ich habe die IP wie hier vorgeschlagen aus "Netzwerkgeräte" entnommen.
Auch der Konsolenbefehl "ifconfig" gibt diesselbe IP-Adresse aus.

Wie bewertet ihr denn die Zuverlässigkeit der Aussage der erwähnten folgenden Testseite?
http://thegraveyard.org/daelstorm/scripts/slsktest.php

Existieren andere Seiten zum Porttesten, die vielleicht der Lösung dienliche Informationen ausgeben?

Irgendwas scheint die Ports zu blockieren und man bekommt einfach nicht raus, was? :(
 
Ecki-No1 schrieb:
Hab zwar von Linux wenig Ahnung, aber Linux ohne Firewall halte ich für ungewöhnlich.
Hier die Bestätigung, dass (K)Ubuntu per Design keine Firewall einsetzt und auch nicht empfiehlt:
http://wiki.ubuntuusers.de/Personal_Firewalls?highlight=(firewall)
Die Installation eines Paketfilters a.k.a. "Firewall" unnötig zu machen, ist ein Designprinzip von Ubuntu.
Das scheint also als Ursache auszufallen.

Gerne würde, ich wie gesagt, mit einem ganzen ganz anderen Port, vollkommen unabhängig von Nicotine, mal einen Versuch starten.
Dazu wäre aber eine Seite zum Testen für Ports nötig.
 
Dein geposteter Port-Test-link brachte bei mir auch:
Your IP was detected as: 77.********
Is your client port 2234 accessible? NO
Habe extra den Port 2234 (TCP und UDP) mal an meinen PC weitergeleitet und die Windows Firewall deaktiviert. :-(
 
[Edit Novize: Fullquote des Beitrags darüber gelöscht. Bitte keine unnötigen Fullquotes mehr. Danke]
Herzlichen Dank für's Testen. :)

Portforwarding scheint also eine richtig schwere Aufgabe zu sein.
Hoffentlich finden wir hier im Thread doch noch eine Lösung.
 
probiere mal hier
 
Also, empfehlenswert wäre, bei einer Portweiterleitung erst mal, keine Adressen über DHCP zu benutzen, sondern die IP des PCs festzulegen, bei Standardeinstellungen im Bereich von 192.168.178.2..20.
Hast Du auch beide Protokolle (TCP und UDP) zusammen versucht? Ich habe bei meinen Versuchen mit anderen Programmen (Web/Mailserver/Spieleserver) eigentlich noch nie Probleme gehabt.
Ein erster Ansatz wäre, den PC mal komplett in die DMZ zu nehmen, also alles freizugeben und dann zu sehen, ob es geht. Damit können andere Probleme ausgeschlossen werden.
 
[Edit Novize: Fullquote des Beitrags darüber gelöscht. Bitte keine unnötigen Fullquotes mehr. Danke]
Ich verstehe leider die verwendeten Begriffe nicht und daher auch nicht, was man tun müsste um diese Dinge auszuprobieren.

Für Nicotine wird in dessen Doku explizit TCP verlangt.
Die IP des PC ist 192.168.178.21

Ein Test auf
http://www.heise.de/security/dienste/portscan/test/go.shtml?scanart=9
ergibt:
Ihr System antwortet nicht auf ICMP-Pakete.
Port Name Status Erläuterung
2234 nicht reserviert geschlossen Kein Standard-Port.
Ein Test auf
http://thegraveyard.org/daelstorm/scripts/slsktest.php
ergibt
Is your client port 2234 accessible? NO
Meine AVM-Router-Konfiguration:
[x] Portfreigabe aktiv für [Andere Anwendungen]
Bezeichnung: [Nicotine]
Protokoll [TCP]
Port [2234] bis [2239]
An IP Adresse [192.168.178.21]
An Port [2234] bis Port 2239
Ich denke immer noch dass die effizienteste Strategie wäre:

1. Schritt
Einigung auf eine Webseite zum Überprüfen des Portforwarding, an der dann verschiedene Nutzer ihre Konfiguration mit beliebigen Ports prüfen können.
(Ob die hier erwähnten beiden Webseiten dafür geeignet ist, kann ich nicht beurteilen)

2. Schritt
Ausschließen einer falschen Konfiguration des FritzRouters
Dafür genügt eine Person, die Erfolg mit den geposteten Router-Einstellungen auf einer der Test-Webseiten hat.
(EckiNo1 hatte ja leider auch keinen Erfolg. Daher besteht die Möglichkeit, dass die Konfiguration des Routers nicht stimmt, auch wenn hier schon gesagt wurde, dass die Konfiguration "korrekt aussähe".)

3. Schritt
Wenn ein anderer Erfolg mit solchen Einstellungen hat, dann scheidet der Router als Fehlerquelle aus. Es kommen dann nur noch Linuxeinstellungen in Frage, die die Funktion verhindern.

*seufz*
Ich hätte mir so gewünscht, dass Wolf-Essen mit
Es ist, glaube ich, viel einfacher, als Du meinen könntest.
Recht behalten hätte.
 
Ihr System antwortet nicht auf ICMP-Pakete.
Eine FritzBox tut das aber. Hast Du wirklich Deine öffentliche IP beim Check eingegeben?

Normalerweise ist ein Portweiterleitung sehr einfach. Du musst irgendwo ein generelles Problem eingebaut haben. Dass Du nicht weißt, wie Du dem PC eine statische IP verpassen kannst, ist schon mal schlecht, da wir eigentlich mit DHCP nicht sicher sein können, dass Du richtige IP zur Weiterleitung nutzt. Was sagt denn 'ifconfig -a' auf der Kommandozeile?

Ansonsten:
zu 1.: Die Heise-Webseite ist geeignet.
zu 2.: Es reicht nicht, nur einen Port weiterzuleiten und die Firewall zu deaktivieren. Ein Programm, das diesen Port nutzt, muss natürlich auch noch laufen, sonst ist der Port genausowenig erreichbar.
zu 3.: Jede Portweiterlung auf der FritzBox, in genau der Form, die Du angegeben hast, läuft bei mir, solange IP und Port stimmen.

EDIT:
So, jetzt habe mal nicotine auf meinem Ubuntu installiert:
1. nicotine installiert und gestartet. Einstellungen im Config-Fenster nicht geändert, einfach nur "Ok". Im nicotine Fenster steht jetzt unten "Listen on Port 2234"
2. ifconfig -> IP ist 192.168.178.22
3. In der FritzBox genau Deine Einstellung mit meiner IP eingetragen
4. Bei heise.de Port 2234-2239 getestet:
Ihr Scan-Ergebnis
Ihr System antwortet auf ICMP-Pakete.
Port Name Status Erläuterung
2234 nicht reserviert offen Kein Standard-Port.
2235 nicht reserviert geschlossen Kein Standard-Port.
2236 nicht reserviert geschlossen Kein Standard-Port.
2237 nicht reserviert geschlossen Kein Standard-Port.
2238 nicht reserviert geschlossen Kein Standard-Port.
2239 nicht reserviert geschlossen Kein Standard-Port.
Also genau so, wie es sein sollte: 2234 ist offen, da freigegeben und von nicotine genutzt und der Rest ist zu, da zwar freigegeben, aber nicht genutzt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Good News!
Das Problem ist gelöst.
Mit Eurer Hilfe! Ganz Herzlichen Dank!


Ein Detail aus Deinem letzten Posting, KuniGunther, brachte die Lösung.

KuniGunther schrieb:
zu 1.: Die Heise-Webseite ist geeignet.
zu 2.: Es reicht nicht, nur einen Port weiterzuleiten und die Firewall zu deaktivieren. Ein Programm, dass diesen Port nutzt, muss auch natürlich auch noch laufen, sonst ist der Port genausowenig erreichbar.
Aha. Das erklärt auch, warum EckiNo1 eine Fehlermeldung erhielt.
Denn er hatte ja auch keine Anwendung offen, die den Port 2234 nutzt.

Erneuter Test mit dem Heise-Check und gestartetem Nicotine (die ganzen letzten Male war es ausgeschaltet und ich hatte mich auf das Testergebnis verlassen):
Ihr System antwortet nicht auf ICMP-Pakete.
Port Name Status Erläuterung
2234 nicht reserviert offen Kein Standard-Port.

Und auf der Port-Testseite von Soulseek auch eine Erfolgsmeldung!

Nicotine funktioniert.

Danke nochmal an alle.
 
Es hatte schon einen Grund, warum ich das nochmal explizit geschrieben hatte ;) Wie soll man einen Port testen, der nicht da ist? Das ist so, als wollte ich mit "Ist da jemand?" rausfinden, ob niemand antwortet oder wirklich keiner da ist.

Schön, dass es jetzt geht.
 
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