FBF7050 als SIP Server (OHNE Asterisk)

hmilz

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Servus und guten Abend,

hat eigentlich schon mal jemand über einen "kleinen" SIP-Server nachgedacht, der ohne die bei Asterisk offenbar nötigen Verrenkungen auf der FBF mitlaufen kann? Sinn: Einbindung von WLAN-Handys, Nutzung aller externen Telefonie-Funktionen. Dazu braucht es eigentlich nur ein Gateway, das

  • nur ULAW anbietet;
  • damit könnte man ohne weiteren Codec-Rechenaufwand die Daten in die Telefoniefunktionen einspeisen (so eine Schnittstelle vorhanden ist, kann das bitte jemand aufklären) - die FBF würde sich dann z.B. mit Hilfe von TSB um die Gesprächsverteilung kümmern;
  • nur minimale SIP-Funktionen anbietet (registrieren, Codec ULAW anbieten, INVITE, usw.);
  • sich in die Konfiguration "ISDN-Endgeräte" einklinkt und die WLAN-Fone als interne ISDN-Endgeräte mit eig. Nummer unterschiebt. Dort kann man nämlich beliebige Strings als Namen eintragen... darüber könnte man die Zuordnung zum Telefon herstellen, bsp. MAC-Adresse / IP-Adresse / SIP-Namen.

So in etwa jedenfalls.

Die andere Variante wäre, an den internen S0 eine DECT-Basisstation mit mehreren Nummern zu hängen, aber das wird wahrscheinlich teurer, und es ist bei der Anzahl der Telefone am Ende doch begrenzt.

Jemand eine Idee, ob und wie das zu realisieren ginge? Klein, schnuckelig und Unix-like (kann eine Funktion und die richtig :-) )?

Oder kann man dafür diesen Hack nutzen?

<off-topic> Irgendwie geht die Uhr auf dem Forenserver um ca. 5 Minuten nach ... </off-topic>
 
Zuletzt bearbeitet:
Darüber wurde meines Wissens schon geredet. Allerdings nicht hier, sondern in dem Modikation-Bereich. Deshalb schiebe ich das hier auch direkt mal dort hin ;)
 
Interessant - kam nur leider net sehr viel raus bisher.

Interessant auch, dass AVM das nicht als ihre Baustelle ansieht. Vielleicht könnten sie mit Hilfe einer solchen Funktion ja auch WLAN-Telefone verkaufen ;-) (OK, das wäre schon ein Schritt für eine ehemalige (?) ISDN-Company).

Würde gerne mal hier diskutieren, welche Funktionalitäten ein solches Progrämmlein abbilden müßte. SER ist es nämlich nicht, weil dem die Schnittstelle in die FBF fehlt (ich will ja in die externe Rufverteilung, d.h. ein WLAN-Fon soll sich genau so benehmen können wie ein ISDN-Fon, von gewissen ISDN-Leistungsmerkmalen mal abgesehen, aber "you get the idea").

Code müßte man von dem freien Asterisk-Projekt übernehmen können.
 
Ich dachte, dass die oben genannten Wünsche genau die Kombination Asterisk und SER / Openser macht.
 
Sehe ich nicht. Zum einen braucht diese Kombination zuviel RAM, zum anderen - wie bekomme ich die Gespräche in die ISDN-Schnittstelle? Über die CAPI? Und dann der Aufwand? Oder gibt es eine andere Schnittstelle, die in der FBF die Gespräche in die Rufverteilung übernimmt?
 
Hallo,

ich zitiere mal aus dem Astersik on Fritzboxthread:

"Ich habe mich mal an die Einrichtung des Asterisk auf meiner 7170 gemacht und lief recht problemlos ... !!!
Das SIP-Telefon meldet sich beim Asterisk-Server erfolgreich an ( soweit ich das zumindest sehen kann ).
Eingehende Anrufe aus dem Festnetz ( ISDN ) können sowohl auf ISDN Endgeräten als auch auf den SIP-Phones angenommen werden.

Was ich jedoch nicht geschafft habe, ist es vom SIP-Telefon aus via ISDN rauszutelefonieren. "

... und einen Beitrag später:

"Rauswählen geht doch!!!

Ich musste lediglich die Ortsvorwahl davorpacken ... und schon gingen auch ausgehende Anrufe"


"Ich kann bestätigen, daß bei mir SIP und CAPI stabil laufen. Habe schon einige längere Gespräche sowohl via ISDN als auch via SIP ( d.h. SIP->FBF->ISDN, da ich keinen SIP-Provider nutze ) geführt und et lüppt wie geschmiert!"

http://www.ip-phone-forum.de/showthread.php?t=101903&page=2&highlight=asterisk
 
Sorry, damit kann ich nichts anfangen (es sei denn, ich hätte was übersehen). In dem Thread wird auf diese Seite verwiesen, dort steht:

"Asterisk braucht recht viel RAM, deshalb sollte (muss?!) wlan in der fritzbox ausgeschaltet sein."

Mir geht es aber wie beschrieben grade um die Anbindung von WLAN-Telefonen. Genau deswegen hatte ich darauf hingewiesen, dass Asterisk _nicht_ die Lösung zu sein scheint.

Also nochmal zurück...

Evtl. gibt es die Möglichkeit, aus Asterisk alles rauszuwerfen, was nicht unbedingt nötig ist? Ich habe mich mal eine Weile intensiv mit Asterisk beschäftigt, aber der Betrieb eines zusätzlichen Rechners nur dafür war mir zu aufwändig (daher ja unter anderem die FBF). Kann mich nicht recht erinnern, aber ich meine, sehr viele Compile-Optionen gibt es nicht...

Ich würde IAX schon mal weglassen, sowie alle Codecs außer ULAW (die Bandbreite ist hier denke ich zweitrangig - hey, ob ein WLAN-Fon 64 oder 8 kbit/s braucht, wen juckt's. Aber die FBF muss dann in der Regel nur 1x Codecs umrechnen...). Weiß jemand, ob das genug bringt, damit Asterisk neben WLAN und DSL läuft?
 
Zuletzt bearbeitet:
Das ist diesbezüglich schon der 2. Beitrag, in dem das Wort Aufwand/aufwändig vorkommt.

Mit dieser Einstellung wirst Du nicht weiterkommen.

Bemühe mal die Forensuche nach den Wörtern Buildroot/Crosscompiler/uClibc/SIGSEGV/chroot ... Dann wirst Du feststellen, dass die Lösung mit der Fritzbox zu den aufwändigsten gehört. Hast Du Dir schon mal ein Buildroot / Crosscompiler gebaut, um Sourcen für die Fritzbox zu kompilieren? Viele scheitern schon hieran.
Letztendlich kann man über jeden Schnippsel Code dankbar sein, der dann auch auf der Fritzbox läuft. Meistens macht Dir hier die alte uClibc, welche AVM verwendet, einen Strich durch die Rechnung, so dass Du die Quellen garnicht erst kompiliert bekommst oder Dir die Programme dann spätestens auf der Fritzbox mit SIGSEGV verrecken.
Allein die Verrenkungen diesbezüglich, um Asterisk zum laufen zu bekommen (chroot Umgebung), sprechen für sich.
Ich habe die letzten 1 - 2 Wochen versucht, openser zum laufen zu überreden. Jedoch ohne Erfolg. Jetzt verwende ich auch Astersik, und zwar als reinen SIP-Server. Alle anderen Module habe ich rausgeschmissen und die Konfiguration schraube ich momentan auf ein Minimum runter.

Und wenn Du nur minimale SIP-Funktionen haben willst, dann reicht auch Asterisk allein.
Ob Deine von Dir gewünschte Konfiguration läuft, wirst Du jedoch schon selbst feststellen müssen.
 
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