eigenes Pseudo-Update erstellen?

mcmic

Mitglied
Mitglied seit
30 Mrz 2006
Beiträge
201
Punkte für Reaktionen
0
Punkte
0
Hallo Leutz,

ich habe nen VPN-CLient für ne Box. Denn möchte ich wenn ich an eine FritzBox komme am liebsten wie ein Pseudo-Image einspielen (so wie man z.B. den Telnet Zugang für ne 5050 einspielt). Ich habe mir diese telnet Pseudo Update mal angesehen. Dort ist in einem unterordner "var" die datei "install" die dann die Zeilen in die debug.cfg einfügt und die Box resetet.

1. Wenn ich ein eigene Pseudo-Update erstelle MUß dieses dann ebenfalls so aufgebaut sein mit einem unterordner var und einer Datei install die dann den Befehlcode enthält?

2. Erstellen ich unter cygwin eine tar Datei mit folgendem Code:
Code:
tar --format=oldgnu -cvf Datei.tar ./var

Dann ist in dieser gepackten Datei erst ein unterordner der gar keinen Namen trägt und dann kommt erst der ordner "var" in dem dann die Datei install ist...

Klappt das dann trotzdem ?? Wenn nicht wie kann ich die tar- Datei im richtigen Format erzeugen ??

Oder klappt das was ich vorhabe gar nicht? Also ich will nichts in die debug.cfg einspielen. Lediglich im tmp ordner ein paar Dateien erstellen und mit einer shell ausführen...

Bin für jeden Tipp dankbar!

M.
 
mcmic schrieb:
Also ich will nichts in die debug.cfg einspielen. Lediglich im tmp ordner ein paar Dateien erstellen und mit einer shell ausführen...
Aber genau das tut das Pseudo-Update nur. Es modifiziert lediglich die debug.cfg. Es ist auch nicht möglich per Einspielen eines Pseudo-Updates Dateien permanent auf der Box abzulegen. Nach einem Reboot sind die wieder weg. Darum werden beim PU ja die entsprechenden Dateien aus dem Internet nachgeladen.

Um Dateien permanent abzulegen, mußt Du Dich mit einem Mod wie z.B. danisahne auseinandersetzen und die Firmware modifizieren und in die Box flashen.

Gruß Telefonmännchen
 
Hmmm ... danke für Deine Antwort.

Ich glaube ich habe mich schlecht ausgedrückt.

- ich möchte keine dauerhaften dateien erstellen. Sondern nur temporär. Die sollen ja nach dem nächsten neustart wieder weg sein.

Wenn ich das telnet Pseudo Update so ansehe, scheint es, das mit dem "echo" befehl die debug.cfg mit dem inhalt den telnet zugang zu starten erzeugt wird. Anschließend wird die Box mit /sbin/reboot neu gestartet. Macht auf mich den eindruck einer ganz normal shell die ausgeführt wird.

Also denke ich mir, ich kann andere Befehle mit dem "Update" auch ausführen, wie z.B. Dateien mit wget aus dem Web nachladen. richtig?
Oder andere Dateien im tmp Ordner generieren. und diese dann ausführen.

Liege ich da falsch? Wie verhält sich die Box eigentlich beim einspielen eines Pseudoupdates. Will sie unbedingt rebootet werden? Wenn ja dann wäre mein Vorhaben ja eh sinnlos. Oder machts danach ganz normal weiter?
 
Zuletzt bearbeitet:
mcmic schrieb:
Also denke ich mir, ich kann andere Befehle mit dem "Update" auch ausführen, wie z.B. Dateien mit wget aus dem Web nachladen. richtig?
Oder andere Dateien im tmp Ordner generieren. und diese dann ausführen.
Ich habe schon lange kein Pseudo-Update gemacht, weil ich meine debug.cfg direkt auf der Box editiere. Ich meine aber, daß sie nach dem Update automatisch rebootet. Im Script ist aber nur als letzter Befehl "exit,1" drin. Ich denke mal, daß AVM das in ihrer Firmware verdrahtet hat. Wenn ein Update übers Webinterface aufgerufen wird, daß danach gebootet wird. Alles andere wäre ja auch sinnlos.

Das Ausführen z.B. per wget geladener Scripte ist durchaus möglich. Aber warum so kompliziert über die Updatefunktion? Wenn Du nach einem SSH oder Telnetlogin das Script auf die Box lädst und es dann manuell aufrufst, geht es doch genau so. Noch dazu bist Du so nicht irgenwelchen Seiteneffekten der Updatefunktion unterworfen. Aber alles was Du auf der Box anstellst, ist nach einem Reboot sowieso wieder weg. Lege alles auf irgendeinem Webspace oder lokalem Server ab und lade es, wie es auch das Pseudoupdate macht, von dort. Anders wird kaum ein Schuh draus. Die Alternative ist nur ein permanente Mod durch Modifikation der Firmware.

Gruß Telefonmännchen
 
Zum Pseudo-Update mit tar schau mal hier.
 
Hmmm ... wenn die Box nach dem update IMMER rebootet ist das schade dann kann ich das temporäre vergessen.

Naja, warum so kompliziert ?? Eigentlich eben nicht kompliziert.
Ich habe nen VPN server auf meiner Box.

Jetzt möchte ich von einer anderen Box aus in meine Box einloggen.
Der User an der anderen Box hat aber keine Ahnung von der Fritzbox bzw. von Modifikationen. Also am Besten ein Pseudoupdate, das kann wirklich jeder einspielen, das mir in der Box den VPN Client startet. Wird der VPN nicht mehr benötigt die Box kurz rebooten und das wars, Box ist wieder orginal.
(könnte man natürlich auch mit SSH oder sonst was machen)

Wäre eigentlich ne schöne Lösung, wenns denn so ginge.

@leo22


Ja, Danke ! Hilft mir schon weiter. Hab mein tar file ertstellt. Allerdings machts nicht was es soll. Und ich denke die Box will nach dem einspielen des files einen Reboot und bockt rum bevor ich das nicht mache...


edit:

So inzwischen hab ich einges rumgesucht und weiß das bei einem update in der /bin/prepare_fwupgrade

Alle möglichen Dienste deaktiviert werden. Ist es möglich die alle wieder über das Pseudoupdate zu starten? Hat das schon mal jemand versucht?
 
Zuletzt bearbeitet:
mcmic schrieb:
Hmmm ... wenn die Box nach dem update IMMER rebootet ist das schade dann kann ich das temporäre vergessen.
...
edit:

So inzwischen hab ich einges rumgesucht und weiß das bei einem update in der /bin/prepare_fwupgrade

Alle möglichen Dienste deaktiviert werden. Ist es möglich die alle wieder über das Pseudoupdate zu starten? Hat das schon mal jemand versucht?
Natürlich muss die Box nicht immer einen Reboot machen (auf www.wehavemorefun.de/fritzbox/ hat es beide Arten von telnet-Pseudo-Images. Das eine startet direkt den telnetd, das andere schreibt den Befehl in die debug.cfg).

Das mit dem Dienste wieder neu starten ist schon schwieriger, wenn es für jede Box und jede firmware-Version laufen soll. - Für eine bestimmte firmware sollte man die Dienste per Script alle wieder starten können.

Mit der aktuellen Firmware gibt es noch einen weiteren Punkt: nach dem Aufspielen des Pseudoupdates ist dauerhaft ein fetter roter Hinweis im Webinterface, dass es sich um eine modifizierte, von avm nicht unterstützte firmware handelt.

spblinux
 
hmmm ... das mit den Diensten wieder starten ist bei den unterschiedlichen firmwareversionen zu umständlich. Ich dachte es gibt vielleicht ein gegenstück zu der besagten "/bin/prepare_fwupgrade". Das hätte es erleichtert. Werde das was ich vorhabe wohl anders lösen.

Stimmt, das mit dem roten schriftzug nach nem Pseudoupdate. Ist mir auch schon aufgefallen... werde mal schauen was passiert wenn man die fw nochmal flasht obs dann wieder wech ist.
 
@mcmic:
Nein, das geht nur mit einem Recover weg.

Du kannst doch ein Pseudo-Update mit VPN erstellen und flashen. Du lässt die Box rebooten und VPN starten. Wenn alles erledigt ist und VPN wieder entfernt werden soll, dann kannst du doch per Pseudo-Update die debug.cfg wieder löschen.

Viele Grüße,
Andreas
 
hallo Leutz,

ich frische mal diesen alten thread wieder auf. Hab damals aufgegeben nachdem ich nicht weitergekommen. Trotzdem interessiert es mich immer noch.

Ich will mir mein eigenes Pseudoimage basteln. Und kriegs einfachnicht gebacken. Hab cygwin und erstelle damit ne tar datei. Die wird aber von der fritzbox nicht akzeptiert....

Kann mir mal jemand bitte veraten wie zum teufel ich diese doofe tar erstellen kan damit die box die nimmt??

Im prinzip mußnur die install enthalten sein deren befehle ausgeführt werden...

Wäre echt klasse wenn jemand mal die vorgehensweise für dumme erklären würde....

thx & greetz

M.
 
Kostenlos!

Statistik des Forums

Themen
248,917
Beiträge
2,305,018
Mitglieder
378,633
Neuestes Mitglied
klaboom