Auch eine 7050 geht, allerdings wie die Classic braucht man für den SIP-Server freetz und dtmfbox.
Zunächst sollte die letzte offizielle Firmware auf die Box (damit auch der Kernel 2.6 drauf ist, da gabs ja mal ein urloader-update). Dann gehts an Freetz.
Die letzte mit dtmfbox funktionierende freetz-Revision war die 5236.
Man checkt gezielt diese Version aus:
svn co
http://svn.freetz.org/trunk trunk - r 5236
Einige Pakete sind unter den eingestellten Downloadlinks nicht mehr zu finden. Da muss man halt googeln und die händisch unter \\freetz-linux\freetz\trunk\dl speichern.
Eine gute Quelle ist
http://freetz.mhampicke.de/packages/ , da finden sich viele ältere Versionen, die wir für ältere Trunks brauchen.
Dann gehts ins Menu von freetz:
make menuconfig
Hier wählt man die 7050
- show advanced options
- Patches
* Remove dsld und/oder Remove WLAN-Files (wir brauchen Platz)
* Remove help (wir brauchen den Platz und wissen eh schon alles über FBF)
* Remove the support files (wir brauchen den Platz und Support für die 7050, was ist das?)
- Package selection / Standard packages
* Callmonitor 1.18.1 (mit allen 4 Unterpunkten) (ein nice-to-have. Je nach Einsatzzweck - hier aber nicht zwingend notwendig)
* dtmfbox v0.5.0 (mit Standardauswahl) (Damit wird der Festnetzeingang zum SIP-Provider)
- Advanced options
(0) Default Security level (Für Callmonitor erforderlich, um Listeners anlegen zu können)
Exit und Konfiguration speichern.
Nun kompillieren ("make")
Einige Pakete sind unter den eingestellten Downloadlinks nicht mehr zu finden. Da muss man halt googeln und die händisch unter \\freetz-linux\freetz\trunk\dl speichern.
Eine gute Quelle ist
http://freetz.mhampicke.de/packages/ , da finden sich viele ältere Versionen, die wir für ältere Trunks brauchen.
Irgendwann ist dann das Firmwareimage fertig. Nun muss es auf die Box, entweder mit Firmwareupdate, mit dem RuKernelTool oder mit dem alten Weg.
Nach den Update meldet sich die 7050 im Webinterface mit der neuen Firmware und kann konfiguriert werden (natürlich nur als IP-Client, dsld für Router haben wir ja entfernt).
dtmfbox und callmonitor sind unter der freetz-Weboberfläche verfügbar. Der Pfad muss dazu in der Weboberfläche noch händisch auf /var/dtmfbox-bin eingestellt werden.
Man erhält so ein billiges FXO/FSO-Interface für POTS und ISDN.
Die Empfehlung für die 7170 gebe ich nur deshalb, weil sie den SIP-Server serienmäßig hat, was einem das Freetzen erspart. Wenn man das aber gemacht hat, läufts und läufts und läufts...
Die Easybox 802 muss natürlich einen passenden voicefähigen UMTS-Stick bekommen (wie das ja auch bei der 7270 und 7390 gilt). Dann gibt es gewisse Qualitätsschwankungen und gefühlte 10% der EB wollen nicht richtig. Bei 15€ kann man da ein Montagsgerät aber verkraften.
(ca. 15 die EB, ca. 15 der Stick). Bei der EB 803 soll die Streuung geringer sein, man kann auch diese nehmen.
Der einzige mir bekannte Nachteil ist, dass man einen guten Handyempfang braucht, bei dem auch UMTS ginge. Ist das der Fall, so läuft das Gaeway absolut top. Ist bei mir seit 2 Jahren im 23,75/7-Betrieb (Nachts mache ich immer eine Viertelstunde mit Schaltuhr den Strom aus, weil bei Absturz einer der Komponenten der Weg zur Anlage (230km) etwas lang wäre)
Der Vorteil von UMTS/ISDN/SIP bei Sprache ist natürlich die Top Tonqualität gegenüber Analog-GSM-Gates. Ich nutze das nicht nur zur Weiterleitung von Anrufen aufs Handy, sondern auch mit BoxToGo pro auf meinem Androiden, um (netzintern) über ne 7170 mit Callthrough meine Festnetzflat umd telefoniere vom Smatphone via PowerVoiP zu 3Cent/Min in Fremdnetze. So kostet mich mein Smartphone nur 5€/9€ Monat (ich bin eh GMX pro-Kunde, da bekommt man eine Freephone SIM mit Internetflat für 4,99/Mon, der GMX Pro Account, der einem auch noch 50 Frei-SMS über App verschaft, kostet 3,95/Mon).
Bei Rufumleitung als Parallelruf aufs Handy muss man aufpasen, dass nicht ein ausgeschaltetes oder nicht im Empfangsbereich befindliches
Handy alle Gespräche in Folge der Nicht-Ereichbarkeitsansage an sich nimmt - sonst klingelt es ggf. nur ein-2 Mal zu hause und der Anrufer bekommt die Ansage zur fehlenden Erreichbarkeit.
Dazu gibt es
für Asterisk eine Lösung, rein hardwaremäßig kann man das aber ggf. auch per ABox lösen (für nicht-Asteriskianer)
PS: sleep is just a poor substitute for coffee