FBF bei Stromausfall automatisch "überbrücken"

m_e_d

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Hi,

ich möchte eine "FBF-Stromausfall-Fallback-Mod" bauen.

Idee: ein 2-fach-Umschalt-Relais in der Telefonleitung wird von der Stromversorgung der FBF angezogen. Fällt der Strom aus, fällt das Relais ab und "überbrückt" dabei die FBF.

Bei Strom hängt das Telefon am FON1-Port der FBF, Amtsleitung am Analog-Port. Ohne Strom wird die Amtsleitung dann direkt ans Telefon gelegt.

Ok, klingt kompliziert, daher habe ich eine Skizze gemacht.

Meine Frage: reicht ein 2-fach-Umschalt-Relais so wie in der Skizze? Oder habe ich da einen Denkfehler drin?

Viele Grüße,
Michael
 

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So wie ich das sehe, müsste es funktioniren.
 
Hallo Michael,

das käme auf einen Versuch an. Unter Umständen ist es nicht so eine gute Idee, dass dann noch der Fon-Ausgang der Box mit dran hängt. Außerdem solltest Du Dir mal ausrechnen, wie viel Strom diese Lösung verbraucht. Nicht, dass Dich das nachher überrascht.

Grüße,
-- mvordeme
 
Man könnte doch einen Schalter nemen, mit dem man entscheiden kann, ob das Gespräch über die Fritz oder dran vorbei gehen soll und diese Lösung bräuchte keinen Strom und wenn der Strom wiederkommt wird das Gespräch trotzdem nicht abgeschnitten.
 
Hilft nur nicht automatisch bei eingehenden Anrufen.

doppelfritz schrieb:
wenn der Strom wiederkommt wird das Gespräch trotzdem nicht abgeschnitten.

Das ist allerdings ein guter Einwand. Vielleicht sollte das Relais einen dritten Kontakt haben, der eine Selbsthalteschaltung realisiert, die erst mit einem Taster aktiviert werden muss. Ich bastle gleich mal ein Bild und hänge es an.
 

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Damit wäre das Problem wegen der abgeschnittenen Telefonaten weg, aber man müsste wissen, wie viel Strom die Schaltung schluckt und ob es sich auch rantiren würde. Ich meine, für einmal im Jahr einen Stromausfall zu überbrücken, dafür sollte man keine 12W Schaltung nehmen, denn soviel schluckt alleine schon die Fritz
 
m_e_d schrieb:
ich möchte eine "FBF-Stromausfall-Fallback-Mod" bauen.

Gibt's schon fertig: Auerswald ISDN Autoswitch (ca 30 Euro)
 
Ich würde da eher zu einer USV wie dieser greifen.
Es ist zwar etwas teuerer als so ein Relais, aber dann könnte man sich die ganzen oben erwähnten Probleme sparen und zudem ist VoIP dann auch bei einem Stromausfall möglich.


Ich persönlich habe zu Hause weder ein Relais noch eine USV. Meiner Meinung nach ist beides unnötig. Wie oft im Jahr gibt es denn schon Stromausfälle?
 
Wenn man bei der Relais-Lösung auf die Selbsthaltung verzichtet (sparsame Relais kenne ich nur mit 2xUM) kommt man auf einen Jahresstromverbrauch von 1 kWh (ca. 25 Cent pro Jahr).
 
Ist es eine gute Idee, das Relais vom Trafo der FRITZ!Box mit versorgen zu lassen oder sollte man besser einen eigenen nehmen? In dem Fall muss man mehr als den Verbrauch des Relais einrechnen.
 
Wenn Du den USB-Anschluß nicht benötigst, könntest Du den Saft vom USB holen (5V-Relais-200mA), sonst direkt vom 12V Netzteil (12V-RElais ,die üblichen 80..100mA sollte das Fritz-Netzteil noch verkraften).

In deiner aktuellen Zeichnung liegt im "Notfall" die Amtsleitung parallel zum FON-Ausgang der Box. Das geht nicht.
Das Relais würde ich in Deinem Schaltplan anders verdrahten und zwar die Wechsler-Kontakte an das Telefon und die anderen Kontakte jeweils an Amtsleitung (wenn stromlos) und Fonport (wenn Strom vorhanden) .

Dann sind bei Stromausfall das Telefon und der Fritzbox-Amtseingang parallel geschaltet und der Fon-Ausgang der Fritzbox abgekoppelt. So sollte es problemlos funktionieren.

Geht denn überhaupt dein Telefon ohne Strom ?

Bei mir habe ich für Notfälle einen AMS-1/2-Wechselschalter hinter den Splitter in die Amtsleitung eingeschleift. An einem Ausgang der AMS hängt die Fritzbox und am anderen ein Schnur-Telefon. Das Schnur-Telefon kann ich auch normal verwenden, es geht nur kein VoIP darüber. Der Vorteil der Lösung: Sie benötigt keinen Strom und die Fritzbox klingelt nicht mit (was sie tun würde, wenn einfach ein Telefon parallel zum Fritz-Amtseingang geschaltet wird und dann gewählt wird).

K
 

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Knuffi schrieb:
Geht denn überhaupt dein Telefon ohne Strom ?
K

vereinfache Version: Ja.

Genauere Version: Fon1 geht bei mir zurück in die TAE Dose und damit an die Verkabelung im ganzen Haus. Dort gibt es auch ein altes Telefon das ohne Strom kann. Ausserdem macht die FBF bei mir nur Festnetz-CbC Least-Cost-Routing. Daher würde ich die Fritzbox nachts gerne ausschalten, um nicht unnötig Strom zu verprassen. Anrufen können soll aber trotzdem noch jemand, und im Notfall will ich natürlich auch nachts noch telefonieren können, ohne erst die FBF zu booten.

Viele Grüße,
Michael
 
m_e_d schrieb:
Daher würde ich die Fritzbox nachts gerne ausschalten, um nicht unnötig Strom zu verprassen.
Da musst Du nun abwägen: Tagsüber (16Stunden) ein Watt mehr durch das Relais (7 statt 6 Watt) und Nachts 0Watt (8Stunden), oder dauerhaft 6Watt.

Du kommst also mit Hilfe deiner Schaltung von 144Wh auf 112Wh, das heißt 32Wh pro Tag gespart. Macht 12kWh pro Jahr. => 2,20 Euro im Jahr gespart.

R
 
Knuffi schrieb:
In deiner aktuellen Zeichnung liegt im "Notfall" die Amtsleitung parallel zum FON-Ausgang der Box. Das geht nicht.
So was hatte ich schon vermutet. Ich habe dann mal den Schaltplan oben angepasst.

m_e_d schrieb:
Daher würde ich die Fritzbox nachts gerne ausschalten, um nicht unnötig Strom zu verprassen.
Dann kannst Du doch auch gut mit einer manuellen Umschaltung leben. Du könntest sogar die FRITZ!Box und das Telefon mit dem gleichen Schalter schalten.

Grüße,
-- mvordeme
 
Zuletzt bearbeitet:
Das war ja bloß einfach irgendein Beispiel. Es soll ja Leute geben, die noch nicht mal wissen, was eine USV ist.
 
wattsparer

Hi

Die Extrem-Stromsparer könnten natürlich ein Bistabiles Relais nehmen. Bastelmässig sollte das mit einem in Serie geschalteten Kondensator funktionieren.
C 470uF (ausprobieren)
(+) (z.B. FB-Netzteil, USB) --------------||-------------------Relais--- (-)


Funktion: Beim Einschalten ist C leer (=kleiner Widerstand) und das Relais wird eingeschaltet. Dann lädt sich C auf und wird hochohmig (=grosser Wiederstand, kein Strom fliest). Bei Sromausfall Entlädt sich C über das Netzteil und das Relais kriegt einen Negativen Schaltimpuls.

Das müsste dann ein Bistabiles Relais mit einer Spule sein.

Grüsse

Psychdoad
 
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