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[GELÖST] SNOM 360 Firmware 3.60i und 1&1

Dieses Thema im Forum "snom" wurde erstellt von cyberpeter, 31 Mai 2005.

  1. cyberpeter

    cyberpeter Mitglied

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    Hallo,

    ich habe Probleme bei Telefonaten über die VOIP-Provider 1&1 und GMX, welches ich schon mal gepostet hatte. Ohne aktivierten Stun-Server ist ein Login bei 1&1 nicht möglich. Dies wird mit der Fehlermeldung "SIP/2.0 479 Please don't use private IP addresses" abgelehnt. Im Router (Lancom 1611) sind jedoch alle Ports für die IP Adresse freigegeben. Dies ist jedoch nicht nur beim Lancom der Fall, sondern auch beim Draytek und beim Netgear Router. Ein Login über einen VOIP-Adapter wie z.B. Sipura 2000 klappt jedoch ohne Probleme mit 1&1. Gebe ich den Stun-Server ein, funktioniert der Login. Leider höre ich dann den Gesprächsteilnehmer nicht, während dieser mich sehr gut versteht. Nehme ich anstatt 1&1 (bzw.GMX) Sipgate als VOIP-Provider, klappt der Login mit und ohne Stun-Server ohne Probleme auch höre ich dann meinen Gesprächspartner.

    Hier die Antwort vom Support:

    Einige Betreiber scheinen offenbar das Problem "NAT" noch nicht richtig ernst
    zu nehmen. Wir versuchen schon seit geraumer Zeit verschiedene Betreiber von
    der Notwendigkeit eines Session Border Controllers zu überzeugen (siehe z.B.
    http://snom.com/download/man_snom4s_natf_en_v210.pdf, pp. 10ff), offenbar bei
    Ihrem Betreiber bislang ohne Erfolg.

    Wie Sie vielleicht wissen, haben wir bei älteren Versionen des Telefons auch
    aktiv NAT unterstützt (STUN, UPnP). Das hat in der Praxis aber mehr Probleme
    gebracht als es gelöst hat. Versuchen Sie mal die Soft-Phones mit einem
    DrayTek Vigor2500 oder auch einer Linux Firewall. Diese Geräte verwenden
    "symmetrical NAT" und insbesondere der DrayTek unterstützt kein UDP
    Fragementation. Weitere interessante Ergebnisse unter
    http://www.ietf.org/internet-drafts/draft-jennings-midcom-stun-results-02.txt,
    http://midcom-p2p.sourceforge.net.

    Die Fakten:

    - NAT können wir nicht wegdiskutieren. Es ist realitätsfern wenn manche
    IETF-Hoheiten empfehlen, doch einfach auf IPv6 umzusteigen (dort wird es
    übrigens auch Firewalls geben).

    - Wenn wir Kunden empfehlen, Änderungen am Router oder am Telefon
    vorzunehmen, gehen wir im Support unter. Zwei unserer Kollegen (die sich ja
    ein bischen mit dem Thema auskennen!) haben mal zwei Tage gebraucht um
    rauszufinden, dass sie beim Port Forwarding einen Zahlendreher drin hatten.
    Das wollen wir nicht widerholen, schon gar nicht mit möglicherweise
    unerfahrenen Kunden.

    - Die Hersteller von Routern werden wir nicht erziehen können. UPnP war ein
    netter Versuch, aber die Implementierungen waren derart buggy, dass auch
    dieser Ansatz mehr geschadet als geholfen hat. Ganz zu schweigen davon, dass
    ja bereits einge Geräte im Feld sind, wo symmetrical NAT als Feature
    angepriesen wird ("Stateful Inspection" etc.).

    - Wir werden übrigens auch nicht die anderen Hersteller von Endgeräten
    überzeugen können. Schauen Sie sich doch mal die Geräte von Cisco & Co an -
    die unterstützen ebenfalls kein NAT. Microsoft Messenger unterstüzt übrigens
    auch kein NAT (UPnP wurde in RTC1.2 herausgenommen, da Microsoft offenbar auch
    keine guten Erfahrungen damit machen konnte!).

    Wir haben teilweise mit Kunden Stunden verbracht und versucht die Telefone in
    diesen Umgebungen zum Laufen zu bekommen - ohne Erfolg. Eine frustrierende
    Erfahrung für den Kunden und für uns auch. Solche Erfahrungen treiben die
    Kunden in die Arme von Skhype, die dieses Problem ebenfalls von anfang an
    ernst genommen haben. Könnten Sie sich Skype vorstellen wo die Kunden Port
    Forwarding machen müssen damit es klappt?

    Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie das Problem auch noch mal an Ihren
    Betreiber weitergeben. Wenn Kunden auf das Problem hinweisen hat es eine
    andere Qualität. Wenn wir mit denen reden glauben sie vielleicht wir wollen
    nur sinnlose Produkte verkaufen.


    Your snom support Team

    ______________________________________

    So kann man sich auch aus seiner Verantwortung drücken ...
     
  2. der_Gersthofer

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  3. cyberpeter

    cyberpeter Mitglied

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    Hallo,

    sorry da ich das Gerät in der Arbeit betreibe, steht es nicht in der Signatur aber im Betreff zum Post :). Ich habe in der Zwischenzeit alle Firmwareversionen bis hin zur neuesten ausprobiert, immer das gleiche.

    Mit dem IX 67 hast Du schon recht, würde es ja Anschaffen obwohl es mir etwas gegen den Strich, wenn alle anderen Geräte, wie z.B. der Sipura 2000 und selbst die FritzBoxFon ATA ohne Probleme mit dem Lancom funktionieren, nur das Snom nicht.

    Leider gibt es beim IX 67 keinen ISDN-Port als Fallback was schon wichtig wäre und zum zweiten müßte ich, wenn ich das mit den SIP-Lizenzen richtig verstanden habe zum Anschaffungspreis von ca. 209 ¤ für jeden SIP-Accout, den ich auf einem Snom-Gerät eingerichtet habe nochmal 20,00 ¤ bezahlen und das bei einem LANCOM der gerade mal 3 Monate alt ist...
     
  4. der_Gersthofer

    der_Gersthofer Admin-Team

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    Verstehe ich vollkommen. Verstehe auch, dass es unbefriedigend ist. Wollte nur eine Lösungsmöglichkeit aufzegen - eine andere gibt es derzeit nicht.
     
  5. cyberpeter

    cyberpeter Mitglied

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    Scheint seit seit Firmware 3.60k gelöst :D :D :D :D

    Danke nochmal. Ohne dein Post hätte ich die neue Firmware nicht so schnell gesehen.

    Mit Stun funktionieren es, selbst wenn keine Ports im Router geöffnet worden sind. Ohne Stun besteht allerdings weiter das Problem mit der Private IP-Adress trotz geöffneter Ports.

    Aber wenn es mit Stun geht, ist mir das natürlich lieber.
     
  6. haeberlein

    haeberlein Aktives Mitglied

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    #6 haeberlein, 1 Juni 2005
    Zuletzt bearbeitet: 30 Jan. 2006
    Komisch mit der 3.60k firmware geht bei mir GMX immer noch nicht. Was mache ich nur falsch?
     
  7. cyberpeter

    cyberpeter Mitglied

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    Bei mir ist ICE an.
     
  8. haeberlein

    haeberlein Aktives Mitglied

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    Danke. Das war der Fehler. Nun geht es auch mit dem SNOM 190 und GMX.