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GMX IP-Call zu GMX kostenpflichtig abgerechnet!

Dieses Thema im Forum "GMX" wurde erstellt von kossy, 31 Dez. 2004.

  1. kossy

    kossy Aktives Mitglied

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    In meiner FBF habe ich unter Kurzwahlen auch IP-Adressen gespeichert.
    Hatte vor einigen Tagen dann mal eine dieser Kurzwahlen angewählt und nun festgestellt, dass diese Verbindung bei GMX als kostenpflichtiges Gespräch abgerechnet wurde!
    Die IP-Adresse 4930XXXXXXXX@sip-gmx.net wurde einfach als normales Telefonat gespeichert.
    Wie ist das möglich?
    Selbst wenn die Gegenstelle zu dem Zeitpunkt nicht bei GMX angemeldet war, darf doch nicht die Wahl einer IP-Adresse in ein kostenpflichtiges Gespräch umgewandelt werden, oder?
    Ich dachte bisher, dass IP-Calls generell kostenlos sind.
     
  2. rollo

    rollo IPPF-Promi

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    Wenn Du bei GMX angemeldet bzw. registriert bist ist das die ganz normale Syntax für ein Gespräch. Ob kostenlos oder nicht entscheidet dann der Provider.

    Wenn Dein Gegenüber angemeldet ist, wirst Du direkt mit ihn verbunden, wenn nicht macht GMX ein PSTN Gespräch daraus da Du ja dort als Kunde registriert bist. Wärst Du es nicht, würde das Gespräch abgewiesen.

    jo
     
  3. kossy

    kossy Aktives Mitglied

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    Aber das ist doch wirklich verwirrend, denn das verursacht unnötige Kosten.
    Ok, wird mich nicht umhauen, die 4 cent zu bezahlen.
    Dieses Phänomen scheint das aber nur mit den Providern GMX und 1&1 aufzutauchen.
    Denn bei anderen VoIP-Anbietern wird der Verbindungsaufbau zurückgewiesen.
     
  4. Netview

    Netview IPPF-Promi

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    Bei abgehenden Gesprächen werden auch deine account-Daten mitgesendet (userid/passwort), d.h. man muss nicht angemeldet (registered) sein für ankommende Gespräche (sonst ginge z.B. bei sipsnip auch der stay-connect-service nicht den man so einstellen kann, dass nur abgehende Gespräche möglich sind).

    Ein weiteres Beispiel ist der spa-3000 wo du nur abgehend die gateways gw1-gw4 belegen und per dialplan dann selektieren kannst!

    Am besten sieht man es im asterisk mit 'sip debug peer <anbieter>', dass abgehend auch immer eine Authentizifizierung stattfindet!

    Ob das Gespräch dann kostenlos per IP läuft wird anhand eines 'ENUM Lookup' auf die gewählte Nummer ermitelt, wobei dies entweder nur auf die Kundendatenbank (GMX, 1&1) stattfindet, oder global als Anfrage an einen DNS-Server (sipsnip etc.).

    Aber wie rollo schon sagte, hier kocht jeder Anbieter sein eigenes Süppchen!
     
  5. kossy

    kossy Aktives Mitglied

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    Die Antwort vom GMX-Support lautet:
    wenn die Gegenstelle nicht online ist, aber so konfiguriert, dass alle Anrufe angenommen werden, wird das Gerpäch automatisch über Festnetz geführt.

    Was sagt ihr dazu?
    Jetzt ist also die Gegenstelle schuld! :blonk:
     
  6. JSchling

    JSchling Gesperrt

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    ja einzig und alleine die Gegenstelle ist schuld, nicht ganz falsch so :)
    also ich hab es gerade mal getestet, z.B. von 1und1 aus laesst sich eine (meine) @sip-gmx.net-Nummer erreichen und das auch uebers Internet, inklusive Info-LED an der Fritzbox. Auch umgekehrt geht problemlos (also Nummer@1und1.de), nur sich selber anrufen ist bei beiden Anbietern nicht moeglich.
    Diesen "Festnetz-Effekt" dass aus SIP-URIs kostenpflichtige Telefonate werden, hatte ich auch schon bei Purtel bemerkt. Ansich ja nicht wirklich ein Fehler, wenn der Angerufene nicht wie VoIP erreichbar ist, geht das Telefonat eben uebers Festnetz raus. Und ist dort, am Festnetz-Anschluss des Angerufenen, auch ein Telefon dran, dann klingelt dieses auch und hebt dann auch noch einer ab, dann kostet es auch - ja und nach dieser Logik ist es natuerlich die Schuld der Gegenstelle :)
    Als Anrufer kann man unter den GMX-Phoneeinstellungen allerdings konfigurieren, dass nur Internet-Telefonate zugelassen werden, in dem Fall duerfte es dann nur ein Besetztzeichen geben, aber dann kann man generell keine Festnetz-Telefonate machen.
    Liegt sogesehen "in der Art" der SIP-Uri, wenn diese eine komplette Rufnummer wie bei 1&1 oder GMX ist, dann wird halt eine Festnetzverbindung aufgebaut - eigentlich ja auch wuenschenswert. Bei manchen anderen Anbietern, Sipgate, Sipsnip ist die SIP-URI nicht gleich der Telefonnummer, bei solchen Anbietern sollte auch einfach nur ein Besetzt kommen, wenn die Gegenstelle nicht online ist. Bei VoIP-Anbietern die eine eigene Festnetznummer benutzen sollte auch immer ein Besetzt kommen, wenn die Gegenstelle nicht online ist