Firmware auf Basis des DS-Mod

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klez

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Ich habe mir in den Kopf gesetzt eine eigene Firmware für die Fritzbox zu basteln. Was ich im Sinn hatte sollte in erster Linie für die 7170 gedacht sein und die natürlichen Grenzen des Flash-Roms aushebeln. Sprich: Bootfähiges Grundsystem mit allen nötigen Modulen im ROM, der Rest auf einem ext2 Formatierten USB Stick. Daduch könnte das "Betriebssystem" nahezu beliebig groß werden. Alles weitere sehe ich dann...

Leider fehlt mir an allen Ecken und Enden eine ordentliche Dokumentation. Ich weiss z.B. nicht wie groß der Kernel maximal sein darf. Gibt es da überhaupt eine Grenze und wenn ja warum? Welche Kernelmodule benötigt die Fritzbox 7170 essentiell und welche sind optional? Recht viele Fragen...

Wie die Firmware mit ds-mod aufgebaut ist, kann ich mir notfalls aus den Makefiles zusammenreimen, aber das dauert nunmal seine Zeit. Lieber wäre mir hier ein Thread mit "Hardcore" Developer Themen, die über das "Wie Compiliere ich dies und das" hinausgeht. Wäre für jedes Interesse und Hilfe dankbar :)
 

klez

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Da hätten wir auch gerade schon die nächste Frage: Welche Module betrifft es genau, bei denen der Sourcecode nicht frei verfügbar ist? Angesicht dieser Tatsache wird ein 2.6er Kernel wohl leider ein Traum bleiben.

Bitte bitte nicht übel nehmen, aber ich finde es wirklich schade, dass bei Opensource Projekten die Dokumentation immer vernachlässigt wird. Am schlimmsten Empfand ich es bei der Dbox2... Irgendwann konnten nur noch die "alten Hasen" durchblicken, welche aber kaum noch anzutreffen waren. Es gab keine Diagramme, Schemas, Architekturpläne oder sonst irgendwas... Von UML schien da noch niemand etwas gehört zu haben. Über die daraus entstehenden Fragen beschwerten sich aber alle...
 

danisahne

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Ehrlich gesagt weiß ich selber nicht, welche Kernel Module alle nicht Open Source sind. Das ändert sich möglicherweise auch immer mal wieder. Ich baue nur mit Hilfe der AVM Sourcen den Kernel und ein paar Module und packe sie zusätzlich in die Firmware ein. Alle Module, die nur vorkompiliert vorliegen sind ja schon in der Firmware vorhanden, so dass ich mich um die nicht kümmere.

Mfg,
danisahne
 

Darkyputz

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2.6ér kernel ein traum??
soweit ich gelesen habe hat die speedport 501V den 2.6ér...kannn man sich den da nicht "entleihen"??
Quelle: http://www.router-forum.de/thread.php?threadid=30951&sid=
immerhin iss das ding ja nen fritzderivat...

Sollte ich mich vergallopiert haben...sorry.
 

heini66

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module?
not open source:
ich weiss:
wlan
im ar7port vom openwrt sind da auch schon welche am wirblen... ich werd mal versuchen, mich da ran zu hängen.
gibt aber für 2.6 sourcen eines projektes... allerdings sieht das da mit preformance und verschlüssellung ziemlich traurig aus.

vermute:
dsp. (voip funktionen???)

verfügbar:
switch, siehe linksys v1.1

2.6 ;
ich vermute und hoffe ja da passiert was in nächster zukunft bei avm...
siehe orignal rc.net script, darin abfrage von 2.6 modulen. seit wann die drinn sind? k.a. ist mir gestern abend aufgefallen.
 
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klez

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Darkyputz schrieb:
soweit ich gelesen habe hat die speedport 501V den 2.6ér...kannn man sich den da nicht "entleihen"??
Glaube nicht... So wie ich es dem Thread entnehmen konnte, rückt die T-Com den Sourcecode nicht herraus, was ohne bestimmte Rechtliche Vorkehrungen sogar illegal ist. Whatever. Ich sehe bisher ohnehin keinen wirklichen Vorteil den 2.6er Kernel zu verwenden, da er hauptsächlich Features bietet, welche die FB ohnehin nicht nutzen kann. Ein neuerer Kernel als 2.4.17 wäre dennoch wünschenswert.

danisahne schrieb:
Ich baue nur mit Hilfe der AVM Sourcen den Kernel und ein paar Module und packe sie zusätzlich in die Firmware ein.
Soweit ist das auch absolut ok. Woher hattest Du die Kernel Config? Kann man die "default" config von AVM beibehalten, oder bedarf es irgendwelcher Änderungen? Unterliegt der Kernel einer Größenbeschränkung?

Als Dateisystem verwendet ihr Squashfs, welches sich beim Start in den Speicher der Fritzbox entpackt und dann virtuell zur Verfügung steht. Da mein System ohnehin zum Großteil vom USB Stick laufen soll, wäre der Einsatz von Squashfs RAM Verschwendung. Muss das Image der Box unbedingt Squashfs sein, oder wäre auch z.B. jffs2 denkbar ?
 

olistudent

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Hi.
Die original Firmware sollte mit der default config von AVM laufen. Da musst du nur was ändern, wenn du z.B. den Kernel mit lzma statt mit gzip komprimieren willst oder andere Module benötigst.

Theoretisch sollte es möglich sein, dass die FritzBox auch ein anderes Dateisystem bootet, wobei ich nicht weiß, ob squashfs fest einprogrammiert ist.
Weiterhin würde ich vermuten, dass der Kernel bei der 7170 keine Größenbeschränkung unterliegt, weil das ja eine hidden_root-Box ist.
Das heißt, Kernel und Dateisystem sind in einem mtdblock einfach hintereinander.
Und hier liegt auch schon das Problem: Wenn ein Dateisystem nicht an der mtdblock Grenze beginnt wird es immer Read-Only gemountet.
Daraus würde ich jetzt folgern, dass dir jffs2 nicht weiterhilft!?
Das squashfs wird übrigens nicht beim Start der Box ins RAM entpackt. Das passiert während dem Zugriff, wenn der benötigte Block nicht im Cache ist.

MfG Oliver
 
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