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Interessantes Interview mit 3com-Chef

Dieses Thema im Forum "Lesestoff" wurde erstellt von doggy, 23 März 2005.

  1. doggy

    doggy Mitglied

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  2. traxanos

    traxanos Mitglied

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    Naja Interview ist etwas übertrieben (3 Fragen)
    Das die Telekom erstmal die eigenen alt Lasten abarbeiten muss ist klar,
    denn sonst wäre die TAL für DSL/VoIP Anbieter schon deutlich günstiger.
    Und eine Trennen des ISDNs wäre dann ja schon interessant.
     
  3. tschakka

    tschakka Neuer User

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    Code:
    ZDNet: Lassen Sie uns ein Fazit ziehen: Sowohl Firmen- als auch Endkunden können sich abschminken, künftig kostenlos via VoIP telefonieren zu können?
    
    Kracke: Das können sie sich abschminken, ja.
    Wie soll man das denn verstehen?
    Kostenlos? Klar für den DSL-Anschluss muss man wohl noch bezahlen.
    Aber für Verbindungen von SIP<->SIP ??
    Wie soll man sowas kostenpflichtig machen?
     
  4. traxanos

    traxanos Mitglied

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    Firmen wie CallCenter etc müssen immer noch ins klassiche Netz telefonieren.
    Somit werden höhstens Gesprächen zwischen einzelnen Firmen / Standorten kostenlos.

    Problem werden Mehrwertdienste sein. Welche Firma will denn z.B. kostenlos angerufen werden. Und eine Ordentlich SIP<->SIP kann kein Mehrwertdienst enthalten. D.h. das klassiche Netz wird noch sehr lange bestehen bleiben.

    Und die Telekom wird natürlich alles dran setzten, dass die Leute gleichzeitig einen Telefon-Anschluß haben müssen für T-DSL. Denn erst dann würde es für Jederman günstig sein! Wer als normale Person bezahlt 20 für ISDN, 16 T-DSL und dann noch die Providergebühr zggl evtler VoIP-Gebühren.
     
  5. tschakka

    tschakka Neuer User

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    Ich denke das viele Firmen die Option, vom Kunden kostenlos erreicht werden zu können, doch sehr gut finden. Als Service. Ne kostenlose Hotline( für beide Seiten!) wäre da ein gutes Beispiel.

    Die Problematik mit den gebündelten Telefon+DSL-Anschlüssen ist mir schon bewusst. Jemandem der kein DSL nutzt wird von VOIP keine großen Einsparungen machen können. Es sei denn er führt wirklich massig Telefonate (Firmen halt). Aber für jeden der sowieso einen DSL-Anschluss besitzt sollte sich die Technik doch immer lohnen?!

    Zum Beispiel: Mein Dad hat ein Unternhemen mit weniger wie 10 Angestellten. Selbst wenn er um die 1000¤ für den Asterisk+Einrichtung bezahlt hätte, hat man die doch schnell wieder rausgeholt. Ca. 300 ¤ nur für Festnetztelefonate im Monat lassen sich mit VoIP doch stark reduzieren.

    Also klar - im Moment ist VoIP noch "teuer" weil man zusätzlich noch den ISDN-Anschluss braucht. Aber selbst mit zusätzlichem ISDN lassen sich einige Kosten sparen. Und kostenlos (relativ gesehn:) für jeden der sowieso DSL hat) bleiben reine SIP-Gespräche immer.

    Deswegen versteh ich den Satz absolut nicht:

    ZDNet: Lassen Sie uns ein Fazit ziehen: Sowohl Firmen- als auch Endkunden können sich abschminken, künftig kostenlos via VoIP telefonieren zu können?

    Kracke: Das können sie sich abschminken, ja.

    KLAR! DSL+Festnetz kosten was. Das ist nicht umsonst und man brauchts für VoIP. Aber ein grosser Teil hat schon DSL und so entstehen jedenfalls keine Mehrkosten.
     
  6. Berni

    Berni Neuer User

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    Ach ja, warum sind dann alle "heißen Leitungen" 01805.... oder gar 0190.....????? Weil sich damit Geld verdienen lässt.
     
  7. tschakka

    tschakka Neuer User

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    Natürlich. Aber kaum ein Unternehmen wird dem Kunden eine 0190-Nummer anbieten. Es sei denn es wird der reine Support dadurch vekauft.

    Gutes Beispiel sind irgendwelche Software-Produkte wie DATEV oder ähnliches. Mit deren Support habe ich schon ne Zeit lang telefoniert. Das Telefonat hat zwar nicht unbedingt die Welt gekostet (deutschland-gespräch ist auf die Dauer auch nicht billig) aber wenn die Nummer über SIP kostenlos zu erreichen wäre, ist das bestimmt ein nettes Argument für das Produkt.
     
  8. Berni

    Berni Neuer User

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    Wie heißt doch gleich ein grosser VoIP-Anbieter......."1und1".......und wie ist diese Firma erreichbar????.....Na, über 01805!!!
     
  9. Eofær

    Eofær Neuer User

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    Ort:
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    Dieses ständige Herumgenörgel an der Dt. Telekom ...

    ... aus allen möglichen Richtungen scheint ja unglaublich "in" zu sein. Es geht mir allerdings tierisch auf den Wecker. Es offenbart nämlich nichts als Tunnelblick gepaart mit Kurzsichtigkeit und einer Prise Unehrlichkeit.

    Als die Dt. Telekom noch "Deutsche Bundespost" hieß hat sie hier ein Super-Kommunikationsnetz aufgebaut und betrieben (und tut das bis heute), das dazu auch noch zu 100 % Volkseigentum war (und ist). Und heute wird dieses ganze "volkseigene" Netz von Leuten bevölkert, die mit der Erstellung dieses Netzes nicht das geringste zu tun haben und aus meiner Sicht nichts als Kannibalismus betreiben. Es ist nämlich nicht damit getan, Kontingente zu kaufen und an den Endverbraucher weiterzuverscherbeln.

    Irgendeiner muss in dieser Franchising- und Voodoo-Wirtschaft auch RICHTIG ARBEITEN: Kabel verbuddeln, Vermittlungsstellen aufbauen, Richtfunkstrecken betreiben, Satelliten hochschießen. Außerdem muss das ganze technische Gelump (inclusive unserer Telefon-, ISDN- und DSL-Anschlüsse) auch noch dann funktionieren, wenn (wieder einmal) einer dieser jungen wilden Superunternehmer sich übernommen hat und zusammenbricht. Und wer ist das dann? Richtig, die Dt. Telekom! Die hat nämlich (im Gegensatz zu allen anderen) auch einen staatlichen Versorgungsauftrag, auch wenn das viele nicht mehr wahrhaben wollen. Außerdem ist sie diejenige, die quasi für alle Teilnehmer an diesem Wettbewerb die schlechten Risiken trägt. Sie kann sich nicht einfach die Marktsegmente aussuchen, die geil sind und (eine zeitlang) Spaß machen!

    Von dieser Kritik nehme ich eigentlich nur ARCOR aus, weil die ebenfalls für ihre Angebote RICHTIG ARBEITEN müssen und nicht nur umgeschichtete Kontingente verkaufen. Die betreiben nämlich ein RICHTIGES Netz (u.a. das ehemalige Netz der Deutschen Bundesbahn) und tragen damit auch RICHTIGE Verantwortung für ihre Kundschaft. Deswegen können sie sich genau wie die Telekom nicht erlauben, wüst herumzuexperimentieren, und genau wie die Telekom stehen sie deswegen erheblich in der Kritik, insbesondere aus Richtung der "jungen Kannibalen", von denen die meisten noch nie einen Meter Kabel vergraben haben.

    Wenn also Herr Kracke behauptet
    dann ist das teilweise falsch und teilweise richtig. Es gibt nämlich keine wirklichen "Carrier" außer den bekannten Großen, deren Investitionsvermögen über ein lokales Niveau hinausgeht. Ohne die fetten Hightech-Backbones der Telekom (und ARCOR) könnte so manche Dienstleistung (von "Produkt" mag ich hier gar nicht reden!) überhaupt nicht erstellt werden.

    Deswegen gönne ich der Telekom ihre Stellung, sie muss nämlich einiges mehr an Risiko tragen als die meisten anderen Marktteilnehmer! Ich würde mir wünschen, dass Kritiker wie Herr Kracke von 3com die Tatsache anerkennen würden, dass hinter dieser schicken "Hightech & Internet Economy" irgendwo Menschen und Unternehmen stehen, deren Arbeit (u.a. körperliche Maloche beim Kabelverbuddeln!) alles ermöglicht und am laufen hält. Echte Investitionen und echte Arbeit kosten Geld, und das muss eben über längere Zeiträume erarbeitet und abgeschrieben werden.

    Gruß

    Peter