go4java schrieb:
Leider haben sie - entgegen meines Ratschlags - nur 1 CAT-Kabel je Raum platziert (und auch noch falsch auflegen lassen), so dass parallel ANALOG TEL. und PC-Netzwerk ausfällt.
wie bereits geschrieben sind normalerweise noch 4 Adern frei, so dass man wahlweise 1-2mal analog oder einen ISDN S0 Bus nach oben legen kann.
IMO benötigst Du dazu nicht mal irgendwelche Adapter o.ä.
Bei ISDN montierst Du oben eine RJ 45 Doppeldose, un belegst die eine Seite nach dem Schema Deiner Wahl mit 4 Adern für LAN.
Die 4 freien Adern legst du entsprechend dem ISDN Schema auf der zweiten Buchse auf.
Am anderen Ende, im Keller verwendest Du am besten ein kleines Patch Feld, dann kannst Du dort die 4 Adern für LAN und die 4 Adern für ISDN entsprechend auflegen, dass Du von dem Patchfeld ausgehend mit einem 1:1 RJ45 Patchkabel weiter verkabeln kannst.
Für analoge Telefonie würde ich u.U. Kombidosen nehmen, diese sind zwar nicht so gut geschirmt wie richtig gute CAT5 Dosen, sind aber praktisch und sehen gut aus. Vorallem erste Wahl, wenn UP Dosen gesetzt werden sollen und bereits entsprechende Bohrungen und Rahemen für nur eine Dose vorhanden sind.
Ansonsten kannst Du doch dort einfach zwei freie Adern auf eine TAE Dose klemmen. Im Keller legst Du die zwei freien Adern einfach auf eine RJ12 Dose auf. (zur Not geht auch eine RJ45 Dose). Wobei sich die Belegung dieser Dose nach der verwendeten FBF richtet.
- Wo sollte man den Router platzieren und welchen (Fritz...), WLAN vom Keller nach oben funktioniert nicht!
Alos ich würde eine FBF in den Keller setzen, bei Bedarf kann man das ganze ja noch mit einem Access Point erweitern, außer es soll schon von vorneherein WLAN eingesetzt werden.
Welche fbf zum Einsatz kommt, hängt vorallem davon ab, ob ISDN Endgeräte angeschlossen werden sollen.
IMO würde eine 5140 ausreichen, interner S0, zwei analoge Nebenstellen, 4x LAN, KEIN WLAN.
Wenn 4xLAN nicht ausreicht, muss man das ganze mit einem einfachen Switch erweitern.
Wenn 3 analoge Nebenstellen vorhanden sein sollen, würde ich auf eine 7170 ausweichen.
Wenn mehr als 3 Nebesnstellen benötogt werden sollte man entweder gleich auf eine vernünftige TK ausweichen, oder eine 5140 mit einer ISDN TK mit den benötigten Nebenstellen kombinieren.
...
Notebook und Tel. soll im EG sein.
Man könnte die fbf natürlich auch im EG installieren, meist ist das aber nicht gewünscht. Dann könnte man das WLAN aber u.U. gleich nutzen, und muss nicht mit einem zusätzlichen AP arbeiten.
- Vielleicht kann man auch die neue AVM-All-In-One-Lösung nehmen (Router und VoIP).
Das wären die angegebenen fbf s.o.
- Welche Telefone? Ich dachte an analoge DECT-Mobilteile, einmal mit Anrufbeantworter
Wieviele Leute nutzen den Anschluss denn? Ich würde sinnvoller weise eine ISDN DECT Basis einsetzen. Dazu die benötigte Anzahl an Hörern. Z.B. eine Siemens SX455.
Das ist zwar etwas teurer, bietet aber erheblich mehr Komfort, so sind zwei Gespräche gleichzeitig möglich (an einem analogen Anschluss müsste man dann natürlich für ein zweites Gespräch auf VoIP ausweichen!), internes Verbinden und Sprechen ist komfortabel möglich, ein zentraler AB, der an allen Handteilen abgerufen werden kann usw.
und 1 Slave-Station, ggf. erweiterbar...
Sind die Funkbedingungen dort so Schlecht, dass man tatsächlich eine zusätzliche Station als Repeater braucht? Oder was meinst Du mit Slave? Wenn es nicht gerade massive Stahbeton Decken oder Lehm ist, sollte eine DECT Station für ein Haus ausreichend sein.
Das wären so die Rahmenbedingungen
Naja da fehlen aber noch einige wichtige Informationen:
- wieviele Personen sollen telefonieren
- wieviele Gespräche gleichzeitig werden benötigt
- was für ein Telefonanschluss ist vorhanden
- womit telefoniert die Familie bisher? vielleicht lassen sich vorhandene Endgeräte ja sinnvolle integrieren,
- Wenn eine neuer Anschluss beauftragt wird, wo? vielleicht kann man dort ja brauchbare Hardware beziehen.
- Soll denn nun WLAN eingesetzt werden?
...
da sie schon bald einziehen möchten.
Na dann ... viel Erfolg!