[Frage] Commander 6000 Selber bauen

auerswaldnutzer

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19 Okt 2012
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Vielleicht eine Frage die nicht nur Österreicher interessieren wird. . .
Ich habe vernommen, dass es verschiede Versionen der Commander 6000 gibt. Ist es richtig, dass die deutsche Version in Österreich nicht funktioniert? Das würde heißen dass ich bei Händlern in Deutschland keine kaufen kann?!

Da ich ein Bastler bin und Zeit habe würde ich mir gerne eine 6000 selber zusammenstellen als das Ding vom Fachhändler liefern zu lassen. Ich weiß zwar, dass Auerswald das nicht rät, aber wenn ich es nicht zusammenbringe kann der Fachhändler ja immer noch kommen und mir helfen.
Bei Internetanbietern bekomme ich die Kiste für 420€ Dazu ein paar gebrauchte Module und ich spare mir 60% gegen den Verkaufspreis vom Fachhändler. Einzig die „Freischaltgebühr“ von 200€ verwundern mich, muss ich die auch bezahlen? Wo bezahlt man die?

Ziel: Commander 6000 (Wandmontage)
Modul 8 VOIP
Modul 8 a/b
Modul S0
Modul VMF

Also Kurzfassung:
1.) Kann ich die einzelnen Teile im Internet bestellen und zusammenstecken wie bei einem Computer und mich dann auf die Software stürzen, oder muss ich hardwareseitig noch was berücksichtigen?
2.) Muss man auf irgendwas aufpassen bei gebrauchten Modulen? Ich habe gelesen es gibt verschiede Versionen ein und desselben Modul?

Danke für die Hilfe!
 
Nach dem Selbststudium habe ich es gewagt zu beginnen! Ich werde hier einen kleinen Abriss meiner Erlebnisse wiedergeben, vielleicht ermutigt es auch noch andere zum selber schrauben und Basteln mit einer Commander 6000.

1. Tag: Das Basisgerät kann in Österreich nicht erstanden werden, auf ins Internet wir kaufen in Deutschland. Beim "Großen" Internethändler rein und von einem Subversandhaus bestellt, drei Tage später ist die Kiste schon da.

Auspacken und an die Wand schrauben gelingt ohne Fachkenntnisse, nur schade um den "Spezialöffner" den habe ich schon beim ersten Versuch sofort abgebrochen!

Hinweis an die Hersteller: Verwendet ein Material das nicht ganz so spröde ist. Bei einem leichten verkanten nach vorne ist das Ding sofort abgebrochen. Ich glaube wenn man das Ding einfach weglässt kann man die Kiste genauso gut auf und zumachen. (Ich mag sowieso keine "Spezialwerkszeuge")

Erster Start: Die Kiste ohne Karten an einen Switch gehängt und den Strom angesteckt, ja ich habe auch noch die Erdung angeschlossen. Da bei meinem Server mustergültig eine Potenzialausgleichsschiene hängt. Es blinkt es flackert ich geh zum PC.
Die Start IP eingegeben und der Kontakt ist sofort hergestellt. Daten eingetragen und los geht’s.

Bis jetzt keine Probleme.

Nach kurzem rund um Blick geht’s zur Aktivierung. Ganz ehrlich es ist sehr simpel gehalten und gelingt binnen 5 Minuten! Gratulation an Auerswald ich dachte mir, dass es schwieriger wird. Ich glaube ich brauch dazu nicht viel sagen. Diskussionen über die Sinnhaftigkeit schenke ich mir, da ich vorher schon wusste das ich 168 € noch zahlen muss, hat es mich nicht gestört.

Die ersten Einstellungen gelingen problemlos, Emailadresse hier und IP-Konfiguration da, Notrufnummern eingestellt es geht dahin.
Dass im Adminpasswort keine gewöhnlichen Sonderzeichen genommen werden können überrascht. Soll so sein . . . stört nicht.
Zum Abschluss des ersten Tages habe ich mir dann doch noch ein Zuckerl gegönnt und habe auf das Firmware update nicht verzichtet!

Man geht auf Administration / Firmware Update und klickt auf update . . .
Dies ist der berühmte Moment . . . habe ich in ein paar Minuten noch eine funktionsfähige Anlage oder einen Ziegel . . .
Da ich schon so manches Firmware Update in meinem Leben gemacht habe, habe ich Geduld und Zeit! Und die braucht man hier auch. Es passiert mal nix und dann lange wieder nix, wenn man in dieser Zeit hektisch am Stromkabel zupft wird es wahrscheinlich schlimm ;-)
Kurzum nach ein paar Minuten war es vollbracht. Neues Firmware Version: 5.8A

Von der Übersichtlichkeit bin ich beeindruckt, aber bis jetzt habe ich noch nicht viel eingestellt ;-)
Die Karten habe ich im Anschluss bestellt, auch hier hat der Internetversandhandel mein Geld bekommen.
Weiter geht’s wenn ich die nächsten Teile einbaue. Sehr geschickt in der Menüführung ist, dass man immer wieder Inserts bekommt, wenn man was vergisst oder falsch macht, oder kein entsprechendes Modul verbaut ist, ja man kann kein VMF - Modul konfigurieren wenn keines in der Anlage steckt!

Bis zum Eintreffen der Module werde ich mal einen Anlagenplan zeichenen und mir überlegen wie ich die Klappen vergeben werde.
 
Die ersten zwei Module sind eingetroffen!
VFM-Modul und SO-Modul
Kommentar für die Hersteller: Die Verpackung ist sehr sporadisch. Also mir als Techniker reicht´s, weil es mir auf das Innenleben ankommt und nicht auf Verpackung. Kurzum es kommen die Module in einem ganz schlichten Karton.
Die notwendigen Kabel liegen bei und das Einbauen kann beginnen.
Ganz brav rupfe ich nicht einfach das Kabel aus der Dose sondern fahre die Anlage herunter . . .
Also PC ein und anmelden. . .
Passwort falsch
Passwort falsch
Passwort falsch
Ihre Anlage wird für eine Minute gesperrt . . .
Grumpf, habe ich seit gestern das Passwort vergessen?
gleich nochmal. . .
Passwort falsch
Passwort falsch
Passwort falsch
Ihre Anlage wird für 16 Minuten gesperrt . . .
Aggression kommt auf, ist die Kiste . . .
Nach einer viertel Stunde nachdenken und Nachschau am Schummelzettel, wo ich die Passwörter notiert habe gelingt es doch problemlos sich anzumelden, Die Zeit geht aufs Konto der Faulheit/Vergesslichkeit. . .
Also dann Anlage kontrolliert runter fahren und dann gemäß Anleitung innerhalb von 90 Sekunden den Stecker ziehen. Strom weg, Module rein
Wieder eine Anmerkung an den Hersteller: Das auf der Platine zwei Beschriftungen zur Bezeichnung der Slots aufgedruckt sind ist komisch. Das Mainboard ist anscheinend ident für 6000 und 6000X (die 19-Variante) aber warum sind die Slots gegenläufig beschriftet?
6000: Slot A -> 6000X: Slot E
6000: Slot B -> 6000X: Slot D
.
.

Naja irgendwie kann es mir ja auch ziemlich wurscht sein, da man jedes Modul sowieso hineinstecken kann wo man will und auch die Software von selbst erkennt wo welches Modul drinnen steckt. . .

Anmerkung des Autor: Ich hoffe mein Erzählstiel geht Euch nicht auf die Nerven, ich will es halt etwas blumiger ausdrücken.

Die Anlage hat die Module erkannt. Einen komischen Fehler habe ich beim Navigationsmenü unter Öffentliche Netze – ISDN Anschlüsse auf Mehrgeräteanschluss klicke verschwindet das Menü! Man bekommt es erst wieder wenn man die Seite aktualisiert (F5)

Jetzt muss ich aber was anderes machen, ich berichte dann weiter wie es mit den Einstellungen vorangeht.

Hier mein erster Entwurf für die Rufnummern Vergabe:
Euronutruf 112
ÖAMTC 120
Feuerwehr 122
Gasnotruf 128
Polizei 133
Ärztefunkdienst 141
Rettung 144
Fax 25 a/b
Frankiermaschine 26 a/b
Klappe 32 VOIP
Klappe 33 VOIP
Klappe 34 VOIP
Klappe 35 VOIP
Klappe 36 VOIP
Klappe 37 VOIP
Klappe 38 VOIP
Klappe 39 VOIP

Gruppe 1 60
Gruppe 2 61

Voice Mailbox 830
Voice Mailbox 831
Voice Mailbox 832
Voice Mailbox 833
Voice Mailbox 834
Voice Mailbox 835
Voice Mailbox 836
Voice Mailbox 837
Voice Mailbox 838

Faxboxen 930
Faxboxen 931
Faxboxen 932
Faxboxen 933
Faxboxen 934
Faxboxen 935
Faxboxen 936
Faxboxen 937
Faxboxen 938
 
Wieder zurück, die ersten 2 Telefone (Comfortel 3500) sind angekommen.

Ein Stück in Weiß, ein Stück in Schwarz. Die Sekretärinnen sind alle der Meinung, dass das Schwarze besser aussieht. Über Geschmack lässt. . . also werden es schwarze werden, das eine Weiße kommt ins Besprechungszimmer. Eine Sekretärin meint, wenn der Rahmen vom Display nicht schwarz sondern auch weiß wäre würde das Weiße besser aussehen.

Auch hier ist die Verpackung auf das notwenigste beschränkt. Leider ist das ganze Packet am Transport nass geworden, dadurch hat sich eine der beiden Anleitungen ein wenig aufgewellt. Aber davon habe ich dann eh 10 Stück.
Also auspacken, es ist wie Weihnachten, Kiste auf alles auf den Tisch, die Füße sind schnell montiert und auch der Hörer steckt gleich dran. Thema Netzwerkkabel: Das ist der einzige billige Teil. Das Kabel ist anscheinend eine Eigenproduktion. Das Schwarze Telefon hat ein schwarzes Kabel, das Weiße ein weißes Kabel. Die Kabel sind beschriftet wie Verlegekabel. Auch hier ein Glück, da ich mir die Patchkabel selber mache, um die exakte Länge zu bekommen, kann ich auf diese verzichten. Hinweis an den Hersteller da könnte man schönere Kabel besorgen.
Lustige Geschichte zur Schutzfolie am Display. Damit auch all Dummer erkennen, dass die Folie weg muss klebt ein Sticker drauf, dass die Folie entfernt werden soll. Erstes Telefon ausgepackt Folie abgezogen fertig. Zweites Telefon ausgepackt und dann schau ich genauer und denke mir das vergessen wurde die Folie anzubringen. Ich ärgere mich, dass der Sticker so gut wie nicht runter geht. Putz kratz, . . . Gerade als ich zum Fluchen anfangen wollte merke ich, dass doch eine Folie drauf ist! Naja vielleicht sollte ich nicht bei Schmudellicht arbeiten . . .

Also dann stehen die zwei Dinger! Kabel rein, angesteckt am PoE-Switch und die Telefone starten zum ersten Mal. Die Kurzanleitung kurz befragt und IP-Adresse eingestellt. Dann geht’s schnell Telefonnummer und Passwort eingeben, natürlich das Selbe dass man in der Commander 6000 eingestellt hat und los geht’s. Die Verbindung zur Commander 6000 steht in unter 5 Minuten (inkl. Auspacken ;-))
Nach 15 Minuten läutet schon das Telefon. Anrufe von Telefon 1 zu Telefon 2 gelungen!

Danach habe ich die Teile mal stehen lassen und zurück zum PC. Über die IP-Adresse kommt man ins Menü vom Telefon (Comfortel 3500) Als erstes spiele ich die neueste Firmware drauf. Von der Auerswaldseite herunterladen lokal speichern und dann nur der Menüführung folgen. Nach einem Neustart ist die Firmware aktualisiert. Ich meine mehr als 7-10 Minuten inkl. Suchen und herunterladen habe ich nicht gebraucht. Auch hier Kompliment an Auerswald geht wirklich leicht von der Hand.

Und da kommt schon wieder die nächste Arbeit rein und ich muss die Anlage wieder stehen lassen. Die a/b-Module und das VOIP-Modul sind noch nicht eingelangt. Anscheinend ein Lieferengpass. In den nächsten Tagen möchte ich mal das ISDN-Modul testen. Aber da muss ich mal außerhalb der Bürozeiten kommen um die alte Telefonanlage außer Betrieb zu nehmen. Bin gespannt ob der erste externe Anruf auch so leicht von der Hand geht!

Bis hierher habe ich noch keinerlei Hilfe gesucht oder gebraucht, hoffe es bleibt so!:cool:
 
Es geht weiter!
Heute sind die letzten zwei Teile eingetroffen. Das a/b-Modul und das VOIP-Modul.
Auch hier, Verpackung was notwendig ist und aus. Anlage ausschalten und Teile einbauen. Dazu habe ich gleich mal beim a/b-Modul eine Telefondose provisorisch am Port 1 montiert.

Anlage einschalten. Alle Module erkannt. Es geht los mit der Einstellerei. Als erstes wird ein provisorischer ISDN-Anschluss gebastelt. Sprich alte Anlage abgesteckt und Leitung zur Commander 6000.

Als erstes konfiguriere ich die analoge Nebenstelle. Klappe 25 bekommt ein altes analoges Telefon. Rufnummer einstellen, a/b Modul aktivieren und Port 1 einstellen -> Speichern. VOIP-Telefon 25 Wählen und !!!! ES LEUTET! Neuer Rekord! Unter 2 Minuten und ein weiteres Telefon ist an der Anlage. Wieder ein Plus für Auerswald!

Jetzt geht’s ans ISDN Modul und die externen Anrufer.
Ich fasse mal zusammen: Es hat lange gedauert! Ca. 2 Stunden verzweifelte Suche. Der Durchbruch kam erst nach dem Ausbau des Moduls S0 und Nachschau wie welcher Port heißt. Ich habe dann alle Module mal abgelichtet. Nun aber zum echten Problem, der IE! Der Internetexplorer ist anscheinend nicht perfekt kompatibel mit der Commander 6000. Die Speicherung von Einstellungen gelingt nicht immer. Mit Firefox geht’s deutlich besser von der Hand. Die meiste Zeit habe ich verloren in dem Ich bei „Hardware-Portkonfiguration“ immer wieder versucht habe die Ports umzustellen, aber nach dem Druck auf speichern übten die Einstellungen wieder zurück. Es war nicht möglich die Einstellungen zu ändern. Im Firefox sofort auf Anhieb!

Zu allen Admins da draußen, ja der Firefox ist gut! Aber ich arbeite trotzdem ganz gerne mit dem IE.
Für die Profis ich habe IE 8 Vers.: 8.0.7600.16385 und Firefox Vers.: 16.0.2

Also weiter, Port 1 ist konfiguriert als Anlagenanschluss und die restlichen als Frei. Ich habe ja keine IDSN-Telefone. Dann in der Rufverteilung den Port konfiguriert. Hier habe ich ein wenig nachlesen müssen. Die Rückfallnummer habe ich auf eine Gruppe gelegt um bei einem externen Anruf gleich einen Ringruf auszulösen. Anmerkung die Dokumentation von Auerswald ist wirklich gut und eher auf einen Anfänger als auf einen Profi ausgelegt! Auch hier, nicht nur der Fachhändler Ihres Vertrauens kann’s, ich auch :p

Ein wenig geschwitzt habe ich bei den ganzen Einstellmöglichkeiten, aber im Endeffekt ist das anscheinend nicht so wichtig . . . Sprich ich habe nix eingestellt . . .Und somit gelingt der erste Anruf von außen und ebenso von innen nach außen! Es ist vollbracht!:cool:

Bevor ich mich jetzt mit den Details beschäftige kann ich sagen, dass ich eigentlich mehr Hürden erwartet habe. Entspannt kann ich mich jetzt auf die Details stürzen. Der spannende Teil VMF steht noch vor mir. Für heute mach ich Schluss.

Zwischenergebnis: Auch wenn ich immer wieder auf Postings gestoßen bin, dass die Commander 6000 eine Profianlage ist und nix für Anfänger ist, kann ich anderen nur Mut zusprechen, mit normalen EDV-Kenntnissen und ein bisschen Extrazeit kriegt man das Ding schon zum Laufen!

:meinemei:
 
Anmerkung und Frage an Auerswald. Ich schaue mir gerade den Updatecenter an und bin draufgekommen, dass ich eigentlich gar kein update kaufen kann. Warum?

Zitat von der Homepage: "Sie haben leider keine Berechtigung, diesen Artikel zu kaufen. Bitte wenden Sie sich an einen Fachhändler mit Errichterqualifizierung für COMmander Business."

Ich brauche zwar keine Updates heute, aber vieleicht morgen. In Österreich gibt es nicht besonders viele Fachhändler von Auerswald. . .

Nehmt es mir nicht überl, aber das Wort "leider" ist irgendwie kommisch in dem Zusammenhang :(
Es würde mich auch intressieren was den die Updates kosten! Oder ist das bei jedem Fachhändler anders?
 
Da ich im Internet nie gute Bilder von den Karten gefunden habe, stell ich mal Bilder ins Netz. Die Rückseiten habe ich nicht fotografiert, da steht nix drauf und ist auch nix montiert. Die Seriennummern habe ich geschwärzt.
Vorschlag zur Verbesserung: Die Beschriftung der Ports (a/b und S0 Modul) könnte so gewählt werden, dass man sie auch lesen kann wenn die Karte eingebaut sind.

Ansonsten kann man nur sagen, dass die Module leicht ein und ausbaubar sind und von der Verarbeitung gut aussehen.

a/b Modul:
Modul ab - Kopie.jpg

S0 Modul:
Modul S0 - Kopie.jpg

VMF Modul:
Modul VMF - Kopie.jpg

VOIP Modul:
Modul VOIP - Kopie.jpg
 
Kartonagen von Modulen sind immer einfach, den diese bekommt der "End"Kunde in der Regel nicht zu sehen. Kann man mit OEM-Ware vergleichen.

Meine Kunden jedenfalls wollten die Anlage haben und keine Kartons von Modulen. :cool:

Interessant, das Du Dir die 6000er und gleich mit die größten Telefone ausgesucht hast. Bekommen alle in der Firma die 3500er?

Gruß aus Mannheim
 
Ah Mannheim! Schöne Stadt! Meine Verwandten wohnen in Heidlberg ;-)

Die Auswahl ist auf Auerswald gefallen, weil ich dort die meisten Infos bekommen habe und regelmäßig Updates rausgeworfen werden. Dann war es ein leichtes. Entweder ich nehme die 5020, die mit Sicherheit für mein Büro OK wäre, oder die 6000 um Reserven zu haben. Prinzipiell bin ich kein Freund vom Nachrüsten, da das in der Regel nix bringt. Eine neue Kiste ist schneller, flotter, besser, kleiner und billiger. Aufrüsten bei Computern ist Geldverschwendung. Auch wenn immer wieder Computermagazine schreiben, dass man nur den RAM aufstockt und schon wird aus einer Ente ein Ferrari.

Da aber meine letzte Telefonanlage über 15 Jahre Ihren Dienst versehen hat, bin ich der Meinung dass man hier vielleicht doch zu einer Kiste greifen sollte die länger bleibt. Deswegen die 6000er. Wenn man auf die Arbeitsdauer den Preis herunterbricht kommt man auch ganz schnell drauf, dass es gar nicht so teuer ist.

Wenn man rechnet wie viel Zeit meine Leute mit Telefonieren verbringen, wäre es eine Schande wenn ich an diesem Punkt sparen würde. Natürlich auch mit einem billigen Tastentelefon kann man seinen Job erfüllen, aber ich bin der Meinung, dass es besser ist, wenn die Leute mit Geräten arbeiten wo das Arbeiten Spaß macht. Deswegen Comfortel 3500. Es gibt optisch was her und von der Bedienung ist es auch angenehm. Alleine wenn ich denke wie oft das Verbinden mit der alten Anlage nicht geklappt hat. . . Zitat: „wie soll ich mir all die Klappen merken . . .“
Das Verbinden soll intuitiv erfolgen. Alle Mitarbeiter bekommen ein 3500. Ein oder zwei a/b Telefone werde ich stehen lassen. Serverraum zum Beispiel.


Ich bin der Meinung, dass Dinge die man oft verwendet auch teuer sein können, dafür kaufe ich keine verblödeten modernen Kunstwerke wie in manchen Büros . . .

Die OEM Verpackung ist für mich auch voll OK! Nur ein bisschen mehr Bilder von den Karten und dem Innenleben wären nett. Ich hab die Kiste schon zweimal abschalten müssen, weil ich vergessen habe wo welcher Port ist.
Im Moment lese ich mich in die Details ein. Da muss ich ehrlich gestehen wird es doch ein wenig länger dauern. Die Zeitsteuerung habe ich noch nicht ganz im Griff und auch die Einstellmöglichkeiten je Teilnehmer sind nicht ohne. Aber nachdem ich schon telefonieren kann, kann der Rest ruhig ein wenig Zeit brauchen.
 
Die Anlage hat den Vollbetrieb aufgenommen!
Zeitsteuerung hat ein wenig gedauert, man muss ein wenig umdenken. Wenn man aber verstanden hat wie es gemeint ist, geht’s ganz leicht von der Hand. Zuerst habe ich mir überlegt jede Klappe einzeln zu vergeben, aber ich glaube es reicht für mich nur die Rückfallnummer über die Zeitsteuerung zu legen.

Ein wenig Verzweiflung ist mit meinem Kopieren aufgekommen. Dieser dient als Faxgerät. Kabel ausgetauscht und dann versucht die ersten Fax zu versenden. Alles kläglich gescheitert! Also alle Einstellung rauf unter runter . . . Ergebnis: Anlage OK, Fehler bei mir! Der gute Kopierer hat zwei Buchsen für das Telefonkabel: 1.) Line 2.) Tel In der Dunkelheit habe ich die zwei Buchsen vertauscht. Kabel umgesteckt und es läuft problemfrei!

Nach dem Einrichten der Faxboxen habe ich den Faxtreiber auf den PCs installiert. Und jetzt kommt wohl das größte Kompliment an Auerswald! Es ist so kinderleicht und so einfach, dass selbst der Begriffsstutzigste es in 5 Minuten fertig hat und das erste Fax verschickt! Endlich eine einfache Möglichkeit Faxe aus einem PC zu verschicken! Es liegen noch drei Faxkarten bei mir im Kasten, keine einzige Lösung war jemals brauchbar und jetzt geht’s so leicht von der Hand! SUPER!!! Man kann nur sagen, schade dass FAX am Aussterben ist.

Was ist sonst noch so passiert. Der Anschluss der Telefonanlage an die USV wäre besser gegangen wenn die Comander 6000 einen Kaltgeräterstecker hätte, so muss man halt einen Verteiler dazwischen geben.

Die Voiceboxen kann man sehr gut als Diktiergeräte verwenden! Man ruft im Büro an uns spricht einfach auf die Box vom jeweiligen Mitarbeiter. Nur so eine Zusatznutzungsanwendung.

Folgende Fragen haben sich gestellt:
1.) Mein Internetanbieter gibt als Geschenk eine Analoge Telefonleitung zum Modem dazu. Kann man mit diesem Anschluss in die Anlage rein? Es handelt sich dabei um keinen ISDN – Anschluss! Man kann nur ein normales Analoges Telefon betreiben.
2.) Die Voiceboxen zeichnen auch Gespräche auf die 0 Sekunden dauern. Kann man eine Mindestzeit einstellen. 2Sekunden oder so?
3.) Im Update-Center ist nichts freigeschaltet. Kann man nur über Fachhändler diese Updates bekommen? Kann man jeden Fachhändler nehmen? Für mich zum Beispiel einen aus Deutschland. Das müsste doch auch online gehen. Die Fachhändler hierzulande kosten 65€ Anfahrt und 100€ pro Stunde.
 
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