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ISDN auf Analog umstellen

Dieses Thema im Forum "FRITZ!Box Fon: Telefonie" wurde erstellt von kalium, 17 Okt. 2005.

  1. kalium

    kalium Neuer User

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    Also im Zuge meiner Umstellung von T-DSL+ T-ISDN XXL auf 1und1 Flat 6000 +Voip-Flat stoße ich auf immer neue Fragen.

    Ich hab den ISDN-Anschluss bisher nicht gekündigt, da ich nicht auf einmal ohne Anschluss da stehen wollte. Ich hab gedacht, ich könnt die FBF direkt schonmal analog anschliessen und die Eumex und NTBA abbauen, was aber scheinbar nicht geht, solang ich noch den ISDN-Anschluss habe.
    Ich konnte analog angeschlossen nicht angerufen werden, erst als ich die NTBA wieder zwischengeschaltet habe, funktionierte auch das angerufen werden wieder. Demnach muss die NTBA das ISDN-Signal erst für die FBF auflösen, damit das Telefonieren funktioniert, ist das richtig?
    Wenn ich jetzt den ISDN-Anschluss kündige, wie muss ich da vorgehen, dass sie mir nicht auch den Hauptanschluss kappen, sondern nur das ISDN? Und wenn das geändert ist, kann ich dann einfach die NTBA abbauen und die FBF analog anschliessen? Und wie merk ich, ab wann dann die Leitung wieder analog ist?

    Ich würde mich über Auflösung der Fragen freuen und keine Angst, es kommen sicher wieder neue Fragen :wink:
     
  2. RealHendrik

    RealHendrik Aktives Mitglied

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    Stimmt. Du riskierst sogar, den Analogeingang der Fritz!box zu "schießen", weil die Versorgungsspannung auf der Leitung *vor* dem NTBA ist wesentlich höher als die Uv eines analogen Anschlusses.

    Kann man in etwa so sagen. Der NTBA ist so etwas wie ein Schnittstellenumsetzer, und mit dem Signal, das direkt von der Telekom kommt, kann k(aum)ein ISDN-Gerät etwas anfangen. Deshalb eben der NTBA...

    Da wir technisch bei ISDN und analog von zwei völlig verschiedenen Paar Schuhen reden, wird Dir der "Hauptanschluss" sowieso gekappt - allein, damit die Leitung frei wird für den Analoganschluss. Du wirst also garantiert mal eine Zeitlang ganz ohne Telefon und sicher auch ohne DSL da stehen. (Es ist beruhigend zu wissen, dass diese Totzeit nur etwa ein bis zwei Stunden dauert, im Extremfall ein Tag.)

    Ja.

    Sobald Du damit analog telefonieren kannst. Es gibt sonst kein "grünes Licht", das aufleuchtet, sobald der Anschluss wieder geschaltet ist.

    Gruss,

    Hendrik
     
  3. Runsky

    Runsky Neuer User

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    bei mir geht meine Fritz.box nicht mehr am neuumgestellten analog-anschluss.
    habe vorher auch probiert das schonmal umzustecken ( mehrmals )

    könnte es sein, dass ich mir den anschluss "zerschossen" hab, wie du bereits sagtest?. wenn ja, wie finde ich raus obs daran liegt und was kann ich dann tun? ne neue box beantragen wird mich vermutlich ein vermögen kosten?
     
  4. Knuffi

    Knuffi Aktives Mitglied

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    #4 Knuffi, 27 Apr. 2006
    Zuletzt bearbeitet: 27 Apr. 2006
    @Runsky
    Analoge Amtseingänge sollten eigentlich eine ISDN Speisespannung überstehen.

    Teste nochmal die Verkabelung:
    Original Fritzbox-Kabel über den RJ45-auf TAE Adapter direkt in den Splitter ?
    Splitterdefekt ausschliessen: TAE-Stecker der Box probeweise in die Post-TAE
    Fritzbox im Web-Interface richtig eingestellt ?

    Wenn die Box von einem Provider kommt und noch nicht älter als 2 Jahre ist, würde ich beim Provider reklamieren "geht nicht" (und nichts vom Falschanschluss sagen)....könnte ja sein, dass der Amtseingang von Anfang an defekt war (oder ?)
     
  5. VOIP-Freak

    VOIP-Freak Mitglied

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    Die Speisespannung

    Hallo,

    sie beträgt normalerweise 60 Volt für ISDN- und FeAs.:D
    Nur in den Fällen, wo die Entfernung zwischen der "Ortsvermittlungsstelle" und dem Customer mehr als 8 km beträgt, kommt beim ISDN ein Zwischenregenerator zum Einsatz und die Speisespannung beträgt dann so um die 90 Volt.:mad:
    Aber dies ist nur beim einem geringen (im einstelligen Prozentbereich) Anteil von Anschlüssen der Fall.:)

    HaveAnice(long)Weakend:cool:
     
  6. Knuffi

    Knuffi Aktives Mitglied

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    #6 Knuffi, 28 Apr. 2006
    Zuletzt bearbeitet: 28 Apr. 2006
    Die Spannung von 96V ist für ein Analogtelefon kein Problem, da die Geräte im "Klingelfall" weit über 100V "verkraften" müssen.

    Da auch die abgegebene Leistung (Spannung*Strom) eines ISDN Amtskopfes auf 0,8 Watt begrenzt ist, sehe ich hier keine Gefahr für ein Analogtelefon/analogen Fritzboxeingang.

    Etwas anders stellt sich die Sache für ein Analogtelefon dar, welches aus versehen am S0 des NTBA-Ausgangs angeschlossen wird (4 Watt Speiseleistung). Aber dieser Ausgang hat keinen TAE Anschluss, so dass eigentlich eine solche Verbindung nicht "versehentlich" hergestellt werden kann.

    @ Runsky: Kurzum=> Ich glaube nicht, dass ein ISDN-Amtsanschluss ein analoges Telefon/Fritzboxeingang zerstören kann.
    K
     
  7. VOIP-Freak

    VOIP-Freak Mitglied

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    Von Steckerverbindern und Speisungen

    Hallo,

    für ISDN-TE gelten (heute) Steckverbinder nach RJ 45 bzw. ISO 8877 (Western 8/4).:D Ich habe aber auch schon RJ 11 bei analogen FeAPs und Fax G2/3 gesehen.:eek:

    Kurzum ich, jedenfalls meinte ich zumindest die Spannung auf der TAL (TeilnehmerAnschlußLeitung). :confused: Dort findet zumeist entsprechend europäischer Vereinbarung [N(orm)E(uropean)T(elecommunication) 2] national die [T(eilnehmer)A(nschluß)E(inheit)][N(icht)F(ernsprech)N(icht)] - kompakt TAE NFN - Verwendung.:)

    Hier paßt dann auch der analoge FeAP mit seinem Steckverbinder locker rein.;)
    Der NT BaAs (Network Termination Basic Access) besitzt bestimmt eine Strombegrenzung für die Speisung.:)

    In Ordnung???:rolleyes:

    PS: Viel schlimmer ist wohl die Sache, wenn man sein LAN-As mit dem BA verwechselt? Da hilft wohl nur gutes Beschriften der Steckerverbinder.