FBF als Hardwarepool nutzen

dominicn

Mitglied
Mitglied seit
21 Nov 2004
Beiträge
200
Punkte für Reaktionen
0
Punkte
0
Ich habe seit ca. 1 Woche die Fritzbox Fon und habe dort zwei analoge DECT-Basisstationen angeschlossen. Ich bin jedoch mit den Einstellungsmöglichkeiten nicht ganz zufrieden (evtl. auch, weil ich schon einiges mit Asterisk experimentiert habe und die viele Möglichkeiten schätzen gelernt habe).

Ist auf der FBF auch ein SIP-Server installiert, der sich so nutzen lässt, dass man von einem Asterisk aus, der sich im LAN befindet, ins Festnetz rauswählen kann?

Wenn das möglich wäre, könnte man nämlich für ausgehende Gespräche in der FBF den Asterisk eintragen und diesen dann entscheiden lassen, wie das Gespräch geroutet wird. Dadurch wäre z.B. LCR und ähnliches zu realisieren. Ich möchte aber eben auch per Festnetz rauswählen können, wenn der Gesprächspreis (in den Abendstunden) dort günstiger ist oder wenn schon ein Gespräch per VoIP läuft.

Würde von einem im LAN befindlichen Asterisk aus auch die bevorzugte Behandlung von VoIP-Traffic funktionieren oder geht das nur, wenn direkt von der FBF aus das Gespräch ins Internet abgeht?

Viele Fragen ... vielleicht hat ja jemand einen Lösungsansatz ...

MfG,
Dominic
 
Wenn das gehen würde, hätte ich jetzt kein Asterisk.

Ich habe es vorher so gemacht:
Über Webkonfiguration eine Rufumleitung einrichten und dann die umgeleitete Nummer anrufen, um weiterverbunden zu werden.

Wenn die Durchwahl funktionieren würde, könnte man es auch per Durchwahl probieren.

VOIP-Traffic vom Lan wird wohl nicht bevorzugt, denn die Fritzbox kann soweit ich weiß nur Trafficshaping und kein QoS.
 
Hhhmm ... schade ...

so richtig habe ich noch nicht verstanden, wie du das früher gemacht hast ... hast du es da auch mit dem * gemacht?

Mein Netzwerk sieht im Moment so aus:

FBF hängt zweimal am DSL Splitter (1x DSL-Anschluss, 1x Telefon (analog)). An der FBF (IP 192.168.178.1) hängen analoge Telefone und am LAN-Anschluss hängt mein früherer Router D-Link DI-514 (den nutze ich jetzt als Hub + WLAN Accesspoint). Dieser hat nach außen (in Richtung FBF) eine IP aus dem 192.168.178.*-er Netz und nach innen die 192.168.100.1. Am Router hängt ein PC per LAN-Kabel und ein weiterer ist über WLAN angebunden. Den Asterisk würde ich auch per WLAN anbinden (hätte als auch eine IP aus dem 192.168.100.*-er Netz).

Wäre es möglich, den D-Link Router wieder als Router (mit dem DSL-Modem) zu nutzen und die FBF mit in das LAN zu hängen? Dann würde ich auf dem neu einzurichtenden Asterisk-Rechner auch die QoS-Funktionen einrichten, sodass alles, was ins Internet geht, über diesen Rechner laufen muss. Wäre das machbar?

Dann könnte ich um mit den Telefonen rauszuwählen in der FBF den Asterisk für ausgehend eintragen und wenn ich dann vom Asterisk ins Festnetz wählen will, muss ich das irgendwie mit dieser Durchwahl / Rufumleitungsgeschichte machen ... nur wie genau, weiß ich noch nicht ...

Dominic
 
Nein, ich hatte zwei Fritzboxen, eine im Büro mit Telefonflat, eine zuhause.
Wenn ich zuhause ein "kostenloses" Gespräch führen wollte, mußte ich in meiner Büro-Box die Rufumleitung von einem Port mit einehnder VOIP-Nummer auf die Nummer einrichten (Festnetz), die ich anrufen wollte.

Die Fritzbox kann man vielleicht zur ATA modifizieren und hinter den Asterisk-Rechner hängen. Dann kann man sich auch einen zusätzlichen Router sparen, wenn der Asterisk-Rechner als Router läuft. D-Link-Router haben nach meiner Erfahrung viele Probleme mit VOIP.
---
Bisher habe ich den Umstieg auf Fli4l+Asterisk nicht bereut, die Hardware ist billiger und viel leistungsstärker, als eine Fritzbox und spart mir außerdem noch ein Faxmodem im Dauerbetrieb.
 
Tippfehler schrieb:
Bisher habe ich den Umstieg auf Fli4l+Asterisk nicht bereut, die Hardware ist billiger und viel leistungsstärker, als eine Fritzbox und spart mir außerdem noch ein Faxmodem im Dauerbetrieb.

Das kann ich nachvollziehen, aber solange ich noch bei meinen Eltern wohne, kann ich keinen Rechner direkt am Telefon/DSL-Anschluss aufstellen. Das ist halt etwas ungünstig.
Außerdem sind die Kosten für eine Karte zum Anschluss eines Analoganschlusses auch nicht gerade gering.

Deshalb dachte ich daran, die Anschlüsse der FBF indirekt von einem Asterisk zu nutzen, der dann irgendwo im LAN stehen könnte ...
 
Vielleicht könnte man am Analoganschluß so etwas, wie einen GS-488 anschließen, der einen FXS und einen FXO-Port hat, wenn es mit der Fritzbox nicht klappt.
 
Interessante Idee! Hat der GS-488 eine QoS-Funktion oder ist da irgendwie gewährleistet, dass VoIP-Traffic aus dem LAN bevorzugt behandelt wird. Ich habe doch richtig gelesen, dass man den GS-488 direkt am DSL-Modem als Router benutzen kann, oder?

Dann bräuchte man eigentlich nur den FXO-Port (das ist doch der für das Amt, oder?) und um die Telefone anzuschließen nimmt man die FBF und evtl. noch den FXS-Port des GS-488. Damit hätte man sogar die Möglichkeit, drei analoge Telefone anzuschließen.

Klingt also recht interessant und hängt anscheinend nur davon ab, ob der GS-488 den VoIP-Traffic aus dem LAN bevorzugt behandelt.


Edit:
Ich sehe gerade, dass es auch einen GS-496 gibt, der anscheinend das gleiche wie der 488 macht, nur dass er zwei FXS-Ports hat. Damit wäre dann die FBF hinfällig.
 
Theoretisch haben die GS-Geräte QoS, aber als Router würde ich kein GS-Gerät mehr einsetzen.
 
Tippfehler schrieb:
Theoretisch haben die GS-Geräte QoS, aber als Router würde ich kein GS-Gerät mehr einsetzen.

Funktioniert wohl doch nicht so gut, wie es beworben wird? Was empfiehlst du stattdessen?
 
Es gibt einige Leute, die damit experimentieren, das Trafficshaping der Fritzbox zu verbessern. Bei einer Mod-Firmware kann man wohl schon ein paar Dinge optimieren. Das dürfte wohl eher funktionieren, als dass es für den GS eine funktionierende Firmware gibt.

Meine Empfehlung: abwarten und ippf lesen
 
Okay. Und bei dir gibt der fli4l den Router ab und macht gutes QoS oder wie?
 
QoS kann man zwar einstellen, habe ich aber noch nicht gemacht, bin ja noch Fli4L + Asterisk -Anfänger.
 
Dann kannst du aber nicht gleichzeitig surfen und per VoIP telefonieren ohne dass das Gespräch zerhackt wird, oder?
 
Hmmm, das kommt bei mir eigentlich nicht vor, denn wenn ich über VOIP telefoniere, bin ich gar nicht im Büro, aber auch, wenn meine Frau telefoniert, kann ich gleichzeitig surfen. Aber ich habe 192 kB Upload, das müsste auch für gleichzeitiges surfen reichen.
Abgesehen davon hatte ich bisher noch keinen besseren Router, als den fli4l, bisher gab es kein einziges Problem.
 
Kostenlos!

Zurzeit aktive Besucher

Statistik des Forums

Themen
248,100
Beiträge
2,281,343
Mitglieder
377,302
Neuestes Mitglied
razi