.titleBar { margin-bottom: 5px!important; }

Draytek 2500WE, FBF7050 und 8er Switch - wie verbinden??

Dieses Thema im Forum "FRITZ!Box Fon als ATA" wurde erstellt von Stampfi82, 4 Okt. 2005.

  1. Stampfi82

    Stampfi82 Neuer User

    Registriert seit:
    4 Okt. 2005
    Beiträge:
    7
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    0
    Hallo, ich habe von 1&1 zu meinem 6000er Anschluß eine FBF7050 bekommen, davor hatte ich einen Draytek Vigor 2500WE am Netz.

    Zusätzlich zum 2500WE hatte ich noch einen Level1 8 Port Switch im Wohnzimmer, für die Dreambox7000 (Sat-Receiver), die Xbox und Gäste-Notebooks.

    --> VOIP nutze ich über Sipgate
    --> FFB ist mit internen Modem am Splitter, Wlan aktiviert
    --> Draytek ist bisher nicht im Betrieb, Switch auch nicht

    Mein Problem ist, dass der Switch, wenn ich ihn in einen der beiden Ports der FB einstecke, nicht richtig funktioniert. Ich hab zwar Verbindung ins Wohnzimmer zur Dreambox und Xbox, aber keinen Durchsatz, also Uploads gehen von 5kbs auf 0.1kbs runter - also es geht nix mehr.

    Wenn ich die Dream oder Xbox direkt mit demselben Kabel an die FB anschließ, komm ich auf 7-8MB/s - also volle 100mbit. Der Switch ist fast neu... oml

    Da mir die 2 Anschlüsse der FB nicht reichen (1 PC Mutter, mein PC, 2x Wohnzimmer Xbox / Dreambox) und der Switch nicht richtig tut, dachte ich, den Draytek anstatt des Switches zu nutzen, und diesen ins Wohnzimmer zu stellen. Ich hab mal alles verbunden, und der Durchsatz mit der Dreambox stimmt, 5MB/s. Also Draytek in FB, rest an Draytek.

    Geht das so, oder gibt es einen besseren Weg, alles zum laufen zu bringen?!

    FB hiner Router hab ich mir durchgelesen, (http://www.ip-phone-forum.de/forum/viewtopic.php?t=11254) - bringt das in meinem Fall was?

    Gruß und vielen Dank für die Tipps :)

    Michi
     
  2. Andre

    Andre IPPF-Promi

    Registriert seit:
    27 Dez. 2004
    Beiträge:
    3,307
    Zustimmungen:
    4
    Punkte für Erfolge:
    38
    Beruf:
    Ingenieur
    Ort:
    Schotten
    Eigentlich ist das etwas seltsam, dass der Switch so einbricht, sicher, daß es nicht ein alter Hub ist, oder das Problem woanders liegt (ist der Switch z.B. korrekt via Uplink an die FBF angeschlossen?)?

    Ansonsten ist Draytek hinter der FBF eine feine Lösung, auch für VPN-Einwahl (mache ich öfter). Zudem ist die NAT/Firewall-Funktionalität komfortabler. Ich habe meiner Draytek eine feste IP gegeben und sie in der FBF zum "Exposed Host" erklärt. Jetzt richte ich alle Portweiterleitungen (eMule ect.) komfortabel in der Draytek ein.

    Erst Router, dann FBF, habe ich auch schon erfolgreich probiert, ist aber wegen des fehlenden TrafficSharpings nicht zu empfehlen.
     
  3. Stampfi82

    Stampfi82 Neuer User

    Registriert seit:
    4 Okt. 2005
    Beiträge:
    7
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    0
    Ah, danke!

    Der Switch ist 2 Monate alt, und sicher ein Switch :D Davor hat er mit dem Draytek zusammen sauber gearbeitet. Wo ist der Uplink an der FBF? Ist ja alles nur als "Lan" beschriftet?

    Durch die neue Firmware ist die Portfreischaltung an der FBF ja auch ganz gut gelöst worden. Wo richte ich den Draytek als Exposed Host ein?!
    Damit wird die "Firewall" der FBF an den Draytek "übertragen"!?

    Ich hab grad gesehen, dass ich 2 WLANS offen hab, lustig dass ich 54MBIT von der FBF habe, (Draytek hat nur 11) - aber die IP vom Draytek beziehe?! Sehr undurchschaubar die Sache hier ;D

    Gruß und danke für den Vorschlag

    michi
     
  4. Andre

    Andre IPPF-Promi

    Registriert seit:
    27 Dez. 2004
    Beiträge:
    3,307
    Zustimmungen:
    4
    Punkte für Erfolge:
    38
    Beruf:
    Ingenieur
    Ort:
    Schotten
    Der Uplink des Switch muß an den LAN-Port der FBF. Meine Draytek hat Autoerkennung, auch wenn ich einen falschen Anschluß des Switch an die Draytek anschließe gehts, bei der FBF nicht... Viele Switch haben einen Schalter, der den Uplinkport zwischen Normal und Uplink umschaltet.

    Du musst in der Draytek schauen, welche IP sie WAN-Seitig hat. Auf diese IP leitest dur mit der Portweiterleitung weiter.

    So wie Du es beschreibst, hast Du allerdings die FBF nicht mit dem WAN der Draytek, sondern mit einem der LAN-Anschlüsse verbunden und nutzt sie als Switch. Da kann es passieren, daß der DHCP der Draytek Vorrang hat. Dann wären beide WLANs im gleichen Netz.
    Was ich beschrieb, ist den WAN der Draytek nutzen und diese voll als Router verwenden.

    Nachteil Deiner Lösung ist übrigens, daß sich die WLANS stören könnten, wenn Du einen nicht brauchst, schalte ihn lieber ab
     
  5. Bib

    Bib Mitglied

    Registriert seit:
    31 Aug. 2005
    Beiträge:
    665
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    16
    Hi,
    ich habe auch eine FBF 7050 und einen Draytek 2500 WE. Möchte es auch so einrichten wie hier beschrieben, jedoch lieber über das WLAN der Fritzbox verbinden, weil der Draytek ja nur 11 mbit hat und die fbf 7050 hat ja 54 mbit.

    Geht das irgendwie? Also Draytek WLAN ausschalten und nur mit der FBF, aber was ist, wenn ich den Draytek als exposed Host eingetragen habe? Funktioniert dann emule usw. noch über WLAN? Weil die Portfreigaben werden ja dann im Draytek gemacht.
     
  6. Stampfi82

    Stampfi82 Neuer User

    Registriert seit:
    4 Okt. 2005
    Beiträge:
    7
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    0
    @Andre: Ich habe einen Soho Switch von http://www.level-one.de/.
    Jeder Port ist als Uplink verwendbar, laut Manual beide LAN-Anschlüsse der FBF ebenfalls. Jetzt habe ich mal ein Minimalnetzwerk aufgebaut, FBF - Switch - und mein PC in den Switch. Ins Netz komme ich, beim speedtest erreiche ich über den Switch allerdings nur DSL1000 - ohne Switch (also direkt in der FBF) DSL6000. Ist schon sehr merkwürdig. Es tut, aber ich habe keinen vollen Speed über den Switch.

    Ich habe das Wlan des Drayteks abgeschaltet, die 11 Mbit sind einfach zu langsam. Baue demnächst eine neue Antenne in die FBF ein, hier hat es ja eine schöne Anleitung. Ideal wär es, wenn der Switch täte ... oml.

    Welchen Vorteil hat es denn, den Draytek als Router zu nutzen?
    Dann stecke ich die FBF in den WAN Port ein - die IP des Draytek ist ja Serienmäßig 192.168.1.1 - diesselbe wie bei der FBF. In der FBF Forwarde ich nun die IP ? Wie sieht das genau aus? Alle Ports?


    Gruß und Danke, Michi
     
  7. Andre

    Andre IPPF-Promi

    Registriert seit:
    27 Dez. 2004
    Beiträge:
    3,307
    Zustimmungen:
    4
    Punkte für Erfolge:
    38
    Beruf:
    Ingenieur
    Ort:
    Schotten
    Der Vorteil besteht:
    a) in einer komfortableren und flexibleren Portweiterleitung
    b) in einer höheren Sicherheit beim WLAN ins interne Netz - Zugriff nur via VPN. Doppelte Verschlüsselung halt.

    Die (interne) IP der FBF ist normalerweise 192.168.178.1. Sie weist einem angeschlossenen Gerät die IP´s 192.168.178.20 ff zu.
    Dem Router kannst Du die IP zuweisen lassen, oder ihn per Hand auf 192.168.178.19 einstellen. (DNS: 192.168.178.1, Gateway genauso).

    In der FBF leitest Du "exposed host" weiter (ab Firmware .85 vorhanden) auf die IP 192.168.178.19. Damit geht dann alles von außen ungefiltert an den Draytek. Dort kannst Du dann Ports (z.B. für eMule) weiterleiten auf die angeschlossenen Rechner (192.168.1.x).

    ---

    Nachtrag:
    Sorry, ich habe gerade festgestellt, daß der 2500We das DSL-Modem schon eingebaut, und dementsprechend gar keinen WAN-Anschluß hat. Damit hat sich mein Vorschlag erledigt, die 2500We eignet sich nicht, um sie als Router hinter der FBF zu betreiben (Außer als Switch, wie Du es schon getan hast)
     
  8. Stampfi82

    Stampfi82 Neuer User

    Registriert seit:
    4 Okt. 2005
    Beiträge:
    7
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    0
    Danke :)

    Jetzt hab ichs kapiert, und es tut nicht ;D Schade.

    Jetzt ruf ich erstmal bei LevelOne an, und erkundige mich mal nach dem Switch... evt ist denen was bekannt.

    Gruß und danke für die Mühe :)

    Michi
     
  9. Bib

    Bib Mitglied

    Registriert seit:
    31 Aug. 2005
    Beiträge:
    665
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    16
    Angenommen es würde gehen, mit welchem WLAN würde ich dann ins Internet gehen? Über das 11 mbit des Draytek oder das 54 mbit der FBF?
     
  10. Stampfi82

    Stampfi82 Neuer User

    Registriert seit:
    4 Okt. 2005
    Beiträge:
    7
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    0
    Ich würde das WLAN der FBF nehmen, mit Netstumbler hab ich beide Wlans verglichen, und das der FBF war stärker, und wichtiger - stabiler.

    Zumal 54mbit eigentlich die 1 Wahl bei mir sind ... außer man surft nur, dann reichen auch 11mbit. Kannst du entscheiden wie du willst :)

    Gruß Michi
     
  11. Bib

    Bib Mitglied

    Registriert seit:
    31 Aug. 2005
    Beiträge:
    665
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    16
    Ich meinte das eigentlich anders. Wenn ich den Draytek als Exposed Host einrichten würde, dann werden ja alle Ports auf den Draytek weitergeleitet. Dann kann ich doch nicht über die Fritzbox surfen weil ja alle Ports an den Draytek gehen.

    Oder hab ich da einen Denkfehler und die Fritzbox leitet die Anfragen von meinem WLAN-Notebook auf den Draytek weiter und ich surfe dann über das WLAN der FBF aber über den Router des Draytek?

    Ich hoffe, du verstehst, was ich damit ausdrücken will.
     
  12. Stampfi82

    Stampfi82 Neuer User

    Registriert seit:
    4 Okt. 2005
    Beiträge:
    7
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    0
    Jo, ich versteh dich schon :)

    Ich denke mal, wenn du über Wlan surfen willst, über die FBF, dann sollte es ja kein Problem sein, weil du normalerweise den Port 80 fürs WWW nicht freigeben mußt. Einfach wärs, es zu testen :)

    Zu meinem Problem mit dem Switch - scheint ein Hardwarefehler des Switches zu sein. In der Firma gab es schon 2-3 Modelle mit demselben Problem. Wenn man den Stromstecker zieht, kommt er wieder auf seine 3-4MB/s Durchsatz. Schon merkwürdig ... oml ... :) Naja, tauschen!!!

    Gruß und Danke, Michi
     
  13. Andre

    Andre IPPF-Promi

    Registriert seit:
    27 Dez. 2004
    Beiträge:
    3,307
    Zustimmungen:
    4
    Punkte für Erfolge:
    38
    Beruf:
    Ingenieur
    Ort:
    Schotten
    Zum Surfen braucht man keine Ports freizugeben. Antworten auf Anfragen aus dem internen Netz werden immer zum richtigen Rechner zurückgeleitet - das ist das Prinzip der NAT (Network Adress Translation).
    Nur wenn eine Anfrage von draußen kommt - also für einen eigenen Server, oder für eMule oder auch für einen VoIP Anruf von draußen auf ein Software-SIP-Phone, weiß die NAT natürlich nicht, wohin es weitergehen soll - es sei denn, man hat den Port für den Dienst eingestellt.

    Anders wäre es nur, wenn der Router gezielt Portanfragen von innen nach außen blocken würde. Das machen die Router standardmäßig bei den Ports der Windows-Netzfreigabe.

    Mit "exposed host" werden alle Ports, die die FBF nicht selber verwendet (z.B. 5060...) oder die explizit woanders hin verweisen, an den Router weitergeleitet - und von dort dann nach den eigenen Einstellungen an die Rechner. So kann man web- und ftp-server, sowie eMule auf einem Rechner betreiben, der dauernd an ist.

    Will man auf dem Notebook (das dürfte ja wohl das Gerät mit WLAN-Anbindung sein) eMule betreiben, so kann man in der FBF zwei Ports an den WLAN-Client weiterschalten. Diese gehen dann nicht an den exposed host.

    Will man vom Notebook ins interne Netz, so muß man sich über VPN einwählen. Sonst kommt man nur ins Internet. Sowas ist natürlich ganz praktisch, wenn man Familienmitglieder hat, die nicht auf das interne Netz zugreifen können sollen - z.B. wenn der Bruder mit seinem Notebook zu besuch ist, kann er surfen, aber nicht auf meinem Server sehen, was ich gerade an "rosa Ware" geladen habe...

    Will ich vom Büro (wo ich admin-Zugriff auf die Rechner habe, sonst gehts leider nicht) auf meinem Server zuhause zugreifen, geht das auch via VPN (oder über WebDAV auf meinem Apache Server auch ohne Admin-Rechte von jedem öffentlichen Rechner aus) - ich brauche also zum Datenaustausch keinen USB-Stick mehr, was ganz praktisch ist, weil ich die immer verliere.

    Zu guter letzt bietet ein Draytek-Router mit "x" in der Modellbezeichnung noch die Möglichkeit der ISDN-Einwahl, wenn ich bei jemanden mit ISDN-Flat (z.B. Arcor, Zweitwohnsitz ohne DSL) oder mit enJoy-Tarif der Telekom (z.B. meine Eltern) bin, komme ich auf die Art umsonst bzw. für 12Cent/h in mein Intranet und von dort aus auch ins Internet (hat mir schon unheimlich Geld gespart)...
     
  14. Stampfi82

    Stampfi82 Neuer User

    Registriert seit:
    4 Okt. 2005
    Beiträge:
    7
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    0
    Hört sich super an mit dem VPN. Muß ich demnächst mal testen und mich weiterbilden. Kennst du eine gute FAQ zum Thema?

    Rosa Ware ... goldig :) *g* Fast noch goldiger wie das Verlieren der USB Sticks =) *fg*

    Gruß und schönen Abend noch :)