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FBF und Tweaktest Leitungsprobleme

Dieses Thema im Forum "FRITZ!Box Fon: Telefonie" wurde erstellt von JSchling, 2 Nov. 2004.

  1. JSchling

    JSchling Gesperrt

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    Ich habe eine Fritzbox-Fon-Wlan und der Broadband-Reports Tweaktest hat andauernd Packetverluste, die es mit meinem alten Router Zyxel Prestige-310 niemals gab. Z. B. bekomme ich als Ergebniss http://ttester.broadbandreports.com...rvice=dsl&speed=2048&os=winXP&via=routerpppoe
    Wenn ich selber einen Pingtest mache, z.B. mit "ping -t -l 1000 -f broadbandreports.com" kommt nacher als Ergebniss sowas wie "Ping statistics for 209.123.109.175: Packets: Sent = 55, Received = 55, Lost = 0 (0% loss)" - das ganze sieht bei 180 Pings nicht anders aus.
    Frage, warum der Test da seit Wochen diese Probleme macht, mit dem AVM Router lief der noch nie richtig bei mir. Oder liegt es an der Firmware des Routers (bei mir aktuelle 8xx18, war aber auch vorher schon so) ?? irgendwo hab ich was gelesen, dass es Probs bei manchen Firewalltests gibt, da die Box irgendwan nicht mehr auf Anfragen reagiert. Liegt es beim Tweaktest auch daran, dass zuviele Anfragen gleichzeitig vom Testserver kommen und daher einige Anfragen (so ca jede 5te) nicht beantwortet werden, so dass es zu den Packetverlusten kommt.
    Wie gesagt, von meinem alten Router kenn ich das nicht und der lief auch am gleichen Anschluss. Dabei ist es egal, ob ich die FBF via Netzwerk oder USB mit dem PC verbinde, es laeuft natuerlich nichts anderes (ausser VoIP-Registrierung) ein Reboot von Windows und Router hilft auch nicht im geringsten, die angezeigten Werte sind stabil. Ich habe 1&1-DSL-2000 (vorher T-Com, aber duerfte a nichts ausmachen) und dementsprechend wieder ohne Fastpath, die Box zeigt mir ein Signal-Rausch-Ratio von 14-18 als und als Leitungsdaempfung 36-39db, zumindest letzterer Wert ist fuer DSL-2000 nicht gerade der Renner, nachdem was ich gelesen habe. Probleme habe ich ansosten eigentlich keine, die Box funzt wunderbar.
     
  2. JSchling

    JSchling Gesperrt

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  3. pfeffer

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    Hallo!

    Nein, Du bist nicht allein. Ich kannte diesen Tester nicht. Aber auch bei mir (Fritz!Box Fon, Firmware .135) zeigt er Pakteverluste für kleine und besonders große Pakete an (jeweils ca. 20%). Wenn ich mich mit dem Rechner selbst per pppoe einwähle (sogar unter Benutzung des Fritz!Box FonmDSL-Modems) habe ich keine Verluste.
    Meine erste Überlegung war, ob das am Traffic Shaping liegt, aber ich habe nicht gleichzeitig telefoniert.
    Manchmal braucht der Web-Seiten-Aufbau bei mir auch ein "reload" oder braucht sehr lange - ob das mit den Paketverlusten zusammenhängt?

    Das ist schon seltsam und ärgerlich, wenn man sich nicht mher darauf verlassen kann, dass - sagen wir - 99% der Pakete normalerweise auch ankommen. 20% Verlust - und das regelmäßig ist nicht akzeptabel.

    Schilder Dein Problem doch mal avm und sag hier, was die meinen.

    Gruß,
    Pfeffer.
     
  4. Tippfehler

    Tippfehler IPPF-Promi

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    Stimmt die MTU-Size?
     
  5. pfeffer

    pfeffer Mitglied

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    @Tippfehler: ja, jedenfalls zeigt der Paket-Capture keine fragmenitierten Pakete an.
     
  6. JSchling

    JSchling Gesperrt

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    na wenigstens einer, den das auch irgendwie stoert :)
    dabei bin ich recht sicher, dass das Problem zumindest bei sehr vielen der Fall sein wird. Letzte Tage hab ich ne Fritz-Fon-ATA installiert und auf Router konfiguriert und der Pingtest endete gleich. Daher denk ich schonmal nicht, dass es an meinem Anschluss liegt, der alte Router hatte das Problem ja auch nicht. Bei echten 20% Verlust muesste sich das schon sichtbar auswirken, bei mir laufen FTP-Uploads aber mit ca 22kb/sec und Downloads so mit 230-250 kb und die Uhr beim Download laeuft korrekt durch, also da geht wenn ueberhaupt nicht viel verloren, sonst muessten Up- und Downloads ja sichtbar laenger dauern als in der Statusanzeige berechnet und dem ist nicht so.
    Ich denke es liegt an der Firmware, dem DoS-Schutz, weiss nicht wo, aber wie schon oben erwaehnt hab ich was davon gelesen, dass die Box bei zu vielen gleichzeitigen Anfragen zum Ueberlastungsschutz einfach nicht mehr reagiert und das wuerde ja diesen Effekt haben, wenn die Pings zu schnell in Folge geschickt werden. Letzten Endes kann mir das egal sein, selbst wenn mein alter Router das problemlos gemacht hat, aber man haengt an die Fritzkiste ja keinen Mega-Server, dementsprechend gibt es im Normalfall auch keine Unmenge an Anfragen von aussen an deinen Router und wenn doch, kann das eigentlich nur irgendeine Attake sein. Gerade nochmal so getestet, wenn ich mich selber pinge (via DynDNS Adresse) dann klappt das zumindest ganz problemlos, auch von 2 Rechnern gleichzeitig.
    Aber wenn ich etwas Zeit und Lust finde,werde ich mal bei AVM nachfragen. Es sieht ja auch offensichtlich kein anderer ein Problem darin :)
     
  7. pfeffer

    pfeffer Mitglied

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  8. spongebob

    spongebob Aktives Mitglied

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    Ich habe den Test auch laufen lassen und die Verlustmecker bekommen.

    Loss at 56byte pkts: 19%
    Loss at 1000byte pkts: 24%

    Leider hat der Test Recht: Dies beweist ein Blick in das DSL Log. Diverse Pings werden nicht beantwortet. Ich stimme der Vermutung zu, dass dies eine Folge der DoS Abwehr der Box ist, also für den laufenden Betrieb irrelevant. Schade, dass der Test nicht intelligent genug ist, derartige Massnahmen in Betracht zu ziehen und dafür ominöse Verlustwarnungen ausstösst...

    MTU stimmt haargenau: 1492.

    Tipp: Achtet auf RWIN: Dies sollte > 32000 sein. Sonst kommt ihr nicht "auf Touren" (zumindest, wenn Ihr interleaved angeschlossen seid)


    Grüsse
     
  9. JSchling

    JSchling Gesperrt

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    @spongebob:
    also RWIN habe ich mit 63888 (44x1452MSS) den groessten Wert ohne Scaling eingestellt, der moglich ist. 32000 (bzw korrekt dann 31944) waer etwas mager, wo Pings von 150ms zumindest uebern Teich keine Seltenheit sind ?
    meine Infos zum How2RWin habe voralem von http://www.dslreports.com/tweaks/RWIN#howlarge
    aber ich werde es mal testen mit 31944, denn leider bin ich wieder Interleave-maessig angeschlossen (1&1 DSL)

    PS: auch die Tatsache, dass es bei dir auch 19, bzw 24% sind, zeigen recht deutlich, dass es an der Box liegt. Denn ich bekomme immer Werte zwischen 18-20%, bzw 23-25% mit meiner Box und die Fon-ATA vom Kollegen lag da genauso.
    Da sich die Line-Qualitaet des Anschlusses ja nicht aendert, logisch, bleibt als Moeglichkeit fast nur, dass die Box ueberlastet sein koennte (oder ein Muell-Modem beinhaltet), wenn es nicht die DoS-Abwehr ist. In dem Fall waere zumindest stark davon auszugehen, dass die Box bei "weiteren Aktivitaeten" frueher abkackt. Daher habe ich den Test mal laufen lassen waehrend ich mich selber von meinen 1&1VoIP-Account auf meinen WEBde-VoIP-Account angerufen habe. Und selbst das geht dann noch nichtmal direkt, weil WEBde als Proxy bei Purtel eingetragen habe, dass heisst es geht von 1&1 ueber Festnetz nach WEBde, von da nach Purtel und dann zu mir - und die Qualitaet ist sogar akzeptabel :)
    ein Tweak-Test brachte aber fast gleiche Ping-Ergebnisse: http://ttester.broadbandreports.com...rvice=dsl&speed=2048&os=winXP&via=routerpppoe
    Da wundert mich am meisten, dass der RWIN dann auf einmal nur noch 8712 betraegt - ich hab absolut noch nichts umgestellt hier bei mir, also es sind noch die 63888 eingestellt, extra nochmal geprueft mit DrTCPIP.
    Bei http://www.speedguide.net/analyzer.php wird mir so auch erstmal ein Wert von 63888 abgezeigt, was sich auch nicht durch heftigere Up- oder Downloads aendert, aber sobald ich eine VoIP-Fonverbindung aufbaue (Hoerer abnehmen reicht nicht :)) egal ob zu meinem Haendy oder zu meiner 2ten VoIP-Adresse (wobei letzteres die Box ja doppelt belastet, der Anruf geht ueber die Box raus und wieder rein) wird als RWin nur noch 1708 angezeigt. Eine Festnetzverbindung wirkt sich (eigentlich auch logisch) nicht auf den RWin aus, da bleibt es 63888. Ich denk mal das ist auf das Traffic Shapening zurueckzufuehren.
     
  10. spongebob

    spongebob Aktives Mitglied

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    Meiner Erfahrung nach bringen RWINS > 32768 keinen nennenswerten Gewinn mehr. Es macht auch nix, wenn Du den Wert auf 1 Mio setzt. Der Wert wird doch nur dazu gebraucht, dass Deine TCP Gegenstelle weiss, dass sie ruhig mehr Bytes zu Dir schaufeln kann, bevor sie auf ein ACK Deinerseits spitzen sollte. Wesentlich relevanter wird der Wert, wenn man ihn zu klein wählt. Dann schaufelt die Gegenseite (= das Web) nur kurze Pakete und verschwendet viel Zeit mit dem Warten aufs ACK. Folge: Durchsatz bricht ein.

    Aber wer's ganz genau machen will: Hier ein "Calculator" :)

    http://www.dslreports.com/faq/677


    Grüsse
     
  11. JSchling

    JSchling Gesperrt

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    na da hab ich hier wohl noch etwas lange rumgetestet:) also auch nochmal in mein letztes Posting gucken, was ich bearbeitet habe.
    Dann sehe ich es aber richtig, dass ein RWin von bis 65tausend-irgendwas aber auch nicht wirklich schadet ?! wichtig halt das Scaling deaktiviert bleibt um deb Header klein zu halten.
    PS: der Rechner auf DSLReports zeigt fuer DSL2048 und 150ms (was ich fuer relevant halte) schon einen Wert von 38400 an

    hab den Test nun nochmal gemacht mit RWin 31944 und es kommt zu den gleichen Packetverlusten