[Frage] FritzBox hinter Speedport - wie LAN-Buchsen an beiden nutzen?

kretek

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Hallo zusammen,

ich hätte da eine technische Frage.
Ich nutze einen Speedport W722V (Typ B), den ich momentan eigentlich fast ausschließlich zum Modem degradiert habe. Dahinter betreibe ich eine AVM Fritz!Box 7270 (v2), weil die Zusatzfunktionen für mich einfach unverzichtbar sind.
Die Konfiguration ist folgende:
SP bekommt das DSL-Signal vom Splitter und stellt die Verbindung her. An LAN1 hängt ein MediaReceiver MR303 für Entertain (soll laut etlichen Tipps am besten in LAN1 hängen, deswegen dieses Setup). Aus LAN4 gehe ich in LAN1 der FB. In der FB ist bei den Interneteinstellungen der Punkt "Internetzugang über LAN1" aktiviert, als Zugangsart habe ich "Internetverbindung selbst aufbauen (NAT-Router mit PPPoE oder IP)" gewählt, sowie "Zugangsdaten werden nicht benötigt (IP)". Die FB bekommt ihre IP über DHCP automatisch vom SP zugewiesen.
In diesem Szenario ist es jetzt so, dass Geräte an den LAN-Ports des SP IPs auch dem Bereich 192.168.2.x zugewiesen bekommen (ich hab die Standardeinstellungen gelassen, so dass der Bereich 100-200 verwendet wird), in der FB ist ebenfalls DHCP aktiv, sie vergibt im IP-Bereich 192.168.178.x (ebenfalls Werksstandard).
Die FB hat deswegen von SP die IP 192.168.2.100 bekommen.
Alle Geräte, die per LAN oder WLAN an SP oder FB angeschlossen sind, bekommen ihre jeweiligen IPs zugewiesen und können einwandfrei ins Internet. Sofern sie am gleichen Gerät hängen, können sie auch untereinandern kommunizieren.
Aber: Ein PC an der FB kann nicht auf beispielsweise Freigaben an SP zugreifen (und umgekehrt).
Mir ist die Problematik immerhin soweit bewusst, dass es an den unterschiedlichen Subnetzen liegt, die hier verwendet werden.
Meine Frage: Hat jemand einen (idealerweise schon mal getesteten...) Vorschlag für mich, wie bzw. was ich wo konfigurieren muss, dass die Geräte - egal wo angeschlossen - im gleichen Netzwerk sind, so dass ich z.B. von einem FB-PC auf einen SP-NAS zugreifen kann?
 

KunterBunter

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Ja, schalte den DHCP-Server in der Fritzbox aus, gebe der Fritzbox die feste IP-Adresse 192.168.2.2 und stelle als Zugangsart "Vorhandene Internetverbindung im Netzwerk mitbenutzen (IP-Client)" ein. Dann hast du nur noch ein Subnetz.
 

kretek

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Oh, das klingt ja schonmal einfach :)
Klappt die Lösung nur mit deaktiviertem DHCP-Server? Wäre etwas unpraktisch, finde ich... Oder reicht es, wenn ich den IP-Adressbereich, der vom FB-DHCP-Server vergeben wird, so einschränke, dass es keine Überschneidungen mit dem DHCP-Server-Bereich des Speedport gibt?
 

KunterBunter

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Ein DHCP-Server im Subnetz reicht aus. Was soll daran unpraktisch sein?
 

kretek

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Sprich, der Speedport-DHCP-Server vergibt dann auch IPs an die Geräte, die an der FritzBox angeschlossen sind?
 

KunterBunter

IPPF-Urgestein
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Ja natürlich, im gesamten Subnetz, egal was und wo alles angeschlossen ist. :)
 

kretek

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Ok. Dann muss ich jetzt noch rausfinden, wie man in der FB den DHCP Server abstellt. Der Rest klappt schon sehr gut, die FB ist über die IP 192.168.2.2 erreichbar, der Speedport über 192.168.2.1, allerdings finde ich nirgends eine Option zum abschalten des DHCP Servers der FB. Und dann wäre noch eine Lösung schick, dass sie wieder unter fritz.box erreichbar ist...
 

KunterBunter

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Deshalb war die Reihenfolge in Beitrag #2 so angegeben. Den DHCP-Server deaktiviert man beim Ändern der IP-Adresse auf der gleichen Seite. Die Seite siehst du jetzt aber nicht mehr, wenn du auf "IP-Client" umgeschaltet hast.
Und mit einem Eintrag "192.168.2.2 fritz.box" in der hosts-Datei ist die Fritzbox auch wieder über fritz.box erreichbar.
 

eisbaerin

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Ich habe es gerade noch mal getestet:

Im IP-Client Modus wird der DHCP-Server automatisch abgeschaltet.

Ich habe dann immer das Problem, daß ich erst meinem PC selber eine IP vergeben muß,
wenn ich an so eine Box ran will die standalone ist.
 
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kretek

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Und mit einem Eintrag "192.168.2.2 fritz.box" in der hosts-Datei ist die Fritzbox auch wieder über fritz.box erreichbar.
Klar, aber leider nur für den einzelnen PC und nicht z.B. auch für per WLAN verbundene Smartphones oder Tablets...

@eisbaerin: ich denke vom gesamten Verhalten auch, das die Firmware von AVM (mittlerweile) so clever ist den DHCP-Server in diesem Szenario automatisch zu deaktivieren. Bei mir klappt die automatische IP-Vergabe an Clients aber einwandfrei.
 
Zuletzt bearbeitet:

KunterBunter

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eisbaerin

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Wie soll das denn funktionieren? Geht IMO nicht.

Aber der Vorschlag von dort in #4 sollte gehen!

Du gibst also allen Geräten als DNS-Server die IP der FritzBox.
 
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kretek

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Der Vorschlag von pete-patata klappt nicht. Zuweisen der fritzbox-IP als dns führt dazu, dass fritz.box richtig aufgelöst wird, dafür klappt so speedport.ip nicht mehr *seufz*
 

eisbaerin

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Hast du auch in der FritzBox den Speedport als DNS-Server eingetragen?
Oder was steht da?
 

kretek

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Ja, in der Fritz steht 192.168.2.1 (das ist der speedport) als primärer und sekundärer DNS.
 

eisbaerin

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Ist die DNS wirklich "speedport.ip" oder etwa "speed.port"?
 

kretek

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speedport.ip ist korrekt.
Ich habe das Problem identifiziert: Mein Smartphone unterstützt nur einen DNS, deswegen hat es speedport.ip nicht mehr aufgelöst. Am PC hab ich nun ebenfalls manuell zwei DNS eingetragen, den der FritzBox als primären, den vom Speedport als sekundären. IP-Adressen werden nach wie vor per DHCP übergeben. Jetzt klappt sowohl der Aufruf von fritz.box als auch der von speedport.ip wieder. Nachteil: Muss ich wohl tatsächlich manuell für jedes Gerät im Netzwerk machen; ist allerdings nicht wirklich tragisch, weil ja nicht alle zur Konfiguration auf die Weboberflächen der Router gehen müssen.
KunterBunter und eisbaerin, vielen Dank für eure Hilfe!!!
 

Syd

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Verstehe nicht, warum betreibst du überhaupt noch den Speedport? Kannst doch die Fritz!Box benutzen und gut ist. Wenn die LAN Buchsen nicht reichen klemme einen Switch dran............

By the way, Media Receiver gehört an LAN 4!
 

kretek

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Als Anschlussempfehlungen für den MR hab ich LAN4 und LAN1 ziemlich genau gleich häufig gefunden, und am LAN1 funktioniert's auch einwandfrei. Also warum umstöpseln ;-)
Speedport brauche ich, weil meine 7270 kein VDSL-Modem hat. Ganz einfach. Und wenn schon "überflüssige" LAN-Ports vorhanden sind, will ich die auch nutzen, bevor ich mir mit 'nem Switch noch 'ne dritte Kiste hinstelle.
 

Syd

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Asche auf mein Haupt, ja, du hast ja VDSL. Nun, ein Switch hat aber den Vorteil dass die Box selbst nicht mit dem switchen belastet wird. Ich habe bei mir grundsätzlich einen Switch verbaut.

Aber btt, und da ich keine 2 Router hintereinander geschaltet habe bin ich still. Aber von der Telekom selbst wurde mit mehrmals bestätigt dass der Receiver an LAN Port 4 muss.
 

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