Glasfaserausbau, wann Freigabe für 1und1

JensEgon

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Guten Tag,


bei uns wird das Glasfasernetz ausgebaut.

das Kuriose daran ist, dass nach der Fertigstellung (Hausanschluss und Freigabe bei der Netzangentur) eine Buchung nur bei der Telekom geht.
Die Anschlüsse sollen aber alle Diskriminierungsfrei sein.

Ich habe ein 2-Familienhaus. Der Techniker muss den Anschluss noch in die jeweilige Wohnung legen.

Wie lange dauert es, bis man bei Neuanschlüssen bei 1und1 buchen kann?

mfg Jens
 

JensEgon

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„Nach meiner Kenntnis … ist das sofort, unverzüglich"
Bekanntlich ging der Satz schon mal in die Hose. ;)

Danke für die Info.

-- Zusammenführung Doppelpost gemäß Boardregeln by stoney


Ich denke, dass es daran scheitern wird.

Info auf der Internetseite des Landkreises:

"Die buchbaren Adressen werden durch die Telekom an die Bundesnetzagentur (BNetzA) gemeldet. Alle für die Telekom als buchbar erkennbaren Adressen sind auch für anderer TK-Unternehmen zugänglich."
 
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unbekannter Benutzer

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Bekanntlich dauern die Prozesse bei der Telekom immer etwas*, so dass einige Zeit vergehen kann, bis man über Mitbewerber/Wiederverkäufer buchen kann.
Bei mir wird das demnächst - 2022(?) - auch damit losgehen und ich bin gespannt, wie das dann mit hoheitlich neu verordneter MVLZ und Kündigungsfrist so wird.


* 1 Handschlag/Woche
 

NDiIPP

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das Kuriose daran ist, dass nach der Fertigstellung (Hausanschluss und Freigabe bei der Netzangentur) eine Buchung nur bei der Telekom geht.
Aktuell kann man selbst über FTTH "Altanschlüsse" der Telekom noch immer keinen 1und1-Tarif bestellen. Wie lange es noch dauern wird bis es möglich ist, steht vielleicht in den Sternen. "Diskriminierungsfrei" (oder genauer ex post reguliert, das ist übrigens auch schon lange vor Februar 2021 der Fall, schon seit fast einem Jahrzehnt) bedeutet schließlich noch lange nicht, dass andere Anbieter/Reseller dazu stante pede verpflichtet wären, diese Anschlüsse auch einzukaufen. Der FTTH-Netztbetreiber (hier Telekom) ist lediglich dazu verpflichtet, anderen grundsätzlich Zugang zu gewähren (und wenn die nicht wollen, dann wollen die halt nicht).

Und trotzt mittlerweile wohl bestehender Vereinbarung zwischen Telekom und 1und1 (und auch O2 und Vodafone) ist davon in der Praxis bis jetzt noch nichts zu sehen, über 1und1 keine FTTH-Anschlüsse der Telekom. Was auch immer die wohl in der von @KunterBunter verlinkten Mitteilung mit "in Zukunft" wohl meinen... Man schaue sich bspw. nur mal an, wie lange O2 von der ursprünglichen Ankündigung bis zur realen Verfügbarkeit brauchte, um die HFC-Anschlüsse von Vodafone an den Kunden zu bringen.

Andere (kleinere) Anbieter haben übrigens schon vor 5 Jahren FTTH-Anschlüsse bei der Telekom eingekauft. Also grundsätzlich ist das sehr wohl schon lange möglich, der einkaufende Reseller oder Anbieter muss nur wollen.
 
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chrsto

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O2 hat ein paar Testgebiete (Straßen) in Hamburg.
 

erik

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Die drei großen Reseller werden wohl erst richtig Interesse zeigen, wenn eine deutlich größere Anzahl von Kunden über Telekom-Glas erreichbar ist als derzeit.
Bei uns buddelt die Deutsche Glasfaser, was insofern schade ist, weil die zwar schnelle Anschlüsse liefern werden, aber sonst keine Ahnung haben von dem, was sie tun. Da wäre ich schon froh, wenn es irgendwann möglich wird, einen Telekom-Anschluß über deren Fasern zu buchen.
 

Charlies Tante

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Alleine die Möglichkeit, die Infrastruktur des Wettbewerbers nutzen zu können, bedeutet ja nicht, dass es sich für den Konkurrenten auch rechnet. Der Kunde möchte ja in der Regel weniger bezahlen, als beim Betreiber der letzten Meile(n). Gleichzeitig entstehen dem Wettbewerber aber durch das Anmieten der Leitungen beim Wettbewerber i.d.R. höhere Kosten, als wenn dieser diese selbst betreiben würde.
Es wird daher für den Wettbewerber überhaupt nur einen Sinn ergeben, wenn die eigene Infrastruktur bereits bis an die letzten Meile* besteht, oder diese kostengünstig errichten werden kann.
* lapidar ausgedrückt: Vom Hausanschluß bis zum ersten "Hub"
 

atzebonn

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Hast Du denn für den Glasfaseranschluss bezahlt? Wir haben vor zwei Jahren von der Telekom den Glasfaserhausanschluss kostenfrei bekommen, mussten uns dafür aber für mindestens 2 Jahre vertraglich an die Telekom binden.
 

Micha0815

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von der Telekom den Glasfaserhausanschluss kostenfrei bekommen, mussten uns dafür aber für mindestens 2 Jahre vertraglich an die Telekom binden.
So geschieht es hier im Stadteil auch gerade. Im hiesigen Mehrfamilienhaus hat wenigstens eine Partei abgeschlossen mit "Segen des Eigentümers", wobei die Infrastruktur inhouse für alle Parteien hergestellt wird, was schon ein grosser Aufwand ist. Die Outdoor Tiefbauarbeiten waren hier ums Objekt herum auch schon recht umfangreich bisher. Sogesehen wird selbst bei Anmietung seitens 1und1 die "Anschlussgebühren" nichtmehr mit 70-90€ abgetan sein, sondern imho erheblich höher ausfallen. Gewerbliche Kunden wissen ja, wie das mit den Tiefbau-/Gestellungskosten abläuft.
Falls recht in Erinnerung, hat man als gewerblicher Kunde generell bessere Chancen. Vom Hören-Sagen sollen Leutz schnell ein Klein-Gewerbe angemeldet haben, um an FTTH gekommen zu sein :D
Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.
LG
 

JensEgon

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Hast Du denn für den Glasfaseranschluss bezahlt? Wir haben vor zwei Jahren von der Telekom den Glasfaserhausanschluss kostenfrei bekommen, mussten uns dafür aber für mindestens 2 Jahre vertraglich an die Telekom binden.

Der Landkreis hat den Glasfaserausbau ausgeschrieben und der ganze Landkreis bekommt Glasfaseranschlüsse.
Bei uns hat die Telekom den Auftrag vom Landkreis bekommen.
Ich musste nur einen Gestattungsvertrag unterschreiben.
Auftragnehmer ist also nur die Telekom. Die Telekom bezahlt dies nicht und verdient am Ausbau.

Ich muss dann nur schauen, ob ich für 2 Jahre bei der Telekom kaufe oder bei 1und1 bleiben kann.
Derzeit habe ich 6K über die Telefonleitung.

Schauen wir mal wie die Sache ausgeht.

Auf der Seite des Landkreises steht:

"
Gemäß der Bundesförderrichtlinie hat der Zuwendungsempfänger einen diskriminierungsfreien Zugang gemäß § 7 der NGA-RR zu gewährleisten.


Demnach wird laut § 7 NGA-RR der ausgewählte Bieter verpflichtet, im geförderten Netz einen offenen und diskriminierungsfreien Zugang zu den errichteten Infrastrukturen auf Vorleistungsebene (eine Leistung vor der vertraglich vorgesehenen Gegenleistung zu bewirken/ bereitzuhalten) zu gewährleisten, insbesondere Zugang zu Leerrohren sowie zum Kabelverzweiger, Zugang zur unbeschalteten Glasfaser, Bitstromzugang sowie vollständig entbündelter Zugang zur Teilnehmeranschlussleitung. In Fällen, in denen die Gewährleistung eines physisch entbündelten Zugangs zur Teilnehmeranschlussleitung nicht realisierbar ist, muss stattdessen übergangsweise ein gleichwertiges virtuelles Zugangsprodukt bereitgestellt werden.


Als ausgewählte Bieter gewährleisten somit die Telekom und die SachsenEnergie im geförderten Netz einen offenen und diskriminierungsfreien Zugang zu den errichteten Infrastrukturen auf Vorleistungsebene.
 
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Profanta

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... im geförderten Netz einen offenen und diskriminierungsfreien Zugang ...

siehe #5
 

unbekannter Benutzer

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Ist doch schön, wenn die Telekom die Förderung kassiert und liefert, eine frühere Förderung in unserem Landkreis verlief ohne den Teil 2.
 

B612

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Das ist ja dann fast wie in Kenia wo die Millionen € Hilfen für Corona verschwunden sind.
 

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