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FRITZ!Box Fon WLAN 7170 als VoIP Server?

Dieses Thema im Forum "FRITZ!Box Fon: Telefonie" wurde erstellt von thorstenmueller, 5 Feb. 2006.

  1. thorstenmueller

    thorstenmueller Neuer User

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    Hallo,
    derzeit betreibe ich eine FRITZ!Box Fon WLAN 7170 mit 1 & 1 als VoIP Provider.
    Zum telefonieren verwende ich derzeit ein analoges Sinus Telefon, welches an die FritzBox angeschlossen ist.

    Dieses analoge Telefon möchte ich jetzt gerne durch ein VoIP Telefon ablösen und bin nach einigen Recherchen der Meinung, dass ein Gerät von Snom passen könnte.

    Meine FritzBox ist per SO mit unserem ISDN Hausanschluß verbunden,
    so dass Anrufer, die per "normalem" Festnetz ohne VoIP anrufen auch an meiner
    FritzBox ankommen und mein Telefon klingelt.
    Desweiteren ist diese Nummer auch bei 1 & 1 als VoIP Nummer registriert,
    so dass an der FritzBox sowohl normale Festnetzgespräche ankommen,
    wie auch Gespräche per VoIP.

    Wenn ich jetzt ein SNOM Telefon direkt an mein lokales mit dem Internet verbunden (per FritzBox) Hausnetz anschließe, dann stellt doch das Snom direkt eine IP Verbindung mit 1 & 1 her, oder?
    Was passiert, dann mit den Anrufern, die mich per Festnetz anrufen?

    Es gibt doch bestimmt eine Möglichkeit, dass das Snom sowohl auf einen normalen per ISDN eingehenden Anruf, sowie auf einen per VoIP reinkommenden Anruf reagieren kann.

    Kann ich eventuell sogar die IP meiner FritzBox im Snom als VoIP Server eintragen?

    Nach einigen Recherchen bin ich leider zu keiner Lösung gekommen
    (oder ich habe einfach falsch gesucht) ;-)

    Gruß
    Thorsten Müller
     
  2. guentherbue

    guentherbue Mitglied

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    Hi

    Ich hab jetzt nicht unbedingt die ahnung was ein Snom ist,
    gehe aber davon aus, dass es en VoIP Telefon ist, welches sich selbst anmeldet.

    Kannst du nicht einfach hergehen und eine weitere ISDN Nummer bei 1 und 1 freischalten und dadurch einen Account für das Snom zu bekommen?
     
  3. mega

    mega IPPF-Urgestein

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    Das geht so nicht.

    eine bei 1und1 registierte VoIP-MSN bedeutet nur, das abgehende über VoIP die gleiche Nummer verwendet wird und andere 1und1-Kunden bei Wahl der Nummer über VoIP-Telefonieren.

    Anrufe aus dem Festnetz auf dies Nummer gehen nur per Festnetz ein.

    Ein VoIP-Telefon verhält sich an der firtz!Box als währe diese nicht da. Ein Zusammenwirken mit der Fritz! ist nicht möglich.
    Das VoIP-Telefon wird also keine Nebenstelle der Fritz!
     
  4. DM41

    DM41 Moderator
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    Das geht leider nicht.

    Als einzige Lösung fällt mir dazu eine Rufumleitung über die Fritz!Box ein. Wenn sowohl die FritzBox als auch das Snom klingeln sollen: Rufumleitung als Parallelruf.

    Dazu richtest Du einen (weiteren) VoIP-Account in dem Snom ein (z.B. eine der echten 1und1-Rufnummern, die Du gerade nicht brauchst).

    In der Fritz!Box richtest Du eine Rufumleitung als Parallelruf zu dieser Nummer ein (für die Nebenstelle, die bei Anrufen auf Deine ISDN-Nummer klingelt). Du solltest dabei z.B. durch eine Wahlregel sicherstellen, dass diese Nummer über den bereits vorhanden 1und1-Account gewählt wird, damit die Umleitung kostenlos ist.

    Bei jedem Anruf auf der umgeleiteten Nebenstelle klingelt nun Dein Snom wegen des Parallelrufs ebenfalls. Nachteil: Du siehst die Nummer des Anrufers auf dem Snom nicht. Du siehst immer Deine (bei 1und1 freigeschaltete) Festnetznummer, da über diesen Account die Umleitung erfolgt.

    Ich kenne Dein Snom nicht. Optimal wäre es, wenn es wenigstens zwei Accounts verwalten kann und auch beide gelichzeitig angemeldet sind. Dann siehst Du wenigstens bei Anrufen auf dem ursprünglichen 1und1-Account die Nummer des Anrufers.
     
  5. thorstenmueller

    thorstenmueller Neuer User

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    Hallo,
    vielen Dank für eure Antworten:

    @mega: Das deckt sich mit meinen Erfahrungen. Zieht man das ISDN Kabel
    aus der FritzBox, so kommen keine Anrufe mehr per Festnetz an.
    Um das zu realisieren, müssten ja die Telekom Knoten im Telefonnetz erkennen, dass es sich bei dem Zielanschluß um einen VoIP Anschluß handelt und den Anruf zu dem zuständigen VoIP Provider routen.

    @DM41: Das ist natürlich eine praktikable Möglichkeit.
    Allerdings ist es etwas unschön, dass man damit die Nummer des "originalen" Anrufers nicht angezeigt bekommt.

    Vielleicht sollte ich eine andere und ggf. mehr supportete Variante in Betracht ziehen.
    In meinem lokalen Netz steht ein Linux Server, der rund um die Uhr läuft.
    In diesem steckt eine (bisher ungenutze) Fritz!Card PCI.

    Eventuell sollte ich eine Asterisk@Home Lösung in Betracht ziehen.
    Damit sollte ich dieses Problem umgehen können.

    Allerdings befürchte ich, dass der WAF etwas leider könnte,
    wenn meine Frau nicht mehr telefonieren kann, weil am Server ein Prozess hängt (ich fürchte, da muss ich noch ein paar gute Argumente finden) ;-)

    Ggf. sollte ich die Frage mehr ins Asterisk@Home Forum verlagern
    oder was meint ihr?

    Gruß
    Thorsten Müller
     
  6. mega

    mega IPPF-Urgestein

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    Dann brauchst du ein Bstch, das den Prozess killt und neu startet und wo auch die Frau weiss, wie man den startet.

    Kannst auch eine D-Link horstbox nehmen, die ist wie die 7050 kann aber zusätzlich 3 VoIP-SIP-Geräte als Nebenstellen. Gegen das Ding spricht, dass es D-Link ist und 450 EUR kostet.

    Und Fragen zum Asterisk dann in den passenden Bereich fragen.