[Edit foschi: abgetrennt aus diesem Thread.]
Die Horstbox SD ist wirklich nicht gerade das gelbe vom Ei, aber wenigstens eignet sie sich zum Basteln ganz gut. Man kann nach der Anleitung wie man das rootfs bei den Samsung SMT-G3xxx Routern patcht verfahren und auch das kompilieren eigener Programme und zusätzlicher Kernel-Module (wie z.B. für FTDI USB-RS232-Adapter) geht recht einfach.
Vielleicht versuche ich auch nochmal asterisk dafür zu compilieren - CAPI ist auf der Box ja vorhandnen, allerdings in big endian, was sicher Probleme bereiten dürfte. Aber ich habe auch noch eine andere Box, ebenfalls mit Stollmann CAPI auf big-endian und asterisk. Bestimmt kann man dessen chan_capi sourcen verwenden...
Aber bevor ich hier weiter Selbstgespräche führe zum eigentlichen Grund dieses Posts: Oft wird bei der Box ja die schlechte WLAN-Reichweite kritisiert. Der Grund hierfür ist, dass die Firmware für Diversity-Betrieb (also mit 2 Antennen) konfiguriert wurde. Am Gerät gibt es aber nur eine Antenne, der zweite UFL-Anschluss auf dem Wlan-Modul wird nicht verwendet. Schliesst man hier auch eine Antenne an, hat man eine tadellose Reichweite. Alternativ könnte man sicher auch durch ändern der Einstellungen eine Verbesserung erreichen. Diese kann man sich nach einem ssh login so anzeigen lassen:
cat /proc/sys/dev/wifi0/diversity
cat /proc/sys/dev/wifi0/txantenna
cat /proc/sys/dev/wifi0/rxantenna
zum (nicht dauerhaften) ändern einfach:
echo 0 >> /proc/sys/dev/wifi0/diversity
usw.
Das müsste man dann ins Startskript der Box eintragen...
Edit: beim Basteln bitte beachten: Man kann scheinbar keine zusätzlichen Ordner an destimmten Stellen (z.B. in /etc/) im rootfs anlegen. Danach bootete die Box bei mir nicht mehr wg. angelich korruptem rootfs. Man bekommt eine derart gebrickte Box aber wieder flott indem man einen TFTP server mit der ip 192.168.0.123 aufsetzt und den Teil 2 der Originalfirmware als "rootfs.img" über den TFTP Server anbietet. Dann über die serielle Schnittstelle der HB aus dem bootloader uboot "run update_rootfs" ausführen. Actung: Pegelwandler (z.B. MAX232 oder USB-seriell Wandler mit TTL Ausgang) nicht vergessen!
Zusätzliche Dateien sind aber kein Problem. Ich habe bisher verschiedene Kernelmodule und Programme kompiliert und zusammen mit dem originalen Infineon Web-Interface ins rootfs eingebaut. Das ging alles weitgehend problemlos. Z.Z. setze ich mit mgetty und pppd gerade noch einen V.92 modem ISP auf der HB auf, damit sich meine Heizungssteuerung über die HB per Modem ins Internet einwählen kann. Das geht leider nicht mehr mit einem öffentlichen dial-up ISP seitdem ich auf einen VOIP Telefonanschluss umgestiegen bin...
Die Horstbox SD ist wirklich nicht gerade das gelbe vom Ei, aber wenigstens eignet sie sich zum Basteln ganz gut. Man kann nach der Anleitung wie man das rootfs bei den Samsung SMT-G3xxx Routern patcht verfahren und auch das kompilieren eigener Programme und zusätzlicher Kernel-Module (wie z.B. für FTDI USB-RS232-Adapter) geht recht einfach.
Vielleicht versuche ich auch nochmal asterisk dafür zu compilieren - CAPI ist auf der Box ja vorhandnen, allerdings in big endian, was sicher Probleme bereiten dürfte. Aber ich habe auch noch eine andere Box, ebenfalls mit Stollmann CAPI auf big-endian und asterisk. Bestimmt kann man dessen chan_capi sourcen verwenden...
Aber bevor ich hier weiter Selbstgespräche führe zum eigentlichen Grund dieses Posts: Oft wird bei der Box ja die schlechte WLAN-Reichweite kritisiert. Der Grund hierfür ist, dass die Firmware für Diversity-Betrieb (also mit 2 Antennen) konfiguriert wurde. Am Gerät gibt es aber nur eine Antenne, der zweite UFL-Anschluss auf dem Wlan-Modul wird nicht verwendet. Schliesst man hier auch eine Antenne an, hat man eine tadellose Reichweite. Alternativ könnte man sicher auch durch ändern der Einstellungen eine Verbesserung erreichen. Diese kann man sich nach einem ssh login so anzeigen lassen:
cat /proc/sys/dev/wifi0/diversity
cat /proc/sys/dev/wifi0/txantenna
cat /proc/sys/dev/wifi0/rxantenna
zum (nicht dauerhaften) ändern einfach:
echo 0 >> /proc/sys/dev/wifi0/diversity
usw.
Das müsste man dann ins Startskript der Box eintragen...
Edit: beim Basteln bitte beachten: Man kann scheinbar keine zusätzlichen Ordner an destimmten Stellen (z.B. in /etc/) im rootfs anlegen. Danach bootete die Box bei mir nicht mehr wg. angelich korruptem rootfs. Man bekommt eine derart gebrickte Box aber wieder flott indem man einen TFTP server mit der ip 192.168.0.123 aufsetzt und den Teil 2 der Originalfirmware als "rootfs.img" über den TFTP Server anbietet. Dann über die serielle Schnittstelle der HB aus dem bootloader uboot "run update_rootfs" ausführen. Actung: Pegelwandler (z.B. MAX232 oder USB-seriell Wandler mit TTL Ausgang) nicht vergessen!
Zusätzliche Dateien sind aber kein Problem. Ich habe bisher verschiedene Kernelmodule und Programme kompiliert und zusammen mit dem originalen Infineon Web-Interface ins rootfs eingebaut. Das ging alles weitgehend problemlos. Z.Z. setze ich mit mgetty und pppd gerade noch einen V.92 modem ISP auf der HB auf, damit sich meine Heizungssteuerung über die HB per Modem ins Internet einwählen kann. Das geht leider nicht mehr mit einem öffentlichen dial-up ISP seitdem ich auf einen VOIP Telefonanschluss umgestiegen bin...
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