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Da das Telefonieren per Internet - im Fachjargon Voice-over-Internet-Protocol oder kurz VoIP genannt - ähnlich billig ist wie das Versenden von E-Mails, rechnet es sich für die Werbewirtschaft künftig, mit Millionen automatisierter Anrufe in Unternehmen und bei Verbrauchern auf Kundenfang zu gehen.
Um diesem vorzubeugen, ist das zentrale toplink-Vermittlungssystem für Internet- Telefonie in Deutschland im Frankfurter Datenzentrum der Interxion Telecom GmbH, in dem der Verband der deutschen Internetwirtschaft den zentralen Internet-Austauschknoten DE-CIX unterhält, ist mit einem Schutzsystem gegen "Spit" ausgerüstet worden. Spit (engl. "spucken") steht für "Spam over Internet Telephony", also automatische Werbeanrufe von Sprachcomputern, und zeichnet sich nach der Flut unangeforderter E-Mail-Werbung als nächste "Werbe-Welle" ab.
"Bei über 70 Prozent aller weltweit versandten E-Mails handelt es sich um Spam. Es besteht leider Grund zur Annahme, dass sich mit der Verbreitung der Internet-Telefonie eine ähnliche Spit-Quote einstellen wird", befürchtet Gerhard Wenderoth, Geschäftsführer der toplink GmbH, die den zentralen deutschen Internet-Telefonie-Knoten betreibt.
Eine rechtliche Handhabe durch den deutschen Gesetzgeber hat ebenso wie bei der Spam-Bekämpfung kaum Erfolgsaussichten, weil Spit genau wie Spam mehrheitlich aus dem Ausland nach Deutschland gelangen wird. Bei der Internet-Telefonie sind die Kosten für ein Ferngespräch von den Bermudas nicht höher als ein Ortsgespräch zwischen Nachbarn in derselben Straße. Die neuen Anti-Spit-Maßnahmen im zentralen Internet-Telefonie-Vermittlungssystem sollen der Spit- Flutwelle aus dem Ausland vorbeugen, bevor diese Deutschland erreicht, teilt die toplink GmbH mit.
Um diesem vorzubeugen, ist das zentrale toplink-Vermittlungssystem für Internet- Telefonie in Deutschland im Frankfurter Datenzentrum der Interxion Telecom GmbH, in dem der Verband der deutschen Internetwirtschaft den zentralen Internet-Austauschknoten DE-CIX unterhält, ist mit einem Schutzsystem gegen "Spit" ausgerüstet worden. Spit (engl. "spucken") steht für "Spam over Internet Telephony", also automatische Werbeanrufe von Sprachcomputern, und zeichnet sich nach der Flut unangeforderter E-Mail-Werbung als nächste "Werbe-Welle" ab.
"Bei über 70 Prozent aller weltweit versandten E-Mails handelt es sich um Spam. Es besteht leider Grund zur Annahme, dass sich mit der Verbreitung der Internet-Telefonie eine ähnliche Spit-Quote einstellen wird", befürchtet Gerhard Wenderoth, Geschäftsführer der toplink GmbH, die den zentralen deutschen Internet-Telefonie-Knoten betreibt.
Eine rechtliche Handhabe durch den deutschen Gesetzgeber hat ebenso wie bei der Spam-Bekämpfung kaum Erfolgsaussichten, weil Spit genau wie Spam mehrheitlich aus dem Ausland nach Deutschland gelangen wird. Bei der Internet-Telefonie sind die Kosten für ein Ferngespräch von den Bermudas nicht höher als ein Ortsgespräch zwischen Nachbarn in derselben Straße. Die neuen Anti-Spit-Maßnahmen im zentralen Internet-Telefonie-Vermittlungssystem sollen der Spit- Flutwelle aus dem Ausland vorbeugen, bevor diese Deutschland erreicht, teilt die toplink GmbH mit.