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Festnetz-Discounter fast immer günstiger als Internettelefon

Dieses Thema im Forum "Lesestoff" wurde erstellt von timito, 15 Jan. 2005.

  1. timito

    timito Neuer User

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    Potsdam (AFP) - Telefongespräche über das Internet verursachen grundsätzlich deutlich weniger Kosten als in den klassischen Telefonnetzen: Die schnelle Übertragung von Daten-Sprachpaketen ist einfach billiger als die Sprachübertragung per Kupferkabel. Allerdings können Voice-over-IP-Anbieter diesen Kostenvorteil nur teilweise ausschöpfen und an ihre Kunden weitergeben. Verbraucher, die sparen wollen, müssen deshalb genau auf die Tarife schauen.

    Gespräche von und zu normalen Festnetztelefonen oder Handys werden bis zum nächsten Internet-Netzübergang über normale Telefonleitungen geführt, wofür deren Betreiber die üblichen Kosten verlangen. Weil die Netzübergänge noch rar gesät sind, wird ein Großteil der Internettelefonate ins Festnetz tatsächlich ganz klassisch vermittelt. Netzinterne Gespräche gibt es dagegen durchweg zum Minuten-Nulltarif, nicht jedoch in jedem Fall ohne Grundgebühr.

    Der Internetprovider Broadnet-Mediascape schlägt für VoIP monatlich 9,99 Euro auf die Rechnung auf und langt insbesondere bei Auslandsgesprächen kräftig zu. Nach Südamerika, Südafrika oder Neuseeland kostet die Minute bis zu 188,5 Cent. Call-by-Call-Gespräche schlagen hingegen oft nur mit Gebühren zwischen 2,1 und 5,3 Cent zu Buche. Günstig bei Broadnet-Mediascope sind hingegen innerdeutsche Telefonate ab einem Cent pro Minute.

    Ein Cent kosten innerdeutsche Gespräche ins Festnetz auch beispielsweise bei 1&1, Bellshare oder Freenet. Bei Gesprächen ins deutsche Handynetz sind alle VoIP-Anbieter dagegen deutlich teurer als der billigste Call-by-Call-Anbieter, der 16 Cent verlangt. Für zwei Cent nach China telefonieren kann man bei Bellshare und Purtel über das Internet - oder eben ganz klassisch per Call by Call. Besonders günstig ist Freenet bei Gesprächen zu Handys in viele europäische Staaten. Der Anbieter verlangt hier durchgehend 4,9 Cent pro Minute, wo Call-by-Call-Anbieter drei- bis viermal so viel kassieren.

    Wer das Ganze angesichts des Tarifdschungels erst einmal ausprobieren will, muss nicht gleich ganz umsteigen - der Festnetz-Telefonanschluss muss bei den meisten DSL-Breitbandanschlüssen ja ohnehin beibehalten werden. Und DSL ist in der Regel Voraussetzung für die Internettelefonie. VoIP-Einsteiger können sich zunächst einmal kostenlose Software wie etwa X-Lite oder Skype herunterladen, einfach einen Kopfhörer mit Mikrofon an ihren Rechner anschließen und losplaudern.
     
  2. supasonic

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    Da man sich mit VoIP die T-Com Straf..., äääh: Grundgebühr sparen kann, stimmt - jedenfalls für mich - die Rechnung wieder.
     
  3. florianr

    florianr Aktives Mitglied

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    @supasonic
    Naja, aber wirklich viele Anbieter für bitstream Asnchlüsse gibt es ja nun auch nicht. Und die wenigsten können den günstiger anbieten als z.B. T-Net mit DSL 1000 und z.B. 1und1 5GB Volumentarif zu Buche schlägt. (oder auch Arcor mit ISDN und DSL Flat)
     
  4. supasonic

    supasonic Admin-Team

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    Nein, so ist das auch nicht gemeint. Ich hole mal etwas weiter aus:

    Für mich habe ich das dahingehend gelöst, dass ich an einem ganz normalen T-Net Anschluss eben nur den "DSL-Teil" belege.

    Damit brauche ich eben keine Anschluss-Grundgebühr - und auf die sonst fällig gewesene ISDN-Einrichtung
    (oder einen weiteren T-Net Anschluss) konnte ich auch verzichten ...
    (Das Arcor-Angebot gab's da noch nicht.)

    Auch hatte AVM mit der FritzBox für mich die richtige Lösung zur richtigen Zeit.
    (Dass es auch anders geht, habe ich hier erst später gelesen ...) :wink:
     
  5. Fux

    Fux Mitglied

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    Wie man von "fast immer günstiger" sprechen kann, wenn doch eigentlich _alle_ Discounter zur Hauptzeit deutlich mehr als 1 Cent pro Minute ins deutsche FN verlangen, ist mir absolut schleierhaft.
     
  6. florianr

    florianr Aktives Mitglied

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    @Fux
    Stimmt und dann auch noch zumeist mit wechselnden Tarifen. Irgendwann günstiger und dann iweder teuerer.
    Obwohl wir uns wirklich bemüht haben an unseren FN Telefon immer günstige Vorwahl Nummern zu benutzen, sind unsere Rechnungen mit VoIP über 1und1 für natinale Festnetz Telefonate fast 20-30 Euro günstiger als vorher. Dieses ganze CbC Zeug bringt meines Erachtens nach nichts, wenn man man mit mehreren gemeinsam einen Anschluß benutzt. Kann ja nicht jeder immer nachsehen, welcher Anbieter für welche Verbindung gerade am günstigsten ist.

    @supasonic
    Naja so gesehem hast Du recht, daß habe ich jetzt auch vor, ISDN kündigen und dann nur noch T-Net+DSL+VoIP.
    Was meintest Du mit "(Dass es auch anders geht, habe ich hier erst später gelesen ...)"?
     
  7. supasonic

    supasonic Admin-Team

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    @ florianr:

    es ist so gemeint, dass es nicht unbedingt immer die FritzBox sein muss ... :wink:
    (Wobei das jetzt keine Abwertung sein soll!)


    edit 18:57
    Noch der Vollständigkeit halber - der Link zum originalen Artikel.