[Frage] Eine Art Fritzbox mit mehr Fon-Anschlüssen?

Desecrator

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Hi zusammen,

für mein Unternehmen überlege ich derzeit, wie ich mein Telefonproblem am besten löse.

Was ich brauche:
- eine zentrale Nummer im Büro
- ein Telefon in der Werkstatt
- Faxnummer

die zentrale Nummer im Büro sowie das Fax sind für mich einfach per Fritzbox lösbar.
Wenn es um das weitere Telefon in der Werkstatt geht, dann kommt die Fritzbox aufgrund mangelnder Anschlüsse aber an ihre Grenzen (außer ich würde ein ISDN-Telefon kaufen, was ich aber nicht will (fragt mich nicht warum, ich hatte einfach schon mal eines und war überhaupt nicht zufrieden ;) ).

Gibts also solche "Anlagen" auch für mehrere Analog-Telefone?
Diese Anlage soll aber auch solch tollen Funktionen haben wie die Fritzbox: also "auf welche Nummer reagiert welches Telefon und welche Nummer wird abgehend verwendet". Außerdem muss jeder Anruf an jede Leitung per interne Weiterleitung weiterleitbar sein.

Danke euch schon mal :)
 
Und wie sieht es mit schnurlos im Büro aus?
Dann hättest du einen analog-Anschluß frei.
mfg
csmulo
 
Gibts also solche "Anlagen" auch für mehrere Analog-Telefone?
Ja. Nennt sich TK-Anlage und gibt es je nach Geldbeutel in beliebigen Ausbaustufen.
Wenn die weiteren Telefone schnurlose DECT-Geräte sein dürfen, kann z.B. die Fritzbox 7270 6 Stück davon verwalten.
 
Die gute alte 7170 ist immer noch erhältlich und hat 3 analoge Telefonanschlüsse.
 
was mich am schnurlostelefon per DECT an die fritzbox stört ist die tatsache, dass die reichweite echt mies ist (hab sowas selbst zuhause: es ist einfach nur kacke!!!).

Was sagt man denn zur Auerswald 2206 USB? Bin ich damit in etwa so gut bedient wie mit einer Fritzbox?
Wo schließe ich da meinen PC an? und wie krieg ich wlan?
 
A. Die DECT-Reichweite hat sich seit Jahren deutlich verbessert, ich habe in etwa gleiche Werte wie früher mit Gigaset-Basen.
B. Die Auerswald ist eine Telefonanlage, keine eierlegende Wollmilchsau wie die Fritzbox.
C. Die Lösung deines Problems steht in #4. Die hat sogar den Vorteil, dass die Leitung zur Werkstatt per Drahtklemmen hergestellt werden kann.
 
Du hast doch selbst geschrieben, dass die gute alte 7170 immer noch erhältlich sei. Damit hast du doch sicher NEU gemeint, und das ist dann immer Version 2...
 
Ja, stimmt. Bei den derzeitigen Gebrauchtpreisen würde ich die aber nicht mehr neu kaufen wollen.
 
Was ich brauche:
- eine zentrale Nummer im Büro
- ein Telefon in der Werkstatt
- Faxnummer

die zentrale Nummer im Büro sowie das Fax sind für mich einfach per Fritzbox lösbar.
Wenn es um das weitere Telefon in der Werkstatt geht, dann kommt die Fritzbox aufgrund mangelnder Anschlüsse aber an ihre Grenzen (außer ich würde ein ISDN-Telefon kaufen, was ich aber nicht will (fragt mich nicht warum, ich hatte einfach schon mal eines und war überhaupt nicht zufrieden ;) ).
Dann besorge dir einfach einen ISDN-Adapter (a/b-Wandler) und verbinde ihn mit dem internen S0 der Fritzbox. Daran schließt du dann nur das Fax an. Die beiden analogen Nebenstellen-Anschlüsse bleiben auf diese Weise frei und können für die Telefone im Büro und in der Werkstatt genutzt werden.

Den internen S0 fürs Fax zu verwenden hat verschiedene Vorteile. Zum einen sind Interntelefonate zwischen ISDN- und Analog-Nebenstellen etwas umständlich. Da man aber selten intern sein eigenes Fax anruft, wird dieser Nachteil "entschärft". Zum zweiten fehlt dem internen S0 von Fritzboxen das ein oder andere möglicherweise nützliche Feature, das an den analogen Nebenstellen-Anschlüssen zur Verfügung steht. Aber auch dabei handelt es sich um Features, die man zum Faxen selten bis gar nicht benötigt (z. B. manuelle Amtsholung). Und zum dritten kannst du preiswerte Analogtelefone als Nebenstellen verwenden und brauchst dafür kein teures ISDN-Telefon.

Einfache a/b-Wandler, die für den Anschluss eines Faxgeräts aber völlig genügen, sollte man für wenig Geld bei Ebay bekommen.

Wenn allerdings absehbar ist, dass später weitere Nebenstellen hinzukommen, ist mein Vorschlag weniger empfehlenswert. Dann sollte man tatsächlich den Vorschlag von chked, eine "richtige" Telefonanlage anzuschaffen, in Erwägung ziehen.

Grüßle

Der Mikrogigant
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Laut seiner Signatur hat er eine 7240. Die hat keinen internen S0 für einen a/b Wandler. Ein einfaches DECT-Mobilteil würde aber den fehlenden Anschluß ergänzen. Meine 7240 reicht momentan mit DECT genau so weit wie früher die Gigaset-Basisstation auch.
 
Laut seiner Signatur hat er eine 7240. Die hat keinen internen S0 für einen a/b Wandler.
Das habe ich tatsächlich übersehen. Ich bin aber sowieso davon ausgegangen, dass er ein passendes Fritzbox-Modell ggf. nachträglich noch anschaffen möchte. Die 7170 wurde ja bereits vorgeschlagen, und die hat einen internen S0.

Ganz am Rande möchte ich außerdem noch erwähnen, dass ich es nicht für ratsam halte, einen NGN-Anschluss (womöglich sogar mit einem Privatkunden-Tarif) geschäftlich zu nutzen. Das gilt insbesondere dann, wenn man auch eingehend zuverlässig unter einer den Kunden bekannten Nummer erreichbar sein muss. Für ausgehende Gespräche kann man ja zur Not aufs Handy ausweichen.

Grüßle

Der Mikrogigant
 
Was sagt man denn zur Auerswald 2206 USB? Bin ich damit in etwa so gut bedient wie mit einer Fritzbox?
Die Auerswald ist eine reine Telefonanlage, die Fritzbox ein DSL-Router mit Telefonfunktion. Die Anlage bietet deutlich mehr Optionen fürs Telefonieren als die Fritzbox. Die Anlage kann auch an eine Fritzbox mit S0 angeschlossen werden, falls VoIP-Telefonie gewünscht ist.
 
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