[Gelöst] Beratung: Hilfe - TAE Dose ist in abseits in Abstellkammer - was tun?

neuling213

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Hi zusammen,

wie ich gerade erfahren habe, legt der Telekom-Techniker meinen neuen VDSL 100/40 mit Festnetzanschluss Ende nächster Woche in meine Abstellkammer. :eek: Eigentlich wollte ich da ja eine neue Fritzbox 7590 dranhängen, aber die Abstellkammer ist weit ab vom Schuss, mit dicken Wänden und viel Metall umgeben und hinter einer Tür. Ohje, als langjährig abstinenter von DSL und Co. für viele Jahre, brauche ich dringend Hilfe.

Jetzt die gute Nachricht: in der Wohnung wurde Cat6 bzw. 7 Netzwerkkabel mit Patchdosen verlegt. Das Ende dieser Kabel ist direkt in der Abstellkammer bei der Stelle, wo der Telekomtechniker seine TAE-Dose hinpacken wird.

Was ist vorhanden:
- Gigaset-ISDN Schnurlostelefon mit Bluetooth-Headset
- Fritzbox 3390 und 7270v2

Was ist geplant in der Anschaffung:
- eine oder zwei Fritzbox 7590, Fritzrepeater 3000 und Fritzfon C6, aber was macht jetzt angesichts der Dose in der Abstellkammer noch Sinn?

Was soll erreicht werden:
  1. Stabiles schnelles WiFi 2,4 GHz (N) und vor allem 5 GHz (AC) überall in der Wohnung, auch auf dem Balkon (also entweder ein AP+Repeater oder AP/AP).
  2. Beim TV im Wohnzimmer soll eine Multimediabox, etc. per LAN dran, Hier sollte auch einer der beiden WiFi-APs stehen.
  3. Im Arbeitszimmer sind insgesamt 4-5 Geräte per LAN dranzubringen. Eventuell muss man hier noch einmal kaskadieren mit der Fritzbox 3390 oder 7270v2, Zwei Geräte z.B. haben nur 100mBit-Anschlüsse.
  4. Der Aufstellungsort im Arbeitszimmer ist oben auf einem Highboard, so dass eine gute Abstrahlrichtung erreicht werden kann. Auch lassen sich alle Kabel dort gut verstecken. Beim Aufstellungsort TV wäre es sehr niedrig, dafür besser in der Wohnung positioniert
Anbei eine schematische Übersicht:
Grundriss.PNG

Jetzt meine Fragen:
1. Kann ich mit einem RJ45 zu TAE Adapter das Netzwerkkabel aus dem Wohnzimmer in dem Schaltschrank in die TAE stecken und so das DSL-Signal komplett zu ins Wohnzimmer weiterleiten?
2. Wenn in dem Schaltschrank eine Fritzbox reinkommt, die den DSL-Abschluss macht und das Netzwerk per Gigabit zu den beiden Dosen im Wohnzimmer und Arbeitszimmer weiterleitet, kann ich dann das Festnetz der Telekom von der Fritzbox im Schaltschrank komplett zu einer kaskadierten Fritzbox an einer RJ45-Dose weiterleiten? Wie macht man das? (so ungefähr)
3. Gibt es eine sinnvolle Alternative zur Fritzbox für den DSL-Netzabschluss im Schaltschrank, also ein günstigerer DSL-Router, der nur das DSL einfängt und über Gigabit das Netzwerk verbindet.

Vielen Dank schonmal vorab

neuling213
 
Besorg dir eine Netzwerkdose und lass den Techniker dort den DSL-Anschluß anklemmen. Wenn er auf TAE-Dose besteht, ist auch ok, dann kannst du nachher, wenn der Technikcer weg ist, die TEA-Dose im Schaltschrank gegen eine Netzwerksdose (Klemme 4 und 5) austauschen. Dann kannst du FB oder Modem anschließen, oder weiterverbinden zu "Wohnen/TV"
 
wie ich gerade erfahren habe, legt der Telekom-Techniker meinen neuen VDSL 100/40 mit Festnetzanschluss Ende nächster Woche in meine Abstellkammer.
Glaube ich eher nicht , dass ein Telekom-Service-Techniker bei dir Installationsarbeiten durchführt! Entweder dort ist die 1. TAE als Wohnungsversorgung, oder jemand hat diese unsichere Info so weiter gegeben. Musst du selber mal nachsehen, vllt. ist in den anderen Wohungen das so pauschal gelöst wurden, dass alle am selben Platz die Wohnungsversorgung haben? Ist ja auch nur logisch, aber glaube nicht dass eine Erstversorgung durch die Telekom bei der Bereitstellung des Anschlusses durchgeführt wird. Oder wo hast du diese Info bitte her?
 
Du steckst das Fritzbox DSL Kabel mit dem TAE Stecker in die TAE Dose und den RJ 45 Stecker in eine von deinen CAT Dosen. Dann nimmst du ein Netzwerkkabel und holst das Signal am anderen Ende der Gewünschten CAT Dose wieder raus und steckst das Ende des Kabels in deine Fritzbox.
Fertig ist die Laube unter der Voraussetzung, dass deine Verkabelung in Ordnung ist.
 
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@teleinfo: Sorry, da habe ich mich etwas unpräzise ausgedrückt. Wie ich vom Wohnungseigentümer erfahren habe, ist dort die 1. TAE Dose der Wohnung und so hat es der Techniker wohl auch bei den anderen Wohnungen gemacht: unten im Keller schließt er das Kabel zur jeweiligen Wohnung an und oben in der Wohnung montiert er beim anderen Ende des Kabels in der Abstellkammer die 1. TAE der Wohnung.

@StAugustin: Ja, das hatte ich auch überlegt und wäre eine Option. Aber wenn man nun die beiden Netzwerksegmente für eine 1 GBit Netzwerkbrücke zwischen Wohnzimmer und Arbeitszimmer mit nutzen möchte, wie geht man dann vor? Wie bekommt man das Festnetz der Telekom von einem dieser modernen Anschlüsse in eine der kaskadierten Fritzboxen? Trägt man da einfach in eine nachgelagerte Box seine neuen Festnetznummern ein, schließt das Telefon an und es läuft?
 
Du steckst das Fritzbox DSL Kabel mit dem TAE Stecker in die TAE Dose und den RJ 45 Stecker in eine von deinen CAT Dosen. Dann nimmst du ein Netzwerkkabel und holst das Signal am anderen Ende der Gewünschten CAT Dose wieder raus und steckst das Ende des Kabels in deine Fritzbox.
Nunja, das kommt drauf an - würde ich sagen....
Wie viele Netzwerkleitungen gehen denn vom Abstellraum ins Wohnzimmer?
Wenn nur eine, dann hast du ein Problem (kabelgebundenes) LAN in dein Arbeitszimmer zu bekommen - wie gewünscht.

In dem Fall würde ich lieber die 7590 in der Abstellkammer belassen.
Wenn du dort deine Telefonbasis anschließt sollte das auch die ganze Wohnung abdecken (Seperate Ladeschalen vorausgesetzt, sonst musst du die Telefone immer in die Abstellkammer bringen).
Dann per LAN im Wohnzimmer den Repeater 3000 als AP konfiguriert (oder die 3390, die kann DualBand, aber nur bis 450 MBit/Sek.) aufstellen.
Der sollte die ganze Wohnung abdecken können und du hast nicht zuviel Geraffel in der Gegend rumstehen.

Ich bin mir auch nicht sicher ob es sinnvoll wäre die ganzen FritzBoxen zu verwenden.
Mehrere APs können sich gegenseitig stören - so groß scheint die Wohnung nicht zu sein.
Ich würde da vermutlich eher GigaBit-Switches einsetzen, zumal die noch ein ganzes Eck weniger Strom brauchen.

___________________________________

Falls dein DSL Anschluß nicht schneller als "100" wird kannst du auch die 3390 in die Abstellkammer stellen (hat ja Gigabit-LAN), an dieser alle sonstigen Funktionen deaktivieren und eine 7590 ins Wohnzimmer, an der du dann deine Telefonie einrichtest und deine Telefone anschließt. Dann könntest du auf den 3000er verzichten.
 
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Hi Metzger,

vielen Dank für den Input. Ich habe auch noch einmal weitergeforscht.

Aber zunächst zu Deinen Fragen:
- Es gibt in dem Kasten in der Abstellkammer genau drei lose Ethernetkabel, die zu den drei RJ45-Dosen in der Wohnung führen. Eine ist im Schlafzimmer (die ist aber ungünstig gelegen, da möchte ich kein DSL-Equipment stehen haben), eine führt ins Wohnzimmer zum TV und eine ins Arbeitszimmer. Wenn ich also das DSL über Ethernet weitertransportiere, dann habe ich, wie Du richtig gesehen hast, ein Problem mit dem Wunsch eine "kabelgebundenes Internet" im Arbeitszimmer zu haben.
- Eine Aufstockung der DSL 100/40er Leitung ist nicht beabsichtigt, ich nutze die derzeit alleine. Selbst bei 2 Personen sollte diese noch ausreichen.
- Das mit der separaten Ladeschale ist ein super Tipp, daran hatte ich noch gar nicht gedacht. Die ist schnell besorgt und dann kann die Gigaset-DECT-Basis zur Not auch in die Abstellkammer.

Neue Erkenntnis von meiner Seite aus:
- Man kann die IP-Telefone der Telekom auch zu nachgelagerten kaskadierten Fritzboxen "weiterleiten". (http://avm.de/nc/service/fritzbox/f...gistrar-anmelden-um-darueber-zu-telefonieren/) (Ich hoffe, der Link ist ok, konnte in den Forenregeln nichts nachteiliges finden. Falls nicht, schon mal sorry vorab)

Bleiben noch folgende Fragen:
- Läuft die 3390 an einem neugeschalteten Anschluss (der theoretisch bis 250 MBit kann) der Telekom im vectoring stabil? Gibt es ein Fallback von supervectoring auf vectoring in dem Fall? Könnte ich dort vielleicht einen günstigeren DSL-Router z.B. einen Telekom Smart 2 oder 3 dranhängen: kann man den so "kastrieren", dass er sich nicht die Festnetznummern schnappt, sondern nur DSL abholt und über Gigabit-LAN weiterverteilt?
- Wenn ich die Internetrufnummern nun in die 7590 eintrage und diese dann hinter die 3390 hänge, z.B. im Arbeitszimmer, klappt dann die IP-Telefonie mit der Telekom oder muss ich in die 3390 irgendwelche Portweiterleitungen eintragen? Mir ist schon klar, dass die offizielle Registrierung der Nummern jeweils nur eine einzige Box bei der Telekom machen darf, aber klappt das auch von einer kaskadierten Fritzbox aus?
- Bleibt noch DHCP: Viele meiner Geräte haben feste IP-Adressen, aber es gibt halt ein paar, die DHCP benötigen. Wer muss das machen? Die 3390 oder kann das auch die 7590 übernehmen, auch wenn sie an einem der beiden Enden des Netzwerks hängt.
- Bisher habe ich meine 2,4GHz und 5GHz Netzwerke leicht unterschiedlich benannt, damit ich selbst entscheiden kann, über welche Frequenz sich das Gerät verbindet. So konnte man auch leicht dumme Geräte dazu zwingen, das schnellere 5GHz WLAN zu verwenden und nicht das minimal stärkere 2,4. Wie ist Eure Meinung dazu bzw. wie zwingt ihr solche störrischen Geräte zu ihrem Glück?

Danke schonmal für all Euer Input bisher,

neuling213
 
Neue Erkenntnis von meiner Seite aus:
- Man kann die IP-Telefone der Telekom auch zu nachgelagerten kaskadierten Fritzboxen "weiterleiten". (http://avm.de/nc/service/fritzbox/f...gistrar-anmelden-um-darueber-zu-telefonieren/) (Ich hoffe, der Link ist ok, konnte in den Forenregeln nichts nachteiliges finden. Falls nicht, schon mal sorry vorab)

neuling213
Ich würde die Boxen nicht kaskadieren, sondern die 7590 einfach in den Ip-Client-Modus versetzen.

Bleiben noch folgende Fragen:
- Läuft die 3390 an einem neugeschalteten Anschluss (der theoretisch bis 250 MBit kann) der Telekom im vectoring stabil? Gibt es ein Fallback von supervectoring auf vectoring in dem Fall? Könnte ich dort vielleicht einen günstigeren DSL-Router z.B. einen Telekom Smart 2 oder 3 dranhängen: kann man den so "kastrieren", dass er sich nicht die Festnetznummern schnappt, sondern nur DSL abholt und über Gigabit-LAN weiterverteilt?
- Wenn ich die Internetrufnummern nun in die 7590 eintrage und diese dann hinter die 3390 hänge, z.B. im Arbeitszimmer, klappt dann die IP-Telefonie mit der Telekom oder muss ich in die 3390 irgendwelche Portweiterleitungen eintragen? Mir ist schon klar, dass die offizielle Registrierung der Nummern jeweils nur eine einzige Box bei der Telekom machen darf, aber klappt das auch von einer kaskadierten Fritzbox aus?
- Bleibt noch DHCP: Viele meiner Geräte haben feste IP-Adressen, aber es gibt halt ein paar, die DHCP benötigen. Wer muss das machen? Die 3390 oder kann das auch die 7590 übernehmen, auch wenn sie an einem der beiden Enden des Netzwerks hängt.
- Bisher habe ich meine 2,4GHz und 5GHz Netzwerke leicht unterschiedlich benannt, damit ich selbst entscheiden kann, über welche Frequenz sich das Gerät verbindet. So konnte man auch leicht dumme Geräte dazu zwingen, das schnellere 5GHz WLAN zu verwenden und nicht das minimal stärkere 2,4. Wie ist Eure Meinung dazu bzw. wie zwingt ihr solche störrischen Geräte zu ihrem Glück?
- Die 3390 unterstützt noch Vectoring, jedoch kein Supervectoring.

- Das sollte problemlos klappen. Notfalls kannst du auch die Nummern in der 3390 registrieren und die 7590 an der 3390 anmelden - siehe dein eigener Link oben

- DHCP würde in dem Fall deine erste FritzBox, also die 3390, machen.

- Zu der letzten Frage kann ich dir nichts sagen, ich habe das früher so wie du gemacht, seit Mesh jedoch mit gleicher SSID. Da empfehle ich dir nichts
 
- Läuft die 3390 an einem neugeschalteten Anschluss (der theoretisch bis 250 MBit kann) der Telekom im vectoring stabil? Gibt es ein Fallback von supervectoring auf vectoring in dem Fall?

Ein 100/40-Anschluss ist kein Supervectoring-Anschluss. Der läuft von vorneherein auf Vectoring, und das macht die 3390 mit den angestrebten Datenraten sehr gut.

Du hast sogar den Idealfall, da die 3390 "telefoniefrei" ist: Alles, was SIP angeht, reicht sie anstandslos an nachgeschaltete Geräte durch. (Insofern ist der Hinweis von Metzger leider nicht richtig: Die Telefonnummern können gar nicht in der 3390 registriert werden...)
 
Hi zusammen,

wollte Euch noch kurz ein Update geben. Bei der näheren Analyse vor Ort stellte sich heraus, dass in jedes der drei Zimmer jeweils zwei Gigabit-Ethernet verlegt wurden. Das machte die Sache nun ungleich einfacher, da man den DSL-Abschluss nun z.B. im Büro mit der FB7590 machen kann, von dort wieder zurück über das zweite Kabel in die Abstellkammer und weiter per LAN ins Wohnzimmer zur FB3390, die dann als AP konfiguriert wird. DHCP und DECT macht dann alles die FB7590. So kann ich mir die Anschaffung des Fritzrepeaters erst einmal sparen, da das Dualband WLAN der FB3390 vorerst völlig ausreichend ist für meine Zwecke.

Vielen Dank für Eure nette Hilfe und Beratung,

neuling213 :)
 
Zuletzt bearbeitet:
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