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Fragen zur Konfiguration der Fritzboxfon hinter einem Router

Dieses Thema im Forum "FRITZ!Box Fon als ATA" wurde erstellt von nobwe, 18 Jan. 2005.

  1. nobwe

    nobwe Neuer User

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    Je mehr ich hier lese, desto weniger verstehe ich.
    All meine Fragen sind sicher schon beantwortet worden, aber leider nicht zusammenhaengend. Deshalb eroeffne ich einfach ´mal einen neuen Thread. Also bitte nicht gleich schlagen
    Vorweg meine Konfiguration:
    -ISDN Telefonanschluss sowie DSL1000 von der Telekom
    -Volumentarif von 1&1
    -Festnetzrufnummern bei 1&1 fuer VoIP freigeschaltet
    -Fritzboxfon (letzte Firmware)
    -IPCop Firewall/Router
    -Kein DHCP

    Bisher geht mein DSL Modem von der Telekom online, IPCop bezieht die IP-Adresse vom Modem. Das so genannte gruene Interface hat die IP 192.168.1.1.
    Auf den Rechnern im gruenen Netzwerk habe ich als Gateway die 192.168.1.1 und als DNS Server ebenfalls die 192.1681.1 eingetragen. Der Router bezieht die IP des DNS Servers der Telekom automatisch. Funzt seit Jahren hervorragend.
    Im Grunde moechte ich nur das alte DSL Modem durch die Fritzboxfon ersetzen, damit ich VoIP nutzen kann. Alles andere soll eigentlich so bleiben wie es ist.
    Nur leider klappts nicht so wie ich es mir vorstelle.
    Was funktioniert hat ist folgendes:
    Ich habe den DHCP Server auf der Fritzbox deaktiviert, ihr gesagt sie solle sich wie ein Modem verhalten sowie dem Router die neuen Zugangsdaten von 1&1 mitgeteilt.
    Ich gehe davon aus, dass das so richtig ist. Mit den Zugangsdaten der Telekom, komme ich ja sicher nicht in den Genuss des Volumentarif´s von 1&1?!
    Dem Lanschluss der Fritzbox muesste doch quasi die per DHCP von der Telekom bezogene IP zugewiesen werden, oder?
    Wie auch immer. Ich habe das Telekom Modem gegen die Fritzbox getauscht und kam von den Rechnern im gruenen Netzwerk in´s Internet. Die Einstellungen im Browser blieben unveraendert.
    Wie schon gesagt habe ich meine Festnetzrufnummern bei 1&1 erfogreich fuer VoIP registriert. Diese Daten habe ich der Fritzbox bekanntgegeben.
    Telefonieren kann ich jedoch nicht, weder ueber +1#..., noch indem ich die Rufnummer direkt eingebe. Ueber´s Festnetz ´raustelefonieren geht uebrigens auch nicht. Es kommt permanent das Besetztzeichen. Im Journal der Fritzbox steht sinngemaess ...Konnte die Rufnummer xxxxx nicht anmelden.... Fehler 401 (glaube ich, sitze gerade nicht vor der Maschinerie). Den Telefonport an der Fritzbox habe ich natuerlich mit dem NTBA verbunden.
    Ports habe ich allerdings nicht weitergeitet. Ist das der Fehler? Wenn ja, wohin soll ich die Ports weiterleiten? Doch nicht auf einen Rechner; ich moechte ja nicht per Software, sondern ueber ein an die Fritzbox angeschlossenes Telefon telefonieren. Oder muessen die Ports auf die IP der Fritzbox (192.168.178.1), die ja nach meiner Ansicht in meiner Konstellation voellig aussen vor sein muesste, weitergeleitet werden?
    Testweise habe ich die Fritzbox direkt an einen Rechner angeschlossen, DHCP eingeschaltet und den Rechner seine IP von der Fritzbox beziehen lassen. Surfen klappt, Telefonieren leider wieder nicht. Hab die Ports mal an die IP des Rechners weitergeleitet. Geht trotzdem nicht, was eigentlich nicht verwunderlich ist.
    Nun habe ich noch einen VoIP Account bei web.de angelegt und will mal versuchen via Software vom Rechner aus zu telefonieren. Dazu bin ich aber noch nicht gekommen.
    Mir ist ehrlich gesagt voellig unklar, ob ich etwas falsch konfiguriert habe oder ob vielleicht das Problem bei 1&1 liegt.... Oder an der Fritzbox??
    Was mache ich falsch bzw. was kann ich noch testen?

    Viele Gruesse vom Niederrhein

    Der Norbert
     
  2. digi-daddler

    digi-daddler Mitglied

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    hallo norbert,

    mir ist nicht klar warum du die fritzbox nur als modem einstellst.
    moechtest du denn die dsl-anwahl von den rechnern selbst machen lassen?
    ich wuerde das die fritzbox machen lassen, auf den rechnern brauchst du nur internet ueber lan einstellen mit der adresse der fritzbox als gateway und dnsserver.
    wenn du dann die fb sowohl festnetz- als auch dslmaessig mit dem splitter verbindest sollte auch dem telefonieren incl. bandbreitenmanagement nichts mehr im wege stehen (wenn du in der fb unter telefonie die nummern richtig einstellst auch mit voip)

    gruss,
    wolfgang

    apropos: du solltest 'mal deinen apostroph ueberdenken, so ist dein text schwer lesbar :D

    (@digi-daddler: Bitte die Edit-Funktion benutzen, wenn du etwas ergänzen möchtest. UdoSW)
     
  3. nobwe

    nobwe Neuer User

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    Moin Wolfgang,

    Stimmt, habe ich aber erst jetzt gesehen.
    So hatte ich mir das eigentlich gedacht. Ich moechte auf IPCop als Firewall nur sehr ungern verzichten. Ich muss mal nachlesen wie IPCop konfiguriert werden kann.
    VoIP funktioniert jetzt; manchmal ist die Loesung so einfach.
    Da ja angeblich die Rufnummer nicht angemeldet werden konnte, habe ich das Passwort bei 1&1 und entsprechend auf der Fritzbox neu gesetzt, danach gings einwandfrei.
    Nachdem nun diese Huerde genommen ist, werde ich heute abend mal die Fritzbox wieder vor den Router setzen. Das hat ja schon funktioniert. Wenn sich IPCop als reine Firewall betreiben laesst, soll halt die Fritzbox den Router spielen.
    Schaun wir mal.

    Gruesse

    Norbert
     
  4. Novize

    Novize Moderator
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    So was schreibst Du, ohne die Funktion der Shift-Taste zu überdenken ;-)
    (Auch so etwas erleichtert die Lesbarkeit...)
     
  5. xtoph

    xtoph Neuer User

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    Meine Ausgangslage ist identisch. Sprich, ich habe IPCop und will diesen auch weiter als primären Router nutzen. Daher habe ich die Fritz!Box dahinter gehengt und nutze nur den VoIP-Teil. Grundsätzlich habe ich dazu diese Anleitung benutzt.

    "Verfeinert" habe ich die Sache dadurch, dass die Fritz!Box nicht im normalen Netz hängt, sondern in die DMZ verfrachtet wurde. Das muss nicht zwingend sein, aber ein bisschen Paranoia hat noch nie geschadet.

    Die Fritz!Box als Modem zu nutzen kann mit VoIP nicht funktionieren. Steht außerdem explizit im Handbuch.
     
  6. staudtm

    staudtm Neuer User

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    @xtoph: schön zu hören, dass Du mit meiner Anleitung zurecht gekommen bist.

    @nobwe: im Prinzip ist Deine Konstellation genau das, was ich in der Anleitung erklaere. Dein Router (kenne ich nicht) macht alles so weiter wie bisher (Einwahl ins Internet usw.). Die FritzBox bekommt eine IP-Adresse aus Deinem Netzwerk (die "innere" Seite Deines Routers). Bei der Konfiguration der Box darauf achten, dass Du "Alle Computer befinden sich im selben IP-Netzwerk" aktiviert hast; dann arbeitet die Box als Bridge.

    Da Du noch keinen DHCP Server hast, kannst Du das sie Box machen lassen (DHCP beim LAN/WLAN Interface aktivieren).

    Gruss
    Markus
     
  7. nobwe

    nobwe Neuer User

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    Moin allerseits,

    und vielen dank für Eure Antworten.
    Im Moment läuft die Box als Router; alles funktioniert, allerdings muss ich Ports natürlich in der Box und in der Firwall weiterleiten. Nunja, damit kann man leben.
    Den Tip mit der Box in der DMZ finde ich gar nicht übel. Bei nächster Gelegenheit werde ich das testen. Einen grossen Vorteil hat es nämlich, wenn IPCop der primäre Router bleibt: man kann mehre Dyndns-Accounts updaten.
    Vielen Dank nochmals und viele Grüsse

    Norbert
     
  8. Andre

    Andre IPPF-Promi

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    Man kann in der FBF auch alle Ports auf einmal weiterleiten - sinnvollerweise an die dahinter liegende Firewall.
    Über das Webfrontend der FBF funktionierts nicht richtig. Dort gehts nur für GRE und ESP Protokoll, für TCP und UDP merkt es sichs die FBF nicht. Durch Editieren der ar7.cfg auf der Box kann man aber den vorhandenen Eintrag "TCP 0.0.0.0:0 0.0.0.0:0 1 ..." auf "TCP 0.0.0.0:0 192.168.178.19:0 0" ändern (bei 192.168.178.19 IP der Firewall). Gleiches für UDP.
    Danach muß man sich nur noch um die Weiterleitungen in der Firewall kümmern, die FBF ist quasi unsichtbar.
    Leider bleibt es dabei, daß nur ein dynDNS updatebar ist. Da dynDNS ja nur Sinn macht, wenn dahinter etwas ist, auf das man zugreifen möchte - in der Regel ein Server - ist das aber meiner Meinung nach noch zu verschmerzen. Man muß halt da ein Tool installieren.