DECT VoIP Hardware-Empfehlung gesucht

sammy.m

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Hallo in die Runde,

ich bin neu hier im Forum und suche nach einer Idee für Hardware.
Situation: Kleine Uni-Ausgründung braucht Telefone, die Wahl ist auf DECT gefallen. Für den Moment reichen 6 Gespräche gleichzeitig. Wir sind auf den Spectralink IP-DECT Server 400 gestoßen, der uns aber nicht komplett zufrieden stellt.
Was super ist: 6/12 Gespräche, 12/30 Mobilteile (je nach Lizenz), bei Bedarf zu größerem System ausbaubar, gut dokumentierte Schnittstellen. Wir haben die Hardware getestet, geht gut.
Was nicht funktioniert: Anzeigen von Anrufernamen aus dem Anlagentelefonbuch. Das ist uns eines der wichtigsten Kriterien. Behelfslösung wäre, ein Telefonbuch mit Programmieradapter auf jedes Mobilteil zu packen - da ist aber bei 200 Einträgen Schluss, das wäre momentan schon knapp.
Was unschön ist: Die Mobilteile sind teuer ... eines kostet so viel wie z.B. 6 Stück Gigaset C430.

Kurzum: Welche Basis und welche Mobilteile könnte ich nehmen? Ich bin aktuell noch komplett offen, nur leider im Budget etwas beschränkt.
  • min. 6 Gespräche / 10 angemeldete Mobilteile, mit Erweiterungsmöglichkeit
  • Anzeige Anrufernamen aus Anlagen-Telefonbuch auf Mobilteil
  • Gut dokumentierte Schnittstellen, speziell was das Anlagentelefonbuch anbelangt. Das soll nachher mit dem CRM verheiratet werden.
  • Headset-Anschluss, am liebsten drahtgebunden
  • Akku wechselbar, sehr gern Standard-Akkus (Rundzellen)
Vielen Dank schon einmal im Voraus für alle Tipps :-)
Viele Grüße,
Der Samuel
 
Auerswald COMfortel WS-400 IP
 
... eher Polycom KIRK WS 300

Wie hoch oder niedrig ist denn dein Budget ?
 
... eher Polycom KIRK WS 300
Nee, Auerswald verlinkt auf der Homepage als englische Bedienungsanleitung die PDF zum Spectralink IP-DECT Server 400 ;-)
Leicht OT: Wenn ich richtig verstanden habe, ist die komplette DECT-Sparte von Polycom an Spectralink gewandert, oder?

Zum Thema Budget: Wir bräuchten initial 7-8 Mobilteile. Gesamtbetrag sollte dreistellig bleiben. Wenn das mit der Anzeige des Anrufernamens nirgendwo geht, dann wird es der Spectralink-Server mit Gigaset C430, Gesamtpaket um die 500 Euro. Wir sind bereit, für die Namensanzeige mehr auszugeben, was im Fall Spectralink leider nicht helfen würde.
 
Sorry, Ihr macht gleich mehrere Sollbruchstellen in euer System. Das hört sich so an, als will ich den Mitarbeiter mit einem Master, 24/7 erreichbar, am besten auf selbständigen Basis zu Mindestlohn, da der ungelernte Bulgare es ja auch gibt. Der ungelernte Bulgare kann nur leider nicht die 3 Sprachen und BWL.

Richtig ist, Spectralink und Auerswald sind bauglich, Auerswald gibt etwas eigene FW zu und über den FH 3 Jahre Garantie (nein Amazon ist kein FH).

Ihr sprecht mal von Anlagentelefonbuch und auch CRM. Soll das DECT-System noch an eine TK-Anlage (wenn ja welche) oder eine PBX (Cloud-TK-Anlage).

Ich selber habe Auerswald (Spectralink) als 400er und 650er bei div. Kunden im Einsatz u.a. auch Klinken. Die Geräte laufen sauber und alle funktioniert. LDAP etc auch.

Neben Spectralink gibt es eine Gigaset Pro, aber hier werdet Ihr auf die 700er Serie gehen muss, das wird auch nichts mit 500 Euro.

Wie wichtig ist den der Uni-Ausgründung die Telefonie, dass man hier für eine DECT-Lösung, welche schon keine kleinen Ansprüche hat, mit unter 90 Euro das Telefon inkl. Basis haben will.
 
Sorry für die angestiftete Verwirrung. Ich versuche das mal zu entwirren. Vorab noch eine Frage:
Ich selber habe Auerswald (Spectralink) als 400er und 650er bei div. Kunden im Einsatz u.a. auch Klinken. Die Geräte laufen sauber und alle funktioniert. LDAP etc auch.
Was heißt "alles funktioniert"? Wird der Anrufername aus dem LDAP auf dem Mobilteil angezeigt? Hatte gestern mit dem technischen Support des Distributors telefoniert, und der konnte mir dafür keine Lösung aufzeigen.

Wir haben ein CRM, das als Datenquelle für Namen und Telefonnummern dienen soll. Diese Information muss irgendwie in Richtung Telefone kommen, wofür die meiner Meinung nach ins Anlagen-Telefonbuch gelangen müssen. (Stimmt das?) LDAP geht leider nicht. Für den Spectralink-Server wäre eine CSV-Datei der einfachste Weg, natürlich per Script automatisiert, entweder als Cron-Job oder vom CRM getriggert.
Wie gesagt, Hauptziel ist, dass auf den Mobilteilen der Name (und im allerbesten Fall noch die Firma) des Anrufenden angezeigt wird.

Mein einziger Datenpunkt ist an der Stelle die Uni-Telefonanlage, >8500 Mitarbeiter. An deren Analogports kann man irgend ein Telefon anstöpseln, und bekommt den Namen des (internen) Anrufers auf dem Display angezeigt. Das geht selbst mit den allerbilligsten (Nicht-System-)Telefonen. Daher kommt die Erwartung, dass das mit einer professionellen Anlage lösbar sein müsste.

Wenn die einhellige Meinung ist, dass das mit dem angesprochenen Budget nichts wird, dann will ich mich der Realität auf keinen Fall verweigern! Mich wundert es halt nur. Im privaten Bereich sieht man ja, was da mit Software zu machen ist (z.B. Fritz!Box mit Gigaset-Mobilteilen, Telefonbuch komplett auf der FB).
 
So nun wird schon mal einiges klarer. Eurer Datenpunkt ist als zu 99% eine Unify / eine (ur)alte)) Hicom/Hipath. Diese Anlagen, nur um ein Gefühl zu bekommen kosten mehr als die S-Klassen oder Porsche der Prof. auf dem Parkplatz.

Hier würde ich, wenn ich unbedingt will, dass die "alte" Anlage alles sauber liefert vielleicht sogar noch mit internen Rufnummern und Erreichbarkeit, das man die Anlage erweitert. Ein Unterlagenbetrieb mit Fremd-HW welche nicht 100% abgestimmt ist, macht bei Unify kein Spass.

:D Ein Technikereinsatz ohne HW wird je nach Rahmvertrag und Stadt eurer 500€ kosten.

Eine FB kann schon einiges, ist aber eine Eierlegendewollmilchsau für einen Privatkunden.
Ihr habt ja eure Stadt nicht gesagt ;), aber hier in Mannheim bekomme ich leider auch kein Personal für 9€ die Stunde, welches TK-Anlagen einrichten und Server (auf denen vielleicht eine SAP oder eine Oracle Datenbank läuft) betreuen könnte. So ein Home-PC mit Windows ist auch was anderes.
 
"Alte Anlage erweitern" ist leider keine Option.

Jetzt mal zurück auf Anfang: Kann noch jemand einen Tipp geben, mit welchem System ich Anrufernamen aus einer zentralen Datenquelle auf DECT-Mobilteilen angezeigt bekomme? Erstmal ohne Berücksichtigung des Budgets ...
 
Das kommt wiederum auf den Typ der "zentralen Datenquelle" an.
Ist damit das o.g. CRM gemeint ?

Ohne Budgetberücksichtigung ist sogar die NSA-Datenbank anzapfbar :cool:
 
:) Nun, wie MuP jetzt sagte, muss man schauen wie man die Daten zum Telefon bekommt. Stichworte sind hier LDAP

Da auch nicht gesagt wurde, wer z.B. der VoIP-Anbieter sein soll, ist es nicht so einfach zu sagen wie man es machen kann.

Es wird aber eine 2 Anlagen-Lösung, also interne Telefonie zwischen Altanlage und neuen DECT-System wird es so zu 99% nicht geben.
 
Es gibt keine Altanlage. Die steht physisch in der Uni, und wir ziehen aus. Alles wird neu, daher die Offenheit.

VoIP kommt aktuell von 1und1, wahrscheinlich kommt noch ein Asterisk dazwischen.

Das kommt wiederum auf den Typ der "zentralen Datenquelle" an.
Ist damit das o.g. CRM gemeint ?
Korrekt. Das CRM ist SuiteCRM, dafür gibt es z.B. für Asterisk einen Connector. Damit kann ich im CRM sehen, wer anruft, und vom CRM aus Anrufe initiieren.

Wenn die Daten für die DECT-Anlage als LDAP zur Verfügung gestellt werden müssen, dann wird das halt implementiert, entweder vom externen Dienstleister oder von unserem Programmierer. Das ist "nur" Software, und von der CRM-Seite her sind die Schnittstellen gut dokumentiert.
 
Sollen die 30 Mobilteile auch untereinander verbunden werden können ?
 
Das wäre schön, ist aber kein Muss. Wenn die DECT-Hardware das von sich aus nicht kann, wäre das eine Motivation, den Asterisk dazwischen zu schalten.
 
Vielen Dank für alle Tipps und Anregungen, ich habe in den letzten Tagen viel über Telefonanlagen gelernt. Wir bleiben nun bei der Spectralink-Hardware und nehmen System-Mobilteile dazu.
Die Anzeige von Anrufernamen funktioniert, wenn man die aus einer separaten Telefonanlage einspeist (getestet mit Asterisk). Für die CRM-Anbindung des Asterisk gibt es wiederum sogar mehrere Möglichkeiten.
 
Das ist doch gut, die Spectralink steht und fällt mit der "TK-Anlage" dahinter, deswegen ja auch die Frage nach der "Alt"Anlage.
Wenn es nun eine Lösung gab ist dieses schön und viel Erfolg beim Start-Up.
 
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