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Darf man Router vom Stromnetz trennen?

Dieses Thema im Forum "Allgemeines" wurde erstellt von StefanHäberlein, 29 Dez. 2006.

  1. StefanHäberlein

    StefanHäberlein Neuer User

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    Hallo Leute,

    ich habe einen DSL2000-Anschluss bei GMX ohne VoIP. Meine Fritzbox hängt zusammen mit den übrigen PC-Komponenten an einer Steckdosenleiste mit Schalter. Um Strom zu sparen, schalte ich abends und bei längerer Nichtnutzung des Systems die Leiste mitsamt dem Router ab.

    Jetzt hat mir jemand gesagt, dass man den Router nicht vom Strom nehmen soll, da der DSL-Port in der Vermittlungsstelle dadurch Schaden nehmen könnte. Der Port wäre auf Dauerbetrieb ausgelegt und könnte Schaden nehmen, wenn er ständig vergeblich versucht, sich zu synchronisieren.

    Meine Frage an die Technikexperten: Stimmt diese Aussage oder kann ich den Router weiterhin zhusammen mit dem PC vom Stromnetz trennen?

    Über eine kompetente Antwort würde ich mich sehr freuen.

    Einen guten Rutsch ins neue Jahr wünscht

    Stefan
     
  2. minzi

    minzi Neuer User

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    Blödsinn. Wenn der DSL Port in der Vermittlungsstelle für eine längere Zeit (z.B. Urlaub) nicht benutzt wird, dann könnte es nicht mehr gehen. Aber es lässt sich schnell wieder reaktivieren, wenn man Kundenbetreuung vom DSL-Anbieter anruft. Du kannst ruhig weiterhin Strom sparen.
     
  3. kombjuder

    kombjuder IPPF-Promi

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    Hallo Stefan,

    es gibt bei deiner Vorgehensweise zwei mögliche Probleme:

    1. Wenn dein Modem längere Zeit (mehr als eine Woche) abgeschaltet ist, schaltet dein Provider uU deinen Port ab. Anruf genügt und er ist wieder da.

    2. Dein Router braucht beim Wiedereinschalten etwas Vorsprung vor den anderen Geräten, sonst bekommen die uU keine IP-Adresse.
     
  4. beckmann

    beckmann Guest

    @kombjuder: Wo hast du das mit der Woche her? Also sowas hatte ich bei T-Com noch nie gehört- Kenne Leute die waren länger als eine Woche im Urlaub und hatten so zu Hause keine Synchronisation aber es ging später trotzdem ohne Anruf.

    @StefanHäberlein:
    Totaler Unsinn, der Port nimmt keinen Schaden. Warum auch? Der Port wird sich höchstens "reseten" was nichts schlimmes ist. Wenn du Angst hast was zu beschäden und uns nicht glauben möchtes (was ich mal nicht annehme) wird dir die 0800/3302000 gerne das Gegenteil beweisen. Wäre ja noch schöner wenn die Hardware kaputt geht wenn sie nicht genutzt wird :blonk:
     
  5. kombjuder

    kombjuder IPPF-Promi

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    Die Woche sollte nur eine Angabe für langfristig sein. Eine genaue Angabe habe ich nicht, eine Woche funktioniert sicher, nach 6 Wochen war bei mir ein Anruf erforderlich.
     
  6. StefanHäberlein

    StefanHäberlein Neuer User

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    Danke

    Hallo Leute,

    vielen Dank für Eure zahlreichen und vor allem schnellen Antworten auf meine Frage. Echt tolles Forum!

    Gruß Stefan
     
  7. Postmann

    Postmann Neuer User

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    Hallo Leute,

    sorry dass ich als Totengräber auftrete... :mrgreen:

    Aus aktuellem Anlass interessiert mich das wirklich.
    Mein Router hat die letzten 5 Jahre noch nie ohne Spannung
    auskommen müssen... (wenn dann nur kurz).
    Jetzt bin ich endlich mal längere Zeit weg.

    Gibts irgendwie Schwierigkeiten mit dem Port oder dem Provider
    wenn die Fritz Box länger offline ist?
    Gibts irgendwelche Erfahrungswerte?
    Dass das Telefon tot ist weiss ich.

    Danke und Gruss.
     
  8. sven@mainz

    sven@mainz Guest

    Nein, da sollte nichts passieren.
     
  9. gandalf94305

    gandalf94305 Guest

    Es gibt Leute, die den Router und PC nur stundenweise am Tag (und auch nicht an jedem Tag) einschalten. Längere Abwesenheit ist auch kein Problem. Eher das Gegenteil ist problematisch: schaltet man einen Router zu oft ein und aus bzw. versucht dieser in einer kurzen Zeit zu oft, eine DSL-Verbindung zu etablieren, kann es zu einer automatischen Portabschaltung kommen, da ein kundenseitiger Fehler vermutet wird bzw. der Authentisierungsdienst, der für die DSL-Verbindung genutzt wird, verweigert für eine Weile die Funktion. All das ist jedoch durch einen Anruf beim jeweiligen Kundenservice des Providers schnell wieder zu beheben.

    Wie du meiner Signatur entnehmen kannst, verwende ich T-DSL als Backup für mein primäres Kabel-Internet. Letzte Nacht um ca. 2:00 Uhr war es mal wieder soweit: Kabel-Internet fiel (wohl aufgrund einer spontanen Wartung beim Provider - das Fenster ist 02:00 Uhr bis 06:00 Uhr nachts) aus. Die DSL-Verbindung wurde aktiviert und lief bis ca. 2:30 Uhr, als die Kabel-Internet-Leitung wieder verfügbar war. Zwischen diesem Fallback und dem letzten lagen ca. acht Wochen. Intervalle davor waren ebenso im Bereich von 1-12 Wochen. Alles kein Problem.

    --gandalf.
     
  10. mikrogigant

    mikrogigant Guest

    Die Chancen für eine schnelle Behebung stehen erheblich besser, wenn man direkt Kunde beim DSL-Anschlussbetreiber ist. Kunden von DSL-Resellern müssen sich dagegen möglicherweise etwas gedulden.

    Übrigens habe ich die Erfahrung gemacht, dass der Port auch nach längerer Zeit (Maximum waren bisher 4 Wochen) ohne eingeschaltetes DSL-Modem noch aktiv war und sich mein Router danach problemlos wieder verbinden konnte. Das war sowohl bei T-DSL als auch bei Alice DSL (Hansenet DSLAM) so.

    Was bedeutet das? War das DSL-Modem bis zum Fallback ausgeschaltet bzw. abgeklemmt oder war es eingeschaltet und angeschlossen? Im letzteren Fall besteht bei Nichtnutzung zwar keine (PPPoE-)Verbindung, aber das Modem sollte die ganze Zeit synchronisiert bleiben. Ich möchte nicht ausschließen, dass allein das ausreicht, um den Port aktiv zu halten.

    Grüßle

    Der Mikrogigant
     
  11. Novize

    Novize Moderator
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    Wenn man das DSL-Modem aussschaltet, dann deaktiviert sich (temporär) auch das Modem im DSLAM. Das geschieht aus Gründes des Energiesparens und auch, um die unnütze Leitungsbelastung der Nachbaradern durch das eigene momentan völlig sinnlose Signal zu minimieren.
    Es wird nur noch ein Pilotton gesendet und auf Antwort gewortet. Erst, wenn diese Antwort erfolgt wird eine Leitungsaushandlung erfolgen, bei der dann die einzelnen Kanäle und deren Bitttiefe sowie die Signalstärke ausgehandelt werden.
    Dem DSLAM ist es schnutzpiepegal, wie lange der Pilotton alleine vor sich hin trällert. Da kenne ich kein Timeout.
    Eine PPPoE-Einwahl bzw deren Ausbleiben ist dabei uninteressant, denn diese erfolgt ja erst nach dem erfolgreichen DSL-Synch, wie der kleine Riese schon schrieb. ;)
     
  12. 3949354

    3949354 Guest

    Ist der Pilotton dann so etwas wie ein Keepalive-Signal?
     
  13. George99

    George99 Aktives Mitglied

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    Ne, mehr so etwas wie das Pfeiffen im Walde: Halloooo, wo seid ihr denn?
     
  14. Novize

    Novize Moderator
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    :mrgreen:...oder technisch ausgedrückt ist das das Kenn-Signal, dass an der Doppelader überhaupt DSL möglich ist, dass diese Doppelader an einem DSLAM angeschlossen ist und der Port aktiv ist.
    Das DSL-Modem hört diesen Pilotton und antwortet darauf.
     
  15. 3949354

    3949354 Guest

    Ahh, danke. :)

    [ot]Das Pfeiffen höre ich nicht im Walde, sondern täglich im linken Ohr, hab' da 'ne Meise.
    [/ot]
     
  16. scolopender

    scolopender Aktives Mitglied

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    [OT]
    Welcher DSLAM ruft Dich denn?
    [/OT]

    G., -#####o:
     
  17. 3949354

    3949354 Guest

    Das ist "Tinni" von "tus" :?