Fritzbox 7050 Synchronverlust beim Telefonieren

Naska

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Hallo,

habe Bekannte die bisher DSL 1000 von 1und1 hatten und nun umgestiegen auf DSL16000 sind. Beim Umstellen auf VOIP ist mir aufgefallen, daß die Box die DSL-Synchronisation nach 20 Sekunden verliert sobald das angeschlossene Telefon abgehoben wird. Auch bei ankommenden Anrufen das gleiche Phänomen.

Dies soll auch schon beim 1000er DSL so gewesen sein :confused:

Habe festgestellt, daß bisher ein zweites Telefon vor :( dem Splitter in einem anderen Raum gesteckt war. Dies ist jetzt zwar weg, aber das Phänomen ist geblieben :confused::confused::confused:
 
Was passiert genau?

- Startet die Box neu oder verliert die Box nur die Sync ?
- Was für ein Telefonanschluss (Analog/ISDN/entbündelt) ?
- Welches Telefon (Analog/ISDN) ?
- Ist telefonieren über Festnetz ohne Probleme möglich ?
 
Also es ist wie folgt:
- Analoganschluß
- Analogtelefon
- Aktuelle SW auf der 7050

Das Telefonieren funktioniert immer. Nur halt sobald jemand telefoniert, fängt die POWER LED der Fritzbox an zu blinken und das DSL ist weg. Die Box speichert dann daß sie die "DSL-Synchronität verliert". Sie macht dann meisten 2-3 Trainings durch bis sie wieder synchron wird und das DSL wieder da ist. Dazwischen meckert sie einen PPP Fehler während des Trainings.

Das war laut meiner Bekannten auch schon vor der VOIP Umstellung so. Gemerkt hat sie daß dadurch, daß wenn sie, während dem sie einen Film von MAXDOME angeschaut hat, angerufen wurde oder auch anrief der Film unterbrochen wurde,,,
 
Wenn es wirklich das Telefon (oder die Telefonschnittstelle) ist, wird natürlich mit VoIP problematisch.

Zum eigentlichen Problem fallen mir drei mögliche Ursachen ein:

1. Verkabelungsfehler, lose Klemmen etc.
2. Hardwaredefekt der Box oder des Netzteils.
3. Konfiguration - Werksreset machen und Daten neu eingeben.

Noch ne Frage: Synct die Box dann während des Telefonats wieder oder erst wenn das Telefon aufgelegt ist?
 
Habe festgestellt, daß bisher ein zweites Telefon vor dem Splitter in einem anderen Raum gesteckt war. Dies ist jetzt zwar weg, aber das Phänomen ist geblieben
D.h. es sind noch andere TAE Dosen VOR dem Splitter installiert? Diese würde ich alle entfernen/überbrücken.
Testweise einfach den Splitter mal an die wirklich 1. Dose anschließen.
Es kann auch eine nicht belegte TAE Dose vor dem Splitter das DSL Signal stören.
 
Hallo,

der Thread ist zwar etwas älter, aber er beschreibt ziemlich genau mein aktuelles Problem: Mit meiner FB 7050 (aktuelle Firmware) und DSL 3000 (Telekom) funktionierten Internet und IP-Telefonie problemlos. Nach Umstellung auf DSL 16000 geht Internet gut, aber IP-Telefonie nicht. Die FB verliert die Sync, sobald ein Telefon (analog) abgehoben wird. Der Verlauf ist exakt wie von Naska beschrieben, nur tritt der Sync-Verlust sofort ein. Nach Drosselung auf DSL 6000 geht wieder alles, aber laut Spezifikation sollte es auch mit DSL 16000 gehen. Unklar ist, ob's an der Leitung oder an der antiquierten Fritzbox liegt.

Frage: Gibt es jemanden, bei dem IP-Telefonie mit DSL 16000 und einer FB 7050 als Router effektiv funktioniert?
 
Danke für den Hinweis. Ich bin noch auf 14.04.33. Gibt es eine offizielle Quelle für 14.04.50-10009?
 
Unklar ist, ob's an der Leitung oder an der antiquierten Fritzbox liegt.
Woh an beiden. Vermutlich ist Deine Leitung oder Dein Sync ausgereizt und jede "Störung" schlägt sofort durch. Daran kann das antiquierte Modem der 7050 Schuld sein oder auch Deine für diese Verbindung grenzwertige Leitung. Du kannst versuchen, einen zweiten Splitter vor den DSL-Eingang zu hängen um Störeinflüsse durch das Telefonieren zu filtern. Vielleicht wird es stabiler, vielleicht verschlechtern sich auch Deine Leitungsdaten so, dass der 16.000er Sync auch nicht mehr zustande kommt. Ohne Fakten ist das aber nur Glaskugelschauen. Die Abschätzung "Leitungskapazität" in Deiner FritzBox ist ein erster Hinweis. Aber es gibt genügend Threads, die sich mit dem Lesen der Angaben in der FritzBox beschäftigen, allerdings nicht hier im Telefonie-Bereich. Da bist Du besser im Bereich "FRITZ!Box Fon: DSL, Internet und Netzwerk" aufgehoben.

Grz0 Telefonmännchen
 
Eine direkte Wirkung von VoIP-Calls am DSL-Anschluss ist eher was für Grimms Sammlungen.

Das sieht eher etwas nach schwächelndem Netzteil und/oder nach sterbenden Elektrolytkondensatoren aus. Möglich ist auch eine Rückwirkung des analogen Telefons per Klingel- oder Off-Hook-Impuls oder schlicht durch zuviel Stromverbrauch. Letzteres ließe sich evtl. durch ein anderes Telefon oder eines mit eigener Stromversorgung (z.B. DECT) lösen oder ein kräftigeres Netzteil.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
In #3 schreibt er aber Analoganschluss. Was denn nun? Bei VoIP dürfte dann auch nicht mehr telefoniert werden können, weil die DSL-Verbindung weg ist. Bei wirklichem Analoganschluss dürften Störeinflüsse die Ursache sein und ein schwaches Netzteil kommt auch in Frage. Bei reinem VoIP-Betrieb würde ich auch auf eine schwache Stromversorgung tippen, obwohl das Netzteil der 7050 noch richtig schwer war und irgendwie wertiger wirkte. Nachfolgeboxen konnte es aber wegen seiner beschränkten Leistungsfähigkeit nicht treiben. Das durfte ich selbst feststellen.

Gruß Telefonmännchen
 
@Telefonmänchen
Man kann auch einen Analoganschluss und VoIP benutzen. Sogar bei neueren Boxen mit SIP-Server über VoIP (Handy an FB) mit Analogfestnetz telefonieren. Ich hab hier mex. Festnetz und dt. VoIP.
Da gibt es keinen Widerspruch
 
Moment. Das mit dem Analoganschluss ist meiner Ansicht nach vom Threaderöffner von 2008.

Unser aktuelles Problem handelt von DSL VoIP und einem angeschlossenen Analogtelefon. Das Analogtelefon bezieht seinen Strom von der Fritzbox und stresst diese noch mehr. Deswegen würde ich auch davon ausgehen das die Stromversorgung (Netzteil) aufgrund des alters am Limit ist und bei Abheben des Hörers zusammenbricht oder zumindest das DSL-Modem in die Knie zwingt oder stört das dieses bei einem schwachen Signal (schlechter Leitung) den Sync verliert.

Also analog Andilao. Also als erstes ein anderes Netzteil versuchen oder ein Telefon mit eigener Stromversorgung
 
Ich habe zu wenig Sachverstand, um die Diskussion verfolgen zu können. Was ich zur Erhellung der Sachlage beitragen kann ist das Protokoll der FB, sobald irgendeins der 3 angeschlossenen Analogtelefone (alle mit eigenem Netzteil) abgehoben wird:

-----------------------------------------------------
23.09.13 23:22:39 Internetverbindung wurde erfolgreich hergestellt. IP-Adresse: 84.176.46.212, DNS-Server: 217.0.43.97 und 217.0.43.113, Gateway: 217.0.116.32
23.09.13 23:22:28 Internetverbindung wurde getrennt.
23.09.13 23:22:28 PPPoE-Fehler: Zeitüberschreitung.
23.09.13 23:22:14 Internetverbindung wurde getrennt.
23.09.13 23:22:14 PPPoE-Fehler: Zeitüberschreitung.
23.09.13 23:22:07 DSL ist verfügbar (DSL-Synchronisierung besteht mit 8726/1179 kbit/s).
23.09.13 23:21:53 DSL-Synchronisierung beginnt (Training).
23.09.13 23:21:44 DSL-Synchronisierung beginnt (Training).
23.09.13 23:21:26 DSL-Synchronisierung beginnt (Training).
23.09.13 23:21:17 DSL-Synchronisierung beginnt (Training).
23.09.13 23:21:12 Internetverbindung wurde getrennt.
23.09.13 23:21:12 DSL antwortet nicht (Keine DSL-Synchronisierung).
-----------------------------------------------------

Leider kann ich mit der DSL Geschwindigkeit nicht selbst experimentieren, diese steht z. Zt. auf 6.000 Kbit/s.

Um die Leitung als Ursache auszuschließen muss ich wohl erst irgendwo einen garantiert 16.000-fähigen Router borgen. Wenn's damit geht, ist's nicht die Leitung. Dann muss die FW der 7050 aktualisiert und evtl. das Netzteil der FB getauscht werden. Wenn das nichts hilft, muss ich zwischen neuem Router und gedrosseltem DSL entscheiden. Sehe ich das richtig?

A propos, noch hat keiner gesagt, bei ihm ginge IP-Telefonie mit FB 7050 und DSL 16.000.
 
A propos, noch hat keiner gesagt, bei ihm ginge IP-Telefonie mit FB 7050 und DSL 16.000.
Das wir daran liegen, dass der Anteil der Leute, die noch auf die veraltete Hardware setzen, mittlerweile recht klein geworden sein sollte. Die meisten Kunden nehmen mit dem Vertragsupdate auch ein Hardwareupdate mit. Die 7050 war mal ein Spitzengerät, aber auch die beim Provider verbaute Hardware hat sich in der Vergangenheit verbessert und geändert. Ob die da noch Rücksicht auf veraltete Kundenhardware nehmen, wage ich zu bezweifeln.

Mach doch mal einen Test, wenn das Problem jetzt auch noch auftritt. Ziehe den TAE-Stecker aus dem Splitter und nimm ein Telefon ab. Wenn dann der Sync noch abbricht, dann liegt es am Analoganschluss (der bei reiner VoIP-Nutzung nicht mehr notwendig ist) und eventueller Störeinkopplungen, deren Ursache auch ein defekter Splitter sein kann. Defekte Splitter sind auch keine Seltenheit. Bricht dort die Verbindung nicht ab, kannst Du als nächstes die Spannungsversorgung als Problemursache angehen. Hier kannst Du auch testweise ein Netzteil einer moderneren Box benutzen. Die sind bei gleicher Versorgungsspannung(!) viel leistungsfähiger. Das sollte allerdings gar nicht notwendig sein, denn Telefone mit eigenem Netzteil dürften die FritzBox nicht all zu stark belasten.

(@chilango79: die Möglichkeiten der parallelen Nutzung von Festnetz und VoIP sind mir durchaus bewusst, denn ich betreibe das schon seit ich vom Modem/ISDN auf moderne Verbindungsarten umgestiegen bin /@).

Gruß Telefonmännchen
 
@Telefonmännchen
So wie ich das sehe hat er keinen Analoganschluss. er spricht im #6 von T-DSL-3000 mit VoIP Telefonie. Analog sind seine Telefone die mit eigener Stromversorgung an der FB hängen.
@Belami bitte bestátige das oder beschreibe es noch einmal genauer. An deine Box geht nur noch ein DSL-Kabel? Ein Telefonkabel ist nicht mehr vorhanden?

Ich würde noch vorschlagen alle Telefone abzuklemmen und jedes allein an verschiedenen Anschlüssen der FB zu probieren. Vielleicht lässt sich so etwas einschränken.
 
... er spricht im #6 von T-DSL-3000 mit VoIP Telefonie.
Die 3000er Anschlüsse wurden m.W. durch die T nicht mit VoIP-Telefonie vertrieben. Das ist erst in letzter Zeit aufgekommen. Ich verstehe eher, dass er einen 3000er und VoIP hatte. (Ich hatte sogar mal einen 786er mit ISDN und habe VoIP für Auslandsgespräche genutzt.) Die Faktenlage ist ohnehin ziemlich dürftig. Ohne präzise Angaben zum Anschluss und zu den Leitungsdaten ist das hier sowieso nur Stochern im Nebel. Irgendwie wie: "Irgendwas in meinem Auto klappert, wenn ich mit Vollgas über die Autobahn fahre. Bin ich auf der Landstraße, ist's weg." Das kann von einem technischen Defekt, über eine schlechte Autobahn bis zum Gebissklappern der Oma auf dem Rücksitz alles sein.

Er schreibt in seinem Protokollauszug: 23.09.13 23:22:07 DSL ist verfügbar (DSL-Synchronisierung besteht mit 8726/1179 kbit/s). bei einem 16.000er(!) Anschluss. Also wenn da nur 8726kbit/s rüberkommen (also 54%!), kann es mit der Leitungsqualität nicht weit her sein. Bei derart knappen Leistungsreserven ist ein Resync bei kleinsten Störeinflüssen nicht verwunderlich. Diese Probleme werden im "FRITZ!Box Fon: DSL, Internet und Netzwerk"-Bereich dieses Forums zu Hauf beschrieben. Aus der Leitung wird nicht mehr Geschwindigkeit und Stabilität herauszuquetschen sein. Vielleicht ein paar kbit/s mit ein paar Leitungsoptimierungen und Reduzierung von dämpfenden Übergangswiderständen (siehe: [HowTo] Was tun bei DSL-Verbindungsproblemen) oder dem Austausch des vielleicht defekten Splitters.

Gruß Telefonmännchen
 
@chilango79
Korrekt, 2 DECT-Basisstationen und 1 Kombifax hängen an den Analogbuxen/-klemmen der FB und haben jeweils eigene Netzteile. Telefonieren geht NUR über VoIP, kein Festnetz. Anschluss ist Annex B. Hatte ursprünglich einen Splitter zwischen TAE und FB. Als nach der Umstellung auf DSL 16.000 die Telefonie-Probleme begannen, meinte der T-Echniker, der Splitter könne weg und hatte recht. Aber die Probleme sind jetzt ohne Splitter identisch.

Das wir daran liegen, dass der Anteil der Leute, die noch auf die veraltete Hardware setzen, mittlerweile recht klein geworden sein sollte.
Wie es aussieht, deuten die Symptome nicht eindeutig auf eine Ursache hin, d.h. diese muss durch Versuch-und-Irrtum im Dialog mit T-Kom ermittelt werden, um wiederholt zwischen DSL 6.000 und 16.000 hin und her zu schalten. T-Kom verlangt dafür eine Störungsmeldung, die sie, falls keine Leitungsstörung festgestellt wird, erfahrungsgemäß in Rechnung stellt. Es wird daher wohl sinnvoller sein, gleich eine neuere Hardware anzuschaffen.
 
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