GMX UMS Nummern nun mit Vorwahl 012120

betateilchen

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Soeben kam eine Mail von GMX mit folgendem Inhalt:

Lieber Herr xxx,

als Nutzer eines unserer Premium-Mail-Tarife können Sie derzeit
Sprach- und Faxnachrichten über Ihre persönliche Unified-Messaging-
Rufnummer mit der Münchener Ortsnetzkennzahl (089) in Ihrer Mailbox
empfangen.

Die Bundesnetzagentur (BNA, ehemals RegTP) ist der Ansicht, dass
selbst Durchwahlnummern einer Telefonanlage nur dann vergeben werden
dürfen, wenn der Kunde in dem jeweiligen Ortsnetz wohnt oder dort
einen Firmensitz hat. Auf Grundlage dieser Einschätzung wurden wir
jetzt ultimativ aufgefordert, die "ortsnetzfremde Zuteilung von
Ortsnetzrufnummern" einzustellen.

Aus diesem Grund sind alle persönlichen GMX UMS-Rufnummern ab sofort
unter der neuen ortsnetzunabhängigen Vorwahl (012120) zu erreichen.
Beispiel:

Alt: 089 / 14 88 - 12 34 56
Neu: 01 21 20 / 12 34 56

Die neue Vorwahl ist derzeit aus dem Festnetz der Deutschen Telekom
sowie von T-Mobile aus zu erreichen. Ein Anruf kostet 12 Cent pro
Minute.

Da diese Umstellung auf die neuen Rufnummern unter großem Zeitdruck
erfolgen musste, arbeiten wir derzeit noch mit Hochdruck daran, Ihre
neue Rufnummer schnellstmöglich ohne Einschränkungen auch aus den
Netzen anderer Anbieter sowie aus dem Ausland erreichbar zu machen

Aufgrund der umfangreichen notwendigen Verhandlungen können wir
Ihnen hierfür leider noch keinen Zieltermin nennen. Wir werden Sie
aber selbstverständlich umgehend informieren, wenn hierzu Ergebnisse
vorliegen.

Aufgrund der genannten Einschränkungen bleibt Ihre persönliche GMX
UMS-Rufnummer bis zum 31.03.2006 parallel zur neuen 012120-Vorwahl
auch noch unter der alten 089/1488-Durchwahl erreichbar.

Bitte kommunizieren Sie an Außenstehende bereits jetzt nur noch die
neue 012120-Vorwahl.

Wir entschuldigen uns für eventuell durch diese (leider
unvermeidliche) Umstellung entstehende Unannehmlichkeiten und hoffen
auf Ihr Verständnis.

Mit freundlichen Grüßen,

Ihr GMX Team
 
Diese Mail habe ich gerade bekommen!
Ist ja toll.

Dann werden die anderen Provider wohl auch bald folgen. :(
 
Ich frage mich wirklich wann die RegTP, padon Bundesnetzagentur, Weiterleitungen und das Roaming mit auslaendischen Mobilfunkkarten verbietet?

Fall A:
Stellt euch vor ich rufe mit einer oesterreichischen Rufnummer (Handy) in Berlin die Berliner Polizei an um einen Unfall zu melden?

Werde ich nun angemacht? Im Moment noch nicht. Ausserdem wird man nicht wissen ob es sich um eine oesterreichische Festnetz- oder Mobilfunkrufnummern handelt. Denen ist egal welche Nummer das ist und man wird mir helfen. (Hoffentlich :-?)

Fall B:
Nun rufe ich mit einer oesterreichischen Festnetznummer via VoIP aus Berlin die Berliner Polizei an und melde den Unfall. Die gucken genauso doof wie beim Anruf vom Handy und es geht. Merken aber keinen Unterschied.

Wo ist fuer die Polzei der Unterschied zwischen Fall A und B? Beide Rufnummern sind zurueckrufbar und stammen nicht aus Berlin.

Fall C:
Nun mache ich das gleiche Spiel mit einer Muencher Nummer. Also in Berlin einen Unfall vor meiner Berliner Haustuer melden. Da ist dann Aerger vorprogrammiert.

Wo ist der Unterschied zwischen Fall B und C? Beidesmal ortsfremde Rufnummern. Nur das zweite ist illegal?

voipd.
 
Ich habe die Email auch erhalten. Ich nehme an, es wird keine Entschädigung geben für neue Visitenkarten.
 
Nein - aber immerhin gibt es bei GMX ja einen Werbe-Link zu einer Visitenkarten-Druckerei

:verdaech:
 
Damit sind meine ProMail-Accounts überflüssig geworden. Da GMX noch nicht mal das Wort "T.38" für VoiP in dem Mund nimmt, habe ich soeben alles bei GMX gekündigt.

So langsam scheinen sich docfred's Prophezeiungen zu erfüllen. Die Auswahl eines Providers nach dem Preis ist nur im ersten Augenschein ein ökonomischer Vorteil. Qualität, Funktion und Vertragssicherheit machen sich mittelfristig bezahlter.
 
aerox-r schrieb:
Damit sind meine ProMail-Accounts überflüssig geworden. Da GMX noch nicht mal das Wort "T.38" für VoiP in dem Mund nimmt, habe ich soeben alles bei GMX gekündigt.
...
Dir ist schon klar, dass das nicht nur bei GMX so ist!?
Alle anderen Dienstleister für UM werden sicher folgen müssen!

Da kann GMX doch gar nichts für!

BTW:
Alleine für die 50 Frei-SMS lohnt sich der Pro-Tarif immer noch! ;)
 
Ich schreibe kaum SMS. Daher lockt mich das nicht. Ich schaue mich nun lieber nach einem Dienstleister um, der T.38 im Programm hat. Es eilt ja nicht, da ich zur Zeit sowieso noch T-Com abhängig bin und die Festnetznummer als Fax verwenden kann.
 
RudatNet schrieb:
Da kann GMX doch gar nichts für!
Doch. Sie können statt der teuren 01212 Nummer (die niemand anrufen wird, somit ist UMS bei GMX überflüssig geworden und wird von mir Ende März deaktiviert) eine Ortsrufnummer zur Verfügung stellen.
 
Die 1Cent sind nach wie vor unschlagbar... wer anderen Leuten eine Rufnummer gibt die ihm garnicht selber gehört ist sobiso selber Schuld.
 
Da GMX ja für VoIP Ortsnetznummern anbietet, solche also auch fest auf den Faxaccount routen könnte, ist die Begründung mehr als fadenscheinig. Defacto ist es eine ganz normale Änderungskündigung, bei der man ein Sonderkündigungsrecht hat - ich werde wohl diesen Monat noch den GMX-Promail kündigen.
Was ist eigentlich mit GMX-Nutzern aus München? Behalten die ihre UMS-Nummer? Ich hätte da noch eine mögliche Rechnungsadresse...
 
Andre schrieb:
Was ist eigentlich mit GMX-Nutzern aus München? Behalten die ihre UMS-Nummer? Ich hätte da noch eine mögliche Rechnungsadresse...

Diese Frage habe ich mir auch schon gestellt :mrgreen:

Aber grundsätzlich hat ja die UMS Rufnummer als Bestandteil des Promail-Paketes nichts mit dem VoIP Angebot von GMX zu tun. Und im Promail-Tarif heißt es ja auch nur, daß ich eine Rufnummer zur Verfügung gestellt bekomme, unter der ich Sprachnachrichten aufzeichnen und Telefaxe empfangen kann. Und diese Leistung wird ja nach wie vor erbracht.
 
betateilchen schrieb:
Und diese Leistung wird ja nach wie vor erbracht.
Das sehe ich anders. Damit man das als Faxnummer nutzen kann, müssen Leute auch bereit sein, dahin zu faxen. Der UMS-Dienst wurde seinerzeit mit normaler Münchener Nummer beworben, wenn ich mich recht erinnere (zumindest durch das Angebot der kostenlosen Probenutzung für einen Monat, durch den die in diesem Probemonat angebotenen Leistungen automatisch zum Vertragsgegenstand wurden - Thema Rechtsvergleichende Anwendung der BGB Regelungen zum Kauf nach Muster).

Zudem habe ich eine Faxnummer, die ich publik gemacht habe. Diese wird nun von GMX gekündigt.
 
Im Probetarif von GMX war niemals die Rede von einer Rufnummer in München :wink: sondern immer nur von einer "Rufnummer unter der man Faxe empfangen kann" - aber Du kannst es ja gerne mal probieren.

Ich werde meinen GMX-Promail-Account übrigens weiterhin behalten - die Rufnummer habe ich in all den Jahren sowieso noch nie gebraucht - ich habe den damals wegen andere Features gebucht.

Achja - und Du bist nicht der einzige hier im Forum, der Jura studiert hat :mrgreen:
 
Im Probemonat war nicht nur die Rede von einer Rufnummer in München, sie stand sogar voll zur Verfügung. Alle im Probemonat verfügbaren Leistungen sind automatisch Vertragsgegenstand.

Eine Sonderkündigung ist übrigens nicht erforderlich - die Kündigungfrist ist eh zum Monatsende - und habe ich eben schon durchgeführt. Die Faxbestätigung geht an eine normale Festnetznummer (ungewöhnlich für UI), sehr positiv.
Ich sende meine Mails eh über einen anderen Account, ergo habe ich beim freemail keine Nachteile.

P.S. Ich bin zwar Assessor, aber nicht in Jura, sondern des Baufachs - aber mit einem Schwerpunkt im Bauvertrags- und Vergaberecht, also stark anwendungsbezogen auf Fälle, bei denen es sich normalerweise zu klagen lohnt und man auch qualifizierte Urteile bekommt (nicht ganz so auf hoher See, wie man es noch bei Amtsgerichten ist)

---
Jurist ist man nicht, Juristen hält man sich
 
Zuletzt bearbeitet:
betateilchen schrieb:
Achja - und Du bist nicht der einzige hier im Forum, der Jura studiert hat :mrgreen:
Ach ja..? Und warum ist dann die Horde an Advokaten hier nicht mal mit, auch nur latent so sinvollen, Erläuterungen hier vorstellig geworden? Neben Andre's Postings habe ich bislang nur juristisches Halb- oder Nullwissen (mich eingeschlossen) in Wort und Schrift hier gesehen.
 
aerox-r schrieb:
Damit sind meine ProMail-Accounts überflüssig geworden. Da GMX noch nicht mal das Wort "T.38" für VoiP in dem Mund nimmt, habe ich soeben alles bei GMX gekündigt.
Ich habe auch noch von GMX selbst _gelesen_, dass GMX t.38 unterstützt. Aber GMX unterstützt t.38, was man leicht selbst überprüfen kann, indem man mit ethereal einen VoIP-Anruf an ein Faxgerät analysiert.
Das Problem ist vielmehr: Ich kenne keinen t.38 Client. Das Softphone Kapanga unterstützt t.38, aber es kann leider noch nicht als stabil nutzbar angesehen werden. Kennt jemand einen t.38 Client?

Übrigens: bei 2mail2.de (ein Fax-Gateway-Anbieter, der Berliner Nummern anbietet) gab es kürzlich aus dem gleichen Grund Kündigungen. Allerdings: Wenn man eine Berliner Adresse hat, kann man dort die Nummer behalten.

Schöne Grüße,
Pfeffer.
 
Die neue Vorwahl ist derzeit aus dem Festnetz der Deutschen Telekom sowie von T-Mobile aus zu erreichen. Ein Anruf kostet 12 Cent pro
Minute.

Diese Aussage ist schlichtweg falsch und bewusst irreführend. 12 Cent kostet die Nummer lediglich aus dem Festnetz - T-Mobile kassiert 49 Cent. Ist mir erst jetzt aufgefallen, als ich mir eine Antwort auf dieses Schreiben überlegt habe.
 
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